energievampir

ich stufe ihn als egoistisch ein. aber auch er hat nie gelernt zu verzichten. er ist ein mensch, der von sich dermassen überzeugt ist, dass keine andere meinung gültigkeit hat...dabei hat er gerade in beziehungsdingen keine ahnung (und dem ist wirklich so)...er lebt sein muster und da kommt nichts anderes was in frage kommt....
auch ist er ein eher unzufriedener mensch...ein mensch, der eigentlich kaum an etwas schuld ist, dafür hat man "die andern"....ein mensch, der meint er sei der einzige der arbeitet und alle andern sind "faule hunde"....
und doch ist er auch ein mensch mit herz...der sehr viel liebe geben kann, doch sobald was nicht so läuft wie geplant, so stellt er auf stur....
er hat ein grosses herz, ist tief drin sehr sensibel - zeigt das aber kaum....

also - ich versuche mal deine beschreibung zu zerpflücken.

aber auch er hat nie gelernt zu verzichten.

achtsamkeit sich selbst und zugleich anderen gegenüber ist nicht unbedingt verzicht.
die achtsamkeit sucht einen weg sowohl selbst zu leben - als auch andere leben zu lassen.
also - sich selbst alles zu geben - um anderen - aus dieser fülle heraus - auch alles geben zu können.

dummerweise wird uns durch den materialismus der blick verstellt.

wenn ich mir selbst alle liebe geben kann - alles vertrauen in mich selbst - dann kann ich das gleiche auch anderen geben.

der faktor geld und besitz wird zweitrangig.
klar, wir brauchen geld - aber nur als zwischenträger des austausches.
der bäcker bäckt die brötchen - dafür gebe ich ihm geld - weil er das was ich kann und gebe, im direkten austausch nicht gebrauchen kann.

die menschheit hat aus geld etwas ganz anderes gemacht - ein machtmittel.

er ist ein mensch, der von sich dermassen überzeugt ist, dass keine andere meinung gültigkeit hat...dabei hat er gerade in beziehungsdingen keine ahnung (und dem ist wirklich so)...er lebt sein muster und da kommt nichts anderes was in frage kommt....

ich will ihn dir nicht schönreden.
fragt sich nur - angesichts dieser beschreibung - wieso du ihn nicht loslassen kannst.
ich kenne sehr gut das überlegenheitsdenken, das aus der faktischen unterlegenheit resultiert.

allerdings gibt es auch die verzweiflung einer entwicklungsbedingten überlegenheit, die nicht verstanden werden kann.

es gibt auch menschen, die ihr muster aus ihrem intakten selbstvertrauen heraus leben, und deshalb probleme bekommen mit menschen, die es nicht können.

wäre für dich zu klären.

auch ist er ein eher unzufriedener mensch..

unzufriedenheit wäre eigentlich ein zeichen dafür, dass der mensch die realitäten erkennt - und sich, sehr zurecht, mit ihnen nicht abfinden mag.

unzufriedenheit kann motor sein, um aktiv an veränderungen mitzuarbeiten.

ein mensch, der eigentlich kaum an etwas schuld ist, dafür hat man "die andern"

das klingt jetzt ganz stark nach dem egozentrischen 'opfer'.

ein mensch, der meint er sei der einzige der arbeitet und alle andern sind "faule hunde"....

das klingt nach dem menschen, der meint, dass alle anderen daran schuld seien, dass er für sich selbst sorgen müsste, während andere es eben nicht tun.

naja - nicht ganz verkehrt - wenn man sich den sozialstaat so anschaut.

ist für dich zu entscheiden -
er arbeitet ja - soweit ich verstanden habe - und versorgt sich selbst.

hat er grundsätzlich unrecht, wenn er - vielleicht sagt - jeder hätte eigenverantwortlich zu sein?

und doch ist er auch ein mensch mit herz...der sehr viel liebe geben kann, doch sobald was nicht so läuft wie geplant, so stellt er auf stur....
er hat ein grosses herz, ist tief drin sehr sensibel - zeigt das aber kaum....

