Diskriminierung von Männern

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Nun, das Gesetz verbietet ihm doch tatsächlich
einen Vaterschaftstest ohne Zustimmung seiner
Frau durchzuführen!

Wie immer: das Recht der Frau geht über das Wohl
des Kindes, denn jedes Kind hat Anspruch darauf,
seinen Vater zu kennen

ich vermute, das ging aus der absicht, das kind (finanziell) zu schützen, ab zu sichern, hervor.
als frau bin ich üblicher weise nicht der unsicherheit ausgesetzt, ob mein kind von mir ist.

m.e. hat ein mann das recht, sich sicher sein. zu können....was seine vaterschaft betrifft.
von einem "schnelltest" halte ich allerdings wenig. wenn, dann in verbindung mit einer beratungsstelle. sollte der schock ein treten, dass das kind nicht vom angegebenen vater stammt...ist m.e. das kind so weit als möglich vor ersten, unüberlegten handlungen zu schützen.

der mann, auch, wenn nicht leiblicher vater....kann für sich entscheiden (auch, wenn es wohl nicht leicht ist)...ob er sich als emotionaler vater des kindes sieht...denn das ist, so denke ich, auch ein wichtiger faktor.
 
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nur mal kurz...

camajan, ich bin ueberzeugt das diene infos korrekt sind, allerdings, wie teilweise auch schon getan, bestaende eine moeglichkeit, sowas aus der sicht einer Frau zu verfassen...
ich werde dafuer nicht nach irgendwelchen statistiken forschen... aber so aus dem gefuehl heraus...

deine Daten sind alle recht gut nachvollziehbar, nur ist wohl auch noch anzumerken, aus welchen Gruenden das so ist


vielleicht ist es oberflaechlich betrachtet tatsaechlich so, das auf grund der emanzipation, jetzt eher der mann, minimale nachteile hat, aber besipielsweise metrosexuelle maenner, koente man da als gegengewicht anfuehren...

insgesamt liegt, wenn auch nicht gerechtfertigt, die minimale benachteiligung wohl in der geschichte, ( aenliches laesst sich beim antisemitismus, nationalsozialsismus beobachten ),
das soll kein vergleich sein ( ist logisch, nur vorsichtshalber erwaehne ich es), nur darauf hinweisen, wie vergangenes aktuelle geschenisse beeinflusst, obwohl es in keinem wirklichem zusammenhang steht ( somit also keine begruendung gibt)

achso, was war deine motivation?? wolltes du das nur mal so in den raum werfen oder wolltest du damit auf einen missstand hinweisen??
 
Jovannah schrieb:
m.e. hat ein mann das recht, sich sicher sein. zu können....was seine vaterschaft betrifft.
in verbindung mit einer beratungsstelle.
OK, dieses Recht hat ein Ehemann aber NICHT.
Was zu absurden Benachteiligungen führt.

Übrigens bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft:

wenn Frau schwanger wird, sollte Mann sie auf
keinen Fall
heiraten bevor das Kind geboren
ist und ein Vaterschaftstest gemacht wurde!
Das ist reiner Selbstschutz.

In einen Ehevertrag kann man ja auch festschreiben,
dass direkt nach der Geburt eines ehelichen Kindes ein
Vaterschafts- und Mutterschaftstest gemacht wird.

Wenn die Frau dann einen Vaterschaftstest
ablehnt, klingt das schon sehr verdächtig. Selbst dann
würde ich dem Familiengericht zutrauen, eine
Vaterschaftsklage abzulehnen. "Kein hinreichender
Verdacht" in den Augen eines Frauenverstehers,
wer weiss.

Gruss Camajan
 
unsicherheiten die vaterschaft betreffend....sind für eine liebesbeziehung sowieso nicht von vorteil.
in solchen fällen gleich nach der geburt gemeinsam einen test machen lassen, bringt rasch klarheit hinein...und entspannt (hoffentlich *gg*) dieses thema.

einen mann, der glaubt, er sei nicht der vater unseres kindes...würde ich in aktuell dieser situation sowieso nicht heiraten wollen :)
...und sollte er später zweifeln, würde wohl ich diesen test wollen...weil mit diesen zweifeln im raum ist wohl kaum eine vertrauensvolle beziehung zu führen.
 
