hat jemand einen beweis?

er Spruch "Der Glaube kann Berge versetzen" wahr ist. (Kann man übrigens auch auf Karriere, Beliebtheit u.a. übertragen.)

na wir wollen mal nicht übertreiben. ich *glaube*, dass man dadurch, dass man glaubt, man könnt etwas schaffen, optimistischer an dinge rangeht und dadurch eine (höhere) erfolgschance hat. ist man pessimistisch versucht man es erst garnicht, oder verpasst die chance. und dann ist da noch die unbewusste ebene, stichwort selbsterfüllende prophezeihung.
 
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na wir wollen mal nicht übertreiben. ich *glaube*, dass man dadurch, dass man glaubt, man könnt etwas schaffen, optimistischer an dinge rangeht und dadurch eine (höhere) erfolgschance hat. ist man pessimistisch versucht man es erst garnicht, oder verpasst die chance. und dann ist da noch die unbewusste ebene, stichwort selbsterfüllende prophezeihung.

Hmm... wenn du das schon übertrieben findest, dann wundert mich dein vorgeschlagenes Experiment :clown:.

Lies doch mal in den oben verlinkten Spiegel-Artikel rein, das ist echt interessant. Unter anderem beschreiben sie eine Parkinson-Patientin, die nach einer Placebo-OP am Gehirn (die Patientin war überzeugt, behandelt worden zu sein) wieder wandern ging!

Und das gilt auch im sozialen Bereich und im beruflichen. Du beschreibst ja grob, wie das funktioniert. Wobei Optimismus und Pessimismus da gar nicht das Wichtigste sind. Eher die Überzeugung etwas (nicht) zu schaffen bzw. (nicht) gut anzukommen. Optimismus heißt ja mehr "es wird schon gut ausgehen", das hat ja nichts mit den eigenen inneren Überzeugungen vom Selbstbild zu tun.

Aber ich hab den Eindruck, du findest das gar nicht erstaunlich, welch großen Einfluss die geistigen Überzeugungen auf uns haben, oder?

Herzlich grüßt der Zugvogel
 
Unter anderem beschreiben sie eine Parkinson-Patientin, die nach einer Placebo-OP am Gehirn (die Patientin war überzeugt, behandelt worden zu sein) wieder wandern ging!

ich betrachte den placebo-effekt nicht als wunderheilmittel, sondern als durchbruch einer barriere. eigentlich hätte diese frau die ganze zeit wandern können müssen, hat aber durch einen "umgekehrten" placebo-effekt gedacht, sie könnte nicht - ein physikalischer eingriff hat ja nicht stattgefunden, also war alles wie vorher, mit ausnahme dessen, was die patientin dachte.

Optimismus heißt ja mehr "es wird schon gut ausgehen", das hat ja nichts mit den eigenen inneren Überzeugungen vom Selbstbild zu tun.

ich meinte das nicht im sinne von "ich hoffe das klappt und darum versuch ichs" sondern "ich weiss, dass es möglich ist, und ich werde es jetzt einfach tun. es wird klappen, ich brauche es nur richtig zu machen, und das kann ich. ich vertraue darauf, dass ich das hinkriege."

Aber ich hab den Eindruck, du findest das gar nicht erstaunlich, welch großen Einfluss die geistigen Überzeugungen auf uns haben, oder?

nein, ich empfinde das als völlig normal und logisch. jemand, der davon überzeugt ist, gelähmt zu sein, wird niemals versuchen, zu laufen. tut er es doch wird sein versuch scheitern, und er wird gleich wieder aufgeben. und so läuft er nie, obwohl er es problemlos könnte.
 
Hi Joey,

Doch, ich habe es verstanden, und es widerspricht mir in keinster Weise. Ich habe niemals bestritten, dass Suggestionen enorme Wirkungen zeigen können. Ich habe auch niemals bestritten, dass Suggestionen eine stärkere Wirkung als eine Pille zeigen können (betonung liegt auf "können", weil ich mir sicher bin, dass es nicht so sein muss). Es gibt da viele Experimente zu, die das deutlich zeigen. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Suggestion nicht alles ist. Was wir dem Körper materiel zuführen hat nunmal eine materielle Wirkung auf ihn. Sonst wäre es z.B. auch nie möglich gewesen, Menschen heimlich zu vergiften (um mal ein Negativbeispiel zu bringen).

Ich fände es ja schon, wenn wir hier alle von Diskussionsgegnern zu Diskussionspartnern würden:), die sich sozusagen gegenseitig bereichern. Sag`mir, ob ich Dich richtig verstanden haben. Du meinst, es gibt bei einem "Heilerfolg" (was immer das nun auch für jeden einzelnen konkret bedeuten mag) entweder die Möglichkeit, dass er auf der materiellen Wirkung eines materiellen Mittels beruht oder aber dass er auf "Suggestion" beruht. Umgekehrt natürlich dasselbe bei einem "Mißerfolg". Wenn ich Dich richtig verstanden habe, was genau bedeutet da für Dich "Suggestion"? Meinst du die "Einbildungskraft"? Ich denke gerade an die Geschichte von dem im Kühlhaus Eingesperrten und Erfrorenen, der aber offenbar an seiner Einbildungskraft erfroren ist, weil das Kühlhaus gar nicht angeschaltet war. Ist dieser Mensch Deiner Ansicht nach an seiner Illusion gestorben?

