erlöst oder unerlöst?

Jetzt du. :)
Haste gut reflektiert.

find ich auch..
hab heute sogar noch mehr rausgefunden..

Ja- ich weiss genau, was du meinst. So soll es sein.

seems so..

Aber warum nicht zu zweit?

zu zweit ist auch ok..
aber man ist eben nicht der andere..
und das ideal betrift mich selbst.. nicht den anderen..

Liegt damit nicht DAS Kriterium für eine Partnerwahl fest?

was genau jetzt?

Es kann doch nur eine sein, der genau wie dir ihr Innerstes das Wichtigste ist.

was findet man da vor im eigenen inneren, wenn nicht den persönlichen bezug zu allem?
hehe.. ;)
daher wohl diese 'perfekte verfassung..
das system des persönlichen bezugs zu allem..

interessant.. :zauberer1

Genau das stellt doch sicher, dass sie alle Ansprüche an sich selbst stellt- und nicht an dich.

das klingt auch interessant..

Ein Austausch auf diesem Niveau in einer Partnerschaft ist äussert fruchtbar- für beide.

ja.. sehe ich auch so..

Warum willst du das nicht nutzen?

wieso nimmst du an, dass ich das nicht nutzen möchte?

Klopfet an, so wird euch aufgetan, lach.

der ist nicht schlecht der spruch..

Ja, absolut richtig. Blacky, glaub' es mir- eine Partnerschaft ist ein Beschleuniger für den Prozess.

kann gut sein ja..

Vor allem, wenn man Angstplaneten im 7. Haus hat. Schau' mal, was ein Verwirklichter dazu sagt:

hm.. der konzentriert wohl auf das 7 haus, was im grunde auch allgemein gilt.. oder?

Ja. Wie gesagt: wünsche dir eine, die die selben Prioritäten gesetzt hat.

hm..

Sie wird augenblicklich erscheinen. Und dann geht's ans Eingemachte.

ans eingemachte :clown:

Bist du bereit dazu, blacky?

im groben ganzen..


:)
 
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verstehen.. kein problem..

wie definierst du 'beobachten?

beobachten setzt zeit voraus.. (!) ;)
sein nicht..
blacky :)

Selbstbeobachtung kennt jeder, tut jeder- und doch weiss kaum einer, was da wirklich vor sich geht. Das ist so: jede Person ist in sich zweigeteilt. Der eine Teil der Person beobachtet einen anderen Teil der Person und bewertet ihn als gut oder schlecht. Gut ist klasse, dh der Teil der Person, der beobachtet, sagt: klasse bin ich, so kann und will ich bleiben. Schwierig wird's, wenn die beobachteten Eigenschaften als schlecht bewertet werden- dann sind sie nämlich verbesserungs- und damit änderungsbedürftig.

Somit liegt die Person mit sich selbst im inneren Kampf:
der Teil, der beobachtet, sagt- ändere dich!
der Teil, der sich ändern soll, sagt- kann ich nicht! Ich bin so!

Dabei gibt es nur eine Blickrichtung: der Beobachter schaut auf einen Teil der Person- aber nicht auf sich. Und das ist der Punkt- während einer Sicht, einer Offenbarung, passiert im Grunde nix anderes, als dass der Beobachter auf sich selbst schaut. Dabei erkennt er seine Bewertung- und ihren Grund, das Warum dieser Bewertung: Angst.

Das ist anfangs nur ein kurzer Augenblick des Erkennens- und Staunens. Der Teil der Person, der unter Beobachtung steht, ist nämlich völlig festgelegt, siehe Radix. Der Beobachter ist frei- wenn er nicht bewertet, was er sieht. Leider tut er das- bis er sich selbst sieht. Dann hört er auf damit- augenblicklich. In diesem Augenblick des Erkennens identifiziert sich das Ich nämlich nicht mehr mit der Person- das Ich erkennt: ich bin der Beobachter dieses Teils der Person, den ich bis gerade noch für mein Ich gehalten habe. Der Augenblick währt aber nicht lange, schon ist das Ich wieder mit dem Teil der Person identifiziert und sagt: dieser Teil ist jetzt mein gewandeltes Ich.

