Diskriminierung von Männern

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kerima schrieb:
grundsätzlich beides, meine gesellschaftliche stellund ist mittelstand. ausbildung, führungsjob (sozialbereich), erwachsenes kind.. aber, die führungsliga ober mir sind zu 90 % männer - und ja, anstregen in form von anpassung würde vielleicht mit viel glück gehen, aber fairer aufstieg, ausschreibungen, positivere bewertung männlicher eigenschaften, abwertung weiblicher eigenschaften... etc. betreffen mich natürlich auch. persönlich bin ich durch meine erziehung betroffen (hatte nie werkunterricht - kein selbstverständlich erlernter umgang mit technik, mechanik etc.., kein selbstverständliches, auf grund meines geschlechtes, selbbewusstsein, im gegenteil - weibliches zurückstecken, anpassen, in ruhe halten als ausgangsposition für mein leben erlernt.. uvm..
Das halte ich persönlich für ausgemachten Unsinn. Ich bin Jahrgang 56 und technisch sehr interessiert, immer schon gewesen. ICH habe dafür gesorgt, dass ich die nötigen Fertigkeiten in dieser Hinsicht erwarb, dafür brauchte ich keinen Mentor. Im Büro werde ich sowohl von jüngeren als auch von den Gleichaltrigen gefragt, wenn mit deren Computer etwas nicht stimmt. Wer etwas will muss es sich schon selber nehmen.
LG
Elke
 
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Achilleus schrieb:
Weil der Mensch immer einen Schuldigen sucht, den er als Angriffsfläche benutzen kann.



In dem man aufhört in Schubladen zu denken. Diese Männer-Frauen-Polarisierung geht mir langsam aber allmählich ziemlich auf den Sack.

Achilleus
Boah mir auch!!!!
 
mara... schrieb:
das kenne ich anders:

fall a) : mann hat gut bezahlten job, als die frau sich trennt läßt er sich offiziell kündigen. sein chef - auch mann (die halten zusammen - logo :D ) unterstützt das und stellt ihn dann offiziell als aushilfe wieder ein und inoffiziell arbeitet der mann in seinem alten job.
....

fall b) : frau mit 4 kindern. nach der trennung läßt er seinen anstellung gehaltsmäßig runterdatieren bis auf ein minimum (der rest läuft bar auf die hand und schwarz) sie kann nichts beweisen, bekommt aber einen titel der sich nach 30 jahren in die 10.000ende bewegt, aber mangels masse nicht einklagbar ist ...
fall c) : mann läßt sich nach der trennung kündigen und lebt seitdem vom arbeitslosengeld und ist somit zahlungsunfähig und kommt nicht für den unterhalt auf ... weder für frau noch für kinder ...
Ich muss schon sagen, mara, du kennst aber auch
alle Tricks! Wie kommt das?

Unterhaltsflucht ist natürlich ein Problem.
Man müsste das ja mal in Zahlen vor sich haben.
Schätzungen besagen, das 70-80% der säumigen
Zahler nicht etwa unterhaltsflüchtig, sondern
zahlungsunfähig sind.

Tja, der Staat lässt die Unterhaltszahler ja auch
ohne Ende ausbluten. Statt Unterhaltspflichtige
für eine gewisse Zeit in Steuerklasse 3 zu lassen
um sie zu entlasten. Aber nein.

Ausserdem steht ja den unterhaltsflüchtigen
Männern das Hehr der umgangsflüchtigen Frauen
gegenüber! Was macht der Staat hier, um das
recht des Kindes auf Umgang mit seinem Vater
durchzusetzen? Nichts.

Glaub mir, ich kenn das Problem am eigenen Leib
weil mein Vater ein Halodrie ist, und meine Mutter
mit zwei Kindern sitzengelassen hat. Nach der
Scheidung zahlte er nur ab und zu mal was, meine
Mutter hat jahrelange Klagen geführt bis sie ihn
zwang, seine Finger zu heben. Nebenbei hat sie
sich kaputt malocht um zwei Kinder grosszuziehen.

Aber damals gab es noch Kerle, die so eine Frau
heirateten und Verantwortung übernahmen! Nach
der zweiten Heirat lief dann alles in geordneten Bahnen.
Nichts geht über eine intakte Familie!