nach meinen erfahrungen wollte ich eigentlich zuerst sagen -

nun - er ist ein mensch, der liebe heuchelt um liebe zu bekommen.

liebe, die er sich selbst nicht geben kann - und daher mit allen mitteln versucht sie zu bekommen von außen.

aber - liebe spacy - du machst dir sehr viele gedanken.

ich glaube nicht, dass du dir so viele gedanken machen würdest um einen menschen, der nicht etwas anspricht in dir selbst.

sei es etwas, das du aufzuabeiten hast in dir selbst -
sei es etwas, das aufzuarbeiten ist in ihm -
sei es etwas, das aufzuarbeiten möglich werden könnte -

durch seine fähigkeit wahrhaft lieben zu lernen -
durch deine fähigkeit wahrhaft lieben zu lernen -

über das beiderseitige verstehen?

ich kann dir nur eines sagen -
entscheide nach deinem natürlichen empfinden.

dein natürliches empfinden sagt dir - was tut mir gut.

wir haben das alle verlernt, weil uns andere gesagt haben, was gut für uns wäre -
eine unnatürliche erziehung über die zeit hinaus.

aber spacy - wenn du für dich selbst weißt, was gut ist für dich selbst - dann wirst du auch anderen nur gutes tun -
auch dann, wenn es im ersten moment so nicht ausschaut.

was zählt - ist das endresultat. :)
 
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achtsamkeit sich selbst und zugleich anderen gegenüber ist nicht unbedingt verzicht. -> achtsamkeit sich selbst gegenüber ist immer gut, doch wenn es in egoismus pur ausartet, dann kann man damit verletzen ohne es zu merken. die achtsamkeit sucht einen weg sowohl selbst zu leben - als auch andere leben zu lassen. -> leider nicht bei diesem mannalso - sich selbst alles zu geben - um anderen - aus dieser fülle heraus - auch alles geben zu können. -> wie gesagt: das kennt er nicht

dummerweise wird uns durch den materialismus der blick verstellt. -> das ist so
wenn ich mir selbst alle liebe geben kann - alles vertrauen in mich selbst - dann kann ich das gleiche auch anderen geben. -> genau
der faktor geld und besitz wird zweitrangig. -> leider leben viele im glauben, dass geld und besitz ein statussymbol istklar, wir brauchen geld - aber nur als zwischenträger des austausches. -> jaein, ich gönne mir mit geld auch ab und an was gutes für mich selbstder bäcker bäckt die brötchen - dafür gebe ich ihm geld - weil er das was ich kann und gebe, im direkten austausch nicht gebrauchen kann. -> naja, sehe ich etwas anders
die menschheit hat aus geld etwas ganz anderes gemacht - ein machtmittel. -> und leider funktioniert dieses mittel

ich will ihn dir nicht schönreden. -> schaffst du auch nicht :)
fragt sich nur - angesichts dieser beschreibung - wieso du ihn nicht loslassen kannst. -> diese frage stelle ich mir auch...vielleicht wegen der guten eigenschaften die er ja auch hat?...wobei...losgelassen habe ich ihn ja irgendwie - ich möchte ihn nicht wieder...aber was ist es, dass mir immer noch die energie stiehlt? ich selbst? er? wir beide?...ich kenne sehr gut das überlegenheitsdenken, das aus der faktischen unterlegenheit resultiert. -> überlegenheitsdenken hat hier wohl nichts mit zu tun...denn ich bin ihm weder unter- noch überlegen. wir haben keinen kontakt, also auch keine machtkämpfe...
allerdings gibt es auch die verzweiflung einer entwicklungsbedingten überlegenheit, die nicht verstanden werden kann. -> verzweiflung der entwicklungsbedingten überlegenheit???? was ist das?
es gibt auch menschen, die ihr muster aus ihrem intakten selbstvertrauen heraus leben, und deshalb probleme bekommen mit menschen, die es nicht können. -> du meinst, ich habe ein problem mit ihm, weil er kein intaktes selbstvertrauen hat?...hmmmm....da könnte schon was dran sein. lange zeit hatte ich das gefühl "ihm helfen zu müssen", doch ich bin darüber hinweg. habe lange gebraucht, doch ich akzeptiere es so wie es ist...
wäre für dich zu klären.

