Emotion oder Verstand?

  • Ersteller Ersteller magnolia
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@Sayalla
Ja, mit-denken kann manchmal förderlich sein...
manchmal?
zeigt aber eben auch sehr fein, dass niemand selbstvergessen ins Forum gehen KANN.
da ist was dran - jede Aktivität kann mich aus meiner Selbstvergessenheit ins Erinnern zurückkatapultieren - obwohl es Menschen geben soll, die sogenannte Arbeitsmeditationen durchführen. Ob das dann Aktivitäten in einem selbtvergessenen Zustand sind, also völlig hingegeben, oder ob es vollbewusste aber verstandesarme bis verstandeslose Aktivitäten sind?

Manch einer schreibt auch nicht vor dem Bildschirm, sondern meditiert nur davor.

LGInti
 
Also ich denk, dass alle an einer wirklichen Lösung interessiert sind, was sonst? Und bei manchen klappt das ja vielleicht ...


:o
Zippe
Sollte man annehmen aber viele nehmen es auch als Alibi um nichts an sich zu ändern.
Sie sind es dann die immer wieder in vergangenen Zeiten rumstochern und sie hervor holen.

Ist aber auch nicht einfach etwas zu ändern weil man dann anfängt sich auf unbekannten und somit unsicheren Boden zu bewegen und nicht weiß wo es hinführt.
 
Ralrene:



Wer sagt, dass das eine Krankheit ist?
Mich haben meine Gedanken noch nie gestört und sie sind mir auch noch nie zuviel geworden oder lästig. Meine Gedanken sind kein "Lärm"!
Ich bin meine Gedanken - wie ich immer schon gesagt hab, in meinen Gedanken bin so viel ICH, wie es mir nirgendwo anders möglich ist.

Ich hab kein anderes Selbst.


:)
Ok, ich kann das so stehen lassen.:)
 
Sollte man annehmen aber viele nehmen es auch als Alibi um nichts an sich zu ändern.
Sie sind es dann die immer wieder in vergangenen Zeiten rumstochern und sie hervor holen.

Ist aber auch nicht einfach etwas zu ändern weil man dann anfängt sich auf unbekannten und somit unsicheren Boden zu bewegen und nicht weiß wo es hinführt.


Ich find das, ehrlich gesagt, ein bissl vermessen von dir ...


Ich weiss jetzt nicht, was ist "es"? Was nehmen, denkst du, "viele" als Alibi?

Ich trau den Menschen eigentlich mehr zu. Ich denke, dass das Leben sich eigentlich ständig ändert und die Menschen ändern sich mit.
Über seine Vergangenheit nachdenken, sich erinnern oder einfach nur mal drin schwelgen, gedeutet ja nicht, dass man mit der Gegenwart unzufrieden ist und man gleich großartig geändert oder therapiert gehört.

Und eben diejenigen, die meinen, sie wären eigentlich anders oder jemand anders oder hätten irgendwo ein anderes Ich oder Selbst, die machen eh was dafür. Die werden Esoteriker :D:D:D

Man kann ja den Menschen einfach mal so sein lassen wie er ist und ihm nicht einreden, dass irgendwas mit ihm nicht stimmt. Bei den meisten Menschen stimmt nämlich alles, sie sind halt nur anders ...

Natürlich gibt es auch Menschen, die tatsächlich psychisch krank sind. Die holen sich in der Regel dann, wenn der Leidensdruck zu groß wird, Hilfe.
Die lass ich jetzt mal aussen vor, weil ich denke, dass das in Wahrheit eine verschwindende Menge ist.
Wir leben nur in einer Zeit, die Anforderungen an die Menschen hat, die kaum zu erfüllen sind. Das System tickt nicht richtig, nicht der einzelne Mensch.


:o
Zippe
 
@Sayalla
manchmal?
da ist was dran - jede Aktivität kann mich aus meiner Selbstvergessenheit ins Erinnern zurückkatapultieren - obwohl es Menschen geben soll, die sogenannte Arbeitsmeditationen durchführen. Ob das dann Aktivitäten in einem selbtvergessenen Zustand sind, also völlig hingegeben, oder ob es vollbewusste aber verstandesarme bis verstandeslose Aktivitäten sind?

Manch einer schreibt auch nicht vor dem Bildschirm, sondern meditiert nur davor.

LGInti

Ich dachte immer, wenn jemand vollbewusst ist, ist er in der Hingabe... wobei es keine Rolle spielt, was er grad tut. Allein, dass er es tut, zeichnet diesen Zustand aus.
Es gibt Beschäftigungen, da geht das nicht, denen fehlt die Monotonie (wie z.B. beim bügeln oder harken). Die beanspruchen andere Hirnareale. Schreiben, lesen und reden dürfte dazu gehören... wobei es da auch wieder automatisches Schreiben und Channeln gibt (aber eben nicht als Dauerzustand).:)
Ich würde ja sagen, wenn nach 10 Minuten Channeln immer noch nichts dabei heraus gekommen ist, lohnt sich das Mit-denken diesmal nicht. :D
 
Ich dachte immer, wenn jemand vollbewusst ist, ist er in der Hingabe... wobei es keine Rolle spielt, was er grad tut. Allein, dass er es tut, zeichnet diesen Zustand aus.
Es gibt Beschäftigungen, da geht das nicht, denen fehlt die Monotonie (wie z.B. beim bügeln oder harken). Die beanspruchen andere Hirnareale. Schreiben, lesen und reden dürfte dazu gehören... wobei es da auch wieder automatisches Schreiben und Channeln gibt (aber eben nicht als Dauerzustand).:)
Ich würde ja sagen, wenn nach 10 Minuten Channeln immer noch nichts dabei heraus gekommen ist, lohnt sich das Mit-denken diesmal nicht. :D


Doch, beim Bügel geht das, auch beim Unkrautjäten.

Ich konnte das gut, wenn ich meinen Edelstahlschrank geputzt hab ...


:D
Zippe
 
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