Diskriminierung von Männern

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ich habe aber mal gehört, dass so ein vaterschaftstest für das kind sehr sehr schmerzvoll und unangenehm ist ... - das sollte man auch bedenken
nein, keine sorge....in den überwiegenden fällen genügt das abnehmen von speichel aus dem mund mittels wattestäbchen....
es muss nicht mal mehr blut ab genommen werden.
 
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Jovannah schrieb:
hm...wenn jemand 10 jahre lang eine emotionale beziehung zu einem kind auf baut...
Hat er überhaupt nicht.
Selbst wenn ergeben sich daraus keine finanziellen
Verpflichtungen.
Die hat der leibliche Vater, und nicht der für die
Frau gerade genehmere.

Jovannah schrieb:
ja, so ein test kann dann bewirken, dass es keine zahlungsverpflichtung mehr gibt.
Was denn sonst?
Ausserdem muss sie das ergaunerte Geld zurückzahlen.

Jovannah schrieb:
...und die emotionale beziehung ? die ist wohl durch das testergebnis nicht mit einem schlag null und nichtig...oder ?
Frauen sind ja sowas von unsensibel.

Kannst du dir nicht wenigstens in Ansätzen die
Demütigung des "Vaters" und die grosse
Verwirrung des "Sohnes" vorstellen?

Verschuldet einzig und allein durch diese Schlampe.

Erzähl bitte Männern nichts von Emotionen, OK?

Danke!
Camajan
 
Kannst du dir nicht wenigstens in Ansätzen die
Demütigung des "Vaters" und die grosse
Verwirrung des "Sohnes" vorstellen?

in ansätzen, ja...und vor allem als erste reaktion.
natürlich geht das wahrscheinlich sehr tief...

und ich glaube, nicht nur demütigung ist es...sondern auch ein gefühl von verlust...der verlust der vorstellung, einen leiblichen nachfahren zu haben....da spielt wahrscheinlich viel mehr mit...

...und doch werden beide für sich klären müssen (der nicht -vater und der nicht-sohn)...wie geht´s mit uns weiter...wie verbleiben wir zu einander ?

kinder, die mit 18 jahren erfahren, dass sie adoptiert wurden, stehen vor ähnlichen problemen.

nun, wir müssen wohl nicht diskutieren, dass diese situation nicht wünschenswert ist.

mittlerweile ist ein test erschwinglich...also in den meisten fällen keine finanzielle (testkosten sind gemeint) angelegenheit.
 
ich weiß nicht camajan.

wenn ich mir die situation so wirklich vorstelle, dann sehe ich eine 10jährige ehe, die bestand hatte und ein vater-sohn-verhältnis, dass existiert hat. jetzt ist die frage, wie ? wie war die ehe, wie was das verhältnis zwischen vater und sohn.

gehen wir mal davon aus, es war gut. die ehe war gut.

a) hinterfragt so ein sohn mit sicherheit nicht die vaterschaft (schon aus reinem selbsterhaltungstrieb) und b) sehe ich da ein geschenk ...

aber ich bin ja eh so ein positiv-seher. liegt halt nicht jedem :) ...


und wenn der vater dem sohn ein guter vater war (vater und erzeuger sind für mich zwei dinge) ... dann wird ihnen selbst eine zufällig aufgedeckte erkenntnis nur zu neuen schönen erkenntnissen verhelfen ... aber es kommt eben darauf an, wie man es sehen will ...
 
mara... schrieb:
wenn ich mir die situation so wirklich vorstelle, dann sehe ich eine 10jährige ehe, die bestand hatte und ein vater-sohn-verhältnis, dass existiert hat. jetzt ist die frage, wie ? wie war die ehe, wie was das verhältnis zwischen vater und sohn.
Welche Ehe?
Es gab keine Ehe. Von Heirat hab ich nicht gesprochen.

Sondern von einem Jungen, der mit 17 Jahren
vom Jugendamt genötigt wurde, eine Vaterschaft
anzuerkennen als er noch in der Ausbildung war,
der 10 Jahre lang mit der Macht des geballten
Staatsapparats (durch Lohnpfändungen usw) zu
ungerechtfertigten Zahlungen gezwungen wurde,
an eine Trulla, die zwei Wochen lang mal seine
Freundin war, an ein Kind, mit dem er nicht das
mindeste zu tun hat.

Also von einem 10 Jahre lang ausgebeuteten und
gedemütigten Zahlsklaven.