unzufriedenheit wäre eigentlich ein zeichen dafür, dass der mensch die realitäten erkennt - und sich, sehr zurecht, mit ihnen nicht abfinden mag.
unzufriedenheit kann motor sein, um aktiv an veränderungen mitzuarbeiten
und da sind wir schon auf dem punkt!!!! er ist unzufrieden, ändert aber nichts an der situation. nein, er wartet auf das aussen und erwartet auch, dass das aussen seine situation ändert! er spricht viel von dem, was er einmal möchte, tut aber nicht das geringste dafür....

hat er grundsätzlich unrecht, wenn er - vielleicht sagt - jeder hätte eigenverantwortlich zu sein?
nein, aber dann soll er es für sich selbst auch sein (eigenverantwortlich) und nicht andere für sein glück und unglück verantwortlich machen....

klar spricht er etwas an in mir, denn sonst hätte ich mich nicht in ihn verliebt...auch hatte wir durchaus schöne zeiten, wobei diese - im nachhinein betrachtet - doch eher spärlich waren.
ein mensch, der etwas sagt, doch genau kontrair handelt....ein mensch, der sich vieles wünscht und doch nicht dafür tut....ein mensch, bei dem meistens alle andern schuld sind, nur er selber nicht...
sorry, aber damit kann ich auf dauer nicht umgehen....

das zu kapieren brauchte seine zeit - und ich habe kapiert....
ich habe gelernt, dass ich ihn nicht ändern kann und das möchte ich auch gar nicht...

aber wieso lässt er mich dann trotzdem nicht los? wieso habe ich immer noch das gefühl, dass er an meiner energie zapft? wieso spüre ich ihn immer noch? kann ich wirklich nicht loslassen? oder hat der verstand begriffen und das herz noch nicht?...
ich muss dazusagen, dass dieser zustand nicht akut ist, sondern nur teilweise...auslöser haben diese keine (habe ich selber mal beobachtet)...
was ist das? ist es wirklich noch liebe?...ich denke nein, aber mache ich mir das was vor?...

tja leute....komische geschichte...

spacy
 
eine frage spacy -
hat er dich ohne weiteres losgelassen?

hallo magdalena

diese frage kann ich dir nicht beantworten....
wir haben da nie drüber gesprochen, es gab auch kein "abschlussgespräch in dem sinne"....
was ich aus seinem umfeld erfahren habe ist, dass es ihm schon den boden unter den füssen weg-gezogen hat, als ich mich nicht mehr meldete (ich war ja immer die, die sich meldete)....
aber wenn ich die frage nach meinem gefühl beantworten soll, dann ist es ein "nein, hat er nicht. sein stolz würde ihm das nie zugestehen"...

gruss
spacy
 
hallo magdalena

diese frage kann ich dir nicht beantworten....
wir haben da nie drüber gesprochen, es gab auch kein "abschlussgespräch in dem sinne"....
was ich aus seinem umfeld erfahren habe ist, dass es ihm schon den boden unter den füssen weg-gezogen hat, als ich mich nicht mehr meldete (ich war ja immer die, die sich meldete)....
aber wenn ich die frage nach meinem gefühl beantworten soll, dann ist es ein "nein, hat er nicht. sein stolz würde ihm das nie zugestehen"...

gruss
spacy

hmmm - liebe spacy,
das entspricht aber absolut nicht dem typischen verhalten eines energievampirs -
eines egozentrischen menschen, wie du ihn zum größten teil beschreibst.
egozentrische menschen klammern - und wenn alles nichts hilft, üben sie rache.