Hallo Camajan,
ich mach mir jetzt nicht die Mühe und seh mir den ganzen Thread durch, hab nicht mal die erste Seite gelesen,
aber, muß sehr spannend sein, sonst hättest du es nicht geschafft, jetzt schon 5 Seiten voll zu haben.
Nun werd ich mal schauen, ob und was ich etwas dazu sagen kann oder möchte.

Wetten das die weibliche Beispielsammlung bald folgt*ggg*

Camajan schrieb:
Bislang wenig ins öffentliche Bewusstsein getreten ist dagegen die Tatsache, dass es sehr viele Bereiche gibt, in denen Männer gegenüber Frauen benachteiligt sind.


Und warum???
Weil Männer es garnicht wollen, ihre "Schwachstellen" preiszugeben.

Die politischen Mächtpersonen sind fast ausschließlich Männer, wie kann man dazugeben, das diese benachteiligt werden.DIESE Männer sind doch in der Öffentlichkeit immernoch der Meinung, ohne persönliche Einschränkungen alles im Griff zu haben.


1. Von Arbeitslosigkeit sind Männer stärker betroffen als Frauen. Trotzdem gibt die Bundesagentur für Arbeit für Frauenförderung im Arbeitsmarkt ein Vielfaches dessen aus, was sie gezielt für Männer aufwendet.

erstens sind, viele Frauen (darunter auch ich ) beim Arbeitsamt garnicht registriert, weil eben schon Jahre/ Jahrzehnte zu Hause, wegen Familie und Kids
und zweitens
gilt die Frauenförderung bestimmt viel für "Neueinsteiger" nach den Familienjahren und,
würde ich jetzt vermuten,
für Frauen , welche sich am männlichenspezifischen beruflichen Verhalten orientieren wollen (Bsp. viell. mal ne Managerposition anstreben oder sonstiges)
Dies wäre jetzt etwas, wo ich falsch liegen könnte, da ich vom Arbeitsamt und dessen ganzen Tun keine Ahnung hab - dort gibt es mich ja nicht...

2. Die Gleichberechtigung der Frauen im Berufsleben wird immer nur für Berufe mit hohem Sozialprestige (Top-Manager, Ingenieure, Programmierer etc.) eingefordert.

hast du da auch Prozentzahlen, wieviele von den genannten Berufen von Frauen besetzt sind...?...

So gut wie alle Berufe mit hohem Verletzungs-, Erkrankungs- und Todesfallrisiko sind dagegen nach wie vor fest in Männerhand: 24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so bezeichneten „Todesberufe“ werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt.

...ach, auf einmal wollt ihr die Emanzipation, oder wie???

(Camajan, das geht nicht gegen dich, ausschließlich gegen den Text!!!)



Weltweit sterben der International Labor Organization (ILO) zufolge mehr Männer allein durch Industrieunfälle als durch Verkehrsunfälle, Krieg, Gewalt und AIDS zusammen. Für jeden tödlichen Berufsunfall, der einer Frau zustößt, stehen zwölf Männer, die auf diese Weise ums Leben kommen.
Denn erstens werden Männer grundsätzlich dort eingesetzt, wo die Gefahren am größten sind, und zweitens werden Frauen im Gegensatz zu Männern zusätzlich durch rechtliche Verordnungen vor stärkeren Belastungen geschützt.

meine Meinung!!!
die Männer müssen es ja nicht tun, ich meine, diese lebensgefährdenden Berufe ausüben ... aber warum tun es viele???
Vielleicht wollen sie vermeindliche Helden sein, imponieren wollen...
ein natürliches Imponierverhalten...

und sollte es Frauen geben, die solche Berufe etc. ergreifen wollen würden, dann würden sie mit Sicherheit nicht zugelassen, was aber nicht den Frauen , sondern dem Gesetz oder sonst was zuzuschreiben ist...
ein lächerliches Beispiel, 25 Jahre her...
eine Bekannte vonmir wollte Mauerer werden und später Bau-Ingineuer werden...
zu den damaligen Zeiten fast ein Ding der Unmöglichkeit...