Die Täterin war ein Flittchen, der Staat war ein
willfähriger Komplize.

Das müsste jetzt aber klar geworden sein.

Gruss Camajan
 
heutigen 17-jährigen kann ich nur empfehlen, eigenverantwortung für verhütung (und gesundheitsschutz) zu übernehmen...und auf alle fälle ein kondom zu verwenden.
zum thema sicherheit haben über die eigene vaterschaft und heutige testkosten steht meine meinung ja schon im thread.

:)
 
THOMAS, 37 Jahre, und SANDRA, 38 Jahre

Thomas: "An meine Tochter Melanie

Wenn Du diese Zeilen liest, werde ich schon lange tot sein, denn ich habe beschlossen, daß der heutige Tag mein Todestag ist. Deine Mutter wird Dir erklären, warum dies so ist. Glaube mir, viel lieber hätte ich mit Dir gelebt."

(Thomas starb bei einem Autounfall. Er raste in Süditalien gegen den Betonpfeiler einer Autobahnbrücke. Er war sofort tot. Seinen Abschiedsbrief an seine Tochter fand man in seinem Banksafe. Dort befand sich auch ein Testament, aus dem hervorging, daß Thomas seinen gesamten Besitz einer karitativen Einrichtung vermacht hatte. Aus dem Datum ging hervor, daß Thomas dieses Testament an dem Tag verfaßt hatte, an dem Sandra ein gemeinsames Sorgerecht endgültig verweigert hatte. Zwischen der notariellen Beglaubigung des Testaments und Thomas' Tod lagen elf Tage.)

Sandra: "Das Kind ist aus meinem Bauch

Ich war damals Mitte Dreißig. Alles, was mir beruflich vorgeschwebt war, hatte ich erreicht. Ich besaß eine schöne Wohnung, ein Auto, um das mich die Männer beneideten, etwas Geld auf der Bank. Aber irgendwie fühlte ich mich ziemlich leer. War's das schon? dachte ich. Immer derselbe Trott, derselbe Streß. Ich fand, es wurde Zeit, an die Zukunft zu denken. Also begann ich, mich nach einem geeigneten Mann umzusehen. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie er beschaffen sein müßte. Schließlich lernte ich ihn kennen. Er hieß Thomas, war Zahnarzt mit eigener Praxis und hatte Geld genug für Frau und Kind.

Ich sorgte dafür, daß er auf mich aufmerksam wurde. Es fiel mir nicht schwer, mich zu verlieben. Ich machte mir sogar ziemlich viel aus ihm. Er machte sich bald auch ziemlich viel aus mir. Er lud mich ein, zu ihm zu ziehen. Seine Wohnung war nichts Besonderes, aber gemütlich. Ich zog gerne ein. Allerdings behielt ich heimlich meine eigene Wohnung und arbeitete weiterhin.

Es dauerte fast ein Vierteljahr, ehe ich schwanger wurde. Ich hatte jahrelang die Pille genommen und eigentlich damit gerechnet, sofort schwanger zu werden, sobald ich sie absetzte. Es war eine Überraschung, daß es so lange nicht klappte. Aber da meine Frauenärztin mir versichert hatte, daß alles mit mir in Ordnung sei, machte mir das Warten nichts aus. Es gefiel mir sogar. Es steigerte die Vorfreude. Thomas erzählte ich nichts. Ich fand, es ging ihn auch nichts an.

Als ich es endlich geschafft hatte, schwanger zu sein, teilte ich es Thomas mit. Er fiel aus allen Wolken, wollte mich aber sofort heiraten. Also taten wir es. Meine Tochter Melanie kam ein halbes Jahr später auf die Welt. Thomas störte jetzt wahnsinnig. Ich hatte mich mit diesem Mann eingelassen, weil ich ein Kind von ihm haben und anschließend finanziell auf der sicheren Seite stehen wollte. Die Romanze zwischen uns war zu Ende. Das war mir eigentlich schon vor Melanies Geburt klar. Im Grunde hatte ich nur noch abgewartet, ob mit dem Kind alles in Ordnung war. Ein behindertes Kind hätte ich keinesfalls bei mir behalten.

Thomas rechnete damit, daß ich eine Woche nach der Entbindung nach Hause kommen würde. Er tat mir leid, weil er sich so dafür begeistern konnte, wie wir in seiner Wohnung hausen und glücklich wie die Turteltauben sein würden. Aber mein Entschluß war gefaßt. Ich verließ das Krankenhaus schon am vierten Tag, ohne Thomas zu benachrichtigen. Meine Zugehfrau hatte in der Zwischenzeit meine eigene Wohnung in Ordnung gehalten. Als ich mit meinem Kind zur Tür hineintrat, kam es mir vor, als wäre ich nie fort gewesen.

