Freundschaft+

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Meine Erfahrung dbzgl ist, dass es auch dann nicht wirklich gut funktioniert, da sich, auch wenn alle Beteiligten voneinander wissen und es auch genau so gewollt ist, trotzdem immer einer benachteiligt fühlt.

Ist leider oft der Fall. Der Grund dafür liegt dann bei Vorab-Wissen allerdings im unterschiedlichen Reifegrad der Beteiligten.
 
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Ich versuche mal die ganze Sache mit den sexuellen Verstrickungen auf energetischer Ebene zu erklären, für die, die es interessiert, weil die Frage hier aufkam.
Das ist zufällig etwas wo ich mich gut auskenne.

Das hat auch nichts mit einer pers. Meinung zu tun, sondern ist auf alten Erkenntnissen in der Geistheilung begründet, die es auch schon vor der „Esoterikwelle“ in Europa gab.

Wenn wir anderen Menschen begegnen, Kontakt zu ihnen aufnehmen, bilden sich die so genannten „energetischen Schnüre“. Kommt dazu ein sexuelles Erlebnis dann ist die Verbindung von anderer Qualität und spielt sich auf tieferen Ebenen ab.
Energetische Schnüre sind wichtig, damit wir mit unseren Mitmenschen kommunizieren können und zwar nicht nur verbal sondern auch auf emotionaler und geistiger Ebene, um eben ganzheitlich zu interagieren.
Das merkt man schon an einem ganz einfachen Beispiel, nämlich, dass man einen Menschen ganz anders begreift/wahrnimmt wenn man mit ihm persönlichen Kontakt hat, als wenn man z.B. hier nur im Netz das geschriebene Wort liest.

Über die energetischen Schnüre werden feinstoffliche Informationen ausgetauscht. Beispiel, ein Mann hat einen Unfall und seine Frau weiß nichts davon, aber hat ein ungutes Gefühl (was sich bestätigt, wenn sie es dann tatsächlich erfährt). Hier werden die Infos über dieses unsichtbare Band transportiert.
Was nutzt das? Da kann man weit zurück schauen. Der Mann hat vielleicht das Haus verlassen um ein Wildschwein zu jagen, es geht nicht alles glatt, das Wildschwein rennt ihn um und er liegt verletzt im Wald. Die Frau spürt es und kann zu Hilfe eilen. (Bitte dieses Beispiel nicht wegen der zugeteilten Rollen zerlegen, einfach mal den Sinn erfassen)
Es gibt hier an diesem Beispiel nicht noch andere Männer, da die Frau eine monogame Ehe führt und ihr Gefühl sie deshalb nicht in die Irre führen kann, denn sie weiß um welchen Mann es sich handelt.

Über diese Schnüre werden aber auch alle anderen Informationen transportiert. So auch positive Gefühle wie Liebe und geistige Impulse. Wer kennt das nicht? „Zwei Seelen ein Gedanke“, kommt besonders oft bei Menschen vor, die sich sehr nahe stehen.

Energetische Schnüre können aber auch entstehen, wenn einer von beiden es gar nicht will.
Beispiel: Eine hübsche Frau steht im Supermarkt an der Kasse und ein Mann sieht sie an, weil er sie toll findet, er stellt sich vor, dass es nett wäre mit ihr zu schlafen. Eine energetische Verbindung baut sich zu ihr auf. Kein Problem, solche Verbindungen halten nicht lange, ein Problem wird es erst, wenn er am Abend immer noch an sie denkt und sich z.B. mit ihrem Bild im Kopf, selbst befriedigt. Hier spricht man von einer „nicht autorisierten energetischen Verbindung“. Einfach deswegen, weil die Frau es nicht weiß bzw. sich nicht entscheiden konnte ob sie das will.

Solche Verbindungen können uns stärken oder schwächen, je nachdem was sie zu uns transportieren.
In meiner Praxis habe ich es oft erlebt, dass Menschen, die schwer wiegende Erkrankungen hatten, besonders Persönlichkeitsstörungen oder auch Krebs, auffallend viele energetische Schnüre vorhanden waren, die eben „nicht autorisiert“ waren.
Vergessen wird hier nämlich auch gerne, dass ein One night stand solche Schnüre aufbaut und die Erinnerung daran auch hinterher als reizvolles Bildchen im Kopf bleibt und immer wieder gestärkt wird. (mit einem halben Jahr Aufrechterhaltung der Schnüre, ist man dann noch ganz gut bedient)

Man selbst kann vielleicht bestimmte Ursachen nicht finden, warum man sich so oder so fühlt, aber es kann schlicht und ergreifend genau an so etwas liegen.

