Also bei den Gesellen versteh ich das. Die lernen und tun was und dann, wenn sie ihre Prüfung positiv abgelegt haben, werden sie in den Stand der Gesellen, später vielleicht in den der Meister aufgenommen. Da müssen sie aber etwas dafür tun und beweisen, dass sie was können.
Aber was hat das Wasser gelernt, wenn jemand es weiht?
Inwiefern hat das Wasser göttliche Qualitäten? Kann es Krankheiten heilen oder irgendwelche Wunder vollbringen? Oder auch nur, wenn man fest dran glaubt.
Das klingt wie Homöopathie. Nur dass nicht geschüttelt, sondern geweiht wird.
Innerhalb des Systems ist es keine Frage des Glaubens, da ist das Konsens der Gemeinschaft. Das muss man von außen weder verstehen, noch akzeptieren.

Das istenau der Punkt, wo die Diskussion überflüssig wird. Ich kann es nicht beweisen und du musst es nicht glauben. Ich weiß das, deswegen diskutiere ich da auch nicht. Dann muss ich auch nicht verletzt sein, beleidigt oder wütend.

Wir werden da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Das ist aber keine Frage von besser, schlechter oder wie weit man ist. Sondern komplett unterschiedliche und inkompatible Erlebniswelten.
Nichts, was ich mache , tun, oder sagen kann, wird etwas daran ändern. Und muss auch nicht, weil es für meine Landkarte der Welt vollkommen gleichgültig ist, ob du das glaubst, verstehst oder akzeptierst. Weil ich weiß, dass du objektiv so lange recht hast, bis ich meinen Modus ändere , wie ich die Welt erlebe. Aber weil das eine freiwillige Wahl ist, hängt es auch nichts davon ab, ob wir einen Konsens erreichen oder nicht. Das ist so nebensächlich wie wenn ich dir sage, Pommes mit Ketchup sind das Beste, was es gibt, und du sagt, nein , das sind Pommes mit Mayo.