an dieser stelle möchte ich einmal sagen...ich bin froh das es hier auch die kritiker gibt die kein blatt vor dem mund nehmen, dinge auf den (ihren) punkt bringen (auch wenn oft die ausdrucksweise, umgangsart angeprangert wird). es ermöglichte mir persönlich zunehmend mein hirn wieder mehr einzuschalten statt vorgegebenes theoretisches glauben einfach nur anzunehmen und dinge kritischer zu hinterfragen, vor allem dann wenn man an einem punkt gelangt wo man jeden strohhalm greift ohne zu schaun ob es wirklich einer ist der hilfreich ist. widersprüchlichkeiten erkannte ich mitlerweile auch für mich zur genüge.
Das ist das Problem in sich, viele die im Alttag keinen halt mehr finden, verlieren sich in der Esoterik. Noch schlimmer, die, die bei der Schulmedizin und Schulpsychologie keinen Halt mehr finden. Und hier gehört Verantwortung her und nicht Sprüche, wie, man müsse es nur annehmen und dir wird geholfen, man muss nur dran glauben und es hilft. Oder noch besser, die Anmaßung, dass Esoteriker ja diese von der Umwelt Verlassenen auffangen.
Es ist anmaßend, denn keiner auf unserem Planeten kann wissen was hilft. In der Esoterik ist das aber anders und wenn das eine nicht hilft, hat man nur die falsche Einstellung dazu gehabt, also wird das Nächste probiert und das Nächste und das Nächste und das Nächste. Das Verlieren in der Esoterik, die größte Gefahr, ohne tatsächlich eine Hilfe zu bekommen. Doch, eine Hilfe, für den Anbietenden.
Nur, es trifft gottseidank auch die Anbietenden, Ausbilder, die verlieren sich genauso und suchen dann nach dem nächsten und nächsten und das kostet dann Kohle und die Kohle muss wieder rein. Das Anpreisen, der Kreislauf, die Abhängigkeit.
eine kriese, in der man sich hilflos fühlt...das finde ich net schlimm, passiert meist schleichend bis zum ko und aus der hoffnung sich daraus befreien zu können, aus dieser ohnmacht, nimmt man fast alles an, für kritik hat man kaum eigene kraft. und grad dann können "verbale ohrfeigen" einem dabei helfen aufzuwachen. und ehrlich gesagt...manchmal helfen dabei nur unverblümte worte statt kritische streicheleinheiten.
Eine Krise kann jeden, zu jeder Zeit treffen und in der Regel bringt dann grad das Umfeld die unverblümten Worte, die man dann aber nicht hören will. Sie ignoriert und sich in der Regel noch mit dem Umfeld zerstreitet
Ein gefundenes Fressen für die Esoterik, da wird dann zugehört, bekräftigt und wir kriegen das schon geregelt, alles passend hingeschustert zur Unterstützung des Klienten, egal dabei, ob es der richtige Weg ist. Die Streicheleinheiten, übrigens logisch, denn wer lässt schon gerne den Fisch von der Angel, erstrecht wenn der noch gut zahlen kann.
Quasi wie ein RA und Mandant, man wird schon den nächsten Fall finden, oder zimmern, egal dabei, ob es den Mandanten weiter bringt.
Tja unverblümte Worte, sind meistens besser als kleinkritische Streicheleinheiten für die Seele. Aber will man das überhaupt.