Jeder kann sich selbst denken, wie es sich auswirken kann, wenn man viele solcher Schnüre hat, die eben durch den sexuellen Kontakt besonders tief greifen.

Beispiel, bleiben wir mal bei Krebs. Hier sind die nicht autorisierten Verbindungen besonders im Basiszentrum zu finden. Das Basischakra wird so stark geschwächt, dass es irgendwann überaktiv wird um noch irgendwie genügend Energie aufnehmen zu können, damit im Körpersystem noch Energie ankommt. Als Energetiker nimmt man dann ein Chakra wahr, dass sehr weit und groß wirkt, aber nicht kräftig, sondern wie ausgeleiert wirkt und das ist es auch. Die darüber liegenden Chakren werden nach und nach, je weiter die Erkrankung fortschreitet, in ihrer Qualität ähnlich wie das Basiszentrum. Das ist ein typisches Merkmal auf energetischer Ebene bei Krebs. Wird sicher jeder fortgeschrittene Pranic-Healer bestätigen können, der schon Krebs-Patienten hatte.
Wobei Krebs nicht immer mit dem Sexualpartner was zu tun hat, aber es kommt oft vor, besonders bei Gebärmutterkrebs.
Nein nicht dass jetzt Frauen, die mehrere Partner haben zwangsläufig Krebs bekommen, es ist nur ein Beispiel, wie gesagt je nach dem was „transportiert“ wird bzw. wird auch über diese Schnüre Energie geraubt, das kommt auf die Beziehung an.

Bei psychischen Störungen, besonders was die Identitätsstörungen angeht, kommen nicht autorisierte Verbindungen öfter im Stirnchakra vor. Hier sind es Menschen, denen Dinge förmlich „eingetrichtert“ wurden. Das bedeutet nicht, dass derjenige einen pathologischen Befund hat, sondern kann sich das auch in kleineren unangemessenen Verhaltensweisen zeigen.

Falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, weise ich im Vorfeld darauf hin, dass dies hier nur eine Erklärung ist und keine Schuldzuweisung oder ähnliches.

Jeder hat sein eigenes „Spiel“, man kann das nicht 1:1 übertragen.

Was das Freudschaft+ Thema angeht habe ich meine eigene Meinung, aber die behalte ich erstmal für mich:love:

LG
Waldkraut

Also das sind die Bänder die ich oft wahrgenommen und mit gearbeitet habe, wusste gar nicht dass das "offiziell" ist, find ich spannend!
 
Hallo ihr Lieben,
ich hab heut morgen zufällig in einem Thread etwas über Freundschaft+ gelesen, wusste nicht was das ist, Tante Google weis nicht recht was das ist, deshalb zitiere ich hier mal den Text den ich im anderen Forum gelesen habe:



ich finde das wirklich gut für Menschen die entweder noch keine feste Bindung wollen, oder für jene die schon alles gesehen haben und kein weiteres Drama mehr brauchen..

was denkst Du darüber..?

leider hab ich noch keinen Link gefunden.....ist wohl zu neu, oder so....

für mich, die jeden Beziehungshorror schonmal gelebt hat und sich von keinem mehr vorschreiben lässt, was ich wie und wann zu denken habe, wäre das die ideale Lösung doch noch mindestens 2 x im Jahr zu gutem Sex zu kommen :D

Meine Frau sagt dazu es sei Menschenunwürdig und der Zusammenhalt in der Familie ist das wichtigste.
 