Wenn mein mittelloser Daddy mal ins Heim
kommt, werde ICH auch noch unterhaltspflichtig!
Naja, ich werde ihn dann sicher mal im Heim
besuchen und das ganze in aller Ruhe mit ihm besprechen....

mara... schrieb:
solche fälle kenne ich auch zur genüge
Tja ja, was kennst du nicht? Deine Sachkenntnis
ist ja enorm.

Gruss
Camajan
 
Castanea schrieb:
doch ich habe rechtsmittel beansprucht, aber leider ist das ein ewiges hin und her und nicht so einfach wie du dir das vorstellst....
meine tochter müßte jetzt, da sie volljährig ist ihren eigenen vater auf unterhalt verklagen.....toll, oder

genau, ich habe kein problem ihm das sorgerecht zu überlassen, mein sohn ist in der pupertät und braucht einen vater....denn auch wenn ich versuche beide elternrollen zu übernehmen ist für einen jungen der vater immens wichtig, meine tochter ist bereits volljährig.

aber du kennst meinen persönlichen fall nicht, das ist genau was ich meine, du kannst nicht alle in einen topf werfen, ohne genauere hintergründe zu kennen, es gibt solche und soche schicksale....

lg
Mein Jüngster hat seit seinem 14ten Lebensjahr nichts mehr von seinem Vater gehört und gesehen. Unterhalt gab es auch erst nach etlichen Rechtsstreitereien. Naja und trotzdem muss ich zugeben, dass es für ihn auch ein paar bittere Pillen zu schlucken gab. Ich bin der Meinung jeder sollte mal erst vor der eigenen Haustüre kehren, so nach dem Motto: "Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein" Ich bin froh, dass heute der Kontakt zwischen Vater und zwei der Söhne wieder in Gang gekommen ist, lieber spät als nie.
LG
ELke
 
Camajan schrieb:
Um mit deinen Worten auf deinem Niveau zu
sprechen:

ich kenne eine Frau, da war es der Fall.

Gruss Camajan

Hallo Camajan

Natürlich gibt es solche Fälle, aber sie sind nicht die Regel.
Ich kenne es genau so wie es sein sollte. Das Kind hat die freie Wahl bei welchem Elternteil es leben möchte. Und dennoch hat auch der andere Teil die Möglichkeit das Kind jederzeit zu sehen.
Dazu bedarf es eigendlich nur einer einzigen "Sache".
Beide Eltern müssen das Wohl des Kindes vor Augen haben und Ihre Differenzen außen vor lassen.

Und was die Diskriminierung von Männern angeht, so ist das eher ein sehr subjektives Gefühl das wir Männer entwickelt haben weil die lieben "Frauchen" nicht mehr vor uns kuschen.
Heute redet die Frau bei der Gestaltung ihres Lebens ein gewichtiges Wort mit.
Und das ist auch gut so.

Liebe Güße
Galahad
 
Jovannah schrieb:
hm....glaube nicht, dass das gutes leben in die sache bringt.

die frau kann versuchen, die kinder gegen den vater zu manipulieren...und vom kinder hin zwingen halte ich auch nicht viel.
der mann kann sich vom unterhalt "schrauben"....
(und umgekehrt, wenn die kinder beim vater leben...)

die energien gingen wohl eher in die abwehr vom zwang...stell ich mir jedenfalls so vor....

die elternteile müssen ja als paar nicht mehr schaffen, zusammen zu leben. sondern auf der elternebene eine gute basis finden...das wär´s ja, denk ich.
ob das zwangs-verordnet werden kann ?

naja..statt gerichtverhandlungen mediationen....bis eine gemeinsame lösung gefunden wurde. mit anwesenheitspflicht, so, wie bei den gerichtsterminen ...

statt rechtsanwalt gegen den anderen...einen mediations "anwalt" für eine gemeinsame lösung. wär´s ev. wert, wenn es auch nur manchmal funktioniert....

aber, wir entfernen uns wohl vom thema ;-)...diskriminierung des mannes :)


ups ... :eek:
 
