Sollte man annehmen aber viele nehmen es auch als Alibi um nichts an sich zu ändern.
Sie sind es dann die immer wieder in vergangenen Zeiten rumstochern und sie hervor holen.
Ist aber auch nicht einfach etwas zu ändern weil man dann anfängt sich auf unbekannten und somit unsicheren Boden zu bewegen und nicht weiß wo es hinführt.
Ich find das, ehrlich gesagt, ein bissl vermessen von dir ...
Ich weiss jetzt nicht, was ist "es"? Was nehmen, denkst du, "viele" als Alibi?
Ich trau den Menschen eigentlich mehr zu. Ich denke, dass das Leben sich eigentlich ständig ändert und die Menschen ändern sich mit.
Über seine Vergangenheit nachdenken, sich erinnern oder einfach nur mal drin schwelgen, gedeutet ja nicht, dass man mit der Gegenwart unzufrieden ist und man gleich großartig geändert oder therapiert gehört.
Und eben diejenigen, die meinen, sie wären eigentlich anders oder jemand anders oder hätten irgendwo ein anderes Ich oder Selbst, die machen eh was dafür. Die werden Esoteriker


Man kann ja den Menschen einfach mal so sein lassen wie er ist und ihm nicht einreden, dass irgendwas mit ihm nicht stimmt. Bei den meisten Menschen stimmt nämlich alles, sie sind halt nur anders ...
Natürlich gibt es auch Menschen, die tatsächlich psychisch krank sind. Die holen sich in der Regel dann, wenn der Leidensdruck zu groß wird, Hilfe.
Die lass ich jetzt mal aussen vor, weil ich denke, dass das in Wahrheit eine verschwindende Menge ist.
Wir leben nur in einer Zeit, die Anforderungen an die Menschen hat, die kaum zu erfüllen sind. Das System tickt nicht richtig, nicht der einzelne Mensch.

Zippe