@Waldweg

Was ich hier schrieb ist nicht meine "Meinung" sondern auf alten Traditionen und deren Lehren begründet. Ich konnte nur durch mein praktischen Erfahrungen erleben, dass diese Lehre absolut stimmig ist.
Wenn du aufmerksam liest, wirst du fest stellen, dass einige deiner Fragen schon beantwortet stehen.
Aber gut,
ja, so eine Verbindung kann sich auch wieder auflösen, aber das bedarf auch, dass auf der "Leitung" keine Energie mehr fließt. Deswegen dauert es auch, wenn Menschen sich trennen oder ein Partner stirbt eine lange Zeit (im Schnitt 2 Jahre, kann auch länger sein) bis diese Schnüre versiegt sind.
Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen was ich hier eigentlich schreibe, vertiefe ich das mal ein wenig.
Im Hinduismus z.B. hat man die Vorstellung, dass sie Seele des Menschen beim Tod den Körper über sein "Zentrum" verlässt. Bei den meinsten Menschen ist das das Sonnengeflecht (Solarplaxus/Nabelchakra), bei einigen wenigen das Herzzentrum/Herzchakra. Dort (im Zentrum) sind die meisten energetischen Schnüre zu den Menschen mit denen man tiefgründige Erlebnisse hatte plaziert. Wenn die Seele nun durch diesen Punkt austritt, erlebt sie alle Erfahrungen (die Rückschau des Lebens) noch einmal, sie spürt sich praktisch nocheinmal durch alles durch. Deshalb sind Hinduisten bestrebt ein gutes Leben zu führen um auf diesem Weg keine Horrorerlebnisse druchmachen zu müssen (was die Seele nämlich auch manchmal zurück treibt in den Körper, deshalb wird im Buddismus z.B. 7 Tage gebetet, wenn einer gestorben ist), sondern um friedlich und ruhig in die andere Existenz gleiten zu können.
Bei uns findet man es wieder indem man sagt das alles was du einem Menschen zufügst spätestens nach dem Tod auf dich zurück kommt (ist die abgeschwächte Form).
Was deine Frage wegen der Kinder angeht, klar hat man zu denen auch Verbindungen, das ist auch wichtig. Vielleicht kennt das der eine oder andere ja auch (bin ich mir sicher), dem Kind ist was passiert und die Mutter spürt es, auch wenn sie es nicht fassen/greifen kann. Umgekehrt genauso. Das sind die ganz natürlichen Fähigkeiten die jeder Mensch besitz, die aber in der Gesellschaft unterdrückt werden und als methaphysische Fähigkeit eher in eine Schublade gesteckt werden, über die man heute lacht und die als gespinne abgetan werden.
Und wie du richtig erfasst hast, wenn sich die Schnüre nach einer Beziehung nicht wirklich abgebaut haben, vermischen sich die Gefühle. Das merkt man z.B. daran, dass es Menschen gibt, die dann in der nächsten Beziehung die Probleme die er/sie mit dem vorhergehenden Partner hatte, mit nimmt und sich das "Spiel" wiederholt. Je häufiger man das so macht, um so weniger wird man "bindungsfähig" (der Pool füllt sich eben immer mehr), man spricht hier auch von einer Bindungsstörung (Psychologisch - sowas kann auch schon im Kindesalter geprägt sein, wenn Eltern sich trennen und die Kinder bei einem Elternteil bleiben müssen).
Das Spiel heißt dann "binden und lösen - lösen und binden", leider aber selten lernen.
Die Wunden sie durch eine Trennung entstehen (das ist immer so, sonst würde man sich nicht trennen) brauchen Zeit zum heilen, genauso wie man Zeit braucht um sich zu lösen, eben auch energetisch (das bedingt sich ja gegenseitig, denn alles was in Geist/Körper/Seele ist. finden wir auch im Enrgiekörper wieder).
Aber in unserer schnelllebigen Gesellschaft ist für sowas keine Zeit ... die Folge - es gibt kaum noch langjährige Beziehungen.
Ist ja auch alles kein Problem, denn für jeden "Geschmack" ist ja alles in der bunten Welt da draussen da, da muss man auch nichts heilen, denn selbst pathologische Wesenszüge werden heute "normalisiert" damit jeder Mensch gleich gestellt ist.
Klingt vielleicht etwas krass, aber ist leider Realität. Wenn man es ausspricht wird man gesteinigt ...

