Gott=Mama?

Gott ist für mich der positive Kern in jedem Menschen ,der sich zum grossen Licht weiten kann .Für mich kann man Gott zunächst in sich selbst und dann in der Natur bis man Ihn/sie /es überall erkennt .Teils als Konzept gedacht -doch auch auf Erfahrung beruhend.
Alles loslassen und schwupp nimmt er dich einfach zu sich auf.Hans-im Glück .Ich glaub der war gar nicht so doof.
Alles Liebe HW
auch alle Konzepte von Gott loslassen -dann erscheint er allmählich -dieser Stern in dir -dann wird es zur Erfahrung.Ganz bei sich sein -sich in aller Geborgenheit selbst umarmen können.Ja so ähnlich ist das für mich.
 
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Sternenatemzug;


Ja, Hans im Glück. :)
So ähnlich kann man sich auch fühlen.

Durch verschiedene Phasen gehend,
verschiedene Konzepte annehmend & kreierend,
durch den Zerfall der geschaffenen "Welten" kriechend,
wieder umbauend,
und wieder demolierend oder demoliert sein.

Gott; ein Wort, das verschiedene Gesichter zeigt
und sein letztes Gesicht verliert
aber immer noch Jemandens Hoffnung "in sich zieht".

Bis der letzte Stein aus der Tasche in die Tiefe fällt
und das letzte Hemd ausgezogen wird.

So verliert man letztendlich auch das Konzept von Gott.

_ _ _

Alle Erfahrungen bleiben,
frei von der Bedeutung,
sinnlos. (?)

Trotzdem ist ein "neuer" Mensch da,
der "Göttlich" handelt, ohne Gott.:engel:

Wäre schön...

_ _ _

Gruß,
alnei
 
Danke für Deine poetischen Worte .
Jetzt mache aus dem "Wäre"-ein "ist"und guckst dir dieses Wort mit allen Implikationen mal genauer an.Über dem "I"das i-tüpfelchen-Symbol für deinen inneren Stern dein göttliches Potential.Das "S"steht für das Schlangenfeuer ,das durch deinen Stern geweckt wurde -ein bisschen Glaube so gross wie ein Senfkorn reicht.(sein gutes Inneres ein wenig -geloben-) und das "T" steht für die Begegnung mit der vertikalen Welt des Göttlichen um Dich.Wie innen so aussen!
Alles Liebe HW
 
Da wir gerade dabei sind ,was Gott ist oder nicht ist.Gott=Papa geht auch nicht .Diese Frage wäre übrigens viel sinnvoller.Auch wenn wir da Gene mitbekommen haben -da ist etwas ,was darüber hinausgeht -was wir denn sind : Individuen - mit Gott unzertrennlich-verbundene Geschöpfe.Also Mama ist es nicht und auch Papa ist es nicht auch der Weihnachtsmann und Osterhase scheiden aus.
Die Wissenschaft braucht ihn nicht ,weil sie ihn nicht finden kann-will sagen ihn nicht in die Retorte sperren kann oder doch?Ich bin mal vorsichtig -vorerst nicht.
Für Nietsche ist er tot und für K.Marx Rauschgift.Ist Gott eine Droge oder haben wir ihn/sie /es falsch verstanden?
Ich sags mal so -wir reden von
Schattengebilden und halten das für die Wirklichkeit-siehe Platon und seine Welt der Ideen.Willst du Gott erkennen schlage dich nicht mit Schattengebilden rum ,sondern dreh dich um und schau dorthin ,was diese Schatten verursacht.In diesem Falle -die Sonne.Suche nicht aussen -dort kannst du ihn mit deinen momentanen Wahrnehmungsorganen nicht finden .Such im Innern.Das Königreich der Seele und Gottes ist innen zu finden.
Nix Neues unter der Sonne ,was ich hier erzähle.Doch man sollte es mal damit versuchen.Geht die Flüsse ,die aus dem Paradies fliessen bis zu Quelle zurück-das bedeutet,nur wer gegen den Strom fliesst wird zur Quelle gelangen. Alles Liebe HW Diesen Mut wünsch ich uns allen.
 