Katarina:)
 
ich betrachte den placebo-effekt nicht als wunderheilmittel, sondern als durchbruch einer barriere. eigentlich hätte diese frau die ganze zeit wandern können müssen, hat aber durch einen "umgekehrten" placebo-effekt gedacht, sie könnte nicht - ein physikalischer eingriff hat ja nicht stattgefunden, also war alles wie vorher, mit ausnahme dessen, was die patientin dachte.
Die Ausnahme dessen, was die Patientin dachte, macht aber ihre Welt aus! Ihr Geist hat sie gefesselt - ich wundere mich, dass du das Erstaunliche darin nicht empfindest. Ein Mensch kann aufgrund seiner Überzeugungen sogar sterben (ich empfehle die Bücher von Paul Watzliawik zum Thema Konstruktivismus).



ich meinte das nicht im sinne von "ich hoffe das klappt und darum versuch ichs" sondern "ich weiss, dass es möglich ist, und ich werde es jetzt einfach tun. es wird klappen, ich brauche es nur richtig zu machen, und das kann ich. ich vertraue darauf, dass ich das hinkriege."
Du kannst nicht einfach mal einen Einwand hinnehmen, gelle :clown:?
Dann weißte ja jetzt, was Optimismus und Pessimismus bedeuten :).


nein, ich empfinde das als völlig normal und logisch. jemand, der davon überzeugt ist, gelähmt zu sein, wird niemals versuchen, zu laufen. tut er es doch wird sein versuch scheitern, und er wird gleich wieder aufgeben. und so läuft er nie, obwohl er es problemlos könnte.
Mein Lieber, ich befürchte, du hast das Staunen verlernt. Das Leben selber ist das Wunder. Die Biene, die an der Blume saugt, ist das Wunder. Auch wenn die Evolutionstheorie erklärt, wie die beiden entstanden in perfekter gegenseitiger Abhängigkeit.

In diesem Sinne grüßt der Zugvogel
 
Mein Lieber, ich befürchte, du hast das Staunen verlernt. Das Leben selber ist das Wunder.

wenn man dasselbe immer wieder sieht, wird es einfach langweilig.

Ihr Geist hat sie gefesselt - ich wundere mich, dass du das Erstaunliche darin nicht empfindest

das, was daran erstaunlich ist, ist das so viele menschen, obwohl sie vom placebo effekt wissen, pillen brauchen, die keine wirkung haben, damit sich die fesseln lösen.
 
wenn man dasselbe immer wieder sieht, wird es einfach langweilig.
Deine Aussage finde ich recht traurig.
Weißt du, das Leben ist schön, manchmal schmerzhaft, aber nicht langweilig. Das ist nur dein Blickpunkt darauf.


das, was daran erstaunlich ist, ist das so viele menschen, obwohl sie vom placebo effekt wissen, pillen brauchen, die keine wirkung haben, damit sich die fesseln lösen.
Auch das ist nur ein anderer Blickpunkt auf das gleiche Phänomen. Man kann es unterschiedlich wahrnehmen.

Herzlich grüßt der Zugvogel
 
Und ich finde es erstaunlich, das hier solche Dinge wie ein Placebo-Effekt nicht erstaunlich gefunden werden. Das der "Geist" den Körper heilen kann, obwohl medizinisch bzw. naturwissenschatlich sowas nicht möglich ist, finde ich schon sehr erstaunlich. Scheint für mich ja schon ein Hinweis in eine bestimmte Richtung zu sein. Kein Beweis, wie hier gefordert, aber ein Hinweis, der eine Vermutung nahelegen könnte...das Problem ist hierbei einfach, das für die Wahrnehmungen, die in "esoterischen" Phänomenen zum Tragen kommen, keine Operationalisierung möglich ist...
 
Das der "Geist" den Körper heilen kann, obwohl medizinisch bzw. naturwissenschatlich sowas nicht möglich ist, finde ich schon sehr erstaunlich.

der effekt ist nachgewiesen, damit ist er naturwissenschaftlich möglich. er ist einfach nur nicht erklärbar, abgesehen von den fällen wo die leute einfach nur gedacht haben, sie wären krank :party02:

Deine Aussage finde ich recht traurig.

bei mir ist es einfach so, dass mich dinge langweilen, sobald ich weiss, wie sie funktionieren. das heisst nicht, dass ich sie nicht schön finde, aber sie interessieren mich einfach nicht mehr. das finde ich gar nicht traurig, denn könnte ich mich ewig mit denselben dingen beschäftigen (ohne tiefer zu gehen), würde ich niemals voran kommen.
 
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bei mir ist es einfach so, dass mich dinge langweilen, sobald ich weiss, wie sie funktionieren. das heisst nicht, dass ich sie nicht schön finde, aber sie interessieren mich einfach nicht mehr. das finde ich gar nicht traurig, denn könnte ich mich ewig mit denselben dingen beschäftigen (ohne tiefer zu gehen), würde ich niemals voran kommen.

Tja, das war deine Reaktion auf die Aussage "Das Leben ist ein Wunder"....
Heißt das, das Leben langweilt dich, weil du Grundkenntnisse in Physiologie und Anatomie hast?

Wo willst du denn hin :)?
 
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