Darüber muss ich echt nachdenken, weshalb ich krank wurde und jetzt wieder gesund bin, denn in meiner vorletzten Beziehung wurde ich immer kränker und meinem Krebskranker Partner ging es immer besser.
was du hier beschreibst ist nicht so selten wie man meinen mag. Das passieret auch Heilern, die als Energetiker schwer kranke Klienten ennehmen. Deshalb gibt es z.B. bei einigen Methoden den Grundsatz, dass solche Klienten nur zu zweit und zwar von zwei erfahrenen Heilern behandelt werden.
Wenn man "Ringelputz mit anfassen" macht ist es wurscht, aber bei einer wirklichen Heilung ... die kostet einfach Kraft und es bauen sich während der Behandlung auch Schnüre auf, die man natürlich auch wieder trennen muss und man muss wissen wie sowas gezielt geht.
Womit wir beim nächsten Thema sind.
Schnüre trennen:
Eine Verbindung zu einem lieben Menschen zu trennen ist Blödsinn und nicht notwendig, selbst wenn ich aus einer Beziehung aussteige nicht, denn der Lösungs/Trennungsprozess gehört einfach zu unserem Leben dazu. Wir brauchen diese Erfahrungen um uns entwickeln zu können, um zu reifen, um zu wachsen.
Man tennt sowas nur bewußt, wenn einer dabei Schaden erleidet. Das gilt eben speziell bei unautorisierten Schnüren. Sowas kann man selbst schlecht raus finden, dafür braucht man wen, der sich auskennt (man zieht sich ja auch nicht die Zähne selbst, nur weil man Zahweh hat;))
Wer einfach mal alle Schnüre, die er so zu irgendwem hat, trennt (falls er überhaupt eine wirksame Methode kennt), kann dabei schnell zu schaden kommen. Das sieht wie folgt aus: Depressionen (und zwar heftigst), Psychosen, Kreislaufkollaps (habe ich selbst schon erlebt) und Deprivationssymptome. Es gibt Heiler, die so eine Art Kontaminierungsangst haben, die dann sowas versuchen ... völlig untötig, es reicht sein "Handwerk" g`scheit zu erlernen und gut iss.

LG
Waldkraut
 
Also für mich kommt das absolut wertend, bzw. abwertend rüber
Dafür, wie es bei Dir rüberkommt, kann ich nichts, ich kann nur schreiben wie ich etwas meine, & es liegt nicht in meiner Hand, WIE Du es verstehst.
denn du kommunizierst ja foglendes ganz klar: früher kannte ich das auch, da war ich noch nicht so erfüllt von einem Mann, wie ich es jetzt bin, jetzt, wo ich die Beziehung habe, von der viele anderen sagen "sowas gibts gar nicht".
& wo ist da die Abwertung?

Dazu fiele mir ein, dass jemand, der sich so über eine Liebe definiert oder das so nach außen trägt und vor jeden anderen stellt und sagt/schreibt "schau, so ist DIE Liebe, wenn sie genial und erfüllt ist", für mich komisch klingt, so nach Liebe als Selbstzweck.
Sorry, aber ich glaube das Deine Phantasie leicht mit Dir durch geht.:ROFLMAO:
Und ich glaube, dass wir Menschen das zugleich so auf Dauer gar nicht hinbekommen.
Heißt, was Du selbst nicht hinbekommst, traust Du auch anderen Menschen nicht zu?
Oder wie kommst Du dazu hier für alle Menschen zu sprechen?
Auf den Rest Deines Beitrags möchte ich garnicht erst eingehen, denn Du glaubst ja eh nur das, was Du Dir für Dich selbst vorstellen kannst.
 
Wobei ich mir in deinem Fall schon eine Frage stelle - hoffentlich ist das okay sie hier zu veröffentlichen, aber ich weiß das ja auch nur, weil du selbst schon darüber geschrieben hast:
wenn du selbst zwar Liebe suchst, aber krankheitsbedingt nicht mehr körperlich das geben kannst, was für viele nun mal zu einer Beziehung dazu gehört, wie könntest du dann den Anspruch an körperliche Treue stellen, außer deine Partnerin ist deklariert asexuell oder selbst krankheitsbedingt hier entsprechend eingeschränkt?

Wenns nach dem geht, brauch ich mir über gar kein Beziehungs-Modell mehr Gedanken machen, das ist wahr, oder Gedanken machen, wo ich steh und was mir "gegebenen Falls" entspräche, aber es dauert halt noch ein Stück, bis ich mich mental und seelisch in dieser Hinsicht abgetötet hab. Ich arbeite dran, aber es fällt mir nicht ganz leicht.
 
Wenn es in einer Beziehung schwierig wird, Probleme auftauchen, ne Krise kommt, dann geht es doch darum daran zu wachsen und zwar gemeinsam, ne überstandene Krise schweisst doch noch mehr zusammen, oder nicht..?