Beim Eintritt in die 5te ist es so, dass die Identifikation mit dem Beobachter als Ganzes passiert. Dieser Beobachter schaut nicht auf einzelne Teile der Person, sondern auf die Person als Ganzes- ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten, also sie anders haben zu wollen. Man erkennt sich selbst als dieser Beobachter- das bin ich. Du kennst das ja bereits, dass die innere Haltung zu bestimmten Dingen die äusseren Ereignisse herbeizieht. Anfangs sieht man immer nur Ausschnitte, weil ja der Beobachter immer nur einzelne Teile der Person beobachtet. Wird der Beobachter als Ganzes angeschaut, dann erkennt man, dass alle äusseren Umstände von der Wertung des Beobachters bestimmt sind. Alle. Die komplette Aussenwelt entspringt dem, was der Beobachter denkt und glaubt.

man kann nichts wahrnehmen was nicht ist..
vielleicht schafft man es aber es sich einzubilden :)
Und darum stimmt völlig, was du hier sagst. Weil jede Wahrnehmung Einbildung ist. Das Wort ist aber auch zu schön, blacky: Ein-bild-ung. Der Eine bildet etwas- er schöpft. Wie er will.

Die Zeit, ja. Der Beobachter ist zeitlos, die Person nicht. Wie soll ich das erklären? Es gibt zwei Arten von Zeit- einmal die, die objektiv gemessen wird, ein Tag sind 24 Stunden, also eine Erdrotation- die interessiert hier nicht. Die andere Art von Zeit ist die, die zum 8. Haus gehört- die Zeit, die benötigt wird, um etwas zu verändern, etwas zu erreichen.

Der Beobachter schaut auf einen Teil der Person und will sie anders haben. Heute an Punkt A ist sie so, wenn sie erst verbessert sein wird, dann wird alles gut an Punkt B. Zeit ist das, was vergeht, um von A nach B zu kommen. Der Beobachter, der die komplette Person, die er sieht, nicht bewertet, der will sie nicht mehr von A nach B bewegen, deshalb fällt für ihn jegliches Zeitkonstrukt in sich zusammen- Zeit existiert nicht mehr. Trotzdem geht morgen noch die Sonne auf, lach.

blackandblue schrieb:
wenn das so ist..
dann ist der 7er alles..
und steht wie du mit allem in beziehung..
Ja, der 7er IST alles. Aber er steht nicht in Beziehung,
Beziehung setzt zwei voraus, blacky: eins- und ein zweites, auf das eins sich bezieht. Wenn der 7er alles ist, dann gibt es nur die Eins- ihn. Wenn er sich beziehen würde, was ein falsches Wort ist, weil er das nicht tut- dann auf sich selbst. Auf wen oder was denn sonst? Er ist doch alles.

:)
 
Liebe Annie, :liebe1:

Guter Ansatz find ich ;)
Siehst du einen Unterschied zwischen dem Erkennen/Erfassen und dem Umsetzen/Ausleben? Damit hab ich manchmal noch meine Probleme. Also quasi die Erkenntnisse vom Kopf ins Gefühl zu transferieren.

Ja, Erkennen alleine reicht noch nicht, um sich besser zu fühlen. Die Erkenntnis muss erst noch integriert werden, so dass Du, wenn Dir eine ähnliche, themenbezogene Situation unterkommt, gleich erkennst, dass es diesmal an der Zeit ist, die Blickrichtung zu ändern und ggf. anders oder gar nicht zu handeln.

Das dauert, manchmal steckt man ewig in der Erkenntnis, kann sie aber nicht umsetzen. Da kann man sich dann schon auch mal Hilfe von außen holen und Tipps für eine neues Verhalten erfragen und erlernen. Oder aber und das kommt auch vor, Du hast eine Erkenntnis und das reicht auch schon. Du handelst weiter wie bisher, nur siehst Du Dich und die Welt dabei aus einem anderen Blickwinkel und schon fühlt sich die Situation nicht nur anders an, sie läuft auch in Deinem Kopf dann anders ab.

Alles in allem: Habe Geduld mit Dir, ist nicht immer leicht, aber es bringt nichts, den zweiten vor dem ersten Schritt zu tun. Zudem ist das ganze Leben ein Einfahren von Erkenntnissen, die man dann integrieren darf. Haste die eine intus, kommt die nächste daher und stellt Dich vor neue Aufgaben.

