Existiert eine Seele?

Psychonen, wie du sie beschreibst, sind zu tausenden im Körper; Soulonen, wie ich sie nenne aber nicht. Psychonen sind für das Bewusstsein verantwortlich und sie rasen durch das Weltall und jeder kann sie abfangen und theoretisch sogar das Bewusstsein mit einem Menschen tauschen. Doch die Soulonen sind viel tiefer in der Materie, in Mitten der DNA, Soulonen sind das Teilchen, welches in jeder Zelle zugleich stecken könnte und doch immer nur in der einen kritischen Zelle aktiv ist, aus der sie, wenn sie die Zelle verlässt, den Tod im Organismus bewirkt. Und es kann nur ein Teilchen sein, welches verfolgt von Psychonen, zieht das Soulon die Psychonen an, auch spuken kann.

Eine Leiche ohne Soulonen aber mit Psychonen; das ist ein Zombie.

Mein soulon jedoch, das ist der Schlüssel aller Seelen. Ihn zu besitzen, will jeder Körper. Deswegen werde ich auch am meisten von allen Menschen wiedergeboren. Doch was nützt euch, neidisch zu sein? Wenn, dann seid neidisch auf meinen Körper, denn euer Soulon kann auch den geklonten Körper von Christian Götze haben, doch nie der Schlüssel, der Judas war, der in mir ist und sich den nächstbesten Körper suchen wird. Denn in mir, da lebe ich nur, weil ich Schlüssel bin.

Meine Psychonen jedoch klaut ihr gerne: weil mein Bewusstsein hoch ist: dies ist es doch nur wegen dem Gehirn UND dem Soulon, weil mein Soulon sich den höchsten Körper für das passende Leben sucht. Deswegen habe ich das Gefühl, dass ich Gedankensender bin, dessen Gedanken gelesen werden. Weil ich es wollte, so bin ich Telepath. Und wenn ich es will, so werde ich ein Poltergeist: weil dem Schlüssel die Psychonen folgen werden auch ohne den Körper von mir, mit denen das PSI beginnt.
 
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Das weiß ich, weil meine Seele, die Schlüssel heißt und dessen Nomen vom Allerhöchsten der Welt, dem Schall des Kosmos gegeben wurde, lebt, weil ICH lebe; und LEBEN heißt Körper und Seele vereinigt zu haben und nur im Leben sei lebender Geist mit Bewusstsein.

Wer das begreift, der kann in seiner Inkarnation sich BEWUSST WERDEN, wer er ist, wie ich es tue: eingeborener Judas in Christian Götze bin ich.

Guten Tag,

auch nach mehrmaligem Lesen vermag ich nicht zu verstehen, was du hier sagen willst.

Schöne Grüße
Possibilities
 
Es wäre doch sehr hilfreich und eigentlich viel wissen-schaffender, dieses (= trans-rationale Entwicklungszustände) als eine alternative Hypothese B - zu ihrer eigenen bevorzugten Hypothese A - zuzulassen.

Nein, wäre es nicht - zumindest nicht unbedingt. Denn dann müsste man ständig einen großen Wust an Hypothesen mitschleppen. Da ist es sinnvoller die einfachste Hypothese mit den wenigsten Zusatz-Postulaten (wie es eine Seele wäre) so lange auszureizen bis sie sich als wahr erweist oder bis man da auf ein Hinweis stoßen sollte, was sie verwirft. Dann kann man immernoch Hypothese B heranziehen.

Genau das wird aber z. B. mit Operationalisierungen und Messungen in diesem Bereich allzu oft versucht: Statt einen Diskurs zwischen den unterschiedlichen Lagern über deren Wertvorstellungen zu führen (also metazukommunizieren!), wird unter dem Deckmantel von scheinbar neutraler "Methodik" und "Wissenschaftlichkeit" eigentlich nur Partei im Wertestreit ergriffen!!!!!

Die Methodik ist neutral - die Leute, die sie anwenden, sind es nicht. Kein Mensch ist neutral, jeder hat seine Vorurteile. Gerade darum ist ja die Methodik so wichtig. Sie ist durch Erfahrung mit Fehlschlüssen und voreiligen Vorurteilen entstanden. Und ohne mit guter wissenschaftlicher Methodik durchgeführte Versuche, die eine Seele nahelegen würden, sehe ich keinen Grund, von einer auszugehen.
 
