Gleichstellung von Homo-Ehe und Hetero-Ehe

Das Saarland muss ein hartes Pflaster sein.

Die biologische Tatsache von Samen und Eizelle bestreitet niemand. Aber die besondere Stellung von Vater und Mutter abzuleiten ist einfach nicht zu rechtfertigen, wenn man nicht krass dogmatisch argumentieren will und das tust du hier...aus der biologischen Tatsache, dass Menschen Füße haben ergibt sich nicht die besondere Stellung des Schuhverkäufers.

Und warum erzählst du da was vom Säugen und Aufziehen? Als ob das an Vater und Mutter gekoppelt wäre...

Das fettmarkierte ist besonders lachhaft...überleg mal was du geschrieben hast? die "Rolle" von Mutter und Vater? "Rolle" ist ein soziologischer Begriff, siehe Goffman und unterstützt das worauf du hinauswillst in keinster Weise im Gegenteil. Du willst sagen, dass es eben keine Rolle ist..."Rolle" spricht also in jeder Hisnsicht für einen gesellschaftlichen Kontext!!!

Aus biologischen Tatsachen folgen gesellschaftliche Tatsachen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte es ja sein können, dass zwei Leute Sex haben, die Mutter das Kind auf die Welt bringt, und irgendeine beliebige Person in der Gesellschaft sich dann darum kümmert, da es ja deiner Ansicht nach keine notwendige Verbindung zwischen den biologischen Eltern und den sozialen Eltern gibt. Das würde so aussehen, dass quasi ein Kind geboren wird, und dann wird überlegt wer sich darum kümmert. Dass das alles nicht so ist, brauche ich ja hoffentlich nicht zu erzählen.

Und was die Schuhe betrifft. Wenn es so wäre, dass alle Menschen nahezu zwingend Schuhe brauchen, hätte der Schuhverkäufer auch eine besondere Stellung. Da fast alle Schuhe tragen und in den gemäßigten Breiten wohl auch müssen ist es auch schon beinahe nicht mehr kontingent, sondern notwendig, dass Schuhe produziert und verkauft werden. Und damit ergibt sich aus der biologischen Tatsache dass es Füße gibt und der klimatischen Tatsache, dass es hier oft zu kalt ist um barfuss herumzulaufen tatsächlich die besondere Stellung des Schuhproduzenten.

Zum Letzten Punkt: Das kann man wohl so interpretieren, dass man erst einmal von einer Rolle ausgeht, und wenn festgestellt wird, dass diese allgemeingültig ist, dann handelt es sich eben um eine Notwendigkeit, oder zumindest um etwas was von der Natur vorgegeben wird. Notfalls können andere diese Rolle übernehmen, das ist korrekt. Aber das impliziert nicht, dass es schon deshalb beliebig ist. Notfalls kann man auch mit dem Stock laufen. Trotzdem sind funktionierende 2 Beine der Normalzustand.
 
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kannst du lesen? Da steht Familie=eltern + Kinder! Da steht nicht wie sich Eltern geschlechtlich zusammensetzen müssen...

Dass Eltern aus Vater und Mutter bestehen ergibt sich aber aus der Biologie.
Andere Kombinationen können keine Kinder bekommen. 2 Mütter, 2 Väter, ein Vater und 2 Mütter usw.
Das geht schlicht nicht. Was lediglich darüber hinaus möglich ist, ist dass jemand die sozialen Funktionen, die Eltern normalerweise haben, übernimmt. Wird die Rolle gut ausgeführt ist es auch völlig legitim, dass das Kind diese Personen dann Vater und Mutter nennt, weil es sich gleichwertig anfühlt.

Um aber zu garantieren, dass es gleichwertig ist, sollte man aber auch die natürlichen Voraussetzungen so gut es geht nachahmen.
 
Mannomann... Gendermainstreaming, Homo"ehe" (wieso reicht "eingetragene Lebensgemeinschaft nicht?), Schwulen- und Lesbenrechte, Transsexualität, Frauen mit Vollbart, die Outerei von irgend welchen Möchtegernpromis, "bunte", sexuale Vielfalt im Aufklärungsunterricht und was es sonst noch in dieser Richtung gibt...

Hallo? Geht's noch, den Kids das als "normal" zu verkaufen?
Hat diese Land eigentlich keine drängenderen Probleme, als das, was da die LinksGrünen ständig in den Vordergrund schieben??? Ich wüßte da schon ein paar, die diesem Staat unter den Nägeln brennen.