Gelassenheit und Achtsamkeit sind oft gute Begleiter, wenn man beginnt mit sich selbst ungeduldig oder gar zu streng zu werden. Manchmal geschehen die Dinge, auf die man wartete plötzlich über Nacht - all der Druck den man sich machte war dann umsosnt .... :liebe1:

Ja, das geht auch tatsächlich, aber halt nur zeitweise, und irgendwie ohne durchschlagende Ergebnisse, dass es mir wirklich ins Blut übergegangen wäre. :confused:

Zeitweise ist doch schon was. Das Leben ist doch Bewegung, sobald aus dem zeitweisen Zustand ein fester Zustand wird, hast Du Dich ja schon wieder festgefahren. Fließen lassen und Erkenntnisse rauskramen, wenn sie gebraucht werden, das ist die Kunst, die die wenigsten mit in die Wiege bekamen. :kiss3:

Übrigens: Widder können auch schmollen ;) - was meinste wohl, auf welche Art eine Widder-Sonne im 4. Haus schmollen könnte? :clown:

Gut N8
Martina
 
find ich auch..
hab heute sogar noch mehr rausgefunden..
Noch mehr? Lass' hören. :)

blackandblue schrieb:
zu zweit ist auch ok..
aber man ist eben nicht der andere..
und das ideal betrift mich selbst.. nicht den anderen..
*schmunzel*
Doch- du bist der andere.
Du bist nämlich nicht die Person, die du zu sein glaubst, blacky.
Solange du das aber glaubst, hast du natürlich recht.
Dann sagst du: ich bin ich- als Person- und der andere ist der andere- als Person.
Aus relativer Sicht ist das wahr. Aus absoluter nicht.


blackandblue schrieb:
wieso nimmst du an, dass ich das nicht nutzen möchte?
hahaha, blacky, du Spassvogel. :stickout2
Weil du das dauernd sagst. "Jetzt noch nicht."

blackandblue schrieb:
hm.. der konzentriert wohl auf das 7 haus, was im grunde auch allgemein gilt.. oder?
Der Text passt gut zum 7. Haus, ist aber allgemeingültig.
Jemand, der aus dem 4. Haus heraus heiratet, oder aus welchen inneren Beweggründen auch immer- er hat das Problem am Hals.

blackandblue schrieb:
An den kleinen 'Rest von Schuld', lach. Du wirst dich noch wundern. Ich sag' das nicht ohne Grund so *gg.

blackandblue schrieb:
machmer mal ein ja draus..

*herzklopf*
Je ehrlicher, desto schneller.
Um es mal mit dem 8. Haus zu sagen.

:)
 

Simi :)

Ja eben- Widder schmollt nicht- er tobt, brüllt und schreit. Das passt doch nicht zusammen, so fühlst du dich doch in Wirklichkeit gar nicht. In Wirklichkeit hattest du Angst zu antworten. Du wolltest zwar gerne antworten, wusstest aber nicht, wie. Erst wolltest du dich absichern, nicht zerrissen zu werden- in der Zwischenzeit hatten die anderen Spass. Und dann kommt alles zusammen: die Angst, dass dein Beitag in der Luft zerrissen wird, das hin und her Schwanken, ob du überhaupt antworten sollst- während andere am Lachen sind. Denen geht's gut, während es dir gerade beschissen geht. Den Krebs mit seinem Schmollen, den sieht hier keiner, also packt der Widder die Axt aus.

Dem hab ich nix mehr hinzuzufügen, du hasts erfasst.

Und dann reagieren alle auf den Widder. Es weiss ja keiner, was in dir abläuft- wie denn auch? Du weisst es ja selbst nicht- und darum geht's, Annie. Verändern kannst du das nur, wenn du verstehst, was in dir vorgeht.

Was meinst du genau mit "was in mir abläuft"? Ich war schon innerlich traurig und das hab ich auch gemerkt. Ist ja nicht so, dass ich mich selber und meine Gefühle nicht mehr spüren kann. Nur sind die dann wohl quasi Handlungsgrundlage und -auslöser für den Widder, oder so...

Ja, ok- versteh' ich. Erinnerst du dich an das Beispiel aus meiner Jugendzeit, was ich schon mal erzählt hab', wo ich mit zwei Jungs in der Disco war? Die beiden sassen etwa zwei Meter von mir weg und unterhielten sich. Ab und zu schaute einer zu mir rüber und lächelte. Ich war mir sicher, die lästern über mich. Ich hab' mich da so reingesteigert innerlich, dass ich sogar heulen musste. Die mögen mich nicht, die lehnen mich ab, diese falschen, linken Mistkerle. Saturn in 12- typisch. Wer solche Zeichen sucht, der findet sie auch. Natürlich haben die gar nicht über mich gesprochen, Scheisse gefühlt hab' ich mich trotzdem. Du hast einen Uranus-Transit durch 12, bei dir ist das ähnlich- sie passiert in deiner Vorstellung, diese Ablehnung- sie ist nicht real.

Ja ich erinner mich, hattest du schon mal geschrieben. Wie hast du denn erfahren, dass die nicht über dich gelästert hatten? Ich aus meiner Sicht hätt jetzt spontan gedacht, dass die wohl nicht negativ über dich geredet haben, sondern im Gegenteil, sonst hätte der eine ja nicht gelächelt. Du dachtest wohl der lacht dich nicht an, sondern aus, oder?

