Eine Beziehung: Borderline / Narzissist

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@JacquesDeMolay , Borderliner ist ein sehr komplexes "Bild". .


Jepp. Ich finde es auch ausgesprochen unfair, um nicht zu sagen diskriminierend, wie hier über eine Gruppe von Menschen gesprochen und geurteilt wird. Leute mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung sind nicht wie Grippekranke, wo man recht genaue Prognosen machen kann, welche Symptome ein Erkrankter haben muss. Bei Persönlicheitsstörungen wie der BL Persönlichkeitsstörung ist eine grosse Vielfalt von Symptomen und Verhaltensweisen möglich. Klar gibt es auch "den" typischen Borderliner, selbstunsicher, besitzergreifend, manipulativ, impulsiv, instabil in Beziehungen. Aber es gibt auch massig Leute, die andere Symptome haben und weit weniger auffällig auftreten. (ich hab einige kennengelernt)
 
Ich weiß schon was du meinst, nur denke ich, du vermischt da Einiges. Borderliner sind ja keine Soziopathen und haben natürlich Gefühle und auch kognitive Fähigkeiten, die sich kaum vom Ottonormalo unterscheiden. Sie können fast alles, wie ein normaler Mensch auch. Was sie in Beziehungen nicht können ist "nicht bedürftig sein" und sie sind da extrem kontrollsüchtig (Partner wird ständig kontrolliert). Diese Kontrolle bezieht sich aber nicht nur darauf, was der Partner macht, sondern auf alles, was dem Borderliner "wichtig" zu sein scheint. Und ja, Borderliner versuchen sich selbst auch zu kontrollieren und bis zu einem gewissen Grad gelingt ihnen das auch (sonst wären sie ja arbeitsunfähig und Tatsache ist, dass viele Borderliner sehr erfolgreich in ihrem Beruf sein können, weil sie DEN oftmals genauso hochstilisieren wie einen Partner-für manche Borderliner ist der Beruf wie eine Beziehung odr Beziehungsersatz und solange die auf einen Thron erhoben werden kann, ist alles in Butter. Doch kaum passts nicht, wird der Beruf ebenso schnell gewechselt, wie ein dreckiges abscheuliches Unterhemd). In näheren Beziehungen können sie ihre Störung aber kaum verbergen, weshalb sie den Partner auch kontrollieren müssen.

Gut, dann sind wir uns eh einig und es war nur das Wording das vielleicht etwas verwirrt hat.
 
Mir scheint, dass du so auf deine Exfreundin fixiert bist, so dass du ALLE ausnahmslos in ihre Suppe wirfst. Sie als Maßstab von BL manifistierst, und deshalb nicht aus diesem Gekreise rauskommst.

Da frage ich mich doch ernsthaft, was sie mit dir angestellt hat, dass du so blockiert zu denken pflegst.

Ich habe bereits am Anfang geschrieben, dass ich nur von den Menschen schreiben kann, die ich kenne, nachdem die Ausprägungen eben so unterschiedlich sind kann man da nicht generalisieren.
Ich werde also keineswegs alle in eine Suppe, sondern spreche von EINEM einzigen Menschen. Denn den (oder die beiden) kenne ich.

Aber natürlich kenne ich auch die Theorie ... nur ... aus der kann man sich das praktische Zusammenleben mit einem Borderliner nicht vorstellen. Und die Frage war ja nach praktischen Erfahrungen und nicht nach irgendwelchen Theorien.
 
Jepp. Ich finde es auch ausgesprochen unfair, um nicht zu sagen diskriminierend, wie hier über eine Gruppe von Menschen gesprochen und geurteilt wird. Leute mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung sind nicht wie Grippekranke, wo man recht genaue Prognosen machen kann, welche Symptome ein Erkrankter haben muss. Bei Persönlicheitsstörungen wie der BL Persönlichkeitsstörung ist eine grosse Vielfalt von Symptomen und Verhaltensweisen möglich. Klar gibt es auch "den" typischen Borderliner, selbstunsicher, besitzergreifend, manipulativ, impulsiv, instabil in Beziehungen. Aber es gibt auch massig Leute, die andere Symptome haben und weit weniger auffällig auftreten. (ich hab einige kennengelernt)
Ich finde es nicht diskriminierend....wir reden(schreiben) nur darüber, was jeder dazu beitragen kann/weiß. Solcher Austausch kann dazu dienen, mehr zu erfahren als man meint.
 
Ich finde es nicht diskriminierend....wir reden(schreiben) nur darüber, was jeder dazu beitragen kann/weiß. Solcher Austausch kann dazu dienen, mehr zu erfahren als man meint.


Nur sind dafür solche "alle xyz sind so und so" wirklich nicht zu gebrauchen. Das ist genau unfair wie "alle Türken sind soundso", "alle Rechtsanwälte sind soundso" oder "alle Schwulen sind soundso".
 
Erst einmal ist es wohl sehr menschlich zuerst einmal alles zu kategorisieren und in Schubalden zu stecken. Weil die Welt einfacher verständlich ist, wenn man sie erst einmal in Muster einteilt. Allerdings sollte man dieses selbstgebastelte Raster nicht als fixe Wahrheit ansehen, sondern als Hilfsmittel um kritisch zu hinterfragen und sich die Details genauer anzusehen.

Bei psychischen Krankheiten müssen bei einer Diagnose ja auch nicht ALLE Kriterien Punkt für Punkt erfüllt werden.
 
Bei psychischen Krankheiten müssen bei einer Diagnose ja auch nicht ALLE Kriterien Punkt für Punkt erfüllt werden.


Naja, es gibt schon psychische Krankheiten, wo die Symptome schon bei allen Betroffenen ziemlich ähnlich sind.

Bei paranoid-schizophrenen oder manisch-depressiven Erkrankten sind die Symptome bei unterschiedlichen Betroffenen gleichartiger als bei den Persönlichkeitsstörungen.
 
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Nur sind dafür solche "alle xyz sind so und so" wirklich nicht zu gebrauchen. Das ist genau unfair wie "alle Türken sind soundso", "alle Rechtsanwälte sind soundso" oder "alle Schwulen sind soundso".
Genau dazu kann es dienen sich darüber zu "unterhalten" um die eigenen Meinungen zu überdenken. Ich wiederhole mich und mich interessiert diese Art von Diskussion nicht. Jeder kann beitragen was ersie weiß.
 
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