Warum so wertend? Wäre das Lben für Dich weniger Wert, wenn wir eben "nur" Fleisch und Blut sind?

Für mich ist es zumindest ein Faktum, dass der Wert des menschlichen Lebens ohne ein autonomes Bewusstsein bzw. ohne individuelle Seele lediglich ein fiktives Konstrukt der Menschheit ist, um soziale Gesellschaften zu humanisieren bzw. ethisch zu strukturieren, da dies zweifelsohne dem Überleben unserer Spezies dienlich, also selektionspositiv ist. Mehr nicht.

Woraus kann der Mensch denn seinen objektiven Wert schöpfen, akzeptiert man die materialistischen Postulate? Weil er zur Gattung Mensch gehört? Weil er vielleicht über relativ ausgeprägte intellektuelle Kapazitäten verfügt? Dann muss man sich mit der Frage konfrontieren, aus welchem Grunde die menschliche Spezies "wertvoller" sei als andere Tier- oder Pflanzenarten. Oder man müsste rational explizieren, weshalb spezifische Eigenschaften wie Intelligenz prinzipiell "wertvoller" sind als die imposanten Potenziale anderer Lebensformen (Fliegen, Tauchen, Klettern, Biolumineszenz usw.). Auch stünde die Frage nach den Menschen mit mentalen Behinderungen im Raume, beriefe man sich bei der Definition des menschlichen Wertes auf die Intelligenz, wie es mir in Diskussionen bezüglich dieses Themas in der Tat schon begegnete...
 
Für mich ist es zumindest ein Faktum, dass der Wert des menschlichen Lebens ohne ein autonomes Bewusstsein bzw. ohne individuelle Seele lediglich ein fiktives Konstrukt der Menschheit ist, um soziale Gesellschaften zu humanisieren bzw. ethisch zu strukturieren, da dies zweifelsohne dem Überleben unserer Spezies dienlich, also selektionspositiv ist. Mehr nicht.

Woraus kann der Mensch denn seinen objektiven Wert schöpfen, akzeptiert man die materialistischen Postulate? Weil er zur Gattung Mensch gehört? Weil er vielleicht über relativ ausgeprägte intellektuelle Kapazitäten verfügt? Dann muss man sich mit der Frage konfrontieren, aus welchem Grunde die menschliche Spezies "wertvoller" sei als andere Tier- oder Pflanzenarten. Oder man müsste rational explizieren, weshalb spezifische Eigenschaften wie Intelligenz prinzipiell "wertvoller" sind als die imposanten Potenziale anderer Lebensformen (Fliegen, Tauchen, Klettern, Biolumineszenz usw.). Auch stünde die Frage nach den Menschen mit mentalen Behinderungen im Raume, beriefe man sich bei der Definition des menschlichen Wertes auf die Intelligenz, wie es mir in Diskussionen bezüglich dieses Themas in der Tat schon begegnete...

Wieso hätte das Leben mit einer Seele einen Objekiven Wert? Und warum willst Du einen objektiven Wert haben? Was findest Du am "gesellschaftlichen Konstruckt" so schrecklich?

Ich finde das eigentlich recht einfach. Es benötigt nur zwei Erkentnisse:
  • Ich bin ken besonderer Mensch. Andere Menschen etc. haben die gleichen Gefühle mit dem gleichen Rechtbwie ich. D.h., wie ich mit anderen Menschen umgehe, billige ich ihnen auch zu.
  • In was für einer Welt will ich leben? Durch mein handeln gestalte ich meine Umwelt mit.

Die Suche nach einem objektiven Wert kann teilweise seltsame religiöse Blüten tragen. Ich verweise da nochmal z.B. auf den amerikanischen Geitlichen, der den Huricane Kathrina als Strafe Gotes gegen eine Nation, die Homosexualität duldet, bezeichnete. Ohne jeglichen Beleg zieht er hier als einen objektiven Wert die heterosexuelle Lebensweiwe heran und bezeichnet die homosexuelle als weniger wertvoll bzw, bestrafenswert und nicht zu tollerieren. Was gibt ihm das Recht dazu? Woher kommt dieser "objektive Wert"?