Ich kann hier nur aus meiner eigener Erfahrung heraus etwas dazu sagen.
Genau so ist es, jede Krise ist auch die Chance noch mehr Nähe zuzulassen, den anderen noch besser kennen zu lernen, auch in seinen Schwächen, wenn ich mir vorstelle, dass dies in mehreren Beziehungen bei wechselnden Partnern oder in einer Dreierbeziehung auf dieselbe Weise funktioniert, dann kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen, es wird irgendwann einer der 3 auf der Strecke bleiben mit einer Erfahrung reifer und dem Traum nach einer eigenen Ehe mit Zusammenhalt und Kinderwunsch. Ich würde meine Frau niemals teilen mit einem anderen Mann und sie würde auch mich nicht für einen Dritten austauschen wollen, da wäre die Tiefe, wie sie jetzt ist, verschwunden.
 
aber es dauert halt noch ein Stück, bis ich mich mental und seelisch in dieser Hinsicht abgetötet hab. Ich arbeite dran, aber es fällt mir nicht ganz leicht.

ja, ich könnte Dir ja Tipps geben wies schneller geht, aber jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden, hab auch ein paar Jahre dazu gebraucht, aber es klappt ganz sicher, dann berührt Dich nix mehr, jeder für sich hinter seinem eigenen Zaun und der Vorteil ist, heutzutage kann man dazu noch einen tollen Titel finden, was esoterisches z.B. wie "Erleuchtung" oder "Sieg über die Begierden"...oder so....

naja, auf jeden Fall....die nächste Krise kommt bestimmt, so wie der nächste Winter mir das Vergnügen im See rauben wird, oder Gefühle für jemanden aufkommen mit denen man nicht umzugehen weis usw......alles kommt und geht und es ist wie es ist, und so muss es gut sein, sonst wäre es doch anders....Dir einen lustigen Sommer mit vielen Lachern, soll Serotonin auschütten..
 
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@Waldweg

Was ich hier schrieb ist nicht meine "Meinung" sondern auf alten Traditionen und deren Lehren begründet. Ich konnte nur durch mein praktischen Erfahrungen erleben, dass diese Lehre absolut stimmig ist.
Wenn du aufmerksam liest, wirst du fest stellen, dass einige deiner Fragen schon beantwortet stehen.
Aber gut,
ja, so eine Verbindung kann sich auch wieder auflösen, aber das bedarf auch, dass auf der "Leitung" keine Energie mehr fließt. Deswegen dauert es auch, wenn Menschen sich trennen oder ein Partner stirbt eine lange Zeit (im Schnitt 2 Jahre, kann auch länger sein) bis diese Schnüre versiegt sind.
Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen was ich hier eigentlich schreibe, vertiefe ich das mal ein wenig.
Im Hinduismus z.B. hat man die Vorstellung, dass sie Seele des Menschen beim Tod den Körper über sein "Zentrum" verlässt. Bei den meinsten Menschen ist das das Sonnengeflecht (Solarplaxus/Nabelchakra), bei einigen wenigen das Herzzentrum/Herzchakra. Dort (im Zentrum) sind die meisten energetischen Schnüre zu den Menschen mit denen man tiefgründige Erlebnisse hatte plaziert. Wenn die Seele nun durch diesen Punkt austritt, erlebt sie alle Erfahrungen (die Rückschau des Lebens) noch einmal, sie spürt sich praktisch nocheinmal durch alles durch. Deshalb sind Hinduisten bestrebt ein gutes Leben zu führen um auf diesem Weg keine Horrorerlebnisse druchmachen zu müssen (was die Seele nämlich auch manchmal zurück treibt in den Körper, deshalb wird im Buddismus z.B. 7 Tage gebetet, wenn einer gestorben ist), sondern um friedlich und ruhig in die andere Existenz gleiten zu können.
Bei uns findet man es wieder indem man sagt das alles was du einem Menschen zufügst spätestens nach dem Tod auf dich zurück kommt (ist die abgeschwächte Form).
Was deine Frage wegen der Kinder angeht, klar hat man zu denen auch Verbindungen, das ist auch wichtig. Vielleicht kennt das der eine oder andere ja auch (bin ich mir sicher), dem Kind ist was passiert und die Mutter spürt es, auch wenn sie es nicht fassen/greifen kann. Umgekehrt genauso. Das sind die ganz natürlichen Fähigkeiten die jeder Mensch besitz, die aber in der Gesellschaft unterdrückt werden und als methaphysische Fähigkeit eher in eine Schublade gesteckt werden, über die man heute lacht und die als gespinne abgetan werden.
Und wie du richtig erfasst hast, wenn sich die Schnüre nach einer Beziehung nicht wirklich abgebaut haben, vermischen sich die Gefühle. Das merkt man z.B. daran, dass es Menschen gibt, die dann in der nächsten Beziehung die Probleme die er/sie mit dem vorhergehenden Partner hatte, mit nimmt und sich das "Spiel" wiederholt. Je häufiger man das so macht, um so weniger wird man "bindungsfähig" (der Pool füllt sich eben immer mehr), man spricht hier auch von einer Bindungsstörung (Psychologisch - sowas kann auch schon im Kindesalter geprägt sein, wenn Eltern sich trennen und die Kinder bei einem Elternteil bleiben müssen).
Das Spiel heißt dann "binden und lösen - lösen und binden", leider aber selten lernen.
Die Wunden sie durch eine Trennung entstehen (das ist immer so, sonst würde man sich nicht trennen) brauchen Zeit zum heilen, genauso wie man Zeit braucht um sich zu lösen, eben auch energetisch (das bedingt sich ja gegenseitig, denn alles was in Geist/Körper/Seele ist. finden wir auch im Enrgiekörper wieder).
Aber in unserer schnelllebigen Gesellschaft ist für sowas keine Zeit ... die Folge - es gibt kaum noch langjährige Beziehungen.
Ist ja auch alles kein Problem, denn für jeden "Geschmack" ist ja alles in der bunten Welt da draussen da, da muss man auch nichts heilen, denn selbst pathologische Wesenszüge werden heute "normalisiert" damit jeder Mensch gleich gestellt ist.
Klingt vielleicht etwas krass, aber ist leider Realität. Wenn man es ausspricht wird man gesteinigt ...