So ne Situation wie du hier hatte ich so noch nie. Nur hab ich mich eh schon immer beim kleinsten Gegenwind kritisiert und nicht geachtet gefühlt.
Was wäre denn, wenn jemand tatsächlich über mich lästert? Würd ichs dann nicht mitkriegen, sondern immer nur dann aufhorchen, wenn ich eigentlich gar keinen Grund dazu hätte? Nee echt, diese Mechanismen, ich raffs noch nicht ganz. Also im Kopf schon, aber mir fehlt das Unterscheidungsvermögen irgendwie. Was ist real und was nicht..... und wie kann man das eine vom anderen unterscheiden..... *grübel*
Ich habs ja schon bei anderen erlebt. Ich war mal mit ner Bekannten in der Mensa essen, da kam einer dazu den sie kennt und hat sich mit dem normal unterhalten, ich hab eh nix verstanden weils ne andere Sprache war, und hab weitergegessen. Als er weg war, hat sie mich gefragt was ich von ihm halte, und meinte er ist doch irgendwie voll komisch der Typ. Ich fand den ganz normal, also gar nicht seltsam oder was sie sich eingebildet hatte.
Ein andermal hat sie vornrum zu nem andern Typ total nett getan und liebreizend, und als er weg war, hat sie sich bei mir über den ausgekotzt, was er doch fürn A****loch sei usw.
Also solche Situationen scheints echt zu geben. Da möcht ich mal wissen, ob die Typen also die Lästeropfer was davon checken, und ob die dann auch spinnen wenn sie denken es wird schlecht über sie geredet. *gg*

Wenn du dich fragst, wie die Worte gemeint sind, dann ist das gut. Es zeigt, dass du die Worte verstehen willst.

Stimmt auch, ich will wissen, was du dir dabei denkst. Und wie ich das für mich einordnen soll.

Wenn du dich fragst, wie du sie interpretieren sollst, dann ist das schlecht. Warum? Weil du dann eine böse Absicht meinerseits hinter den Worten vermutest...

Hmm, wo siehst du denn den Unterschied zwischen den beiden Worten "interpretieren" und "meinen"? So genau hab ich das gar nicht getrennt.
Mir gehts darum zu verstehen, was ich deinen Worten entnehmen soll.

Manchmal denk ich, weil ich mich an dich wende, denkst du du hast nen Freibrief mir alles reinzudrücken was du willst. Und wenn ich das dann nicht so toll find, sagste dass ich doch diejenige bin die immer wieder kommt.

Natürlich will ich die Menschen teilhaben lassen an dem, was ich weiss.

So und hier stört mich zB dieses "was ich weiss". Es ist doch im Endeffekt nur deine Meinung, die du kundtun kannst, oder nicht? Also was du für dich erkannt hast. Das kannst du natürlich unters Volk bringen und andere daran teilhaben lassen, keine Frage. Aber iiiiiirgendwie schwingt da auch immer gleich so ein Absolutheitsanspruch mit. Der ist für mich real wahrnehmbar. Was meinste dazu?

Aber ich zwinge doch niemanden, das ginge ja auch gar nicht. Ist dir das noch nicht aufgefallen Annie? Jemand stellt ne Frage, ich antworte- und der Fragende reagiert sauer auf meine Antwort. Was tue ich dann? Ich bin weg. Ich antworte nicht weiter. Warum sollte ich auch? Derjenige hat mir doch mit seinem Verhalten klar zu verstehen gegeben, was er davon hält, was ich zu sagen habe. Nix- also.

Ja, jemand stellt ne Frage. Du antwortest, und dann reagiert der Fragende pampig. Und da du ja meinst, wie man in den Wald hineinruft, so schallts auch wieder heraus, frag ich mich an der Stelle, ob und was die pampige Antwort dir zu sagen hat. ;)
Ich würd dann glaub ich noch mal fragen, was ihn denn jetzt so auf die Palme bringt.

Wen zwinge ich denn- und wo? Dich etwa? Wir haben schon oft miteinander gesprochen- du kommst von selbst immer wieder an, merkst du das nicht?

Klaro merk ich das. Manchmal stell ich mir dabei innerlich die Frage, ob ich eigentlich noch ganz sauber bin, wenn ich doch genau weiss, was wohl wieder kommen wird. :escape:

Ich merke allerdings, dass sich deine Denkweise verändert hat- zum Positiven. Nicht, weil du jetzt den Widder-AC auspackst, das hast du schon immer getan. Sonst hast du ihn benutzt, um aus Ernst ein Spässchen zu machen- jetzt nutzt du ihn, um dir Gehör zu verschaffen.