Für Männer gilt ein gleiches Recht in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. unter 40% Männeranteil in Kommunalverwaltungen; 35% Männeranteil in allgemeinbildenden Schulen; 4,6% Männeranteil in Kindergärten), nicht. Im Gegenteil: hier wird durch Frauenförderpläne und Frauenvertretungen die Integration von Männern behindert.
So werden jährlich etwa 300 Millionen Euro für die Förderung der Integration von Frauen in männerdominierte Berufe ausgegeben. Maßnahmen z.B. zur Erhöhung des Anteils von Männern im Erziehungsbereich sind dagegen bislang nicht über das Stadium bloßer Versprechungen hinaus gekommen.

das mag schon möglich sein, aber denkst du, das sooo viele Männer Sekretärinnen oder Kindergärtner werden wollen:confused:

Bei Lehrern stimm ich dir sogar zu, da könnten ruhig mehr männliche Kollegen vor Ort sein, obwohl das auch wieder relevant ist.
In der Grundschule war bei meinen Jungs nicht ein Mann und jetzt in der Regelschule steht es fiffty/fiffty.

Mit diesen genannten Fördergeldern kenn ich mich nicht aus, also kann ich mir daher keine Meinung bilden - außer:
was ist hier im Staat schon gerecht aufgeteilt...


4. Einmal im Jahr haben Mädchen bundesweit am „Girl’s Day“ Gelegenheit, in Männerberufe hineinzuschnuppern. Eine ähnliche Möglichkeit für Jungens, klassische Frauenberufe, wie z.B. im Sozialbereich, kennen zu lernen, gibt es nur vereinzelt auf lokaler Ebene. Ansonsten gilt: am „Girl’s Day“ müssen die Jungen die Schulbank drücken.
Und das, obwohl das Forum Bildung (ein Gremium der bildungspolitisch Verantwortlichen aus Bund und Ländern) seit langem die gleiche Teilhabe von Jungen und Mädchen an Maßnahmen zur Erweiterung des Berufswahlspektrums auf geschlechtsuntypische Berufsbereiche fordert.

Was ist mit den Kriegsdienstverweigerern und den Praktiken in den 9.und 10.Klassen?
Da kann doch jeder (m.E.) dort Praktikum machen, was er mal werden will:confused:

5. Jungen weisen schlechtere Schulleistungen als Mädchen auf und stellen mittlerweile auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit.

davon hab ich noch nichts gemerkt, das ist Statistikkram

vielleicht haben viele Jungen auch weniger Bock auf Lernen :ironie:

Pädagogen und Sozialwissenschaftler fordern seit langem mehr männliche Bezugspersonen im Schulsystem und eine stärkere Berücksichtigung der Eigenheiten von Jungen in Unterricht und Erziehung.

das ist doch absoluter Quatsch, was soll bei Jungs anders sein???
Zuviel Lehrerinnen???
Da müßten doch die ganzen letzten Generationen verdummt sein und es gäbe nur noch weibliche Arbeitskräfte:party02:


Laut PISA-Studie weisen die Jungen vor allem eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in Mathematik/Naturwissenschaften. Trotzdem werden fast nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen.

...siehe oben

6. Obwohl Männer im Durchschnitt sechs Jahre früher sterben als Frauen, werden sie im Gesundheitswesen benachteiligt: es mangelt an flächendeckender Gesundheitsaufklärung speziell für Männer, es gibt weder Männergesundheitsberichte noch ein ausgedehntes Netz von Männerärzten oder Männergesundheitszentren, im Gegensatz zu analogen Einrichtungen für Frauen.

dem kann ich auch nicht zustimmen...
warst du schonmal bei einem Urologen, da wimmelsts nur so von Männern, jeder Altersklasse...
und, was wollt ihr beim Frauenarzt???