irgend wie werde ich den verdacht nicht los, dass du ihn nicht loslassen kannst, weil du ihn (noch) nicht richtig verstehst.

mir geht's übrigens genau so wie dir - ich kann den mann auch innerlich nicht loslassen, der mir rätsel aufgibt.
ich denke immer - wenn ich mich selbst vollkommen verstanden habe, dann werde ich auch ihn vollkommen verstehen.
er raubt mir keine energie - ich leiste vielmehr energiearbeit an mir selbst, indem ich mich um immer mehr selbst- verständnis bemühe -
um dadurch das leiden aufzulösen, das ich mir selbst erschaffe dadurch, dass ich ihn nicht loslassen kann.

motor ist die hoffnung, dass auch er um sein selbstverständnis ringt -
und dass es am ende eine lösung gibt -
wie auch immer sie aussehen mag. :)
 
hmmm - liebe spacy,
das entspricht aber absolut nicht dem typischen verhalten eines energievampirs -
eines egozentrischen menschen, wie du ihn zum größten teil beschreibst.
egozentrische menschen klammern - und wenn alles nichts hilft, üben sie rache.

irgend wie werde ich den verdacht nicht los, dass du ihn nicht loslassen kannst, weil du ihn (noch) nicht richtig verstehst.

mir geht's übrigens genau so wie dir - ich kann den mann auch innerlich nicht loslassen, der mir rätsel aufgibt.
ich denke immer - wenn ich mich selbst vollkommen verstanden habe, dann werde ich auch ihn vollkommen verstehen.
er raubt mir keine energie - ich leiste vielmehr energiearbeit an mir selbst, indem ich mich um immer mehr selbst- verständnis bemühe -
um dadurch das leiden aufzulösen, das ich mir selbst erschaffe dadurch, dass ich ihn nicht loslassen kann.

motor ist die hoffnung, dass auch er um sein selbstverständnis ringt -
und dass es am ende eine lösung gibt -
wie auch immer sie aussehen mag. :)

hallo magdalena

das diese sichtweise hier kommt, war mich klar und ich kann das auch verstehen....doch leider sehe ich das anders.
ich möchte ihn gar nicht (mehr) verstehen oder ihm in irgendeiner weise helfen...nein, ich möchte ihn gar nicht mehr - in keiner art und weise und in keiner form....
glaube mir, ich habe sehr viel nachgedacht die letzte zeit (vielleicht zu viel?) und in der zwischenzeit weiss ich, dass ich ihn nicht mehr liebe.
ich wünsche ihm alles liebe und gute für sein leben, doch ich will gar nicht zu diesem/seinem leben gehören.

ich geb dir mal ein beispiel....
vor ca. einem monat erwachte ich mitten in der nacht (es war ca. 2.30 uhr) und mir war grottenschlecht! der schweiss lief nur so aus mir raus und es drehte sich alles...dann war da dieses gefühl, dass ich nicht alleine bin....ich machte licht und immer noch hatte ich das gefühl, dass da wer ist....doch es war niemand zu sehen....
ich öffnete das fenster und sprach laut: "bitte geh jetzt!"...und innert sekungen ging es mir wieder gut - keine schweissausbrüche mehr, keine übelkeit, nichts....du glaubst gar nicht was für ein komisches gefühl es war...ich fühlte mich auf einmal erleichtert und befreit und konnte weiterschlafen....
dieser vorfall hat sich noch viele mal wiederholt, doch nie mehr in einer solchen intensität (schon auch mit schweissausbrüchen und unwohlsein, aber nie mehr so stark wie in jener nacht)...
immer wenn ich dann eine türe oder ein fenster öffne und sage "bitte geh jetzt", hört es binner sekunden auf.....dann habe ich probiert zu sagen "bitte geh jetzt und komm nicht wieder. du hast hier nichts mehr zu suchen"...doch leider kam dieses gefühl dann doch wieder....

ich weiss, es hört sich alles verückt an - und würde ich es selber nicht erleben, würde ich an der geschichte wohl selbst zweifeln - aber ich erlebe es selber.....

lg
spacy
 
also - ich versuche mal deine beschreibung zu zerpflücken.