Na das ist doch schon mal was. :banane:
Ganz früher hab ich von meinem Widder allerdings noch nicht viel gemerkt, ausser dass ich ihn und seine Aggressionen gegen mich selber gerichtet hab (übers Nägelkauen, tu ich auch heute noch, oft bis es blutet). Da wusste ich noch gar nicht was mein Widder AC noch alles kann, oder besser darf. Bis dahin bin ich darauf trainiert worden, meine Wutgefühle zu verdrängen. Naja, nun bin ich langsam dabei, sie dosiert freizugeben, in Form von was du nennst "Gehör verschaffen", also Meinungsäußerung sozusagen. Manchmal klappts nicht immer, da fall ich noch ins alte Muster zurück, oder ich schlag den falschen Ton an.

Hmm, ich weiss, was du meinst- aber das geht nicht, Annie. Weil- dann wird es ein reines Gejammer. Der eine erzählt sein Elend und klagt sein Leid, der andere, also ich, hört es sich schweigend an. Was soll dabei rauskommen? Ich spiel' hier doch nicht die Klagemauer, das kannste knicken.

Sollste ja auch nicht, nur dein Ton missfällt mir manchmal. Aber ich weiss schon - es liegt an meiner Angst, den Tatsachen (?) ins Gesicht zu blicken.

Die Angst, von der du da sprichst, das ist die Angst vor der Wahrheit. Weil sie wehtut. Das kann ich nicht ändern, das ist so. Darum hab' ich ja gefragt, ob du Mut hast. Denn Mut braucht es, um den Scherz im ersten Augenblick des Erkennens auszuhalten. Hinter dem Schmerz, da wohnt die Freude- und die Befreiung. Aber erst kommt der Schmerz. Es tut weh, sich selbst ins Gesicht zu schauen, verstehst du? Ich weiss das, ich weiss aber auch, dass es keinen anderen Weg gibt. Was soll ich also tun? Die Wahrheit verschweigen und die Leute hätscheln? Ach nö.

Nö, seh ich auch so. Allerdings tut ja wohl die Wahrheit eh schon genug weh.

Ich stell mir das so vor, als ob die Wahrheit ein Ozean ist, und wir beide stehen oben an der Klippe. Du könntest mir nun vom Klippenrand aus nen Arschtritt geben und ich stürze schreiend in den Ozean, oder du führst mich langsam zum Rand, erklärst mir dass da unten ein riesiger Ozean ist, der zwar kalt und tief ist, aber es da unten so viel zu sehen gibt, und bringst mich dazu selber reinzuspringen. Momentan empfinde ich deine Methode noch als die Arschtrittmethode.
Vielleicht wirst du dir aber denken, egal wie, Hauptsache ich komm unten an. :schnl:

Nein, das kann ich auch nicht. Vieles erzeugt auch gar keine Resonanz mehr. Aber manches schon, das sind dann gute Gelegenheiten zum Hinschauen. Freut mich, das mit deinem Buch. Wie heisst es, von wem ist es?

Von Sigrid Steinbrecher "Die Vaterfalle. Die Macht der Väter über die Gefühle der Töchter". Ich hab das vor 3 Tagen angefangen und bin schon fast durch, der absolute Hammer, da drückt jemand genau das aus was ich schon immer wusste aber nicht in Worte fassen konnte (oder eher mich nicht getraut hab).

Ja. Ich hab' ja Merkur in Krebs. Aber selbst dann, wenn einer nix in Krebs hat, wird er dir entsprechend antworten. Wie man in den Wald reinruft, so schallt's heraus, weisst du doch.

Hmm, werd ich mal drauf achten in Zukunft. Macht eh Sinn, aber so genau ist mir das noch gar nicht aufgefallen.

Also- ich koche lieber allein.

Ich auch *gg*, zu zweit ist auch ok. Aber alles was drüber geht, artet in Stress aus. Ich koch mir auch gerne nur ganz für mich alleine was Leckeres. Anderen ist das zu aufwendig, da lohnt sichs für die nicht. Kann ich irgendwie gar nicht verstehen. Als ob die sich das selber nicht Wert wären.

Warum? Weil am Herd und an der Arbeitsplatte kein Platz ist für zwei, geschweige denn drei Leute. Man tritt sich auf die Füsse, jeder pfuscht dem anderen ins Handwerk- und keiner weiss, wer was eigentlich macht. Ergo: es gibt Streit.

