[QUOTE
=opti;1543591]Was die Moslems den Menschen antun, kannst du gerne in der
rundschau-online.de nachlesen. Sie bedrohen nämlich den Zentralrat der Ex-Muslime und seine Mitglieder mit Mordaufrufen. Dies zeigt doch deutlich die Intoleranz, die im Islam besteht. Diese Drohungen sind kein Zufall und geben auch nicht die Meinung einiger extremer Moslems wieder, sondern das Töten von abtrünnigen Moslems ist im Koran fest verankert. Dort heisst es nämlich wortwörtlich:
Sure 2, 191: Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.
Hallo, lieber Opti,
Ich konnte erst sehr spät feststellen, dass Du eigentlich mit DERDA sprichst. Er wird bestimmt meine Fehler, die zum Großteil versuchte Erklärungen sind, in seinem nächsten Beitrag berichtigen.
Es geht in dieser Sure um Verräter des eigenen Glaubens. Es war zur Zeit Mohammeds so, dass man sich immer wieder gegen viele feindliche Stämme wehren musste.
Wenn wir in unseren Breiten diese Sure ohne geschichtlichen Hintergrund lesen, sind wir entsetzt.
Es müsste diese Stelle auf unsere Zeit bezogen erklärt werden. Vielleicht wird es auch so gemacht.
Die Feinde der damaligen Zeit waren nämlich sehr grausam und verlogen und haben weder Verträge noch Abmachungen eingehalten. So haben die Moslems oft draufgezahlt und Verluste erlitten. Darum musste eben ein Abtrünniger, der sich dieser unwürdigen Schar von Feinden gegen seine eigenen Leute angeschlossen hat, genauso grausam behandelt werden.
Es waren Kriegszeiten und in solchen ist auch in unseren Kriegen ein gefangenommener Deserteur erschossen worden. Verräter werden im Krieg nicht geschont.
In Sure 9,5 dagegen ist zu lesen:
Sure 9,5: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah (Almosensteuer) entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig.
"Götzendiener" hätte man auch als "Verräter" übersetzen können. Mit Verrätern ist man eben in Kriegszeiten so umgegangen. Wenn sie allerdings zum Glauben zurückgekehrt sind, hat man sie verschont. Wie hat es bei uns in Kriegszeiten ausgesehn? Da wurde nicht einmal der Reuige verschont.
Ich würde doch zu gerne einmal von dir wissen, was du von solch einer Haltung der Moslems hälst. Für mich ist so ein Verhalten absolut indiskutabel und zeigt mir, mit welcher Intolerenz der Islam Andersgläubigen begegnet. Dieselbe Intoleranz verspürte ich übrigens als du Andersgläubige abwertend als Götzendiener bezeichnetest.
Diese Sure muss man trotzdem vor einem historischen Hintergrund betrachten. Mit Götzendiener sind die Verräter aus den eigenen Reihen gemeint. Auch der Feind kann damit gemeint sein. So wird es doch verständlicher.
Ein Mordaufruf hat allerdings eine andere Qualität. Und vom Mordaufruf zum Mord selber ist es oft nur ein kleiner Schritt, denn unter den Moslems gibt es sicherlich genug Moslems, die nicht davor zurückschrecken, solche Drohungen wahr zu machen.
Menschen, die etwas missverstehen wollen, hat es immer gegeben, auch in anderen Glaubensgemeinschaften.
Genau so häufig werden junge Frauen, die nicht bereit sind, sich den traditionellen moslemischen Forderungen und Gesetzen zu beugen, durch grausame Ehrenmorde hingerichtet.
Diese sogenannten Ehrenmorde kommen leider auch in anderen Glaubensrichtungen vor, die mit dem Islam nichts zu tun haben. Oft ist dies mit einem grausamen Brauchtum verknüpft.
Derda wird darüber mehr wissen.
Besonders durch das patriarchalische Verhalten der Moslems haben vor allem die moslemischen Frauen sehr zu leiden. Welchen Stellenwert die Frau in der moslemischen Gesellschaft einnimmt wird in Sure 2,282 deutlich. Der Frau wird nur halb so viel Bedeutung beigemessen, wie dem Mann, so dass die Aussagekraft einer Frau nur halb so viel gilt, wie die Aussage des Mannes:
Sure 2, 282: Bei Zeugenaussagen: Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere von ihnen sie (daran) erinnert.
