Hallo spacy,
mir tut dieser austausch hier sehr gut, denn zu lange habe ich zu niemandem ein wort gesagt, da ich unverständnis vermutete....
von freunden erhielt ich oftmals die antwort "sei froh, dass du ihn los bist..." oder "der ist es nicht wert, dass du dir noch einen kopf um ihn machst", etc....
und ich bin froh, habe ich hier den mut gefunden mich quasi zu outen, denn es geht anscheinend nicht nur mir so und das ist irgendwie beruhigend für mich.....
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich selbst jedoch überlege mir mittlerweile sehr genau mit wem ich mich austausche, bzw. besser gesagt mit wem ich mich
wie genau austausche und auch austauschen will. Das hat auch ein wenig die Entwicklung mit sich gebracht.
die beziehung hat ihr endpunkt ende april diesen jahres erreicht.....von da an haben wir einander nicht mehr gesehen oder miteinander gesprochen....
Ok, der April hatte es wohl in sich.
mit dem "nichts" meinst du da wieso ich nichts sagte?...ja, diese frage habe ich für mich so beantworten können, dass ich wohl angst hatte vor seiner reaktion. ich dachte, dass er den spiess wieder umkehrt und meine empfindungen als lächerlich abstempelt oder das schlussendlich ich dafür verantwortlich gemacht werde für das, was es ist.....das ist wohl der grund...
Klingt nach Unterdrückung, so wie Verlustangst?
Aber ja, auch die Verantwortung hast du dafür.
darf ich dich fragen, welchen Part genau du einnimmst in deiner geschichte?
Fragen darfste immer.

Es ist schwierig zu beschreiben, da ich letztlich beide Seiten als zusammengehörig betrachte. Eine Medaille, wenn du verstehst.
Sagen wir mal so, ich war der ausführende, aktive Part, der völlige Grenzen übertreten hatte, während der andere (passiv) sich mehr oder minder ausschwieg. (Meine Perspektive jetzt) Ich vertraute auch! Vertraute mich an und gleichzeitig verkaufte und verriet ich mich. In der Magie wird dann jetzt von einem Dämon gesprochen.

Ich fragte mich deine Frage. In der Situation verstand ich kaum, erst im nachhinein machte vieles klick. Ab und an kommen Phasen der Trauer durch, die ich gehe und ich bin sehr dankbar, weil ich wesentliches für mich daraus mitnehmen konnte.
Weißt du spacy, ich war in diesem Moment NICHT ich und der andere, war NICHT er, und doch waren WIR es.