Magst du das näher erklären? Wenn wir aus der Liebe kommen, finden wir dort keine Polarität??
Na guuuuuut - ich mag (es versuchen )
Ich nehm mal Osho zurhand: er sagte mal, solang noch zwei Liebende da sind, ist noch keine Liebe da ....
Und ich selbst kenn das auch von mir so .... Wenn da zwei Liebende sind, sind sie nicht zur Liebe geworden, dann ist da immer noch eine Sehnsucht, ein Suchen...(und vllt auch eine Gelegenheit des Findens)
Aber wann immer ich es erlebte, dass ich und mein Gegenüber uns quasi auflösten, dann gab es eine neue Dimension, die sich wie Heimat anfühlte ....
Wenn Liebe da ist, ist man in allem, dann gibt es kein du und kein ich, kein Tag und keine Nacht, kein gestern und morgen- all das sind dann lediglich Betrachtungsweisen-dann ist da aber letztlich nur Liebe.... Und das ist unsere wahre Natur.... Liebe.
Wie kann eine Einheit Dual sein? Das schließt sich meines Erachtens nach aus ....
Aber was soll ich sonst dazu sagen? Es gab auch für mich bis dato nur flüchtige Einblicke in das, zu wenig greifbar , als dass es Zustand geworden ist und deshalb ist es für mich auch mehr Idee als Weisheit oder Wissen.
Aber ich stelle fest, dass dennoch sich etwas wandelt ... Ich mach es mal an der Art und Weise fest, wie ich Liebe erlebe .... Es ist weniger ein Wollen geworden. Weniger Begierde, weniger Sehnsucht.... Sie ist, und so wie sie ist, ist es gut und fühlt sich richtig an. Ruhiger....
Die Leidenschaft wird weniger ...
Vor ein paar Jahren hätte ich das schrecklich gefunden... Ich suchte den Kick, das Besondere, das Drama jeweils implizierte....
Was auch wieder Polarität bedeutete.... Liebesbekundung, Hasstirade,
Sehnsucht, Eifersucht,
Leidenschaft, Kälte ....
So in etwa ....
Mittlerweile entfällt das mehr und mehr... In mir füllt sich etwas und kommt nach und nach zusammen .... Die Angst, die mein ewiger Begleiter war, wird im gleichen Schritt weniger, wie die Liebe wächst ....