Eher esoterisch oder skeptisch eingestellt?

Wie siehst du dich?

  • Esoteriker/in

  • stärker esoterisch ausgerichtet

  • leicht esoterisch ausgerichtet

  • unentschlossen

  • leicht skeptisch ausgerichtet

  • stärker skeptisch ausgerichtet

  • Skeptiker/in


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Ja, du redest von dir und ich von mir. Dir reicht das und du bist wahrscheinlich dadurch auch im Hier und Jetzt vollkommen zufrieden und ausgefüllt.

Ja, ich bin zufrieden und ich empfinde Freude dabei. Das hören viel nicht gerne. Nämlich oft gerade die, die mit ihren vielen esoterischen Anstrengungen immer noch auf keinen grünen Zweig gekommen sind.
Wozu machen das denn Menschen? Wieso lassen sie sich ihr Horoskop machen, sich die Karten legen, meditieren, Kontakt mit Engel suchen, Steine kaufen, AuraSoma etc? Ich vermute um genau das zu erlangen: Glück und Zufriedenheit.
 
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Nunja, bei mir das halt so in meiner Jugend, mit 16, 17, 18 - wo wir alle Hesse gelesen haben und meinten den Sinn des Lebens durch endlose, nächtelange Diskussionen finden zu müssen.

Ich weiß nicht, warum du Job und Tätigkeit so runtermachst. Für viele Menschen ist die Kreativität, die sie in ihre Arbeit legen, kein Gedöns, sondern eben wichtig. Manchmal sogar Hobbies - obwohl das Wort heute ein wenig ins Lächerliche gezogen wird. Aber ich kenne jemanden, dessen Hobby ist es, die wenigen Schneeeulenpärchen in der Oststeiermark das Überleben zu sichern. Ich finde, dieser Mensch hat mit seinem Hobby mehr Sinn im Leben gefunden, als so mancher, der zuhause meditiert und sich überlegt, was wohl der Sinn des Lebens ist.
Wie kommst du auf die Idee, dass ich Tätigkeiten runtermache. Sie sind in Relation zu den hier gemeinten großen Fragen des Lebens einfach nur "Gedönse und Pillepalle!".

Stephen Hawkings, Einstein und große Physiker dieser Welt hat grundsätzlich auch immer die große Sinnsuche angetrieben, sie waren, wenn man so möchte auch immer gleichzeitig Metaphysiker. Und die Geschichte reicht bis zu den Anfängen der Philosophie. Selbst Kleinkinder treiben derartige Sinn- und Warumfragen um.

Es ist nicht so, dass ich da irgendwas runterspielen wollte, sondern vielmehr so, dass du diese großen Fragen des Lebens bagatellisieren möchtest. Da sind Auseinandersetzungen so geistreich wie das von Yogurette aufgeführte Beispiel: Wo kommen wir her? Aus der Eizelle und dem Hodensack. Und wo gehen wir hin? In die Urne. Und, "wer aus dem Jugendalter raus ist, sucht nicht, sondern hat gefunden!
 
Ja und?
Wenn ich dafür arbeite, dass Kinder mehr gute Bücher lesen, dann ist das einerseits auf der körperlich-geistigen Ebene. Aber es befriedigt mich ungemein, somit ist es auch auf der von mir aus "seelischen" Ebene.
Und "nur" Bücher lesende Kinder sind arm.
Sie sitzen still herum, gucken in die Bücher. Sind perfekt, folgsam und angepasst. Perfekt für Eltern die sich;) nicht mit ihren Kindern beschäftigen wollen. Aber eben nicht Kinder. Laut, lustig, aufmüpfig, tobend und ein lustiges Rudel.
 
Und "nur" Bücher lesende Kinder sind arm.
Sie sitzen still herum, gucken in die Bücher. Sind perfekt, folgsam und angepasst. Perfekt für Eltern die sich;) nicht mit ihren Kindern beschäftigen wollen. Aber eben nicht Kinder. Laut, lustig, aufmüpfig, tobend und ein lustiges Rudel.

