Fluch von Ahnen?

📚:unsure:

Man hat in der Genforschung festgestellt, dass in den Genen gewisse „Erinnerungen“ über Marker der DNS von Generation zu Generation weitergegeben werden (Epigenetik).

Das sind aber nun keine epischen Erinnerungen, sondern Gefühle, Stimmungen, die auch an visuelle Fragmente gebunden sein können oder sogar das ganze Wesen bestimmen.

Solche Marker werden durch großen Stress oder Umwelteinflüsse gesetzt. Kriege, Naturkatastrophen, Hunger Leid, Demütigungen und all das andere, was eine Seele schwer belastet, können solche Marker in unseren Genen setzten. So entstehen also notwendige evolutionäre Notwendigkeiten, aber leider auch unangenehme Altlasten.

Dem Gedanken von der Epigenetik wird schon seit ein paar Jahrzehnten nachgegangen, aber so richtig intensiv nachgeforscht wird erst in jĂĽngerer Zeit.

Man kennt inzwischen die Mechanismen, wie sich so etwas vererben lässt. Ja und man hat damit auch ungeahnte Chancen erkannt, mit denen sich unser ganzes Leben besser gestalten lässt. Das Gute an alledem ist, dass wir diese Dinge auch bedingt verändern können.

Im Augenblick richtet sich der Fokus auf die medizinischen Möglichkeiten durch die Epigenetik. Man könnte also Erbfolgen von bestimmten Krankheiten in einer Familie unterbrechen. Aber das ist im Moment jedoch nur ein Plan, an dem wissenschaftliche Gruppierungen arbeiten.

Merlin
.​
Danke sehr interessant :)
 
Werbung:
Nein
Allerdings könnte umgekehrt ein Schuh daraus werden.

Was, wenn ihr nicht verflucht seid - sondern aus Liebe zu den Ahnen was weiter tragt, was nichts mit euch zu tun hat?

Ich beschäftige mich seit der Jahrtausendwende ziemlich intensiv mit systemischen Verstrickungen - war bei zalreichen Familienaufstellungen dabei - sowohl als Repräsentatnin - als auch als Klientin - und ich konnte dadurch echt viel für mich klären.

Gibt auch hier im Forum einen eigenen Unterpunkt zu dieser Thematik

Die Theorie dahinter ist, dass es unterschiedliche Thematiken gibt, warum jemand was von den Ahnen ĂĽbernimmt - unbewusst - weil jemand nicht gesehen wird - oder nicht an der richtigen Stelle im System steht - oder aus irgend welchen GrĂĽnden ausgeschlossen wurde.
Habe mir Familienaufstellung grade an gesehen. Da ist mir aufgefallen, das Medium wo meine Mama und Tante waren es auch Familienaufstellung genannt hat. Und denen ein Zettel mitgegeben hat was sie dreimal täglich aufsagen sollen um denn „Fluch“( wie das Medium es nannte zulöten.
Kann man es wirklich so bereinigen?

Oder ist es so das es erst aufgelöst werden kann wenn ein Nachkomme es löst?
 
Habe mir Familienaufstellung grade an gesehen. Da ist mir aufgefallen, das Medium wo meine Mama und Tante waren es auch Familienaufstellung genannt hat. Und denen ein Zettel mitgegeben hat was sie dreimal täglich aufsagen sollen um denn „Fluch“( wie das Medium es nannte zulöten.
Kann man es wirklich so bereinigen?

Oder ist es so das es erst aufgelöst werden kann wenn ein Nachkomme es löst?
Es gibt keine Flüche, die aufgelöst werden müssten. Das ist Quatsch.
Was richtig ist: Traumata können an die nächste oder auch übernächste Generation weitergegeben werden. Das geschieht vollkommen unbewusst. Kinder übernehmen Traumata eines Elternteils. Das ist ein natürlicher Vorgang und kein Fluch.
Da kann eine gute Psychotherapie helfen.
 
Habe mir Familienaufstellung grade an gesehen. Da ist mir aufgefallen, das Medium wo meine Mama und Tante waren es auch Familienaufstellung genannt hat. Und denen ein Zettel mitgegeben hat was sie dreimal täglich aufsagen sollen um denn „Fluch“( wie das Medium es nannte zulöten.
Kann man es wirklich so bereinigen?

Oder ist es so das es erst aufgelöst werden kann wenn ein Nachkomme es löst?
Wie @LalDed schrieb: Es gibt keine Flüche. Und folglich auch keine Fluchauflösung.