Und alles andere dürften wir ja gemeinsam, und damit die selben Ärzte haben


7. Im Jahr 2004 starben fast dreimal so viele Männer wie Frauen durch Suizid. Das liegt vor allem daran, dass Depressionen bei Männern oft nicht als solche erkannt und behandelt werden

dem kann ich nur insofern zustimmen, indem ich glaub, das nur ein winziger Bruchteil derer, zugeben würden, in Schwierigkeiten (psych.) zu sein.
MANN kann doch sowas nicht zugeben (arme Männer=reine Erziehungsfrage)

Und, MANN ist vielleicht von seiner evolutionären Entwicklung nicht so weit, das man sich auch psych. Schwierigkeiten stellen kann (muß) - da geht es einfacher, sich gegen "materielle" (ich mein jetzt nicht Geld) Schwierigkeiten durchzusetzen


Männer stellen außerdem über 80 Prozent der Obdachlosen (ursächlich für die Obdachlosigkeit von Männern sind in etwa der Hälfte der Fälle Scheidungs- und Unterhaltsverfahren) und das Gros der Suchtkranken (hier vor allem Drogen-, Alkohol- und Spielsucht).

meist Selbstverschulden
dazu kommt die schon oben genannte Unfähigkeit,

Obdachlos: Frauen haben meist Kinder, um die sie sich kümmern müssen, da kann man sich nicht so gehen lassen, da trägt man Verantwortung
Wohlbemerkt - ich will nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt mit Sicherheit auch wahre Opfer!!!

Scheidung: halbe - halbe

Suchten, egal, welcher Art = Selbstverschulden (egal, ob Mann oder Frau)


8. Nach wie vor tragen Männer im Falle einer Scheidung ein hohes Risiko zu verarmen, vor allem, wenn sie Väter sind und Unterhalt für ihre Kinder zahlen müssen.

etliche bringen sich bewußt und mit Absicht in so eine Situation

Auch der Umgang mit den Kindern wird diesen Vätern von ihren Ex-Frauen oft verwehrt.

ist ohne ersichtlichen Grund nicht möglich, es sei denn, SIE arbeitet mit handfesten Tricks


9. Vor Gericht werden Männer für die gleichen Delikte häufiger angeklagt und verurteilt als Frauen. Dabei fällt das Strafmaß im Schnitt wesentlich höher aus als bei Frauen, die wegen des gleichen Deliktes verurteilt werden. Frauen kommen außerdem häufiger als Männer in den Genuss von Hafterleichterungen.

kann ich nicht beurteilen

10. Männer sind häufiger straffällig als Frauen, werden aber auch häufiger Opfer von Gewalttaten als Frauen. Im Jahr 2004 wurden in den Deliktbereichen, über die das Bundeskriminalamt eine Opferstatistik führt, Männer zu 61,5 Prozent Opfer von Straftaten. Bei Mord und Totschlag – vollendet und versucht – waren 62,7 Prozent der Opfer männlich, bei Raub sogar 67,8 Prozent.

es sind ja auch schließlich mehr Männer daran beteiligt...

und was ist mit Vergewaltigungen, körperliche Angriffe in der Ehe?

In der Öffentlichkeit wird jedoch i.d.R. nur Gewalt gegen Frauen thematisiert. So wird z.B. auch bei Armeeangriffen, Anschlägen usw., die eine hohe Anzahl ziviler Opfer fordern, gerne gesondert hervorgehoben, dass „auch Frauen und Kinder unter den Opfern“ seien.

Ich nehm an, das es vom "alteingesessenen Denken" kommt :...Frauen und Kinder zuerst...

aber!!!.

stell dir mal vor, es wäre anders herum, dann wären die Männer doch nicht mehr "über" den Frauen, sondern Weicheier und das wäre bestimmt nicht im Sinne der meisten

Weißt du, wonach mir das klingt?.
nach Selbstmitleid der Männer.
Ich will nicht abstreiten, das es berechtigt ist!!!

Aber da müßte sich etliches in den Gehirnen ändern, um endlich Männer als, genauso gefühlbetonte und gefühlssuchende Wesen sind , wie die Frauen.
In den Gehirnen der Männer selbst (...ich darf und will Gefühle zulassen!!!) und in den Gehirnen der Erzieher ( auch ein Junge hat das Recht zu weinen!!!)




