Gewichtsdecken

Werbung:
So abwegig ist die Theorie vom " zu wenig gehalten sein" nicht. Diese Decken können das Nervensystem beruhigen, weil sie das Gefühl von " gehalten sein" an das Nervensystem suggerieren. Ob dieses Geborgenheitsgefühl nun in der Kindheit zu wenig war oder aktuell, ist doch vollkommen Wurscht. Hauptsache sie verhilft zu erholsamen Schlaf. Damit man das Teil auch waschen kann, würde ich kleine Abteilungen nähen, die man öffnen kann, um die Füllung auch aus der Decke entnehmen zu können, sonst macht die Füllung die Kammern im Schleudergang kaputt. So 10 x 10 cm für eine kleine oder leichte Person und 15 x15 für eine Große.
So ist es.
Ich habe eine u.a. dreijährige Ausbildung in Shiatsu gemacht und auch viel damit gearbeitet und weiß, wie Gewicht und " Druck" auf Körper und Nervensystem wirken, und das ist auch belegt. Das bekannteste Experiment und das grausamste ist das aus einem Kinderheim im 19. Jahrhundert, als man eine Gruppe Säuglinge gut versorgte, aber ohne sie zu wiegen, zu tragen und im Arm zu halten, kein Körperkontakt außer beim Wickeln also.
Die Kinder starben alle innerhalb des ersten Jahres.
Weitere Belege sind z.B. die Wirksamkeit von Gewichtswesten bei Kindern mit ADHS uvm.

Manche Leute haben halt immer viel Meinung bei wenig Ahnung, da kann man nichts machen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Gewichtsdecken wirken nicht, weil man als Kind zu wenig gehalten wurde, sondern weil sie sensorische Reize modulieren. Punkt. Sie sprechen Hautrezeptoren, Muskeltonus und das autonome Nervensystem an, nicht das innere Kind was angeblich zu wenig geknuddelt wurde...
Vielen Dank für deine Erklärung zur Wirkweise. Ich wusste, dass es etwas Mut "sensorischen Reizen" zu tun hatte; aber nicht im Detail.
Bzgl. der Kindheit bin ich deiner Meinung.

Mir ging es, generell, nicht darum eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Decken zu entfachen. Da kann jeder selbst seine Meinung zu haben und für sich selbst entscheiden warum / wieso / weshalb und ob es für denjenigen sinnvoll ist oder nicht.

Mir ging es eher um die "vernünftige" Verteilung der inneren Füllung.
Damit man das Teil auch waschen kann, würde ich kleine Abteilungen nähen, die man öffnen kann, um die Füllung auch aus der Decke entnehmen zu können, sonst macht die Füllung die Kammern im Schleudergang kaputt.
Ich nähe die "Decke" (in meinem Fall ein Kopfkissenbezug) und schlage die in einen zweiten Bezug ein. Den Außenbezug kann man waschen, den inneren nicht. Dass ist in Ordnung so. Die Füllung nehme ich aus Körnerkissen, die ich hier eh noch liegen habe und kenne die also schon.

Über die Größe der Kammern lasse ich mir was einfallen. Momentan tendiere ich eher zu kleineren Kammmern (so 5x5 oder so). Da könnte die Gewichtsverteilung gleichmäßiger sein als bei größeren Kammern (natürlich werden die gut gefüllt).
 
Vielen Dank für deine Erklärung zur Wirkweise. Ich wusste, dass es etwas Mut "sensorischen Reizen" zu tun hatte; aber nicht im Detail.
Bzgl. der Kindheit bin ich deiner Meinung.

Mir ging es, generell, nicht darum eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Decken zu entfachen. Da kann jeder selbst seine Meinung zu haben und für sich selbst entscheiden warum / wieso / weshalb und ob es für denjenigen sinnvoll ist oder nicht.

Mir ging es eher um die "vernünftige" Verteilung der inneren Füllung.

Ich nähe die "Decke" (in meinem Fall ein Kopfkissenbezug) und schlage die in einen zweiten Bezug ein. Den Außenbezug kann man waschen, den inneren nicht. Dass ist in Ordnung so. Die Füllung nehme ich aus Körnerkissen, die ich hier eh noch liegen habe und kenne die also schon.

Über die Größe der Kammern lasse ich mir was einfallen. Momentan tendiere ich eher zu kleineren Kammmern (so 5x5 oder so). Da könnte die Gewichtsverteilung gleichmäßiger sein als bei größeren Kammern (natürlich werden die gut gefüllt).
Ich würde auch kleinere Kammern empfehlen. Das Gewicht verteilt sich so wirklich besser...
 
und weiß, wie Gewicht und " Druck" auf Körper und Nervensystem wirken, und das ist auch belegt.
Dass hat @Niflheimr auch gar nicht abgestritten.

Das bekannteste Experiment und das grausamste ist das aus einem Kinderheim im 19. Jahrhundert, als man eine Gruppe Säuglinge gut versorgte, aber ohne sie zu wiegen, zu tragen und im Arm zu halten, kein Körperkontakt außer beim Wickeln also.
Die Kinder starben alle innerhalb des ersten Jahres.
Die Kinder starben, weil sie keine Kommunikation bekamen; nicht nur das fehlende wiegen und Tragen. Die wurden sich selbst überlassen.
Das Experiment hat m. M. n. nichts mit den Gewichtsdecken zu tun; es ging um die soziale Kommunikation.
 
Werbung:
Das ist aber kein Beleg, geschweige denn ein Indiz dafür, dass Kinder von Gewichtsdecken profitieren, weil sie zu wenig Körperkontakt hatten. Diesen Zusammenhang hast du selbst konstruiert.
Wenn Kinder sterben, weil sie zu wenig Körperkontakt hatten, dann werden sie sich als Erwachsene eher keine Gewichtsdecken kaufen.
 
Zurück
Oben