Gleichstellung von Homo-Ehe und Hetero-Ehe

Schau Dir das mal an wenn Du willst, ist zwar schon von 2012 - gibt aber einen guten Überblick (pro und kontras --> zweiteres halt katholisch basiert, was aber niemanden wundern wird ;) ).

Da hätten wir zB ein weibliches Paar, die ein per Samenspende (von einem Bekannten - der Kontakt zum Vater ist gegeben) gezeugtes Kind aufziehen. Im Todesfall der leiblichen Mutter, würde das Kind zunächstmal dem Vater zugesprochen, als nächstes den Eltern der Mutter. Die Lebenspartnerin hat keine Chance - und das soll für ein Kind gut sein? Fühlt sich doch absurd an sowas....
*

Ja, deshalb habe ich ja den Zusatz gemacht mit dem im Testament festgelegten Elternwunsch, dort könnte jemand festlegen, dass im Todesfall (oder bei was weiß ich für Unfällen, die zu Koma führen oder so) eben der/die Partner/in das Kind zugesprochen bekommt (was man für sein eigenes Kind ja wohl auch nur so festlegen würde, wenn man sich einer guten Beziehung sicher ist). ;)

Denn wenn man wirklich das Kindeswohl in den Vordergrund stellt, dann ist ein Leben mit dem Partner des verstorbenen Elternteils ja möglicherweise besser, weil dann nicht noch eine Trennung dazu kommt. Aber es kommt eben auf den Einzelfall an.

Genauso könnte es sein, dass das Kind dann schon lieber zum leiblichen Elternteil möchte, wenn es sich nämlich mit dem Partner des Verstorbenen nicht gut versteht oder eben das leibliche Elternteil (oder die Oma oder den Onkel...) mehr liebt und das ist schließlich gar nicht so ungewöhnlich, und nicht im geringsten davon abhängig, ob es sich um eine heterosexuelle oder homosexuelle Beziehung handelt.

Für mich fühlt sich das nicht absurd an. Überlege mal weiter - die Partnerin bekommt das Kind zugesprochen, das nicht ihres ist, sie trauert, irgendwann ist die Trauer vorbei, ein neuer Partner kommt in ihr Leben, vielleicht noch ein Kind, vielleicht trägt sie auch sie eins selber aus. Und wie es ja leider auch sehr üblich ist, zieht sie dann um oder es gibt Streit und das Kind verliert den Kontakt zu dem einzigen leiblichen Elternteil (dem Vater), den es hat. Das passiert sehr vielen Kindern, dass nach einer Trennung mittelfristig dann wirklich nur einer da ist und ich persönlich glaube, dass es nicht so toll ist für ein Kind, wenn schon ein Elternteil tot ist, dann nicht mal das andere Elternteil zu haben. Es gibt immer Schicksalsschläge, es gibt genug unverantwortliche Elternteile, man muss nicht im Namen einer abstrakten Gendergerechtigkeit einem Kind die leiblichen Eltern vorenthalten, wenn diese vorhanden, willig und fähig sind.
 
Werbung:
Ja, deshalb habe ich ja den Zusatz gemacht mit dem im Testament festgelegten Elternwunsch, dort könnte jemand festlegen, dass im Todesfall (oder bei was weiß ich für Unfällen, die zu Koma führen oder so) eben der/die Partner/in das Kind zugesprochen bekommt (was man für sein eigenes Kind ja wohl auch nur so festlegen würde, wenn man sich einer guten Beziehung sicher ist). ;)

Denn wenn man wirklich das Kindeswohl in den Vordergrund stellt, dann ist ein Leben mit dem Partner des verstorbenen Elternteils ja möglicherweise besser, weil dann nicht noch eine Trennung dazu kommt. Aber es kommt eben auf den Einzelfall an.

Genauso könnte es sein, dass das Kind dann schon lieber zum leiblichen Elternteil möchte, wenn es sich nämlich mit dem Partner des Verstorbenen nicht gut versteht oder eben das leibliche Elternteil (oder die Oma oder den Onkel...) mehr liebt und das ist schließlich gar nicht so ungewöhnlich, und nicht im geringsten davon abhängig, ob es sich um eine heterosexuelle oder homosexuelle Beziehung handelt.