Die Wissenschaft braucht ihn nicht ,weil sie ihn nicht finden kann-will sagen ihn nicht in die Retorte sperren kann oder doch?Ich bin mal vorsichtig -vorerst nicht.

*

Man verliert nichts, wenn man sagt: "Ich weiss es nicht."

Schon "rein physikalische Begriffe", wie "ALLES" und "EWIGKEIT" sind für einen Menschen wahrscheinlich unmöglich zu verstehen. Um das "All" zu sehen, sollten wir uns über das All breiten können.
Man kann auch behaupten, dass das All durchfüllt mit Bewusstsein ist; doch muss es auch in dem Fall nicht sein, dass es sich hier um etwas Homogenes handelt, wenigstens nicht in dem Sinne der Individualität des Alls. Nichts Persönliches. Man kann es aber trotzdem glauben.

Eine wichtige Frage ist, was man durch das Wort Gott beabsichtet. Wofür man das Wort benützt. Was auch immer diese Absicht ist, ist es gut, wenn auch das Wort bekannt ist, wofür das Wort Gott der Ersatz ist. Wenn das Wort Gott ein Selbst bezeichnet, ist das Wort Selbst das Hauptwort, nicht Gott. Wenn das Wort Gott die Liebe bezeichnet, ist die Liebe das Hauptwort und nicht Gott.

Wenn ich einen Fluss überqueren möchte, trete ich über die Steine zur anderen Seite. An dieser Stelle sind das die Steine, auf die ich vorsichtig und mit Gleichgewicht treten muss und nicht die Steine, auf die ich in dem Moment kleine Bilder male. Der Fokus einer Absicht ist sehr wichtig. Und der sollte nicht verloren gehen durch das Absolutisieren. Wäre schade. Letztendlich sind es die Kleinigkeiten, die das Ganze erfüllen und wenn diese vernachläsigt werden, wird als Folge auch das Ganze vernachlässigt.

Geht die Flüsse ,die aus dem Paradies fliessen bis zu Quelle zurück-das bedeutet,nur wer gegen den Strom fliesst wird zur Quelle gelangen. Alles Liebe HW Diesen Mut wünsch ich uns allen.


IST schön.

Auch dir alles Schöne,
alnei

*
 
Sternenatemzug
Geht die Flüsse ,die aus dem Paradies fliessen bis zu Quelle zurück-das bedeutet,nur wer gegen den Strom fliesst wird zur Quelle gelangen. Alles Liebe HW Diesen Mut wünsch ich uns allen.
Das ist ein Mut, den wir hier in der Welt brauchen, sich gegen etwas zu stemmen, Courage zu zeigen, eigene Überzeugungen zu vertreten, sich durchkämpfen etc. - derjenige mag zur Quelle gelangen auf einem äußeren Weg, aber er wird mit Sicherheit nicht zur Quelle werden.

Wer Selber zur Quelle werden möchte, sollte sich dem STROM des Lebens anvertrauen und sich tragen lassen in den Ozean des großen Seins, von dort aufsteigen in die Lüfte, auf die dürstende Erde niederregnen, in diese sich versenken um dann aus der Tiefe als Quell zu entspringen. Dies ist eine Verwandlungsarbeit, man selber wird dabei gereinigt und verwandelt - dazu braucht es den Mut zur Veränderung.

LGInti
 
Geht die Flüsse ,die aus dem Paradies fliessen bis zu Quelle zurück-das bedeutet,nur wer gegen den Strom fliesst wird zur Quelle gelangen.


Wer Selber zur Quelle werden möchte, sollte sich dem STROM des Lebens anvertrauen und sich tragen lassen in den Ozean des großen Seins, von dort aufsteigen in die Lüfte, auf die dürstende Erde niederregnen, in diese sich versenken um dann aus der Tiefe als Quell zu entspringen.