ElkeB schrieb:
Das halte ich persönlich für ausgemachten Unsinn. Ich bin Jahrgang 56 und technisch sehr interessiert, immer schon gewesen. ICH habe dafür gesorgt, dass ich die nötigen Fertigkeiten in dieser Hinsicht erwarb, dafür brauchte ich keinen Mentor. Im Büro werde ich sowohl von jüngeren als auch von den Gleichaltrigen gefragt, wenn mit deren Computer etwas nicht stimmt. Wer etwas will muss es sich schon selber nehmen.
LG
Elke


hi elke.

als ich in meinem letzten job schon einige zeit da war, gab es immer wieder fragen zum computer - ua. eben auch netzwerktechnisch ... ich habe mich immer für solche sachen interessiert und eben auch ein sehr gutes technisches verständnis, so dass ich ziemlich schnell zusammenhänge begreifen kann... wenn ich dann meinen "senf" dazugab, fuhr unser chef mir regelmäßig übers maul , nu ja, dachte ich, wer nicht will der hat schon. ich muss mich nicht beweisen, dass mochte ich noch nie ("muss sich schon selber nehmen" - kann ich nicht). irgendwann hieß es dann, wir bekommen einen neuen mitarbeiter und der hat edv-kenntnisse, deshalb hat man ihn bevorzugt und er sei ein ass auf dem gebiet und bla. ich war von den socken und dachte noch so: was macht so ein ass auf so einer stelle (in einem callcenter - mehr oder weniger) ... der mann kam und ich - gemein wie ich bin - fing ein gespräch mit ihm über computer an. dann stellte sich heraus, nachdem er mich verständnislos anschaute, dass er bei der vhs einen einführungkurs fürs internet besucht hatte, weil er schon recht betagt war und um seine chancen auf dem arbeitsmarkt zu verbessern ...

somit habe ich da auch nicht so wirklich das gefühl, dass männer benachteiligt sind - *lol* ... wenn eine frau solche kenntnisse angibt, wird eher bei einem profi angenommen, sie haben irgendwo einen kurs für anfänger besucht ... :lachen: ... und sie muss sich ellenlang beweisen ... als mann wird alles angenommen und hochstilisiert ... (in diesem fall wohlgemerkt) ... ich fand es bezeichnend ...

der chef hat nie wieder ein wort verlauten lassen *grins*
 
Camajan schrieb:
Ich muss schon sagen, mara, du kennst aber auch
alle Tricks! Wie kommt das?


ich bin ne ganz ausgefuchste :D ... ;)

Unterhaltsflucht ist natürlich ein Problem.
Man müsste das ja mal in Zahlen vor sich haben.
Schätzungen besagen, das 70-80% der säumigen
Zahler nicht etwa unterhaltsflüchtig, sondern
zahlungsunfähig sind.

und meinst du, dass in diesen 70-80% auch die sind, die einfach nicht zahlen wollen und dafür lieber selbst dann "einbussen" in kauf nehmen. das ausmaß muss man sich mal vor augen halten, denn diese männer zahlen auch dem entsprechend weniger in die rente ein und leben dann später oft von der sozialhilfe oder aber müssen weit über die grenze arbeiten, damit sie überhaupt was zu futtern haben. das ist kurzfristig gedacht und irgendwann holt es sie ein ... dumm gelaufen!

Tja, der Staat lässt die Unterhaltszahler ja auch
ohne Ende ausbluten. Statt Unterhaltspflichtige
für eine gewisse Zeit in Steuerklasse 3 zu lassen
um sie zu entlasten. Aber nein.

Ausserdem steht ja den unterhaltsflüchtigen
Männern das Hehr der umgangsflüchtigen Frauen
gegenüber! Was macht der Staat hier, um das
recht des Kindes auf Umgang mit seinem Vater
durchzusetzen? Nichts.

Glaub mir, ich kenn das Problem am eigenen Leib
weil mein Vater ein Halodrie ist, und meine Mutter
mit zwei Kindern sitzengelassen hat. Nach der
Scheidung zahlte er nur ab und zu mal was, meine
Mutter hat jahrelange Klagen geführt bis sie ihn
zwang, seine Finger zu heben. Nebenbei hat sie
sich kaputt malocht um zwei Kinder grosszuziehen.

Aber damals gab es noch Kerle, die so eine Frau
heirateten und Verantwortung übernahmen! Nach
der zweiten Heirat lief dann alles in geordneten Bahnen.
Nichts geht über eine intakte Familie!