Hast du so ne kleine Küche? *gg*

Nun bin ich vielleicht nicht das beste Beispiel für sowas mit meinem Mars im 6. Haus, du hast allerdings einen Saturn-Transit durch 6, hattest du den zu der Zeit auch schon?

Nö, da war er noch in 5. Vor 2 Jahren war das.

Ich glaube, was die zwei Mädels gemeint haben, dass war, dass eine solche Vorbesprechung mit dir schwierig ist. Du würdest wahrscheinlich sagen: ich kenne die Zubereitung dieser Speise so und so, so will ich das machen. Dann sagt die andere: nein, ich kenne das aber anders, ich will das so machen. Dann sagt die dritte: ihr spinnt doch beide, so geht das. Da gibt es dann ganz viele Zeichen im Gespräch, die du als Ablehnung deuten kannst. Das meinten die zwei Mädels wahrscheinlich- und schon tickst du hin und her zwischen Krebs-Schmollen und Widder-Gebrüll. Und das nennen sie "du bist kompliziert". Weil dann ewig Zeit vergeht, bis sie dich wieder beruhigt haben, bloss- gekocht wird nix. Also lieber gleich ein Fertiggericht.

Kannst du damit was anfangen?

Theoretisch ja, praktisch nein.
Es stand gar nicht erst zur Debatte, irgendwas selber zu kochen, sondern bei der einen, die sowieso immer nur Fertigzeug isst und auch schon entsprechend aussah, musste es halt dann wieder sowas geben, weils schnell geht und dazu auch noch gut schmeckt. Da konnten wir uns gar nicht um die Zubereitung von irgendwas selber Gekochtem kümmern, also weder mein Widder-Gebrüll noch mein Krebs-Schmollen kam zum Einsatz. Hab ich da meinen Widder mal erlöst gelebt? :party02:
Ach naja, es sind halt einfach unterschiedliche Essgewohnheiten und Vorlieben. Da braucht man ja nicht gleich ne Angst dahinter vermuten, oder?

Puhhhhhh, jetzt hab ich 1 1/2 Stunden für den Beitrag gebraucht. :flush2:
Nun bin ich umso mehr auf die Antwort gespannt. :)

:winken5:
 
Ja, der 7er IST alles.

..

Aber er steht nicht in Beziehung,

doch..

Beziehung setzt zwei voraus, blacky: eins- und ein zweites, auf das eins sich bezieht.

genau deswegen.. genau..

Wenn der 7er alles ist, dann gibt es nur die Eins- ihn.

das ist wiederum falsch..
weil es nichts gibt, was nicht inm beziehung zu dem steht, was es nicht ist..
also dem zeiten..

selbst die bezihung zwischen denen ist ein objekt welches in beziehung zu wieder anderem steht..

es gibt nichts, was nicht in beziehung zu mindetsetns einem weitern etwas stehts, das es selbst nicht ist..

:)

Wenn er sich beziehen würde, was ein falsches Wort ist, weil er das nicht tut- dann auf sich selbst.

falsch.. jedes etwas steht in beziehung zu etwas, was els selbst nicht ist..

vielleicht siehst du es jetzt besser:
indem du der einheit eigenschaften zuordnest.. und das tust du, weil du ein urteil über sie fällen möchtest, definierstdu ein etwas, das sich von dem, was es nicht ist unterscheidet.. damit steht es in beziehung zu dem, was es nicht ist.. die beziehung zeichnet sich unteranderem dadurch aus, dasses mindestens eine hinsicht gibt, bezüglich derer beide objekte sich gleichen und mindestens eine weiter bezüglich derer sie sich unterscheiden..

so wie bei zwei reele zahlen, die nicht die gleichen sind eine immer grösser als die andere ist.. das ist eine beziehung..

ergo..

die einheit von der du redest gibt es nicht :)

andererseits: who cares?
was bricht für dich zuzsammen, wenn du es erkennst? ;)

Auf wen oder was denn sonst? Er ist doch alles.

alles steht in bezihung zu etwas, was es selbst nicht ist..
auch das alles, dennn das alles unterscheidet es von dem, was nicht alle ist..
zB einem teil vom ganzen, welches selbst nicht das ganze ist.. ;)


:liebe1:
 
blackandblue schrieb:
die einheit von der du redest gibt es nicht

andererseits: who cares?
was bricht für dich zuzsammen, wenn du es erkennst?
Diese Anmerkung finde ich interessant, und möchte hier einhaken: Simi, falls du der spirituellen Welt weniger Bedeutung schenken müsstest, was würdest du vermissen, bzw. warum wäre dieser "Rückschritt" so schlimm?
 

