Am 3 1. Mai 1947 kamen die ersten aufsehenerregenden Experimente in der Chirurgischen Abteilung des Züricher Kantonspitals zustande. Weiter schlossen sich Wissenschaftler in Basel und Bern an. Bei Vorführungen im "Corso" in Zürich kam es zu einem Zwischenfall: ein Degen prallte auf einem Knochen auf, und mehrere Damen im Zuschauerraum fielen in Ohnmacht.
Die Züricher Behörden verboten daraufhin weitere öffentliche Schaustellungen, und von da ab wirkte MIRIN DAJO nur mehr in geschlossenen Veranstaltungen, womit für ihn zugleich eine aufreibende Tätigkeit für das von ihm erstrebte Ziel der Schaffung einer universellen Bruderschaft verbunden war.
Was MIRIN DAJO in dieser Zeit bis zu seinem am 26. Mai 1948 erfolgten Tod darbot, war in der Tat "etwas Wunderbares", wie dieses Esperantowort "mirin dajo", das er sich als Pseudonym zugelegt hatte, bedeutet: immer und immer wieder bewies er seine Unverletzbarkeit, liess sich Hohlspiesse durch den Leib rennen, ohne darauf zu achten, ob sie lebenswichtige Organe trafen oder nicht, liess Wasser durch diese Hohlspiesse und durch seinen Leib fliessen (s. Abb. S. 109), machte mit einem Degen im Leib Gymnastikübungen vor Ärzten, lief mit nacktem, durchbohrten Oberkörper durch Krankensäle -zum Entsetzen der Kranken - in die Röntgenkammer. Er wurde in allen Phasen und Stellungen geröntgt, war in Kinos in allen Wochenschauen zu sehen, und man stand diesen Phänomenen erwiesener Unverletzbarkeit, ja Untötbarkeit, fassungslos gegenüber.