Gewichtsdecken

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Hier mal n bisschen Nachhilfe per KI:
"Berührung ist für Säuglinge
extrem wichtig; sie ist lebensnotwendig für die körperliche, emotionale und neurologische Entwicklung, stärkt die Eltern-Kind-Bindung, fördert das Wachstum (auch bei Frühchen), hilft bei der Schmerzbewältigung und vermittelt ein grundlegendes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das für das spätere Wohlbefinden entscheidend ist. Ohne ausreichenden Hautkontakt können Babys verkümmern, da sie ihre Welt primär über die Haut erkunden und lernen.


Warum Berührung so wichtig ist:

  • Entwicklung der Bindung (Bonding): Hautkontakt schafft Urvertrauen und eine sichere Basis für die Eltern-Kind-Beziehung.
  • Sensorische & motorische Entwicklung: Babys erkunden ihre Umgebung über die Haut, was ihre motorischen Fähigkeiten schärft und die sensorische Wahrnehmung entwickelt.
  • Physiologische Vorteile: Berührungen stabilisieren Herzschlag, Atmung und Körpertemperatur, fördern das Wachstum und können Schmerzen lindern (z. B. bei medizinischen Eingriffen).
  • Gehirnentwicklung: Berührungen stimulieren die Entwicklung von Hirnarealen, die für Schmerzempfinden und Emotionen zuständig sind, und helfen dem Baby, sich selbst und andere zu spüren.
  • Emotionale Stärke: Sie vermitteln Sicherheit und Geborgenheit und sind die Basis für eine gesunde spätere Sexualität"
Aber das geht bestimmt auch alles glatt, wenn man sich bloß über die Wiege beugt, und mit ihnen spricht, ist klar.
:cautious::rolleyes:

Hat hier niemand bestritten. Trotzdem ist ein überreiztes Nervensystem nicht zwangsläufig ein Indiz dafür das man in der Kindheit zu wenig Nähe hatte.
 
Zu dem aufgebrachten "Kontrolliertes Experiment":
Nein, die beschriebene Geschichte von einem kontrollierten Experiment in einem Kinderheim des 19. Jahrhunderts, bei dem Säuglinge absichtlich nur minimalen Körperkontakt erhielten und alle innerhalb des ersten Jahres starben, stimmt nicht in dieser Form.
Es handelt sich um eine stark verzerrte oder falsch zugeschriebene Anekdote, die Elemente aus verschiedenen historischen Berichten und Mythen mischt.
Die häufigste Verwechslung: Das angebliche Experiment von Kaiser Friedrich II. (13. Jahrhundert)

Die Geschichte, die deiner Beschreibung am nächsten kommt, wird oft Kaiser Friedrich II. (1194–1250) zugeschrieben. Er soll Säuglinge isoliert haben lassen, um herauszufinden, welche "Ursprache" sie sprechen würden, wenn niemand mit ihnen redet (und teilweise auch keinen Körperkontakt außer beim Wickeln/Füttern). Die Ammen durften nicht kuscheln, sprechen oder die Kinder liebkosen – und angeblich starben alle Kinder.
Das ist jedoch höchstwahrscheinlich eine Legende oder Propaganda.

Der Bericht stammt allein vom Chronisten Salimbene di Parma (13. Jahrhundert), einem Gegner Friedrichs, der den Kaiser verunglimpfen wollte. Historiker halten es für unwahrscheinlich oder erfunden, da es keine weiteren Quellen gibt und es Friedrichs bekannten wissenschaftlichen Methoden (z. B. aus seinem Falkenbuch) widerspricht.
Ähnliche Geschichten gibt es schon aus der Antike (z. B. bei Herodot über Pharao Psammetich I.).

Was wirklich im 19. und frühen 20. Jahrhundert passierteIn vielen Kinderheimen und Waisenhäusern des 19. Jahrhunderts (und bis in die 1940er) war die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen extrem hoch – oft über 50 %, teilweise bis zu 90–100 % in manchen Einrichtungen.
Das Phänomen hieß "Marasmus" (griechisch für "Schwindsucht") oder "Hospitalismus".