Dass "Medium" wird sich an deiner Mutter und Tante bereichern. Das Problem ist: Wenn das sog. Medium glaubt, wirklich ein Medium zu sein, kann man ihm keinen Betrug vorwerfen. Wenn das selbsternannte Medium weiß, dass es nur Abzocke betreibt, wird es schlau genug sein, dies nie zuzugeben. Denn dann würde es sich um Betrug handeln, der juristisch geahndet werden könnte.
 
Klar doch, dass es Flüche in so vielen Kulturen gibt – und dass sie sogar töten können.

Mircea Eliade beschreibt einen sehr interessanten Fall auf einer abgelegenen Insel, wo ein Schamane einen Menschen verflucht hatte. Der Arme siechte dahin, verlor an Gewicht, und sein Ende war nahe.

Interessant ist, dass ein westlicher Arzt dort anwesend war. Doch egal, was er unternahm – nichts half.

Schließlich ging der Arzt zum Schamanen und bat ihn inständig, den Fluch aufzuheben. Es gelang ihm schließlich, ihn zu überreden. Und tatsächlich: Der Fluch wurde aufgehoben – und der Mensch war sofort gesund.

Solche Fälle sind von Ethnologen gut dokumentiert. Ich bezweifle sehr, dass all das nur erfunden ist.

Sogar in der modernen Medizin gibt es Fälle, in denen krebskranke Menschen mit Metastasen erstaunlich lange leben und keine Schmerzen haben. Eine erfahrene Klinikerin erzählte uns davon während meiner Ausbildung.

Und wenn ein Mensch eine tödliche Diagnose erhält, die sich später als Irrtum herausstellt, kann er allein durch die Angst sterben – ähnlich wie beim „gebrochenen Herzen“. Die Medizin nennt es nur anders.

Das bedeutet aber nicht, dass ein Medium wirklich die Wahrheit kennt. Nein! Es nutzt die Ängste und Unsicherheiten der Betroffenen aus. Doch wenn sie ihm wirklich glauben, kann es zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung kommen.

Die innere Freiheit liegt nur! in uns selbst.

Das Problem liegt nicht beim Medium. Das Problem liegt in unserem eigenen Geist – und in dem herrschenden wissenschaftlichen Paradigma. Denn dieses betrachtet die vermeintlich nicht vorhandene Trennung zwischen Bewusstsein und Materie, Geist und Körper als bloße psychosomatische Störungen. Doch das ist Unsinn! Denn, wie ich hier verdeutlicht habe: Der Geist, also die Psyche, kann den Körper – den „Soma“ – töten.

Sehr zugespitzt ausgedrĂĽckt: Wir verfluchen uns selbst.

 
Solche Fälle sind von Ethnologen gut dokumentiert. Ich bezweifle sehr, dass all das nur erfunden ist.
Ich nicht. Die Storys von wundergeheilten Todkranken verkaufen mit Anekdoten immer besser. Leider besonders an Menschen, deren letzte Hoffnung in einem "Schamanen" steckt.

Wo sind denn die "guten Dokumentationen"?

Und wenn ein Mensch eine tödliche Diagnose erhält, die sich später als Irrtum herausstellt, kann er allein durch die Angst sterben – ähnlich wie beim „gebrochenen Herzen“. Die Medizin nennt es nur anders.
Das "Broken heart Syndrom" ist in der Medizin bekannt.

Sogar in der modernen Medizin gibt es Fälle, in denen krebskranke Menschen mit Metastasen erstaunlich lange leben und keine Schmerzen haben. Eine erfahrene Klinikerin erzählte uns davon während meiner Ausbildung.
Ja. Die Palliativmedizin leistet GroĂźartiges.
 
Das stimmt nicht, ich setze mich sehr wohl mit mir selbst und meinen Problemen auseinander. iden Richtungen von nöten, denn es beide Richtungen beeinflussen sich gegenseitig.

Ich würde behaupten, genau das ist dein Problem - du setzt dich mit deinen Problemen auseinander - du klammerst dich an sie - aber du bist nicht bereit, irgend eine Form von Lösung an dich ran zu lassen - denn, was wäre, wenn du keine Probleme mehr hättest?
 
Werbung:
Ich würde behaupten, genau das ist dein Problem - du setzt dich mit deinen Problemen auseinander - du klammerst dich an sie - aber du bist nicht bereit, irgend eine Form von Lösung an dich ran zu lassen - denn, was wäre, wenn du keine Probleme mehr hättest?
Du kennst mich nicht gut genug, ich hänge nicht meinen Problemen an, ich brauche keine Probleme um mich lebendig oder wichtig zu fühlen, ich komme ganz gut ohne Probleme klar. Ich bin kein Drama-König. Dies war früher nicht so, aber schon seit einigen Jahren ist es so.
 
ZurĂĽck
Oben