Achtsamkeit sich selbst und zugleich anderen gegenüber ist nicht unbedingt verzicht.
Die achtsamkeit sucht einen weg sowohl selbst zu leben - als auch andere leben zu lassen.
Also - sich selbst alles zu geben - um anderen - aus dieser fülle heraus - auch alles geben zu können.

Dummerweise wird uns durch den materialismus der blick verstellt.

Wenn ich mir selbst alle liebe geben kann - alles vertrauen in mich selbst - dann kann ich das gleiche auch anderen geben.

Der faktor geld und besitz wird zweitrangig.
Klar, wir brauchen geld - aber nur als zwischenträger des austausches.
Der bäcker bäckt die brötchen - dafür gebe ich ihm geld - weil er das was ich kann und gebe, im direkten austausch nicht gebrauchen kann.

Die menschheit hat aus geld etwas ganz anderes gemacht - ein machtmittel.



Ich will ihn dir nicht schönreden.
Fragt sich nur - angesichts dieser beschreibung - wieso du ihn nicht loslassen kannst.
Ich kenne sehr gut das überlegenheitsdenken, das aus der faktischen unterlegenheit resultiert.

Allerdings gibt es auch die verzweiflung einer entwicklungsbedingten überlegenheit, die nicht verstanden werden kann.

Es gibt auch menschen, die ihr muster aus ihrem intakten selbstvertrauen heraus leben, und deshalb probleme bekommen mit menschen, die es nicht können.

Wäre für dich zu klären.



Unzufriedenheit wäre eigentlich ein zeichen dafür, dass der mensch die realitäten erkennt - und sich, sehr zurecht, mit ihnen nicht abfinden mag.

Unzufriedenheit kann motor sein, um aktiv an veränderungen mitzuarbeiten.



Das klingt jetzt ganz stark nach dem egozentrischen 'opfer'.



Das klingt nach dem menschen, der meint, dass alle anderen daran schuld seien, dass er für sich selbst sorgen müsste, während andere es eben nicht tun.

Naja - nicht ganz verkehrt - wenn man sich den sozialstaat so anschaut.

Ist für dich zu entscheiden -
er arbeitet ja - soweit ich verstanden habe - und versorgt sich selbst.

Hat er grundsätzlich unrecht, wenn er - vielleicht sagt - jeder hätte eigenverantwortlich zu sein?



Nach meinen erfahrungen wollte ich eigentlich zuerst sagen -

nun - er ist ein mensch, der liebe heuchelt um liebe zu bekommen.

Liebe, die er sich selbst nicht geben kann - und daher mit allen mitteln versucht sie zu bekommen von außen.

Aber - liebe spacy - du machst dir sehr viele gedanken.

Ich glaube nicht, dass du dir so viele gedanken machen würdest um einen menschen, der nicht etwas anspricht in dir selbst.

Sei es etwas, das du aufzuabeiten hast in dir selbst -
sei es etwas, das aufzuarbeiten ist in ihm -
sei es etwas, das aufzuarbeiten möglich werden könnte -

durch seine fähigkeit wahrhaft lieben zu lernen -
durch deine fähigkeit wahrhaft lieben zu lernen -

über das beiderseitige verstehen?

Ich kann dir nur eines sagen -
entscheide nach deinem natürlichen empfinden.

dein natürliches empfinden sagt dir - was tut mir gut.

Wir haben das alle verlernt, weil uns andere gesagt haben, was gut für uns wäre -
eine unnatürliche erziehung über die zeit hinaus.

Aber spacy - wenn du für dich selbst weißt, was gut ist für dich selbst - dann wirst du auch anderen nur gutes tun -
auch dann, wenn es im ersten moment so nicht ausschaut.