Die Kinder erhielten zwar Nahrung, Hygiene und medizinische Versorgung, aber kaum emotionale Zuwendung, Kuscheln, Tragen oder individuelle Aufmerksamkeit (viele Pflegerinnen pro Kind, sterile Umgebung, keine Spielzeit).
Sie verkümmerten körperlich und geistig ("failure to thrive"), hörten auf zu weinen, wurden apathisch und starben oft an Infektionen oder einfach an "Schwund", obwohl keine akute Krankheit vorlag.Das war kein geplantes Experiment, sondern eine tragische Folge der damaligen Institutionalisierung und falscher Vorstellungen (z. B. dass "zu viel Verwöhnen" schädlich sei).
Später bewiesen Studien von René Spitz (1940er Jahre), dass fehlender Körperkontakt und mütterliche Zuwendung direkt zu Entwicklungsstörungen und Tod führen können.Wo du das nachlesen kannst
  • Zur Legende von Friedrich II.: Wikipedia-Artikel "Language deprivation experiments" oder "Kaspar-Hauser-Versuch" (auf Deutsch gut erklärt, inkl. Quellenkritik).
  • Zu Hospitalismus und realen Beobachtungen in Waisenhäusern: Artikel von René Spitz, z. B. "Hospitalism: An Inquiry into the Genesis of Psychiatric Conditions in Early Childhood" (1945) – verfügbar auf PubMed oder in psychologischen Archiven.
  • Historischer Überblick: "What Do Babies Need to Thrive? Changing Interpretations of ‘Hospitalism’" (PMC-Artikel, frei zugänglich).
  • Auf Deutsch: Artikel auf dasgehirn.info oder in der NZZ zu "verbotenen Experimenten".
Zusammengefasst: Der Kern ist wahr – fehlender Körperkontakt kann bei Säuglingen tödlich sein –, aber es gab kein solches grausames kontrolliertes Experiment im 19. Jahrhundert. Die Geschichte ist eine Vermischung aus Mythos und realen Tragödien in Waisenhäusern.

Quelle: grok
 
:morgen:
Nach meinem Verständnis geht es bei Decken allgemein um die Gefühle von Geborgenheit und Zuwendung!

Es geht da aber weniger um ein Gefühl eines Mangels in der Kindheit, sondern um die Erinnerung an deren Geborgenheit. Ein Gefühl, das schon vorgeburtliche eine besondere Nähe zur Mutter herstellt. Damit wird auch ein Schlafklima hergestellt, das über unsere Befindlichkeit wacht.

Merlin
.​
 
:morgen:
Nach meinem Verständnis geht es bei Decken allgemein um die Gefühle von Geborgenheit und Zuwendung!

Es geht da aber weniger um ein Gefühl eines Mangels in der Kindheit, sondern um die Erinnerung an deren Geborgenheit. Ein Gefühl, das schon vorgeburtliche eine besondere Nähe zur Mutter herstellt. Damit wird auch ein Schlafklima hergestellt, das über unsere Befindlichkeit wacht.

Merlin
.​
Nein.
 
Es geht da aber weniger um ein Gefühl eines Mangels in der Kindheit, sondern um die Erinnerung an deren Geborgenheit.
Hat auch keiner gesagt, dass das IMMER darauf hinweist.
Kann aber sein, und ich behaupte weiterhin, dass viele Kinder zuwenig körperliche Nähe bekommen
haben mitsamt Folgeerscheinungen fürs Leben.
Das ist so wichtig, v.a., wenn sie sehr klein sind, dass man es gar nicht überschätzen kann.

Jedenfalls ist der Absatz, den diese Decken finden, bemerkenswert und für mich ein Symptom
für Defizite. Die Schlafstörungen, das nicht mehr Abschalten können, die Zunahme von ADHS usw.,
das hat alles zugenommen.
Es ist gut, dass es vielen hilft und dass jemand auf diese Idee kam, aber eigentlich
sollten m.E. menschliche Nähe und mehr Ruhe das Defizit füllen und nicht so ein Tool.
 
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