
Man hat in der Genforschung festgestellt, dass in den Genen gewisse „Erinnerungen“ über Marker der DNS von Generation zu Generation weitergegeben werden (Epigenetik).
Das sind aber nun keine epischen Erinnerungen, sondern Gefühle, Stimmungen, die auch an visuelle Fragmente gebunden sein können oder sogar das ganze Wesen bestimmen.
Solche Marker werden durch großen Stress oder Umwelteinflüsse gesetzt. Kriege, Naturkatastrophen, Hunger Leid, Demütigungen und all das andere, was eine Seele schwer belastet, können solche Marker in unseren Genen setzten. So entstehen also notwendige evolutionäre Notwendigkeiten, aber leider auch unangenehme Altlasten.
Dem Gedanken von der Epigenetik wird schon seit ein paar Jahrzehnten nachgegangen, aber so richtig intensiv nachgeforscht wird erst in jĂĽngerer Zeit.
Man kennt inzwischen die Mechanismen, wie sich so etwas vererben lässt. Ja und man hat damit auch ungeahnte Chancen erkannt, mit denen sich unser ganzes Leben besser gestalten lässt. Das Gute an alledem ist, dass wir diese Dinge auch bedingt verändern können.
Im Augenblick richtet sich der Fokus auf die medizinischen Möglichkeiten durch die Epigenetik. Man könnte also Erbfolgen von bestimmten Krankheiten in einer Familie unterbrechen. Aber das ist im Moment jedoch nur ein Plan, an dem wissenschaftliche Gruppierungen arbeiten.
Merlin
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