Was zählt - ist das endresultat. :)

kann nur sagen.....wunderwunderschÖn....genau die worte die zu diesem thema passen.....wunderwunderschÖn:umarmen::umarmen::umarmen::umarmen:
 
und da sind wir schon auf dem punkt!!!! er ist unzufrieden, ändert aber nichts an der situation. nein, er wartet auf das aussen und erwartet auch, dass das aussen seine situation ändert! er spricht viel von dem, was er einmal möchte, tut aber nicht das geringste dafür....


nein, aber dann soll er es für sich selbst auch sein (eigenverantwortlich) und nicht andere für sein glück und unglück verantwortlich machen....

klar spricht er etwas an in mir, denn sonst hätte ich mich nicht in ihn verliebt...auch hatte wir durchaus schöne zeiten, wobei diese - im nachhinein betrachtet - doch eher spärlich waren.
ein mensch, der etwas sagt, doch genau kontrair handelt....ein mensch, der sich vieles wünscht und doch nicht dafür tut....ein mensch, bei dem meistens alle andern schuld sind, nur er selber nicht...
sorry, aber damit kann ich auf dauer nicht umgehen....

das zu kapieren brauchte seine zeit - und ich habe kapiert....
ich habe gelernt, dass ich ihn nicht ändern kann und das möchte ich auch gar nicht...

aber wieso lässt er mich dann trotzdem nicht los? wieso habe ich immer noch das gefühl, dass er an meiner energie zapft? wieso spüre ich ihn immer noch? kann ich wirklich nicht loslassen? oder hat der verstand begriffen und das herz noch nicht?...
ich muss dazusagen, dass dieser zustand nicht akut ist, sondern nur teilweise...auslöser haben diese keine (habe ich selber mal beobachtet)...
was ist das? ist es wirklich noch liebe?...ich denke nein, aber mache ich mir das was vor?...

tja leute....komische geschichte...

spacy

hallo Spacy

ich würde sagen es ist eine "hängige Geschichte". Die wirft bei mir vielerlei Fragen auf. Denke mir immer wieder dass ich fast im gleichen Boot sitze wie du....jedoch auf der Seite deines "Mannes". Genau was du ihm vorwirfst wird mir vorgeworfen. Ich bin jedoch ganz anderer Ansicht und die Worte von Magda.... haben mich schwer aufgerüttelt. Lies es nochmals durch und überlege dir diese Worte....sie sind wunderschön und haben auch zum Teil eine Wahrheit. Wenn man jedoch den Tunnelblick hat (sorry...hatte ich auch) sieht man nur die eine Seite.

Ich wünsche dir viel Klarheit und Zuversicht....und...Menschen die man liebt, die nimmt man so wie sie sind und möchte sie nicht verändern, denn so wie ich jemanden kennen- und liebenlerne, so mag ich ihn. Bei einer herbeigeführten Veränderung hast du ja die Möglichkeit seine Identität unterzugraben.....Liebst du ihn dann noch ??' Oder liebst du Dein Bild von deiner Liebe....mmmmmhhhhh???

Liebevolle sonnige Grüsse:)
 
hallo magdalena

das diese sichtweise hier kommt, war mich klar und ich kann das auch verstehen....doch leider sehe ich das anders.
ich möchte ihn gar nicht (mehr) verstehen oder ihm in irgendeiner weise helfen...nein, ich möchte ihn gar nicht mehr - in keiner art und weise und in keiner form....
glaube mir, ich habe sehr viel nachgedacht die letzte zeit (vielleicht zu viel?) und in der zwischenzeit weiss ich, dass ich ihn nicht mehr liebe.
ich wünsche ihm alles liebe und gute für sein leben, doch ich will gar nicht zu diesem/seinem leben gehören.