14. Im Medien- und Kulturbetrieb herrscht ein einseitig negatives Männerbild vor. Populäre Romane, Fernsehfilme, Serien, aber auch Fernsehreportagen und Werbespots verunglimpfen den Mann oft als gewalttätig, triebgesteuert, gefühlsarm und trottelig.

warum wohl;)

nee, kann ich eigentlich nicht so zustimmen
der die Studie geleitet hat, hat wahrscheinlich immer die verkehrten Bücher gelesen und das verkehrte Fernsehprogramm draufgehabt



l.G. Naivchen
 
Jovannah schrieb:
unsicherheiten die vaterschaft betreffend....sind für eine liebesbeziehung sowieso nicht von vorteil.
Genau.
Das sollte mal jemand der Gesetzgeberin sagen.

Jovannah schrieb:
in solchen fällen gleich nach der geburt gemeinsam einen test machen lassen, bringt rasch klarheit hinein...und entspannt (hoffentlich *gg*) dieses thema.
Zustimmung.
Eine solche Verabredung sollten beide vor der Heirat
beschliessen.
Und dann auch in den Ehevertrag schreiben, selbst
wenn es rechtlich unwirksam ist.
Und ich würde meiner Frau natürlich vertrauen,
dass sie diese Verabredung einhält.
Wenn nicht, wäre das ein unverzeihlicher Vertrauensbruch.

Jovannah schrieb:
einen mann, der glaubt, er sei nicht der vater unseres kindes...würde ich in aktuell dieser situation sowieso nicht heiraten wollen :)
Klar.
Mir geht es um einen Mann, der keinen begründeten
Zweifel hat, sich aber trotzdem absichern möchte.
Wenn die Partnerin dies angesichts der Rechtslage
dennoch nicht als völlig legitim einsieht, dann kann
ich ihr nicht helfen.

Jovannah schrieb:
...und sollte er später zweifeln, würde wohl ich diesen test wollen...weil mit diesen zweifeln im raum ist wohl kaum eine vertrauensvolle beziehung zu führen.
Ja eben, du hast ja auch keinen Grund einen Test
zu verweigern. Aber bitte versetz dich mal eine
Sekunde in einen Mann, dessen Frau es DOCH
ablehnt.

Gruss Camajan
 
Wenn die Partnerin dies angesichts der Rechtslage
dennoch nicht als völlig legitim einsieht, dann kann
ich ihr nicht helfen.

für die frau kann es auch eine massive kränkung bedeuten. "mein partner vertraut mir nicht"...wenn sie gerade schwanger ist, wird sie wahrscheinlich noch emotionaler reagieren als sonst...
...braucht das gefühl von vertrauen, zuwendung,...

Aber bitte versetz dich mal eine
Sekunde in einen Mann, dessen Frau es DOCH
ablehnt.

UND

wenn ein mann sich verunsichert fühlt, was seine vaterschaft betrifft...braucht er sicherheit.
ist, finde ich, ein sehr wichtiges thema. auch emotional...denn ohne sicherheitsgefühl diesbezüglich traut sich der mann vielleicht gar nicht, eine stark emotionale beziehung zum kind auf zu bauen...denn wer weiss..und der schmerz, falls dann doch,...


der mann kann nur vermuten, vertrauen, dass die partnerin treu ist/war...und manchem genügt das eben nicht....mancher braucht mehr sicherheit....das wissen. ist wohl persönlichkeitsabhängig.
 
Jovannah schrieb:
für die frau kann es auch eine massive kränkung bedeuten. "mein partner vertraut mir nicht"
Sie wird's überleben. ++gähn++

Mit 10-20%iger Wahrscheinlichkeit hab ich recht.
Und dann wirst du mal erleben, wie ICH massiv gekränkt bin.

Aber wenigstens nicht sozial ruiniert!