Im übrigen kann ich nur sagen, dass ich die
Begründung des Zentralrats der Ex-Muslime zu ihrem Austritt aus dem Islam nur unterstützen kann. Ich würde doch gerne einmal von dir wissen, welche der zehn Grüde der Zentralrats für den Austritt aus dem Islam deiner Meinung nach nicht richtig ist.
Dazu muss unbedingt ein Insider Stellung nehmen!
Es geht in diesem Threat weder um abartige Aversionen noch um Lügen gegen dem Islam, sondern um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Islam. Aber bereits eine sachliche Auseinandersetzung empfinden viele Moslems bereits als einen Angriff, weil der Islam oder zumindest der größte Teil des Islam vollkommen unfähig zur Selbstkritik ist.
In diesem besonderen Fall ist eben eine sachliche Auseinandersetzung nicht möglich, weil es um einen Glauben geht. Der Koran darf auch tatsächlich als heilige Offenbarung nicht kritisiert werden.
Da der Koran nach moslemischem Selbstverständnis Mohammed direkt von Gott offenbart wurde, beinhaltet er demzufolge die absolute Wahrheit und darf nicht angetastet oder hinterfragt werden. Den gläubigen Moslems kann man gerne erzählen, dass Mohammed der Koran über den Erzengel Gabriel direkt von Gott offenbart wurde. Sie werden es ohne zu hinterfragen glauben, so wie sie eigentlich alles glauben, was im Koran steht. Wenn mir allerdings jemand so etwas erzählt, dann frage ich mich, wieso ist dieser Mensch so leichtgläubig und wieso hinterfragt er solche Dinge nicht? Ich will dir sagen, warum dieser Mensch so leichtgläubig ist.
Dieser Mensch ist gläubig, und das schließt jedwede Leichtgläubigkeit von vornherein aus. So ist es eben und mögen wir noch so strampeln.
Er ist so leichtgläubig, weil ihm der Intellekt und das Wissen fehlt, um sich kritisch damit auseinander zu setzen.
Auch das ist zu hinterfragen.
In der Regel ist auch keine Bereitschaft vorhand, sich kritisch mit solchen Texten auseinander zu setzen, wie es in der westlichen Welt üblich ist. Stattdessen wird blind geglaubt, was die heiligen Schriften sagen. Auch bei vielen Christen und Hinduisten ist dies leider oft nicht anders.
Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren (Sprichwort):
Deshalb haben alle Herrschenden das Unwissen und die Leichtgläubigkeit der Gläubigen immer wieder zur Machterhaltung ausgenutzt und die Menschen zu ihrem persönlichen Vorteil in (heilige) Kriege gehetzt. Die Christen ebeso wie die Moslems. Und der kleine unwissende Mann, der vom Opium der Religionen betäubt wurde, hat dafür mit wehenden Fahnen sein Leben geopfert und daran geglaubt, dafür ins Paradies zu gelangen.
Von unserem Standpunkt aus, hast Du recht, aber nicht vom Verständnis des Korans und der damit verbundenen Gottgläubigkeit der Moslems. Für sie hat der Koran immer recht.
Aber dafür, dass der Koran angeblich so blutrünstig ist, sind die Moslems in der Regel nicht kriegerischer als die Menschen in unseren Breiten.
Wir müssen die Moslems nicht fürchten, wenn wir sie in Ruhe lassen und sie gerecht behandeln. Im anderen Fall sind sie aufgerufen, sich zu wehren. Wen wundert das?
Es bringt für sie , auch nicht für uns, in diesem Zusammenhang überhaupt nichts, wenn wir den Koran kritisieren, denn für sie ist er heilig.
Solange uns der Andersgläubige in Ruhe lässt, haben wir keine Veranlassung ihn zu kritisieren. Wir können ihn nicht gut verstehen in seiner Auffassung des Lebens, doch auch er kann uns nicht verstehen.
Es muss uns gelingen, nebeneinander existieren zu können. Ein Miteinander ist eben zurzeit nicht möglich, zumindest nicht, was gewisse Glaubenssätze betrifft.
Eines jedenfalls ist sicher:
GLÄUBIGE MOSLEMS SIND KEINE MÖRDER!