Wenn mein mittelloser Daddy mal ins Heim
kommt, werde ICH auch noch unterhaltspflichtig!
Naja, ich werde ihn dann sicher mal im Heim
besuchen und das ganze in aller Ruhe mit ihm besprechen....

:) ...


Tja ja, was kennst du nicht? Deine Sachkenntnis
ist ja enorm.
Gruss
Camajan

jau. ich komm halt viel rum ... :D
 
Castanea schrieb:
hallo daniel,

da kannst du schon recht haben, aber leider gibt es auch genug männer, die ihre frauen und kinder einfach verlassen um sich mit einer neuen frau ein neues leben aufzubauen.

dies ist für eine alleinerziehende frau mit kindern hingegen gar nicht so einfach. im übrigen zahlen die väter ja für die kinder und nicht für die frau.
denn zu den finanziellen sorgen ist frau dann auch dafür verantwortlich ihre kinder zu ordentlichen menschen zu erziehen, immer für sie da zu sein und dabei auch noch die vaterrolle zu übernehmen.

glaubst du wirklich dass das so einfach ist.
weißt du wie oft ich mir gewünscht habe nicht alleine für alles verantwortlich zu sein, auch mal dabei unterstützt zu werden - nicht nur finanziell.

sicher wir haben uns kinder gewünscht, aber gemeinsam - die entscheidung meine kinder alleine großzuziehen hatte ich jedoch nicht, denn ich hatte keine andere wahl.

lg

tut mir leid das es so gelaufen ist...
die kinder sind imer die leid tragenden.
lass dich knuddeln *drück*


auch wenns sich blöd anhört aber ich bin nicht so einer.
ich bin auch allein erziehend.. nur auf einer anderen art wie du sie nicht kennst.
Lg
Daniel
 
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Jovannah schrieb:
aber, wir entfernen uns wohl vom thema ;-)...diskriminierung des mannes :)
Nehmen wir dazu z.B. die groteske Benachteiligung
von Männern beim Vaterschaftstest:

Ein Ehepaar bekommt ein Kind. Im Laufe der
Zeit beschleichen den Vater Zweifel an seiner
Vaterschaft, denn das Kind sieht ihm gar nicht ähnlich!
Und, naja, die Frau zweifelt auch etwas - hatte sie
nicht diesen One-Night-Stand als ihr Mann auf
Dienstreise war?

Nun, das Gesetz verbietet ihm doch tatsächlich
einen Vaterschaftstest ohne Zustimmung seiner
Frau durchzuführen!

Wie immer: das Recht der Frau geht über das Wohl
des Kindes, denn jedes Kind hat Anspruch darauf,
seinen Vater zu kennen!

Die Frau sagt natürlich nein dazu! Also es gibt
immer mehr Streit, schliesslich folgt Scheidung.

Das Sorgerecht bleibt selbstverständlich bei ihr
und er endet wie üblich als ihr Lohnsklave. Und -
nehmen wir an - es ist noch nichtmal sein Kind!

Der verzweifelte "Vater" macht also endlich einen
heimlichen Vaterschaftstest in den Niederlanden,
wer wollte es ihm verdenken?

Der Test zeigt, er ist nicht der Vater. Nur, das ändert
absolut gar nichts an seinem Lohnsklaven-Status!

Denn leider ist dieser Test nicht gerichtsverwertbar.
D.h. er ist nicht nur nicht als Beweismittel zugelassen,
er stellt auch keinen hinreichenden Anfangsverdacht dar
für einen vom Gericht angeordneten Vaterschaftstest.

Also zahlt der Arme, obwohl er weiss, dass es nicht
sein Kind ist. Der schwindelige Anwalt seiner Frau
verklagt ihn ausserdem wegen dieser illegalen
"Verletzung der Persönlichkeitsrechte" des Kindes
(ein entwendeter Schnuller von seinem Kuckuckskind)
auf Schadenersatz.

Diese indiskutable Benachteiligung von Männern
muss unverzüglich beseitigt werden. Bei Frauen
ist die Mutterschaft offensichtlich, Männer müssen
ihre Vaterschaft ebenfalls erfahren dürfen.

Offener Brief an Ministerin Zypries

Gruss Camajan
 
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