ich geb dir mal ein beispiel....
vor ca. einem monat erwachte ich mitten in der nacht (es war ca. 2.30 uhr) und mir war grottenschlecht! der schweiss lief nur so aus mir raus und es drehte sich alles...dann war da dieses gefühl, dass ich nicht alleine bin....ich machte licht und immer noch hatte ich das gefühl, dass da wer ist....doch es war niemand zu sehen....
ich öffnete das fenster und sprach laut: "bitte geh jetzt!"...und innert sekungen ging es mir wieder gut - keine schweissausbrüche mehr, keine übelkeit, nichts....du glaubst gar nicht was für ein komisches gefühl es war...ich fühlte mich auf einmal erleichtert und befreit und konnte weiterschlafen....
dieser vorfall hat sich noch viele mal wiederholt, doch nie mehr in einer solchen intensität (schon auch mit schweissausbrüchen und unwohlsein, aber nie mehr so stark wie in jener nacht)...
immer wenn ich dann eine türe oder ein fenster öffne und sage "bitte geh jetzt", hört es binner sekunden auf.....dann habe ich probiert zu sagen "bitte geh jetzt und komm nicht wieder. du hast hier nichts mehr zu suchen"...doch leider kam dieses gefühl dann doch wieder....

ich weiss, es hört sich alles verückt an - und würde ich es selber nicht erleben, würde ich an der geschichte wohl selbst zweifeln - aber ich erlebe es selber.....

lg
spacy

naja spacy - wenn du dir ganz sicher bist, dass du ihn nur loszulassen brauchst, damit es dir gut geht - wieso tust du es dann nicht?

unterstellst du ihm - dass er zwar faktisch gar nichts tut um dich zu halten - aber energetisch von dir besitz ergreift?

sprich - du weist seinem geist schuld zu?

weißt - ich bleib gern am boden der realität.
ein mensch, der einem anderen schuld zuweist, tut das im allgemeinen, weil er sich selber schuldig fühlt.

ganz brutal, liebe spacy.

du hast dich ihm an den hals geworfen - du warst es, die immer nur alleine den kontakt gesucht hat.
er hat gespürt, dass es so nicht richtig ist - vielleicht nur unterbewusst - und hat aus der reaktion heraus sich nicht so verhalten, wie du ihn gerne gehabt hättest.

was man(n) zu leicht bekommt, schätzt man nicht richtig wert.
völlig zu recht - ist ja auch zu hinterfragen, welche motive dahinter stehen.
möglicherweise genau die egozentrik, die du ihm vorwirfst?
die bedürftigkeit nach liebe von außen?
das bedürfnis den anderen zu verändern, damit er einen so liebt, wie man das gerne hätte?

weißt - das ist das problem mit dem sich die gesamte menschheit herumschlägt.
das gleichgewicht zwischen mann und frau gibt es noch nicht - nicht die absolut gleichwertige ergänzung zwischen zwei ganzheiten mit unterschiedlichen aufgaben - im erkennen der gleichwertigkeit und der unterschiedlichkeit zugleich.

wenn du ihn nicht loslassen kannst - nicht wirklich - dann soll dich dein schmerz etwas lehren.

seelischer schmerz - spacy - sollte zugelassen werden.
schmerz ist nichts schlechtes - schmerz ist nur ein warnsignal, das etwas nicht stimmt -
und antrieb und motor herauszufinden, was es denn nun ist -
um den schmerz auflösen zu können.

wir spüren uns alle viel zu wenig, denn wir versuchen schmerz zu verdrängen - vor schmerzen zu flüchten.

seelischen schmerz zu verdrängen, führt letztlich zur somatisierung - wir werden körperlich krank.
mit den körperlichen schmerzen gehen wir dann zum arzt - wir nehmen die hilfe von außen in anspruch - weil wir uns innerlich selbst nicht helfen konnten.

du bist eigentlich ziemlich weit.
du spürst, dass du flüchtest - du spürst, dass flucht keine lösung ist.

du spürst, dass du dich mit flucht schuldig machst an dir selbst.

flucht wird dich an den nächsten mann bringen, der dir deine eigenen unaufgelösten probleme noch sehr viel nachhaltiger verdeutlichen wird.

das war eine harte bandage - aber ich habe sie auch an mich selbst geschrieben. :)
 
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