Jovannah schrieb:
...braucht das gefühl von vertrauen, zuwendung,...
Brauchen wir das nicht alle? ++gäääähn++

Jovannah schrieb:
wenn ein mann sich verunsichert fühlt, was seine vaterschaft betrifft...braucht er sicherheit.
Genau. Diese Sicherheit wird hergestellt, basta!

Las gerade noch die Story über ein jugendliches
Pärchen, sie schwanger. Nach der Geburt meldet
sie ihn auch sofort beim JA als Vater an.

JA zitiert ihn ins Haus und der Sachbearbeiter
begrängt den Jungen in ungeheuerlicherweise
Weise die Vatterschaftsanerkennung zu unterzeichnen:


Der Jugendbeamte der vor uns gesessen hat, meinte mich einschüchtern zu müssen. Zitat: “ Wenn Du das nicht unterschreibst, kommst Du solange in Beugehaft bis, entweder ein Vaterschaftstest gemacht wurde, oder bis Du unterschrieben hast “. Ihr müsst euch vorstellen, ich war in der Lehre und wollte diese ja auch nicht verlieren. Nicht genug, drohte er meinen Eltern: “ Sie müssen für einen eventuellen Vaterschaftstest aufkommen. Damalig kostete dieser noch knapp 10.000,-DM. Da Geld meist knapp gesät ist, konnten meine Eltern diesen Betrag natürlich auch nicht in einer Summe aufbringen. Nicht genug der Einschüchterung und der Lügen. Zitat 2 des Jugendbeamten: “ Mach Dir keine Sorgen, Du kannst jederzeit die Vaterschaft anfechten “.(1Jahr Frist). Und immer wieder kam das Argument mit der Beugehaft. Ich, in meinem jugendlichem Leichtsinn, habe die Vaterschaftsurkunde unterschrieben.


Niemals, unter gar keinen Umständen irgendetwas anerkennen,
ohne Gewissheit zu haben!
Das ist unverhandelbar!!
Heirat einer Schwangeren gilt als Anerkennung der Vaterschaft, die
praktisch NIE MEHR angefochten werden kann.


Selbst die damals 10.000DM für den Test wären
dem Ärmsten noch DEUTLICH billiger gekommen,
als 10 Jahre lang Unterhalt zu zahlen, bis er
endlich die Vaterschaft ablehnen konnte. Weil
nämlich aus der arme, um seinen Vater betrogene
10-jährige "Sohn" sagte:

"Pappi, du siehst mir ja gar nicht ähnlich!"

Ohne diesen Wunsch des Kleinen den Test zu machen
hätte er noch mindestens 8 weitere Jahre geblutet.

Obwohl theoretisch Anspruch auf Rückzahlung
der ein Jahrzehnt völlig unberechtigt erhobenen
Ansprüche seiner Ex bestehen - einer Nackten
greift man nicht in die Tasche. Das Geld ist futsch.

Bis dann
Camajan
 
hm...wenn jemand 10 jahre lang eine emotionale beziehung zu einem kind auf baut...
ja, so ein test kann dann bewirken, dass es keine zahlungsverpflichtung mehr gibt.
...und die emotionale beziehung ? die ist wohl durch das testergebnis nicht mit einem schlag null und nichtig...oder ?
 
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also ich verfolge die diskussion hier mit total gemischten gefühlen.

wenn ich mir absolut nichts zu schulden hätte kommen lassen in der zeit, die ich mir dem vater meines kinder zusammen bin, dann wäre ich wirklich so tötlich beleidigt, dass ich wiederum kein vertrauen mehr haben könnte in diesen mann ...

wenn es allerdings einen grund gibt, dann könnte ich den wunsch verstehen und wenn ich den mann dann liebe und er mir wichtig ist (nicht nur wegen der sicherheit und des kindes, meine ich jetzt), dann würde ich so einem test auch selbstverständlich zustimmen ... denn sonst könnte der mann sich ja später vll. auch nicht wirklich auf das kind einlassen ...

ich habe aber mal gehört, dass so ein vaterschaftstest für das kind sehr sehr schmerzvoll und unangenehm ist ... - das sollte man auch bedenken.
 
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