Ich würde sagen,
dass niemand zur Quelle wird,
sondern dass, wenn schon,
jeder seine eigene Quelle ist.

Man könnte das, was Sternenatemzug gesagt hat,
auch so verstehen, dass einer fähig sein sollte
durch das, was an ihm erlernt ist, zu "schwimmen"
um durch diese Schichten zu seinem Selbst zu kommen
(die "0"; das "Närrische", das nicht determinierte, das "unbefleckte" Selbst).

Deswegen - gegen den Strom.

*
 
@Alnei - es sind alles nur Bilder, die etwas erzählen und deine Erklärung durch die eigenen Schichten, die Masken, sich durchzuarbeiten ist auch ein schönes Bild - da gibt es auch noch das Bild, die eigenen Wurzeln zu finden
Ich würde sagen,dass niemand zur Quelle wird, sondern dass, wenn schon, jeder seine eigene Quelle ist.
ja da ist immer die Frage sind wir im "Werden" oder sind wir im Sein - ich denke beides

LGInti
 
es sind alles nur Bilder, die etwas erzählen


*

Da hast du wahrscheinlich recht.
Und mit den Bildern probiert man etwas zu beschreiben,
was oft kein Bild ist. Frustrierend genug.
Noch absurder wird es, wenn zwei Menschen ein Bild
für etwas ganz Anderes benützen,
oder,
wenn zwei Menschen zwei ganz verschiedene Bilder
für etwas Gleiches benützen.

Bei dem Begriff Gott kommt es oft,
wenn nicht sogar immer
zu dem ersten Fall.

Die Erfahrung ist individuell.

In diesem Sinne wäre es vielleicht sinnvoller
vom Selbst zu reden, als von Gott.

Viele würden ansonsten denken,
dass einer auf einmal ihr Gott sein will. :stickout2

Nicht zu sagen, dass es in dem Fall,
wenn mit Gott alles gemeint ist,
viel sinnvoller wäre, von alles zu reden,
als von Gott.

Jemand könnte nämlich denken,
das da von seinem Selbst die Rede ist. :stickout2

*
 
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[QUOTE
=Inti;1285132]Das ist ein Mut, den wir hier in der Welt brauchen, sich gegen etwas zu stemmen, Courage zu zeigen, eigene Überzeugungen zu vertreten, sich durchkämpfen etc. - derjenige mag zur Quelle gelangen auf einem äußeren Weg, aber er wird mit Sicherheit nicht zur Quelle werden.

Es klingt gut, doch die wenigsten Menschen getrauen sich, weil sie zu sehr verunsichert sind. Würdest Du Dich getrauen gegen den Strom zu schwimmen? Hast Du es bereits ausprobiert? Man scheitert oft schon daran, wen man jemandes für einen uneinsichtige Bitte nicht erfüllt. Sieh Beispiele
in UNTER UNS!

Wer Selber zur Quelle werden möchte, sollte sich dem STROM des Lebens anvertrauen und sich tragen lassen in den Ozean des großen Seins, von dort aufsteigen in die Lüfte, auf die dürstende Erde niederregnen, in diese sich versenken um dann aus der Tiefe als Quell zu entspringen. Dies ist eine Verwandlungsarbeit, man selber wird dabei gereinigt und verwandelt - dazu braucht es den Mut zur Veränderung.

Klingt auch wunderschön, nur möchte ich das gern an einem praktischen Beispiel vorgelebt bekommen. Doch wenn Du nur an Gedanken oder Geist denkst, finde ich es in Ordnung.

"Gott ist Mama" heißt das Thema. Ja, Gott bedeutet auch Zuflucht. Ob sich diese Zuflucht als Mama, Papa, Geliebter oder sonstwas anfühlt, ist dabei zweitrangig.

Liebe Grüße

eva07
 
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