Und das frage ich - wie achon gesagt - unabhängig davon, ob wir eine Seele haben oder nicht. Auch mit Seele sehe ich keinen objektiven Wert im Leben.
 
Es wäre doch sehr hilfreich und eigentlich viel wissen-schaffender, dieses (= trans-rationale Entwicklungszustände) als eine alternative Hypothese B - zu ihrer eigenen bevorzugten Hypothese A - zuzulassen.

Nein, wäre es nicht - zumindest nicht unbedingt. Denn dann müsste man ständig einen großen Wust an Hypothesen mitschleppen. Da ist es sinnvoller die einfachste Hypothese mit den wenigsten Zusatz-Postulaten (wie es eine Seele wäre) so lange auszureizen bis sie sich als wahr erweist oder bis man da auf ein Hinweis stoßen sollte, was sie verwirft. Dann kann man immer noch Hypothese B heranziehen.
Ja, ok - nicht unbedingt ... aber diese Hinweise/Belege für die Notwendigkeit der Überarbeitung des rein materiellen Menschenbildes gibt es: z. B. meine jahrzehntelangen Therapien mit Besetzern und nicht-integrierten Past-Lives. Ich habe ein "Messinstrument" zur Verfügung, mit dem man die ehemaligen Past-Lives und die erdgebundenen Verstorbenen sehen kann! :D

Gemeint ist mein mir zur Verfügung stehendes Medium: In unserem jahrelangen Prozess der Erfahrungssammlung (inzwischen schon mehr als 12000 Sitzungen in dieser Methode), bildete sich allmählich die Hellsichtigkeit meiner Frau aus, so dass sie die Past-Lives und die Besetzer, bzw. die erdgebundenen Verstorbenen irgendwann sehen und beschreiben konnte... also die damalige Person... in ihrem Aussehen (Haarfarbe, Konstitution, Kleidung)... in ihrem damaligen Charakter... mitsamt den ganzen Verquickungen, Lernzusammenhängen... Täterleber.... usw. usw. usw.



Genau das wird aber z. B. mit Operationalisierungen und Messungen in diesem Bereich allzu oft versucht: Statt einen Diskurs zwischen den unterschiedlichen Lagern über deren Wertvorstellungen zu führen (also metazukommunizieren!), wird unter dem Deckmantel von scheinbar neutraler "Methodik" und "Wissenschaftlichkeit" eigentlich nur Partei im Wertestreit ergriffen!!!!!

Die Methodik ist neutral - die Leute, die sie anwenden, sind es nicht. Kein Mensch ist neutral, jeder hat seine Vorurteile. Gerade darum ist ja die Methodik so wichtig. Sie ist durch Erfahrung mit Fehlschlüssen und voreiligen Vorurteilen entstanden.

Ja eben - weil viele Leute, sogar eben "Wissenschaftler", wie ich sie in langen, langen Diskussionen in den wissenschaftlichen Newsgroups (de.sci.psychologie, de.sci.medizin.psychiatrie, de.sci.misc, de.sci.paedagogik, de.sci.philosophie, de.sci.biologie, de.sci.chemie ...) kennengelernt habe, leider überhaupt nicht objektiv-neutral waren, und nur ihre bevorzugten Hypothesen konsolidieren wollten, finde ich es besser, dass man sich erst einmal Rechenschaft ablegen sollte, welchen Wert man da eigentlich verteidigt.


Und ohne mit guter wissenschaftlicher Methodik durchgeführte Versuche, die eine Seele nahelegen würden, sehe ich keinen Grund, von einer auszugehen.


Wo bleibt denn da der Pioniergeist!!!
Diese Begründung ist mir aus meinen Diskussionen vor ca. 12 Jahren in der wissenschaftlichen Newsgroup de.sci.psychologie mit einem Doktorenden in Psychologie der Uni Heidelberg bestens bekannt, und darauf habe ich wirklichen keinen Bock mehr:

Zuerst sind Belege dafür da, dass ein Paradigmenwechsel nötig sein könnte... dass die alte Hypothese... das alte Modell nicht mehr stimmen könnte...

