Die Zahlen in Astrologie und Religion

Werbung:
Tust du nicht. Und falls in deiner Lektüre steht, wann Venus besonders aggressiv ist,
wäre es schön hier von dir zu erfahren.
Parasara benutzt ein anderes System als wir heute hier im Westen. Zwar hatten wir festgestellt, dass es in den Grundzügen vom Westen übernommen wurde und nun auf dem tropischen statt dem siderischen Tierkreis betrieben wird. Doch viele Einzelheiten sind ganz anders.

Bei Parasara gibt es "Drishties" sozusagen Aspekte, die jeweils von einem ganzen Zeichen zu einem anderen führen. Das ist auch nicht schematisch, sondern oft anders, je nach Art der beteiligten Elemente. Kurz, vedische Astrologie erfordert ein eigenes Studium, das mindestens einige Monate dauert. Vorzugsweise in Englisch.

Wann Venus besonders aggressiv ist kann ich dir aber auch nach der üblichen modernen Methode sagen: Wenn sie Spannungsaspekte mit Mars, Pluto, Eris und eigentlich allen Planeten hat. Wobei es auch viele Arten von Aggression gibt. :)
 
Hier die sumerischen Bezeichnungen für die Venus, wo sie zuletzt auch die Eigenschaften einer Kriegsgöttin hatte:

Venus – Zib, sumerisch: Abend. Die früheste bekannte Benennung des Planeten Venus ( um 2400 v. Chr. ) – zuerst nur als Abendstern erkannt.

Nin.dar.an.na, babylonisch: „Bunte Herrin des Himmels“. Der ursprüngliche und vollständige Name der Inanna ( Venus als Abendstern ).

Inanna, sumerisch: „die Himmelsgöttin“. Inanna ist die vergeistigte Gestalt der Venus. Bei den Sumerern hatte Venus drei Gestalten: die himmlische Inanna, die keusche Ischachara und die Hure Schamchat. In dieser Dreigestaltigkeit war Venus die vielseitigste und wichtigste Figur des sumerischen Pantheons ( Matriarchat ).

Ishtar ( Ischtar), akaddisch – babylonische Hauptgottheit ( ab etwa 1700 v. Chr.), die unserer Venus entspricht: sie/er ist zweigestaltig; als Abendstern = Göttin der Liebe – als Morgenstern = Gott des Krieges. Mit der Übernahme Babylons durch die Chaldäer ( 626 v. Chr. ) wurde sie ( mit der Zeit nur noch in der weiblichen Form ) zu den „drei glücklichen Zeichen“ gezählt ( Nabu –Merkur, Ishtar – Venus, Marduk – Jupiter.

Alles liebe!

Arnold
 

Ja, der Aspekt interessiert mich. Seitdem ich erfahren habe, dass die südamerikanischen Hochkulturen
sich nach Venus (und das unbedingt bei ihren Kriegen) richteten. Meine eigene Idee dazu ist: man/n wollte, dass der Krieg gut ausgehen möge, daher hat man die Venuskraft als Unterstützung berücksichtigt.
 
Ishtar ( Ischtar), akaddisch – babylonische Hauptgottheit ( ab etwa 1700 v. Chr.), die unserer Venus entspricht: sie/er ist zweigestaltig; als Abendstern = Göttin der Liebe – als Morgenstern = Gott des Krieges.
Das entspricht der Aussage von Kalinath Mukerji in "Popular Hindu Astronomy":

https://www.esoterikforum.at/thread...im-horoskop-deuten.209964/page-7#post-5970941

"The lustrous Orb of Venus as the morning star was allotted to
the great warrior Usana a phase of Indra, and the
beautiful Orb of Venus as the evening star, to Sachi (lit.,
the white), and Rati (the Goddess of Love) "


Die Bedeutung der Venus scheint westlich längst geklärt: Liebe, Schönheit, Kunst.
Doch das heisst nicht, das man es nicht hinterfragen kann. Es kann auch sein, dass die westliche Ansicht falsch oder unvollständig ist.
 
Das entspricht der Aussage von Kalinath Mukerji in "Popular Hindu Astronomy":

https://www.esoterikforum.at/thread...im-horoskop-deuten.209964/page-7#post-5970941

"The lustrous Orb of Venus as the morning star was allotted to
the great warrior Usana a phase of Indra, and the
beautiful Orb of Venus as the evening star, to Sachi (lit.,
the white), and Rati (the Goddess of Love) "


Die Bedeutung der Venus scheint westlich längst geklärt: Liebe, Schönheit, Kunst.
Doch das heisst nicht, das man es nicht hinterfragen kann. Es kann auch sein, dass die westliche Ansicht falsch oder unvollständig ist.

Der Westen, als dort unter den Griechen die Astrologie begann fortzuschreiten, war Sumer über 2000 Jahre vorher in Astronomie und Astrologie weit fortgeschritten. Nach dem Untergang Babylons verstreuten sich die damaligen Priester und Astrologen in den Mittelmeerraum. In Sumer herrschte das Matriachat, so dass die Frau auf Grund ihrer Gebärfähigkeit an erster Stelle stand. Bei den Griechen wechselte diese Zeit in das Patriachat, so dass seitdem der Mann über die Frau gestellt wurde.
 
Bei den Griechen wechselte diese Zeit in das Patriachat, so dass seitdem der Mann über die Frau gestellt wurde.
Mit den Römern wurde die heutige Benennung der Planeten eingeführt. Venus hatte nun ihre klar definierte Rolle. Die Drei findet man in ihren Attributen eigentlich nicht. Das sind Myrte, zwei Tauben, Muschelschale, Spiegel und Delphin.

Die Drei taucht aber in der Kapitolinischen Trias aus Jupiter, Juno und Minerva auf. Früher waren es Jupiter, Mars und Quirinus (Saturn?) gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

800px-Arte_romana%2C_triade_capitolina%2C_160-180_dc_%28guidonia_montecelio%2C_museo_civico_archeologico%29_01.jpg


Tinia, Uni und Minevra

also: Gott-Vater / Gott-Mutter / Gott-Tochter


Interessant finde ich, dass neben jeder Gottheit auch ein bestimmtes Tier sitzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tinia
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Zurück
Oben