Thomas tat mir durchaus leid. Ich bin schließlich kein Hackklotz. Vor allem, als er sich dann das Leben nahm. Aber ich habe kein schlechtes Gewissen.

Melanie ist mein Kind. Ich bin ihre Mutter. Dieses Kind ist in meinem Bauch gewachsen. Und ich habe es unter Schmerzen zur Welt gebracht. Thomas war mehr oder weniger ein Zufallsmann. Er hatte ein Zehn-Sekunden-Glück bei der Sache. Mehr nicht. Pech für ihn war, daß Männer heute in puncto Liebe per Gesetz zur Kasse gebeten werden, ihre Kinder aber nicht bekommen. Worüber ich mich durchaus nicht beklage. Es ist ja voll und ganz in meinem Sinn. Ich will damit sagen, daß ich mich nicht zu schämen brauche. Ich habe von dem Erzeuger meines Kindes verlangt, was mir gesetzlich und rechtmäßig zusteht. Ich schrieb ihm, daß ich ihn freigebe und die Scheidung wolle. Ich schrieb ihm, daß er uns auch freigeben solle. Aber dummerweise hatte Thomas andere Vorstellungen als ich. Jetzt auf einmal kam dieser Mann daher und behauptete, mein Kind sei sein Kind. Forderte Mitspracherecht bei der Erziehung, forderte mein Kind für sich. Ich habe nie eingesehen, mit welchem Recht. Etwa mit dem Recht des Chromosomensatzes, den er anteilig an meinem Kind geliefert hat? Ja, erwirbt sich denn ein Kaufmann ein Recht, meinen Kuchen zu essen, nur weil er der Lieferant der Zutaten war?

Ich hatte Thomas geheiratet, weil ich ein Kind wollte und dieses Kind einen Vater haben sollte, für den es sich nicht schämen müßte. Ich hatte einen Mann als Erzeuger für dieses Kind ausgesucht, der Geld genug hatte, um die Erziehung zu sichern und zu garantieren, daß ich als Mutter Zeit genug für mein Kind haben würde. Aber ich hatte ihn nicht geheiratet, um für immer und ewig mit ihm Händchen zu halten. Ich versuchte, Thomas alles zu erklären. Ich habe ihm mindestens drei, vier Briefe deswegen geschrieben. trotzdem wurde das erste Jahr nach unserer Trennung ziemlich hart für mich. Thomas versuchte mit allen Tricks, zumindest das Kind zurückzuholen. Aber ich hatte eine Spitzenanwältin genommen. Sie machte ihre Sache wirklich gut. Nach dem obligatorischen Trennungsjahr wurden Thomas und ich endlich geschieden. Melanie wurde mir zugesprochen. Daß Thomas sich zwei Monate später das Leben nehmen würde, war nicht eingeplant und von mir auch nie beabsichtigt. Es tut mir natürlich leid.

Wirklich schlimm ist, daß Thomas kaum Geld hinterlassen hat, so daß Melanie und ich ziemlich dumm dran sind. Seine Eltern haben zwar versprochen, daß sie einen Teil der Kosten für Melanie übernehmen, aber das ist ja nichts Reelles. Das beunruhigt mich schon. Da weiß ich auch noch nicht, wie ich damit umgehe. Es sei denn, ich heirate noch mal. Ob ich mich schlecht dabei fühlen werde? Nein, eigentlich nicht. Eher so wie nach einem gelungenen Coup.


Monströs! Mit legalen Mitteln hat ein Mann keine Chance.

- Camajan -
 
Da es in diesem Thread ja um Benachteiligung eines Geschlechts geht, können wir nach all diesen wertvollen Beiträgen zu der Erkenntnis kommen, dass das situationsabhängig ist und nicht global feststellbar.
Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, wird in der ein oder anderen Situation seines Lebens auf das subjektive Empfinden benachteiligt zu sein stoßen.
LG
Elke
 
Camajan schrieb:
THOMAS, 37 Jahre, und SANDRA, 38 Jahre

Thomas: "An meine Tochter Melanie

Wenn Du diese Zeilen liest, werde ich schon lange tot sein, denn ich habe beschlossen, daß der heutige Tag mein Todestag ist. Deine Mutter wird Dir erklären, warum dies so ist. Glaube mir, viel lieber hätte ich mit Dir gelebt."