Was zwei erwachsene Menschen hinter verschlossenen Türen freiwillig miteinander anstellen, ist ihre ganz private Sache und sollte es auch bleiben. Das ist mir völlig wurscht, interessiert mich nicht. Diese ganzen Komplex provokativ zu einem gesellschaftlichen Hauptthema zu machen, kann es dagegen ja wohl nicht sein. Es ist immer noch eine unbedeutende Minderheit, egal, wie sehr LinksGrün das hochstilisieren will. Das läuft ja nachgerade darauf hinaus, der der, der ganz normal hetero ist, als spießig, intolerant und gestrig hingestellt wird, faktisch als der unnormale.
Natürliche Familie im engeren Sinne = Mutter, Vater, Kind(er). Punkt. Das ergibt sich aus der Biologie. Alles andere sind künstliche, beim Menschen unnatürliche Konstrukte.

Und bevor jemand falsche Schlüsse zieht: Zu meinen entfernteren Bekannten gehört ein lesbisches Paar. So what, sind nette Leute. Der Punkt ist, daß sie damit nicht ständig an die Öffentlichkeit drängen, um zu zeigen, wie bunt und alternativ sie sind, und das immer und überall zum Thema machen, sondern schlicht und ergreifend erfrischend normal und ohne Aufsehen zu heischen zusammenleben. Das ist im Gespräch nicht mal einen Nebensatz wert!

Nur LinksGrün muß daraus eine publikumsreife Show machen und diese Republik vor sich her treiben. Lächerlich!

LG
Grauer Wolf

Das Thema dieses Threads ist Gleichstellung einer Ehe vs einer gleichgeschlechtlichen (eingetragenen) Partnerschaft. Warum gibts überhaupt Unterschiede? Gäbe es sie nicht, bräuchte man auch nicht weiter drüber diskutieren.
 
Das Thema dieses Threads ist Gleichstellung einer Ehe vs einer gleichgeschlechtlichen (eingetragenen) Partnerschaft. Warum gibts überhaupt Unterschiede? Gäbe es sie nicht, bräuchte man auch nicht weiter drüber diskutieren.

Was das betrifft habe ich ja auch schon geschrieben, dass die Ehe nicht notwendig dazu dient Kinder zu bekommen.
Dazu ist die Ehe (als staatliche Institution) auch tatsächlich ein kulturelles Konzept.
Und zuletzt erfüllen homosexuelle Paare die Bedingungen an eine Ehe, die da sind, dass sie sich lieben und dass eine gemeinsame Lebensführung existiert.

Es geht darum, alle Fakten zu durchdenken und nicht irgendwelche ideologischen Ideen nachzubeten.
In dem Fall, wie gesagt, denke ich, dass sie heiraten können sollten.

Wäre die Ehe nur ein christliches Konzept und hätte im Staat überhaupt keine Bedeutung, wäre es natürlich deren religiöse Sache (Dogma). Und wer heiraten wollte müsste dann halt eine neue Religion (oder Sekte) gründen. Wer religiös heiraten will muss halt einer Religion beitreten, die das akzeptiert.
 
Aus biologischen Tatsachen folgen gesellschaftliche Tatsachen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte es ja sein können, dass zwei Leute Sex haben, die Mutter das Kind auf die Welt bringt, und irgendeine beliebige Person in der Gesellschaft sich dann darum kümmert, da es ja deiner Ansicht nach keine notwendige Verbindung zwischen den biologischen Eltern und den sozialen Eltern gibt. Das würde so aussehen, dass quasi ein Kind geboren wird, und dann wird überlegt wer sich darum kümmert. Dass das alles nicht so ist, brauche ich ja hoffentlich nicht zu erzählen.

Schwachsinn...aus biologischen Tatsachen folgen gesellschaftliche Konventionen, wäre es so wie du gesagt hast, wären wir immernoch im Naturzustand, dann hätte es keine kulturelle Entwicklung gegben. Offenbar überstiegt der Mensch aber seine Natur. Dein Beispiel ist übrigens recht witzig, weil es Gesellschaften gab, die das genau so handhabten wie jeder weiß der nicht über den sakralen Zustand der Vagina seiner Mutter schwadroniert (brauchst dich nicht angesprochen fühlen).

