Glück ist erlernbar

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Glück ist: eine Katze zu haben, die einen mag wie man ist und einem Gesellschaft leistet, und nie lange beleidigt ist, wenn man auch mal: nein sagt. :)
 
Manche sind richtig ungläubige Thomase ....:-)


Ich würde eher sagen - länger Ehe-erfahren als du - mit deinen 30 Jahren ;)
und auch was die Lebenserfahrungen an sich angeht - wie auch ernsthafte (!)
Gespräche mit Ehepartnern. Und da besonders mit den Ehefrauen.

Mit ewigen Wiederholungen von stereotypen Sätzen kommt man im Leben
meiner Ansicht nach nicht wirklich weiter. Und auch in einer Ehe nicht.

Und warum so "ausweichend mutig" allgemein sprechen - und nicht du sagen-
wenn du meinst ich wäre ein ungläubiger Thomas - ich bin ja nicht "manche"
 
Ja, kann sein, aber klar ein Geisteszustand ....:)
Ist das Glück zuständig für den Geist oder der Geist zuständig für das Glück?

So wie ich das sehe, ist nur das Glück, was man als solches benennt. Es ist eine Konstruktion. Denn eigentlich gibt es nicht anderes als das, was ist; Glück und Unglück sind dasselbe, immer.
Oft machen wir schwierige Lebenssituationen durch und ahnen gar nicht, was für ein Glück wir das, was daraus erwächst, in der Zukunft nennen werden.
 
Glück ist erlernbar
Ja und Nein

Da Glück ein Gefühlszustand ist und jeder Mensch derjenige ist, der verantwortlich dafür ist, wie er sich fühlt, muss es möglich sein zu erkennen, wie Gefühle in einem entstehen. Das Problem ist die Umwelt, die uns Menschen die Auslöser für Gefühle liefert und nicht immer nur Auslöser für positive Gefühle (wie es ja Glück ist) liefert.

Nun haben wir die Möglichkeit die Auslöser für negative Gefühle wegzufiltern, wie es hier im thread schon angesprochen wurde. Oder wir schaffen in uns eine Institution, welche die Trigger für negative Gefühle nicht zu stark ausfallen lässt, oder wir begeben uns auf eine ganz andere Ebene des Seins, wie z.B. im christlichen den Bereich "der Entrückung", was aber auch eher ein "wegfiltern" ist.

Am ehrlichsten wäre die zweite Variante, wo es um die Trigger geht. Wenn ich lerne die entstehenden Trigger zu entmachten, kann ich die Fähigkeit erringen mich nicht mehr von meinen Gefühlen beherrschen zu lassen. Dann wird allerhöchstens von den Auslösern meine Aufmerksamkeit fokussiert, aber ich kann entscheiden, ob ich darauf eingehe oder nicht.

Als letztes möchte ich anmerken, dass, wenn es tatsächlich dazu kömmen könnte, dass ich in einem permanenten Glückszustand sein könnte, dieser in seiner Intensität nachlassen würde und es zu einem Zustand der Zufriedenheit kommen würde.

LGInti
 
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....oder wir begeben uns auf eine ganz andere Ebene des Seins, wie z.B. im christlichen den Bereich "der Entrückung", was aber auch eher ein "wegfiltern" ist.

Dazu ist zu sagen, dass dies nicht unbedingt eine Entscheidungssache ist, sondern - so hab ich es erfahren/meist?- unwillkürlich geschieht. Und weggefiltert wird da meines Erachtens nur temporär, die "Ballaststoffe" des Geistes, sag ich jetzt mal, bleiben sogar umso deutlicher zurück/erhalten, um weiter damit zu arbeiten, nur der Blickwinkel verändert sich damit....was für mich mit deinem letzten Abschnitt ausgedrückt ist.
 
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