(Thomas starb bei einem Autounfall. Er raste in Süditalien gegen den Betonpfeiler einer Autobahnbrücke. Er war sofort tot. Seinen Abschiedsbrief an seine Tochter fand man in seinem Banksafe. Dort befand sich auch ein Testament, aus dem hervorging, daß Thomas seinen gesamten Besitz einer karitativen Einrichtung vermacht hatte. Aus dem Datum ging hervor, daß Thomas dieses Testament an dem Tag verfaßt hatte, an dem Sandra ein gemeinsames Sorgerecht endgültig verweigert hatte. Zwischen der notariellen Beglaubigung des Testaments und Thomas' Tod lagen elf Tage.)

Sandra: "Das Kind ist aus meinem Bauch

Ich war damals Mitte Dreißig. Alles, was mir beruflich vorgeschwebt war, hatte ich erreicht. Ich besaß eine schöne Wohnung, ein Auto, um das mich die Männer beneideten, etwas Geld auf der Bank. Aber irgendwie fühlte ich mich ziemlich leer. War's das schon? dachte ich. Immer derselbe Trott, derselbe Streß. Ich fand, es wurde Zeit, an die Zukunft zu denken. Also begann ich, mich nach einem geeigneten Mann umzusehen. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie er beschaffen sein müßte. Schließlich lernte ich ihn kennen. Er hieß Thomas, war Zahnarzt mit eigener Praxis und hatte Geld genug für Frau und Kind.

Ich sorgte dafür, daß er auf mich aufmerksam wurde. Es fiel mir nicht schwer, mich zu verlieben. Ich machte mir sogar ziemlich viel aus ihm. Er machte sich bald auch ziemlich viel aus mir. Er lud mich ein, zu ihm zu ziehen. Seine Wohnung war nichts Besonderes, aber gemütlich. Ich zog gerne ein. Allerdings behielt ich heimlich meine eigene Wohnung und arbeitete weiterhin.

Es dauerte fast ein Vierteljahr, ehe ich schwanger wurde. Ich hatte jahrelang die Pille genommen und eigentlich damit gerechnet, sofort schwanger zu werden, sobald ich sie absetzte. Es war eine Überraschung, daß es so lange nicht klappte. Aber da meine Frauenärztin mir versichert hatte, daß alles mit mir in Ordnung sei, machte mir das Warten nichts aus. Es gefiel mir sogar. Es steigerte die Vorfreude. Thomas erzählte ich nichts. Ich fand, es ging ihn auch nichts an.

Als ich es endlich geschafft hatte, schwanger zu sein, teilte ich es Thomas mit. Er fiel aus allen Wolken, wollte mich aber sofort heiraten. Also taten wir es. Meine Tochter Melanie kam ein halbes Jahr später auf die Welt. Thomas störte jetzt wahnsinnig. Ich hatte mich mit diesem Mann eingelassen, weil ich ein Kind von ihm haben und anschließend finanziell auf der sicheren Seite stehen wollte. Die Romanze zwischen uns war zu Ende. Das war mir eigentlich schon vor Melanies Geburt klar. Im Grunde hatte ich nur noch abgewartet, ob mit dem Kind alles in Ordnung war. Ein behindertes Kind hätte ich keinesfalls bei mir behalten.

Thomas rechnete damit, daß ich eine Woche nach der Entbindung nach Hause kommen würde. Er tat mir leid, weil er sich so dafür begeistern konnte, wie wir in seiner Wohnung hausen und glücklich wie die Turteltauben sein würden. Aber mein Entschluß war gefaßt. Ich verließ das Krankenhaus schon am vierten Tag, ohne Thomas zu benachrichtigen. Meine Zugehfrau hatte in der Zwischenzeit meine eigene Wohnung in Ordnung gehalten. Als ich mit meinem Kind zur Tür hineintrat, kam es mir vor, als wäre ich nie fort gewesen.

Thomas tat mir durchaus leid. Ich bin schließlich kein Hackklotz. Vor allem, als er sich dann das Leben nahm. Aber ich habe kein schlechtes Gewissen.