Für mich fühlt sich das nicht absurd an. Überlege mal weiter - die Partnerin bekommt das Kind zugesprochen, das nicht ihres ist, sie trauert, irgendwann ist die Trauer vorbei, ein neuer Partner kommt in ihr Leben, vielleicht noch ein Kind, vielleicht trägt sie auch sie eins selber aus. Und wie es ja leider auch sehr üblich ist, zieht sie dann um oder es gibt Streit und das Kind verliert den Kontakt zu dem einzigen leiblichen Elternteil (dem Vater), den es hat. Das passiert sehr vielen Kindern, dass nach einer Trennung mittelfristig dann wirklich nur einer da ist und ich persönlich glaube, dass es nicht so toll ist für ein Kind, wenn schon ein Elternteil tot ist, dann nicht mal das andere Elternteil zu haben. Es gibt immer Schicksalsschläge, es gibt genug unverantwortliche Elternteile, man muss nicht im Namen einer abstrakten Gendergerechtigkeit einem Kind die leiblichen Eltern vorenthalten, wenn diese vorhanden, willig und fähig sind.

Ich geh mal davon aus, dass man ein Kind nicht 'testamentarisch' vermachen kann. Deshalb gehts doch um Gleichstellung dieser Beziehungen. Wie das dann individuell aussieht is wieder eine andere Geschichte. Was Du da anführst kann in hetero und gleichgeschlechtlichen Beziehungen stattfinden, ist aber nicht Thema hier.
 
Oh, ich weiß nicht, natürlich gibt es noch kein entsprechendes Gesetz, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass die Absichten der leiblichen Eltern für ihre Kinder immer weniger ins Gewicht fallen. Auf der anderen Seite kann man sich Kinder ja schon kaufen, das ist in Deutschland zwar nur mit Einschränkungen legal, aber das wird munter nicht beachtet, wenn das nötige Kleingeld da ist und die Legalisierung steht ja auch immer mal wieder in der einen oder anderen politischen Agenda. Nun denke ich eh nicht, dass sich der Staat da einmischen sollte, was Erwachsene für Verträge abschließen, moralisch muss ich es aber nicht billigen, oder?

Ich würde unterscheiden zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung. Gleiche Rechte bei gleichen Pflichten sollten selbstverständlich sein, dadurch werden aber Menschen nicht gleich. Zur Fortpflanzung sind nun mal zwei Geschlechter erforderlich und Menschen haben sich nun mal so entwickelt, dass Kinder von beiden Geschlechtern aufgezogen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie ist das Thema schräg.

Jede/r darf jede/n heiraten wenn alle Beteiligten einverstanden und volljährig sind.

Ich wurde von Heteros erzogen und es war die Hölle. Liebevolle Homos wären da besser gewesen.
 
11227034_10152962335117972_7625154430376682076_n.jpg
 
Irgendwie ist das Thema schräg.

Jede/r darf jede/n heiraten wenn alle Beteiligten einverstanden und volljährig sind.

Ich wurde von Heteros erzogen und es war die Hölle. Liebevolle Homos wären da besser gewesen.

Jede Frau darf Kinder bekommen. Manchmal sogar ohne Einverständnis des Partners. Vielfach auf Gut Glück und wegen der sogennanten Biologischen Uhr, oder weil sie, er, das Paar es so wollen, und nicht selten mit verhängnisvollem Verlauf für das Kind, das niemand gefragt hat ;). Folglich bin ich für liebevolle Begleiter, egal, welchen Geschlechts, somit für Gleichstellung.
 
Der verkannte Clint Eastwood 2013


Und was die Adoption betrifft:

Die Adoption von Kinderfreundlichen Paaren
könnte dazu beitragen, die Kindesmisshandlungen zu senken,
die ausschließliche besinnte konservative verbleibende Hetero Adoption
würde eine Senkung ebenso bleibend verhindern.

Wer gegen Homo Adoptionen ist, der ist zugleich für bleibende
Hochzahl von Kindesmisshandlungen.
 
Werbung:
Zurück
Oben