Simi :)

Selbstbeobachtung kennt jeder, tut jeder- und doch weiss kaum einer, was da wirklich vor sich geht.

hm.. man beobachet sich selbst? :clown:

Das ist so: jede Person ist in sich zweigeteilt. Der eine Teil der Person beobachtet einen anderen Teil der Person und bewertet ihn als gut oder schlecht.

ok..

Gut ist klasse, dh der Teil der Person, der beobachtet, sagt: klasse bin ich, so kann und will ich bleiben. Schwierig wird's, wenn die beobachteten Eigenschaften als schlecht bewertet werden- dann sind sie nämlich verbesserungs- und damit änderungsbedürftig.

so in der art wirds wohl empfunden..

Somit liegt die Person mit sich selbst im inneren Kampf:
der Teil, der beobachtet, sagt- ändere dich!
der Teil, der sich ändern soll, sagt- kann ich nicht! Ich bin so!

alterantiv zur kampf-variante:
der eine ist der sportler.. der andere die ästhetik oder der wettkampf die freude..
der eine der student.. der andere die erkenntnis, der nutzen...
abstarkter:
das in evolution begriffene.. und die evolutionstriebfeder..

Dabei gibt es nur eine Blickrichtung: der Beobachter schaut auf einen Teil der Person- aber nicht auf sich.

na doch.. man kann auch die bewertung beobachten.. oder die neutrale beobachtung..
auch die jeweils wieder, neutral oder wieder bewertend..
das kann spiel kann man iterativ weitertreiben..
auch kann man wohl auf verschiedenen 'ebenen dieses spiels, 'eoingreifen..
doch gibt es immer auch autonome / vorgegebene anteile dabei..

Und das ist der Punkt- während einer Sicht, einer Offenbarung, passiert im Grunde nix anderes, als dass der Beobachter auf sich selbst schaut. Dabei erkennt er seine Bewertung- und ihren Grund, das Warum dieser Bewertung: Angst.

alternative: die bedingtheit der erfüllung des handlungstreibenden prinzips..
(oder plural)..

Das ist anfangs nur ein kurzer Augenblick des Erkennens- und Staunens. Der Teil der Person, der unter Beobachtung steht, ist nämlich völlig festgelegt, siehe Radix.

bitte genauer aufsplitte und erklären..
was steht fest, was nicht..

Der Beobachter ist frei- wenn er nicht bewertet, was er sieht.

was bedeutet 'frei?

Leider tut er das- bis er sich selbst sieht.

wann sieht er sich selbst?
kan er sich dazu entscheiden?

Dann hört er auf damit- augenblicklich.

warum?

In diesem Augenblick des Erkennens identifiziert sich das Ich nämlich nicht mehr mit der Person- das Ich erkennt: ich bin der Beobachter dieses Teils der Person, den ich bis gerade noch für mein Ich gehalten habe.

ok.. ja.. das kenne ich, was du da beschreibst..
mit anderen worten: man identifiziert sich nicht mehr mit dem teil von sich den man beobachtet, wie man es vielleicht früher noch gemacht hat..
man nimmt die rolle zB mit humor an..
metapher: man ist der fahrer... nicht das auto.. ; )

cool ; )

Der Augenblick währt aber nicht lange, schon ist das Ich wieder mit dem Teil der Person identifiziert und sagt: dieser Teil ist jetzt mein gewandeltes Ich.

hehe ; )
im grunde kann man auch hier wieder iterativ so weiter machen..
die metapher mit dem auto und dem fahrer kann wieder auf den fahrer angewendet werden..
auto 1 wird gefahren von auto 2 wird gefahren von auto 3..
neuen metapher: die russichen puppen..
technisch: modular aufgebautes bewusstsein :clown:

dennoch ist es auch hier wieder so, dass die perspektive des beobachters, stets eine ist.. und dmait zum rest in beziehung steht..

bewusstsein an sich ist perspektive..

Beim Eintritt in die 5te ist es so, dass die Identifikation mit dem Beobachter als Ganzes passiert. Dieser Beobachter schaut nicht auf einzelne Teile der Person, sondern auf die Person als Ganzes- ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten, also sie anders haben zu wollen.

es geht um das gestalten der zeit..
du redest von selbsterkenntnis..
du klammerst aber selbstgestaltung aus..
und hier trennen sich unsere wege..
im deterministischen universum, ist die selbst erkenntnis unwillkürlich..
im nicht-determinsitischen ist aber die möglichkeit gegeben, da selbstgestaltung möglich ist..

was ich da als spiel des lebens betrachte.. nämlich aus seinen freiheiten ein kunstwerk zu machen..
das ist in (d)einem deterministischen universum unmöglich..

aber ich glaube nicht an ein deterministisches universum :zauberer1

Man erkennt sich selbst als dieser Beobachter- das bin ich. Du kennst das ja bereits, dass die innere Haltung zu bestimmten Dingen die äusseren Ereignisse herbeizieht.

schöner: merkmale, äusserer ereignisse..