Melanie ist mein Kind. Ich bin ihre Mutter. Dieses Kind ist in meinem Bauch gewachsen. Und ich habe es unter Schmerzen zur Welt gebracht. Thomas war mehr oder weniger ein Zufallsmann. Er hatte ein Zehn-Sekunden-Glück bei der Sache. Mehr nicht. Pech für ihn war, daß Männer heute in puncto Liebe per Gesetz zur Kasse gebeten werden, ihre Kinder aber nicht bekommen. Worüber ich mich durchaus nicht beklage. Es ist ja voll und ganz in meinem Sinn. Ich will damit sagen, daß ich mich nicht zu schämen brauche. Ich habe von dem Erzeuger meines Kindes verlangt, was mir gesetzlich und rechtmäßig zusteht. Ich schrieb ihm, daß ich ihn freigebe und die Scheidung wolle. Ich schrieb ihm, daß er uns auch freigeben solle. Aber dummerweise hatte Thomas andere Vorstellungen als ich. Jetzt auf einmal kam dieser Mann daher und behauptete, mein Kind sei sein Kind. Forderte Mitspracherecht bei der Erziehung, forderte mein Kind für sich. Ich habe nie eingesehen, mit welchem Recht. Etwa mit dem Recht des Chromosomensatzes, den er anteilig an meinem Kind geliefert hat? Ja, erwirbt sich denn ein Kaufmann ein Recht, meinen Kuchen zu essen, nur weil er der Lieferant der Zutaten war?

Ich hatte Thomas geheiratet, weil ich ein Kind wollte und dieses Kind einen Vater haben sollte, für den es sich nicht schämen müßte. Ich hatte einen Mann als Erzeuger für dieses Kind ausgesucht, der Geld genug hatte, um die Erziehung zu sichern und zu garantieren, daß ich als Mutter Zeit genug für mein Kind haben würde. Aber ich hatte ihn nicht geheiratet, um für immer und ewig mit ihm Händchen zu halten. Ich versuchte, Thomas alles zu erklären. Ich habe ihm mindestens drei, vier Briefe deswegen geschrieben. trotzdem wurde das erste Jahr nach unserer Trennung ziemlich hart für mich. Thomas versuchte mit allen Tricks, zumindest das Kind zurückzuholen. Aber ich hatte eine Spitzenanwältin genommen. Sie machte ihre Sache wirklich gut. Nach dem obligatorischen Trennungsjahr wurden Thomas und ich endlich geschieden. Melanie wurde mir zugesprochen. Daß Thomas sich zwei Monate später das Leben nehmen würde, war nicht eingeplant und von mir auch nie beabsichtigt. Es tut mir natürlich leid.

Wirklich schlimm ist, daß Thomas kaum Geld hinterlassen hat, so daß Melanie und ich ziemlich dumm dran sind. Seine Eltern haben zwar versprochen, daß sie einen Teil der Kosten für Melanie übernehmen, aber das ist ja nichts Reelles. Das beunruhigt mich schon. Da weiß ich auch noch nicht, wie ich damit umgehe. Es sei denn, ich heirate noch mal. Ob ich mich schlecht dabei fühlen werde? Nein, eigentlich nicht. Eher so wie nach einem gelungenen Coup.


Monströs! Mit legalen Mitteln hat ein Mann keine Chance.

- Camajan -

Ein Killer aus Marseille wäre in dem Fall angebrachter gewesen,er wäre noch am Leben und hätte seine Tochter bei sich.*grins*

Mal im Ernst,das diese Frau einen geistigen Schaden hat ist doch wohl offentsichtlich,sowas wie die kann man nur als eiskalt bezeichnen.

Man sollte ihr das Kind wegnehmen,ich glaube kaum das sie in der Lage ist das Mädel venünftig zu erziehen.

Wäre mir das so passiert,die hätte ein Problem,ihr Leben lang.

lg
 
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ElkeB schrieb:
Da es in diesem Thread ja um Benachteiligung eines Geschlechts geht, können wir nach all diesen wertvollen Beiträgen zu der Erkenntnis kommen, dass das situationsabhängig ist und nicht global feststellbar.
Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, wird in der ein oder anderen Situation seines Lebens auf das subjektive Empfinden benachteiligt zu sein stoßen.
LG
Elke


Liebe Elke

Das sehe ich genau so, nichts aber auch gar nichts kann man wirklich veralgemeinern. Jedoch global betrachtet, hällt sich das ganze so ziemlich die Wage. Die Frau hatt ihre Meno der Mann muss sich Rasieren, sie Bekommt die Kinder er Sollte die Familien ernähren. In machen Fällen hatt die Situation sich verschoben. Aber hier wie da ist das so ziemlich verteilt.

L.G. Maud
 
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