DarkRosalie
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Und es gibt auch keine Experimente oder Indizien, die gegen ein Entstehen das Bewusstseins im Kopf sprechen.
So geht man in der Wissenschaft aber nicht vor. Man kann schließlich ebenso wenig die Nicht-Existenz des Weihnachtsmannes oder des Osterhasen belegen. Dennoch glauben die wenigsten erwachsenen Menschen daran.
Es gibt aber Indizien, die dafür sprechen, dass das bewusste Wollen seinen Ursprung nicht im Gehirn hat. Denn immerhin gelingt es halt trotz der modernen Neurodiagnostika nicht, neuronale korrelate bewusster Willenskommandos zu identifizieren. Gewiss magst Du wieder mit der Komplexität des menschlichen Gehirns argumentieren, was ja auch nicht inkorrekt ist. Dennoch halte ich diese neurowissenschaftliche Unfähigkeit hinsichtlich des Ermittelns zerebraler Substrate des bewussten Wollens für einen entsprechenden Hinweis zugunsten meiner Theorie. Hab Dir, glaube ich, mal die Insel-Analogie dazu geschrieben; erinnerst Du Dich?
Ich erlebe mich ganz und gar nicht als etwas von meinem Körper verschiedenes. Wenn ich bewusst nachdenke, habe ich den Eindruck, als geschehe das in mir. Und zwar nicht in meiner linken Wade, sondern eher in meinem Kopf.
Das Nachdenken vollzieht sich ja auch im Gehirn. Das kann man sogar magnetresonanztomografisch darstellen. Beim konzentrierten Nachdenken werden ähnliche Areale aktiv wie beim Sprechen, mit Ausnahme der für die Motorik der Artikulation zuständigen Hirnbezirke. Bewusste Willensakte geben dem Hirn also die Instruktion nachzudenken. Wenn Du nachdenken willst, kannst Du dies anschließend auch vollbringen. Das ist ganz ähnlich wie mit der Willkürmotorik. Aber Dein Selbst ist doch trotzdem nicht Dein Gehirn?!?!?!
Ganz sicher fühle ich mich aber nicht als paranormale Quantenzufallsfluktuation
Das bist Du in diesem Sinne auch nicht, sondern Du bist Geist, etwas Immaterielles, das die Wahrscheinlichkeitsfelder der Quantenmechanik lediglich beeinflusst.