Anfangs sieht man immer nur Ausschnitte, weil ja der Beobachter immer nur einzelne Teile der Person beobachtet. Wird der Beobachter als Ganzes angeschaut, dann erkennt man, dass alle äusseren Umstände von der Wertung des Beobachters bestimmt sind.

ich denke nicht, dass es alle details..
sondern lediglich merkmale von zuständen oder dynamiken sind..
die so festgelegt sind/werden..

die fixen gesetze, regeln den zusammenhang zwischen input und output..
lassen aber freiheiten, welche inoutsgewählt werden..
die ursache wählt man selbst.. aber nicht das gesetz..
das gesetz legt die wirkung einer ursache fest.. aber nicht die ursache..
die wählt der akteur..

Alle. Die komplette Aussenwelt entspringt dem, was der Beobachter denkt und glaubt.

nein, ich denke es sind nur karmisch relevante merkmale..

Und darum stimmt völlig, was du hier sagst. Weil jede Wahrnehmung Einbildung ist. Das Wort ist aber auch zu schön, blacky: Ein-bild-ung. Der Eine bildet etwas- er schöpft. Wie er will.

schöpfen ist nicht fundamental.. er wählt..
und erlebt die konsequenz.. gemischt mit mit davon unabhängigen teilen..

Die Zeit, ja. Der Beobachter ist zeitlos, die Person nicht.

stimmt so nicht..
das zeitlos seiende ist zeitlos..
beobachtung setzt zeit voraus und ist ein prozess..

der beobachter steht in beziehung zum beobachteten..

Wie soll ich das erklären? Es gibt zwei Arten von Zeit- einmal die, die objektiv gemessen wird, ein Tag sind 24 Stunden, also eine Erdrotation- die interessiert hier nicht. Die andere Art von Zeit ist die, die zum 8. Haus gehört- die Zeit, die benötigt wird, um etwas zu verändern, etwas zu erreichen.

das subjektive zeiterlebnis.. ok..

Der Beobachter schaut auf einen Teil der Person und will sie anders haben. Heute an Punkt A ist sie so, wenn sie erst verbessert sein wird, dann wird alles gut an Punkt B. Zeit ist das, was vergeht, um von A nach B zu kommen.

ok..

Der Beobachter, der die komplette Person, die er sieht, nicht bewertet, der will sie nicht mehr von A nach B bewegen, deshalb fällt für ihn jegliches Zeitkonstrukt in sich zusammen- Zeit existiert nicht mehr. Trotzdem geht morgen noch die Sonne auf, lach.

aha.. was du meinst ist also nicht die zeit an sich..
sondern lediglich die zeit, 'die noch fehlt' ;)

:zauberer1

Ja, der 7er IST alles. Aber er steht nicht in Beziehung,

doch :zauberer1

Beziehung setzt zwei voraus, blacky: eins- und ein zweites, auf das eins sich bezieht.

richtig

Wenn der 7er alles ist, dann gibt es nur die Eins- ihn.

nein.. es gibt noch auch das, was er nicht ist.. davon unterscheidet er sich..
damit steht er in beziehung dazu ; )

Wenn er sich beziehen würde, was ein falsches Wort ist, weil er das nicht tut- dann auf sich selbst. Auf wen oder was denn sonst?

auf das was er nicht ist..

Er ist doch alles.

und steht somit auch zu dem in beziehung was nicht alles ist : )


:zauberer1
 
Werbung:
Simi schrieb:
Ein reines Herz ist aber auch knallhart, das darfste nicht vergessen. Das ist so, weil es sieht, wie die Dinge wirklich sind, es lässt sich nicht täuschen. Und darum auch nicht manipulieren.

blackandblue schrieb:
sehe ich genauso..

statt 'knallhart nenn ich es unkorrumpierbar..
Gerade habe ich bei Amazon das hier gesehen...erschreckend, eine Anleitung, wie andere manipuliert werden können, um das zu tun, was Mann will. Und sowas darf auch noch als Buch verkauft werden. Das sehe ich als das Gegenteil des reinen Herzens.
 
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