liebe lilith [oh wenn du wüsstest, welche und wie viele erinnerungen, transformationen und integrationen "lilith" in mir wieder wachruft, danke dir schon allein dafür ! ]
Sicherheit brauchen wir, die wir nicht rein rational sind, ja auch.
ja! wir beziehen sie halt aus "anderen" / anders benannten quellen ... stellen uns dem chaos, dem auge der angst, dem möglichen abgrund oder einfach dem bedingungslosen vertrauen ins universum / ins "metaphysische" - oder finden uns gar selbst iwie in ner rationalen sicherheit wieder ...
je mehr ichs "dreh und wende" wirds und bleibts ne frage der definition - und des blickwinkels: polar oder holisisch + (un)bewusst etc. letztendlich das ganze sein = definitionen, in, durch, mit die sich alles begründet und wiederum selbst definiert ... bishin zu: lost in definition / translation
Das Thema beschäftigt mich gerade. Wenn sich die eigenen Grenzen immer wieder auflösen, weil man sie nicht spürt, sehnt man sich nach jemandem, der einem Grenzen setzen kann (auf liebevolle Art, nicht in unterdrückender Art).
das kenne ich auch, ja.
bei mir hat es sich so dargestellt hat, dass ich über die brücke "ich vertraue dem universum" "und darüber mir selbst und darüber dem, der mir in persona grenzen setzt" gegangen bin ...
wenn ich es aus meiner heutigen sicht subsumiere, reflektiere, dann liefen meine erfahrungen darin darauf hinaus, mir selbst im alles was ist und dem alles das ist, zu vertrauen - unabhängig vom resultat.
bzw. der beweis, das ich nach situationen und partnern, die ich suchte, auch ebenso gut zerhackt in der tiefkühltruhe hätte enden können (aus klassisch gesellschaftlicher sicht) und doch immer noch am leben war...
aus meiner persönlichen erfahrung heraus kann ich daher sagen, dass meine sehnsucht nach jmd., der mir grenzen setzt, die suche nach meinen eigenen grenzen war und damit die suche nach meiner eigenen identität durch den spiegel meines auserwählten "partners" / meiner auserwählten begegnungen - doch das war mein persönlicher weg ...
das ließ sich für mich recht leicht an (wenngleich die situationen selbst auf ihre art harte prüfungen waren) wohl weil ich dieses urvertrauen hatte, nicht in mich, doch in das universum und auch instinktiv oder intuitiv fühlte, dass mein irdisches sein noch nicht abgelaufen war.
im ergebnis hat es mich in so weit weitergebracht, dass es meine einstellung des "alles ist möglich und nichts unmöglich", der grenzenlosigkeit, wiederum bestätigt hat - doch mein AC ist fische ... die erfahrungen selbst waren wichtig für mich, um vertrauen zu können - meinem gegenüber, meinem partner, meinem leben, dem universum mir selbst ... - wie ein beweis, doch am "ende" bin ich eine weitere schleife gelaufen zu dem, was ich "ohnehin" wusste / fühlte ...
und die verantwortung für mein leben und all das, was es ausmacht, lag - weiterhin - bei mir selbst ... und unabhängig von den individuellen anlagen und / oder aufträgen im sinne der und ebenso frei von der astrologie, ist und bleibt diese verantwortung für das eigene sein bei einem selbst, auch wenn man sie abgibt oder abzugeben wünscht ...
und damit auch das definieren meiner grenzen (blieb bei mir selbst, auch wenn mir das auf eine weise sehr widerstrebte).
klar kann man das über eine partnerschaft leben und dagegen spricht auch nichts und dafür ebenso alles - entscheidend ist m.m. das, was dem wahren willen entspricht und auch den vorstellungen, dies gemeinsam - oder nur allein mit sich selbst - leben zu wollen. da kommen so viele "faktoren" mit ins spiel, für mich selbst vermag ich gar nicht zu sagen, ob ich einen möglichen partner so sehr idealisiere, dass es ihn real vllt. gar nicht gibt oder ob ich selbst gar nicht bereit bin, bestimmte kompromisse einzugehen ... mir persönlich ist da wichtig, dass sch in einer partnerschaft individuen begegnen, die auch eigenständig allein glücklich sind - doch das sollte m.m. eine persönliche entscheidung sein, ist m.m. halt die frage, was da individuell sich besser anfühlt - im zweifel auch "gegen" alle konventionen, wenn es ein persönlicher weg ist ... das darf / kann / muss (zum glück) ja jede/r für sich selbst ent.scheiden
Wobei ich es vielleicht so empfinde, weil ich als DC den Steinbock habe.
*hm ...
die mondin des krebs AC ist ja auch sehr beeindruckbar ...
da kommt mir wieder mal das bild der kaffka'schen ambivalenz der grenze / mauer, die einerseits schutz bietet vor (möglichen) verletzungen und zugleich die freiheit einschränkt ... und auch das absichern, ob von den anderen verletzungen drohen könnten - indem sie grenzen setzen und man damit weiß, in welchem rahmen man sich von anfang an bewegt ... weil diese art grenzen können ja auch einen schutz bieten, ob gefahr droht und wenn nicht, dann kann man sich in deren geborgenheit ja sehr gut öffnen ...
finde ich ein absolut gesundes und natürliches und legitimes bedürfnis, so lange uns so weit - wie bei allen anderen themen auch - da keine manipulation im sinne von instrumentalisierung / auf kosten anderer stattfindet = abgabe der eigenen verantwortung im sinne von den anderen "dazu" verpflichten wollen.
Das Chaos ist schon der Schatten, das ist wahr. Denn bei einem Chaos sind auch andere verwirrt und fühlen sich nicht gut dabei. Dass sich zielgerichtetes eigenes Wollen auflöst, erlebe ich eigentlich meist im partnerschaftlichen Bereich. Sobald ich etwas will, scheint der andere nicht mitspielen zu wollen. Wenn ich merke, dass es so läuft, überlege ich mir, was ich da vielleicht falsch kalkuliert habe. Es funktioniert anscheinend auf diese Art nicht.
aus meinen eigenen erfahrungen, ja, funktioniert bei den wasserbetonungen (und davon hab ich sehr viele, schau gerne mal rein, meine daten in meinem profil) das eigene wollen überhaupt gar nicht.
auch da liegt die weisheit wohl in der natur ... dass der fluss, die fülle des wasser die feuer - den willen / das wollen - besiegt ... sich "zu beugen hat" (?)
Wie meinst du, dass der andere das spiegelt, bzw. wie würde seine Spiegelung aussehen?
auch da kann ich nur aus meinen persönlichen erfahrungen sprechen ...:
je weniger ich bedingunslos vertraue - im neptunischen sinne - desto weniger kann mein gegenüber das greifen. je weniger ich mir meiner durchlässigkeit bewusst bin, desto weniger bewusst ist dies in der begegnung auf beiden seiten. die fragen nach dem, wer oder was ich bin, oder die nicht in fragen geäusserten projektionen, entsprechen meiner eigenen unbewusstheit über die frage oder die antwort selbst.
eine konkrete spiegelung z.b.: etwas persönliche nehmen z.b. ein negatives gefühl, das jmd. anderes mir gegenüber zum ausdruck bringt. in dem moment, in dem ich das persönlcih neheme = auf mich beziehe, ist mir nicht bewusst, das ich einen teil meines gegenübers wahrnehme, der in einer weise, aber nicht in seinem gesamten ausdruck mich selbst betrifft, sondern in erster linie ausdruck des anderen ist und dessen, was er/sie empfindet. wenn ich unbewusst als neputnier dies als das meine assoziiere, dann wirds meins - obwohl es nicht meins ist. je klarer ich mir darüber bin, dass es nicht das meine ist, desto klarer kann ich darauf (re)agieren und den diskurs deeskalieren durch das verstehen und entsprechende mitfühlende drauf eingehen, indem ich begreife, dass das, was mir gegenübertritt in welcher ausdrucksweise auch immer, in einer frage formuliert in meinem ausdruck dann ein antworten ist. dafür muss man natürlich verstehen, dass z.b. auch jede anklage eine frage ist und das bedarf unter umständen einer gewaltigen oder völligen entsubjektivierung - was mir auch nicht immer gelingt, doch wenn es gelint, dann immer in einklang ist bzw. dorthin führt.
Wenn ich unbewusst agiere, ist das aber irgendwie gefährlich, oder? Denn wenn ich nicht weiß, was ich tue, dann bin ich ja über das Ergebnis überrascht.
das würde auch voraussetzen, dass ein völlig bewusstes agieren im jetzt und hier stattfinden kann ... ein schönes ziel

