Geweihte Kerzen

Taufen ist für mich christliche Tradition und geht daher schon in Ordnung. Bei der Kindertaufe
kann heutzutage, bei einem stärker ausgeprägten Linksliberalismus, mal drüber nachgedacht werden.
 
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Ich finde es spricht absolut gar nichts für eine Kinder Taufe.

Grundlegendes Wissen darüber zu haben, was eine Taufe ist, ist aber gut.
Hat man gar keine Vorstellung davon, kann man ja nichtmal entscheiden.

... Traditionell zündete man geweihte Kerzen ...... in persönlichen Krisen (wie am Sterbebett eines Angehörigen
oder zum Gedenken an Verstorbene) an. Sie ist dann ein sichtbares Zeichen der Hoffnung. ......

(ich knüpfe hier an)
Wenn in der Schule eine Klassenarbeit anstand, sagte meine Mutter oft, bevor ich morgens losgegangen bin: "ich zünde dann eine Kerze für dich an." Auch später noch bei Anlässen wie Führerscheinprüfung, wichtige Untersuchungen, Operationen .. tat sie das. Momente also, bei denen übers Normalreale hinausgehender Beistand gebraucht werden kann und die Person, die einem diesen wünscht, nicht direkt etwas für einen tun sondern nur hoffen kann, daß alles gutgeht. Das kann man belächeln; aber man kann auch die Liebe darin erkennen, selbst wenn sie unbeholfen erscheint. Als meine Mutter zuhause gestorben ist, hab ich rasch das ganze Pflegezeug weggeräumt und stattdessen eine Kerze zu ihr ans Bett gestellt. Das kam automatisch und war mir richtig so.
 
Ja sicher, das ist schon ganz alt und wird darum umso stimmiger empfunden.

Die KI schreibt auf die Frage, wie alt das Kerzenritual im religiösen Sinne ist:
"Die Wurzeln der Lichtsymbolik reichen bis in die Anfänge der menschlichen Zivilisation zurück, wobei sich die heute bekannten spezifischen Riten im Mittelmeerraum und im Nahen Osten entwickelten. Lange vor dem Christentum nutzten bereits Ägypter, Griechen und Römer Öllampen und Fackeln für Opfergaben, zur Vertreibung von Dunkelheit oder um Gottheiten zu ehren."
 
Innerhalb des Systems ist es keine Frage des Glaubens, da ist das Konsens der Gemeinschaft. Das muss man von außen weder verstehen, noch akzeptieren. :dontknow:⁣Das istenau der Punkt, wo die Diskussion überflüssig wird. Ich kann es nicht beweisen und du musst es nicht glauben. Ich weiß das, deswegen diskutiere ich da auch nicht. Dann muss ich auch nicht verletzt sein, beleidigt oder wütend. ;) Wir werden da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Das ist aber keine Frage von besser, schlechter oder wie weit man ist. Sondern komplett unterschiedliche und inkompatible Erlebniswelten.

Nichts, was ich mache , tun, oder sagen kann, wird etwas daran ändern. Und muss auch nicht, weil es für meine Landkarte der Welt vollkommen gleichgültig ist, ob du das glaubst, verstehst oder akzeptierst. Weil ich weiß, dass du objektiv so lange recht hast, bis ich meinen Modus ändere , wie ich die Welt erlebe. Aber weil das eine freiwillige Wahl ist, hängt es auch nichts davon ab, ob wir einen Konsens erreichen oder nicht. Das ist so nebensächlich wie wenn ich dir sage, Pommes mit Ketchup sind das Beste, was es gibt, und du sagt, nein , das sind Pommes mit Mayo.

Ich mag übrigens auch Pommes mit Ketchup :D

Aber der Rest ist dennoch vergleichbar mit Homöopathie. Niemand kann es beweisen und niemand muss dran glauben. Die einen sind davon überzeugt und nichts wird etwas dran ändern, die anderen nicht. Dann kann man sich mal dran reiben - und dann geht jeder wieder seinen Weg.

Ich merke aber auch, dass ich mich grad ein bissl in etwas verbeisse, weil mir Dinge schon immer unverständlich waren. Nun kann man sagen, ja dann beschäftige dich halt intensiver damit. Genau dann wird mir aber auch wieder klar, dass es schon nicht uninteressant wäre, aber es für mich dennoch nicht so wichtig ist, dass ich da derart viel Zeit investieren möchte. Mein Leben hat andere Priortäten, andere Inhalte. Ich kann damit leben, nicht zu verstehen, was Segnen und Weihen bedeutet. Aber ich kann schwer damit leben, das eine oder andere Buch nicht gelesen zu haben und dann - bei Messen, Zusammenkünften, Seminaren - nicht mitreden zu können.

Ich hab aber vor - nur wann werde ich das machen? - mich für ein paar Tage ins Kloster zu begeben. Steht fix auf meiner Liste, weil es mich schon auch dort hinzieht. Vielleicht sogar heuer noch.
Ich stehe ja auch noch mit meinem ehemaligen Nachbarn aus meiner Kindheit in Verbindung, der Priester ist. Oder besser gesagt war - er ist ja schon in wohlverdienter Pension.
 
Ja sicher, das ist schon ganz alt und wird darum umso stimmiger empfunden.

Die KI schreibt auf die Frage, wie alt das Kerzenritual im religiösen Sinne ist:
"Die Wurzeln der Lichtsymbolik reichen bis in die Anfänge der menschlichen Zivilisation zurück, wobei sich die heute bekannten spezifischen Riten im Mittelmeerraum und im Nahen Osten entwickelten. Lange vor dem Christentum nutzten bereits Ägypter, Griechen und Römer Öllampen und Fackeln für Opfergaben, zur Vertreibung von Dunkelheit oder um Gottheiten zu ehren."
Wie die Kerzen am Christbaum. 🌞
 
Taufen ist für mich christliche Tradition und geht daher schon in Ordnung. Bei der Kindertaufe
kann heutzutage, bei einem stärker ausgeprägten Linksliberalismus, mal drüber nachgedacht werden.

Ich hab meine Tochter auch noch taufen lassen.
Heute würde ich das nicht mehr machen aber damals gehörte es einfach dazu. Nicht aus religiösen Gründen, sondern eher aus gesellschaftlichen. So wie man halt auch Ostern und Weihnachten feiert.
 
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