Und was die Schuhe betrifft. Wenn es so wäre, dass alle Menschen nahezu zwingend Schuhe brauchen, hätte der Schuhverkäufer auch eine besondere Stellung. Da fast alle Schuhe tragen und in den gemäßigten Breiten wohl auch müssen ist es auch schon beinahe nicht mehr kontingent, sondern notwendig, dass Schuhe produziert und verkauft werden. Und damit ergibt sich aus der biologischen Tatsache dass es Füße gibt und der klimatischen Tatsache, dass es hier oft zu kalt ist um barfuss herumzulaufen tatsächlich die besondere Stellung des Schuhproduzenten.

Man kann sich Schuhe selber machen, man könnte sie sich laserdrucken lassen. Aber entscheidend ist, dass der Schuh immer anders aussehen kann, ebenso wie der Schuhverkäufer, ebenso wie der Schuhprodzuent. Jetzt wirst du vielleicht sagen, nagut, aber das Prinzip Schuh ist immer gleich, nämlich ein irgendwie gearteter Schutz rund um den Fuß und das wäre vergleichbar mit der Familie im Sinne Mutter Vater Kind. Dann sage ich aber neihein, vergleichbar wäre das mit dem Prinzip Familie, als Schutz des Kindes, und das vöollig unterschiedliche Gesichter annehmen kann.

Zum Letzten Punkt: Das kann man wohl so interpretieren, dass man erst einmal von einer Rolle ausgeht, und wenn festgestellt wird, dass diese allgemeingültig ist, dann handelt es sich eben um eine Notwendigkeit, oder zumindest um etwas was von der Natur vorgegeben wird. Notfalls können andere diese Rolle übernehmen, das ist korrekt. Aber das impliziert nicht, dass es schon deshalb beliebig ist. Notfalls kann man auch mit dem Stock laufen. Trotzdem sind funktionierende 2 Beine der Normalzustand.

Das ist noch blöder als es falsch ist...Mensch und Technik gehören zusammen. Beides ist "normal"...das einzige was ich inzwischen ziemlich abnormal finde ist die Selbstverständlichkeit mit der du über den "Normalzustand" von Menschen sprichst...so fängts nämlich an...
 
Dass Eltern aus Vater und Mutter bestehen ergibt sich aber aus der Biologie.
Andere Kombinationen können keine Kinder bekommen. 2 Mütter, 2 Väter, ein Vater und 2 Mütter usw.
Das geht schlicht nicht. Was lediglich darüber hinaus möglich ist, ist dass jemand die sozialen Funktionen, die Eltern normalerweise haben, übernimmt. Wird die Rolle gut ausgeführt ist es auch völlig legitim, dass das Kind diese Personen dann Vater und Mutter nennt, weil es sich gleichwertig anfühlt.

natürlich können die Kinder bekommen, sie können sie nur auf "natürlichem" Weg nicht bekommen...

Um aber zu garantieren, dass es gleichwertig ist, sollte man aber auch die natürlichen Voraussetzungen so gut es geht nachahmen.

NAchahmung triffts perfekt. Nichts anderes ist dein Familienbild.
 
Schwachsinn...aus biologischen Tatsachen folgen gesellschaftliche Konventionen, wäre es so wie du gesagt hast, wären wir immernoch im Naturzustand, dann hätte es keine kulturelle Entwicklung gegben. Offenbar überstiegt der Mensch aber seine Natur. Dein Beispiel ist übrigens recht witzig, weil es Gesellschaften gab, die das genau so handhabten wie jeder weiß der nicht über den sakralen Zustand der Vagina seiner Mutter schwadroniert (brauchst dich nicht angesprochen fühlen).



Man kann sich Schuhe selber machen, man könnte sie sich laserdrucken lassen. Aber entscheidend ist, dass der Schuh immer anders aussehen kann, ebenso wie der Schuhverkäufer, ebenso wie der Schuhprodzuent. Jetzt wirst du vielleicht sagen, nagut, aber das Prinzip Schuh ist immer gleich, nämlich ein irgendwie gearteter Schutz rund um den Fuß und das wäre vergleichbar mit der Familie im Sinne Mutter Vater Kind. Dann sage ich aber neihein, vergleichbar wäre das mit dem Prinzip Familie, als Schutz des Kindes, und das vöollig unterschiedliche Gesichter annehmen kann.