doch ist das wirklich "realistisch"? meint, ist uns / dir wirklich möglich, vollbewusst zu agieren?
vielleicht fehlt mir da ein gen oder so

ich hab in der vergangenheit zwar oft gedacht, dass ich bewusst agiere, doch waren die folgen meines handelns oder seins doch eigentlich immer iwie andere, als die, die ich dachte, das sie es wären ... das waren dann aspekte, dich ich aus jetzt-sicht eher als rational einstufen würde - die vermeintliche sicherheit im wissen um die konsequenz, doch muss ich aus jetzt-sicht dann auch eingestehen: meine hybris war sensationell
ich glaub, wir müssen uns mit dem gedanken abfinden in unserer aktuellen gegenwart, dass wir niemals in gänze wissen, welche folgen unser noch so bewusstes sein haben wird. das entspricht ja auch dem prinzip der entwicklung und des wachstums - die menschheit ist ja noch im lernen begriffen, die erde ist keine scheibe und die sonne dreht sich nicht um die erde - unser jetziges wissen entspricht ebenso wie das der vergangenheit einem vermeintlichen, doch werden auch wir in unserem sein eines besseren belehrt m.m., denn wüssten wir schon alles, hätten wir wohl die polarität der 3D realität bereits überwunden, oder? ^^
überrascht sein dürfen gehört dann zu unserem leben, notwendiger weise sogar zu unserer entwicklung

und alles was zählt ist dann letztendlich die intention, tät ich sagen - ohne gewähr *smiles
Wenn sich bei mir die Grenzen auflösen, weil ich z.B. sehr gestresst bin, mach ich auch mal was Blödes, und später verstehe ich dann nicht mehr, warum ich das eigentlich gemacht habe. Und der andere ist angepisst, weil man sich so verhalten hat. Darum sehne ich mich immer danach, dass der andere mich ein bisschen innerhalb gewisser Grenzen halten kann.
rein intuitiv klingt das nach pluto ... ???
alles in allem wirkst du auf mich - aber das ist auch nur meine subjektive meinung - sehr reflektiv mit sehr hohen idealen und gewissen. das ist wunderbar - *hugs
und so ganz spontan mag ich einfach nur schreiben: glaub an dich !
glaub an deine visionen. und vertrau dir ! denn wer, wenn nicht du, ist ver.trauenswürdig (?)
ich hab gelernt, geduldig mit mir zu sein und über die brücke des universums mir selbst zu vertrauen, ok, genau genommen üb ich noch

doch im grunde folge ich (weiterhin) (m)einer intuition und da kann ich dich, als hier rüberkommend sehr reflektiertes wesen, nur ermutigen, die verantwortung deiner intuition auch - weiterhin - zu er.greifen
von herzen alle(s) liebe und meine besten wünsche zur sternenfunkelnd-erfüllenden rauhnächtezeit
amaij