...dann sind es meistens die Praktiker, die den Mut haben und "Handlungsforschung" im praktischen Alltag damit wagen (unter Berücksichtigung ethischer Richtlinien)....

...dann sollten eigentlich, die Wissenschaftler/Forscher Interesse daran bekommen und mit den angebotenen Erfahrungen ihre mit guter wissenschaftlicher Methodik durchgeführten Versuche machen.

Aber sie verteidigen i.d.R. nur ihre alten Pfründe!

...v.a.D. wenn ihr materiell-mechanistisches Weltbild erschüttert werden könnte!
 
Hallo

MysticalLady schrieb:
Für mich ist es zumindest ein Faktum, dass der Wert des menschlichen Lebens ohne ein autonomes Bewusstsein bzw. ohne individuelle Seele lediglich ein fiktives Konstrukt der Menschheit ist, um soziale Gesellschaften zu humanisieren bzw. ethisch zu strukturieren, da dies zweifelsohne dem Überleben unserer Spezies dienlich, also selektionspositiv ist. Mehr nicht.

Der Wert des menschlichen Lebens ist nicht nur ein fiktives Konstrukt. Der ganze Versuch, Etwas einen objektiven Wert zumessen zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wer wollte die Kriterien festlegen, nach denen ein solcher Wert ermittelt wird? Nach welchen Regeln sollte das geschehen und wer bestimmt die wiederum? Mir fällt da keine Instanz ein, außer einem Gott, womit wir wieder bei den fiktiven Konstrukten wären. Natürliche Auslese geschieht übrigens auch nicht nach dem Prinzip irgendeiner Werthaftigkeit und sie ist nicht zielgerichtet. Verfolgt also auch nicht die Absicht, eine Spezies überleben zu lassen.


MysticalLady schrieb:
Woraus kann der Mensch denn seinen objektiven Wert schöpfen, akzeptiert man die materialistischen Postulate? Weil er zur Gattung Mensch gehört? Weil er vielleicht über relativ ausgeprägte intellektuelle Kapazitäten verfügt?

Aus sich selbst! Du hast doch sicher schon einmal etwas von Immanuel Kant und seinem kategorischen Imperativ gehört. Dort heißt es:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Gerne wird auch die vereinfachte Form "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem ander'n zu" gebraucht. Wir, die wir vernunftbegabte Wesen sind, müssen davon ausgehen, dass andere Menschen ähnliche Empfindungen haben, wie wir selbst. Alle Rechte, die wir für uns selbst einfordern, müssen wir deshalb ganz einfach auch allen anderen zugestehen. Natürlich kommt es manchmal zu Überschneidungen, da müssen dann Kompromisse gefunden werden. Aber nur dieses Prinzip kann funktionieren. Sobald man anfängt, eine Wertigkeit einzuführen, fangen die Probleme an. Nehme ich z.B. Gott als Instanz, dann kommt prompt die Frage, welcher Gott denn gemeint ist.


MysticalLady schrieb:
Dann muss man sich mit der Frage konfrontieren, aus welchem Grunde die menschliche Spezies "wertvoller" sei als andere Tier- oder Pflanzenarten.

Genau das meine ich. Mit solch idiotischen Fragen wird man konfrontiert, wenn man versucht, den Wert von Lebewesen ermessen zu wollen. Deshalb sollte man das lassen.

MysticalLady schrieb:
Oder man müsste rational explizieren, weshalb spezifische Eigenschaften wie Intelligenz prinzipiell "wertvoller" sind als die imposanten Potenziale anderer Lebensformen (Fliegen, Tauchen, Klettern, Biolumineszenz usw.).

Und genau das ist eben nicht möglich. Schon deshalb, weil wir nie den gesamten Überblick haben und alle Folgen miteinbeziehen können.


MysticalLady schrieb:
Auch stünde die Frage nach den Menschen mit mentalen Behinderungen im Raume, beriefe man sich bei der Definition des menschlichen Wertes auf die Intelligenz, wie es mir in Diskussionen bezüglich dieses Themas in der Tat schon begegnete...