was du hier beschreibst ist nicht so selten wie man meinen mag. Das passieret auch Heilern, die als Energetiker schwer kranke Klienten ennehmen. Deshalb gibt es z.B. bei einigen Methoden den Grundsatz, dass solche Klienten nur zu zweit und zwar von zwei erfahrenen Heilern behandelt werden.
Wenn man "Ringelputz mit anfassen" macht ist es wurscht, aber bei einer wirklichen Heilung ... die kostet einfach Kraft und es bauen sich während der Behandlung auch Schnüre auf, die man natürlich auch wieder trennen muss und man muss wissen wie sowas gezielt geht.
Womit wir beim nächsten Thema sind.
Schnüre trennen:
Eine Verbindung zu einem lieben Menschen zu trennen ist Blödsinn und nicht notwendig, selbst wenn ich aus einer Beziehung aussteige nicht, denn der Lösungs/Trennungsprozess gehört einfach zu unserem Leben dazu. Wir brauchen diese Erfahrungen um uns entwickeln zu können, um zu reifen, um zu wachsen.
Man tennt sowas nur bewußt, wenn einer dabei Schaden erleidet. Das gilt eben speziell bei unautorisierten Schnüren. Sowas kann man selbst schlecht raus finden, dafür braucht man wen, der sich auskennt (man zieht sich ja auch nicht die Zähne selbst, nur weil man Zahweh hat;))
Wer einfach mal alle Schnüre, die er so zu irgendwem hat, trennt (falls er überhaupt eine wirksame Methode kennt), kann dabei schnell zu schaden kommen. Das sieht wie folgt aus: Depressionen (und zwar heftigst), Psychosen, Kreislaufkollaps (habe ich selbst schon erlebt) und Deprivationssymptome. Es gibt Heiler, die so eine Art Kontaminierungsangst haben, die dann sowas versuchen ... völlig untötig, es reicht sein "Handwerk" g`scheit zu erlernen und gut iss.

LG
Waldkraut

Danke für die Mühe die Du Dir gemacht hast....:)

.....umso mehr ich solche Dinge lese, desto deutlicher werden mir die Worte meines ehemaligen Meisters, der hat immer gewarnt vor jeder Art Behandlung anderer und sagte, dass man sich reinigen soll und dazu meditieren muss, wenn ein Unreiniger andere behandelt, dann verschiebt er lediglich Karma, nichts ist dadurch erlöst.....so long.....die Sommerpause ruft.
 
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