Ja, das hätten wir ohne dich jetzt alle nicht gewusst ... :rolleyes:
 
Ja, ich bin zufrieden und ich empfinde Freude dabei. Das hören viel nicht gerne. Nämlich oft gerade die, die mit ihren vielen esoterischen Anstrengungen immer noch auf keinen grünen Zweig gekommen sind.
Wozu machen das denn Menschen? Wieso lassen sie sich ihr Horoskop machen, sich die Karten legen, meditieren, Kontakt mit Engel suchen, Steine kaufen, AuraSoma etc? Ich vermute um genau das zu erlangen: Glück und Zufriedenheit.
In erster Linie konsumieren sie Abkürzungen. Seelenheil mit Geld kaufen zu wollen, ist ja auch keine neue Erfindung.

Witzigerweise gibt es viele Völker, bei denen Spiritualität von jeher zur Lebensweise gehört und die haben das alles nicht.
 
Ja, ich bin zufrieden und ich empfinde Freude dabei. Das hören viel nicht gerne. Nämlich oft gerade die, die mit ihren vielen esoterischen Anstrengungen immer noch auf keinen grünen Zweig gekommen sind.
Wozu machen das denn Menschen? Wieso lassen sie sich ihr Horoskop machen, sich die Karten legen, meditieren, Kontakt mit Engel suchen, Steine kaufen, AuraSoma etc? Ich vermute um genau das zu erlangen: Glück und Zufriedenheit.
Wieso sollte jemand nicht gerne hören, dass du zufrieden bist und Freude empfindest?

Und wer sagt dir, wer mit seinen esoterischen Anstrengungen auf keinen grünen Zweig gekommen wäre?

Das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nix zu tun! Selbst die verwegensten und verlogensten Querdullis sind mit ihren esoterischen Anstrenungen und der Kohle, die sie damit scheffeln glücklich, zufrieden und voller Freude. Und selbst da ists es egal ob als Anstifter oder als Mitzügler, ihre esoterischen Anstrenungen machen zumindest sie selbst glücklich und zufrieden.

Als wenn die persönliche Einschätzung von Glück und Zufriedenheit für irgendetwas in diesen Belangen der Maßstab sein könnte. Umso lächerlicher natürlich, wenn jemand nun mit seinem Glückspass im "Ätschimodus" hausieren geht im Umfeld von Menschen, die authentisch auch zu ihrem Unglück oder zu defizitären Situationen in ihrem Leben stehen können und wollen, wie sie es zu ihrem Glück und zu ihrer Freude tun. Gsd. ersparst du uns wenigstens dieses. ;)
 
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Wenn die Antwort auf "wo komm ich her?" lautet "na aus nem Ei plus ner Ladung Samen?!?" und auf "wo geh ich hin?" kommt ein achselzuckendes "vermutlich in ne Urne", und zwischendrin macht die Person halt ihr Ding und guckt nicht links und guckt nicht rechts, da kommt dann eben nix vonwegen philosophischer oder gar spiritueller Gedanken. Solche Menschen wird es auch geben.

Spirituelle Gedanken wird es von solchen Menschen vielleicht nicht geben, aber durchaus philosophische.

Nur ihr Ding zu machen und nicht nach links und recht gucken ist nämlich keine zwingende Folge eines solchen Weltbildes. So ein Mensch kann sich auch überlegen, dass ihn/sie durch nichts von anderen Menschen auszeichnet, also dass er/sie kein besonderer Mensch ist in einer großen Menschheit voller gleichwertiger nicht-besonderer Menschen. Und dann kann man weiter überlegen: In was für einer Welt möchte ich leben? Möchte ich in einer Welt leben, in der alle Menschen "ihr Ding" tun ohne zur Seite zu schauen? So eine Welt voller Egozentriker wäre ziemlich unbequem. Möchte ich in einer Welt leben, in der eben auch "nach links und rechts" geschaut wird, in der Rücksicht genommen wird, in der Menschen, die um Hilfe bitten auch eine realistische Chance haben, Hilfe zu bekommen? Das ist eine Welt, wie ich sie mir wünsche. Und da ich kein besonderer Mensch bin - nicht irgendwie ausgezeichnet ggü. anderen Menschen - kann ich die Welt nur dadurch ein Stück weit in diese Richtung bringen, indem ich eben nicht nur "mein Ding" durchziehe, sondern auch nach links und rechts gucke. Und dieser Gedankengang klappt auch wunderbar, wenn ich davon überzeugt bin, dass ich nur "in 'ne Urne" gehe. Für eine brauchbare und auch schöne Ethik/Moral braucht es nicht-zwingend eine Überzeugung zur Transzendenz.
 
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