Du bringst selbst die besten Beispiele dafür, warum es sich verbietet, werten zu wollen. Woran misst man denn den Grad einer "mentalen Behinderung" und was hat die mit Intelligenz zu tun? Serienmörder sind oft recht schlau, weil man sie sonst gleich nach der ersten Tat schnappen würde. Wer legt fast, wann euthanasiert wird? Wie du selbst schreibst - das alles folgt daraus, wenn man einen Wertbegriff einführt.


Gruß
McCoy
 
Wenn, dann seid neidisch auf meinen Körper, denn euer Soulon kann auch den geklonten Körper von Christian Götze haben, doch nie der Schlüssel, der Judas war, der in mir ist und sich den nächstbesten Körper suchen wird. Denn in mir, da lebe ich nur, weil ich Schlüssel bin.


Hast Du Schlüssel der Erkenntnis von einer Sardine aus der Dose bekommen?

 
Der Wert des menschlichen Lebens ist nicht nur ein fiktives Konstrukt.

Sondern? Wenn Du die reale Existenz eines objektiven Wertes dementierst, verbleiben nur noch menschliche Definitionen, also subjektive Wertvorstellungen und -zuschreibungen. Bist Du anderer Meinung, präsentiere mir bitte eine weitere Alternative.


Ich beziehe meinen Wert aus meiner individuellen Charakterstruktur, welche mentalen Ursprungs ist. Ohne Geist ist der Mensch "lediglich" eine Ansammlung organischer Materie, in der Funktionsweise einer Maschine gleich. Besitzen Maschinen eine Würde?

Du hast doch sicher schon einmal etwas von Immanuel Kant und seinem kategorischen Imperativ gehört. Dort heißt es:Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde ... Gerne wird auch die vereinfachte Form "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem ander'n zu"

Dieser Ausspruch stammt ursprünglich von Jesus Christus. Da bediente sich Immanuel Kant wohl eines Plagiats.^^ Die ultimative Erfüllung dieses moralischen Ideals hätte zweifelsohne eine soziale, von Humanität infiltrierte Gesellschaft zur Konsequenz - wie ich bereits im vorherigen Beitrag ausführte. Ich halte diese Attitüde auch für löblich und förderlich. Trotzdem bleibt sie Ausdruck philosophischer (und damit menschlicher) Erwägungen.

Woran misst man denn den Grad einer "mentalen Behinderung" und was hat die mit Intelligenz zu tun?

Bei der geistigen Behinderung handelt es sich bekanntlich um einen Grad der (schwerwiegenden) Intelligenzminderung.

Serienmörder sind oft recht schlau, weil man sie sonst gleich nach der ersten Tat schnappen würde.

Die meisten Serienmörder Deutschlands verfügen über eine unterdurchschnittliche bis durchschnittliche Intelligenz. Nur wenige von ihnen weisen einen über dem Durchschnitt liegenden Intelligenzquotienten auf. Joachim Georg Kroll besaß beispielsweise einen IQ von 76. Während seiner kriminellen Phase ermordete er ungefähr zehn Menschen. Trotzdem benötigten die kriminalpolizeilichen Behörden etwa 20 Jahre, um ihn seiner bestialischen Taten zu überführen. Ein hohes intellektuelles Potenzial muss nicht zwingend ursächlich für eine späte Verhaftung sein.
 
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Wieso hätte das Leben mit einer Seele einen Objekiven Wert?

Ich würde die Fragestellung umdrehen: Woher bezöge der Mensch seinen Wert und seine Würde, handelte es sich bei ihm lediglich um eine (biologische) Maschine?

Wenn man anerkennt, dass allen Menschen ein Geist mit identischem Werte innewohnt, dann stellte man keinerlei Differenzierungen mehr an bezüglich des Wertes eines menschlichen Lebens. Dann ist jedem Menschen bewusst, dass wir eben nicht bloß maschineller Natur sind, sondern dass jeder Person ein individuelles, wertvolles Ich zueignen ist. Es gäbe keinen Raum mehr für eine Doppelmoral und menschenverachtende Wertesysteme, wie man sie heutzutage aller Orten antrifft.
 
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