Das ist noch blöder als es falsch ist...Mensch und Technik gehören zusammen. Beides ist "normal"...das einzige was ich inzwischen ziemlich abnormal finde ist die Selbstverständlichkeit mit der du über den "Normalzustand" von Menschen sprichst...so fängts nämlich an...

Punkt 1:
Es gibt Kultur und Natur und Kultur, die auf Natur beruht. Dass Leute mit dem Auto zur Arbeit fahren ist Kultur, dass Eltern aus Vater und Mutter bestehen ist Natur, und zumindest in den gemäßigten Breiten beruht die Existenz von Schuhen auf der natürlichen Existenz von Füßen und den klimatischen Bedingungen. Es ist hier kaum eine Kultur vorstellbar, die ohne Schuhe auskommt.

Falls es hier und da tatsächlich eine Gesellschaft gibt in der Mütter und Väter bedeutungslos sind, dann ist das allein kein Beweis, denn es gibt auch Gesellschaften wo sich Frauen den Hals künstlich verlängern (bzw. Schultern deformieren) usw. Das ist kulturelle Korruption eines Naturzustandes und, wie bei den Padaung http://de.wikipedia.org/wiki/Padaung auch, nicht gesund.

Punkt 2:
Ja, das Prinzip Schuh ist immer gleich, wobei es sich hier allerdings um Kultur handelt, welche auf Natur beruht. Es gibt keine definitive Form die ein Schuh anzunehmen hat. Eine Familie allerdings ist selbst Natur und keine Kultur, die auf den natürlichen Voraussetzungen beruht, dass ein Kind nämlich ernährt werden muss. Man kann nicht den naturgegebenen Schuh nachahmen, bei der Familie ist das aber möglich. Das ist der Unterschied.

Punkt 3:
Dass mit dem Stock zu laufen nicht so normal ist wie auf 2 Beinen zu laufen sieht man schon daran, dass derjenige es wieder sein lässt, sobald seine Beine wieder funktionieren. Ansonsten stimme ich dir zu, dass Mensch und Technik sowie Mensch und Kultur zusammengehören. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Technik und die Kultur nicht auch (natürlich nicht immer) nach der Natur des Menschen richten muss.
 
natürlich können die Kinder bekommen, sie können sie nur auf "natürlichem" Weg nicht bekommen...



NAchahmung triffts perfekt. Nichts anderes ist dein Familienbild.

Sie können nur deshalb Kinder "bekommen" (hier nicht identisch mit auf die Welt bringen), weil manche Familien nicht funktionieren oder weil die Eltern zu Tode kamen. Die Adoption, und das sagte ich schon, hat nicht die Aufgabe Leuten etwas zu ermöglichen was auf natürliche Art und Weise nicht gehen würde, sondern lediglich den Zweck Kindern eine Ersatzfamilie zu bieten.

Und ja, dabei sollte dann eben die natürliche Familie nachgeahmt werden um Kinder die ihre Familie verloren haben (warum auch immer) mit anderen Kindern so gut es geht gleich zu stellen. Das würde nicht in idealer Weise erfüllt, wenn die Konstellation der Erwachsenen einer Familie eben nicht entspricht.
 
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Was das betrifft habe ich ja auch schon geschrieben, dass die Ehe nicht notwendig dazu dient Kinder zu bekommen.
Dazu ist die Ehe (als staatliche Institution) auch tatsächlich ein kulturelles Konzept.
Und zuletzt erfüllen homosexuelle Paare die Bedingungen an eine Ehe, die da sind, dass sie sich lieben und dass eine gemeinsame Lebensführung existiert.

Es geht darum, alle Fakten zu durchdenken und nicht irgendwelche ideologischen Ideen nachzubeten.
In dem Fall, wie gesagt, denke ich, dass sie heiraten können sollten.

Wäre die Ehe nur ein christliches Konzept und hätte im Staat überhaupt keine Bedeutung, wäre es natürlich deren religiöse Sache (Dogma). Und wer heiraten wollte müsste dann halt eine neue Religion (oder Sekte) gründen. Wer religiös heiraten will muss halt einer Religion beitreten, die das akzeptiert.

Na, Du betest irgendwelche ideologischen Ideen nach. Das basiert auf Dogmatisierung, auch wenn's Dir vlt nicht bewusst ist.

Wird Zeit, dass wir uns von dem Schwachfug endlich lösen.
 
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