Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-

Da 2012 wird die Welt sicherlich nicht "untergehen" aber es ist ein Wendepunkt für uns alle. Wir werden uns entscheiden müssen ob wir weiter an den Alten festhalten und Leiden oder bereit sind zu etwas Neuen.

Und wer kann uns versprechen, dass 2012 wirklich ein Wendepunktfür für uns alle wird?

Wird vielleicht erst 2013, oder sogar 2015 passieren?

Ich möchte nur wissen.

LG

L.
 
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Und wer kann uns versprechen, dass 2012 wirklich ein Wendepunktfür für uns alle wird?

Wird vielleicht erst 2013, oder sogar 2015 passieren?

Ich möchte nur wissen.

LG

L.




Vielleicht passiert in 2012 auch gar nichts diesbezüglich! :rolleyes:
Oder schon früher??? :D

Fakt ist:
- keiner kann irgendwas versprechen in der Angelegenheit
- Keiner weiß genau was kommt oder wie es kommt oder wann was kommt
- viele Info´s in der 2012-Richtung sind "schwachsinn" - also schwach an Sinn

Fakt ist auch:
- das Geldsystem "stinkt"
- irgendwas an der ganzen Sache (Wirtschaft) ist Oberfaul
- die Menschheit wird -wie immer- nach Strich und Faden verarscht

So schauts wohl faktisch aus...
Da beißt die Maus kein Faden ab...
Und jeder sollte SELBSTverantwortlich sein und falls möglich "gegensteuern"...
:D
 
Heiliges Kanonenrohr,
diese KRISE ist nur für diejenigen eine Krise, die den ganzen Tag lang jammern. Und Ihr macht auch noch mit? Positives Denken ist angesagt, immer überall und zu jeder Zeit.
Das Glas ist immer halb voll und nie halb leer.

Liebe,Frieden und Harmonie allen Lebewesen im Universum!
 
Heiliges Kanonenrohr,
diese KRISE ist nur für diejenigen eine Krise, die den ganzen Tag lang jammern. Und Ihr macht auch noch mit? Positives Denken ist angesagt, immer überall und zu jeder Zeit.
Das Glas ist immer halb voll und nie halb leer.

Liebe,Frieden und Harmonie allen Lebewesen im Universum!

Diese Art positiven Denkens führte erst in die Krise Scherzkeks ;)
 
Heiliges Kanonenrohr,
diese KRISE ist nur für diejenigen eine Krise, die den ganzen Tag lang jammern. Und Ihr macht auch noch mit? Positives Denken ist angesagt, immer überall und zu jeder Zeit.
Das Glas ist immer halb voll und nie halb leer.

Liebe,Frieden und Harmonie allen Lebewesen im Universum!



Frei nach dem Motto:

Naiv und blind, aber sehr glücklich.



LG


D.
 
Leider teile ich mit Paul Krugman lediglich seine Einschätzung
hinsichtlich der überdurchschnittlichen Größe und Gefahr dieser
Weltwirtschaftskrise.

Weder mit seiner Deflationsgefahr noch mit seiner Rezeptur, die er vorschlägt,
stimme ich überrein.

Meiner Ansicht nach, ist die Gefahr einer Deflation lediglich eine auf wenige Monate begrenztes Phänomen.
Aber gerade auch - zusätzlich zu der gigantischen Verschuldung der Staaten - die übertriebene Reaktion
auf diese relativ kurz bestehende Deflationsgefahr wird uns um so sicherer in die Arme der anderen Gefahr treiben: Hyperinflation!


*



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Paul Krugman:

"Eine europäische Sozialdemokratie für die USA"


Mit dem Platzen der Dotcom-Blase vor neun Jahren kündigte sich schon die aktuelle Wirtschaftskrise an, meint Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman.
Nur massive Staatsinterventionen können die Welt noch davor retten, in eine Depression wie in den 30er-Jahren zu verfallen. Die Regierungen folgen ihm aber nicht in dem gewünschten Umfang.

Die Wirtschaftskrise habe ein Vorspiel, meint Paul Krugman, Nobelpreisträger für Wirtschaft. Sie gehe zurück auf die Dotcom-Blase im Jahr 2000.
"Es gab damals klare Hinweise auf eine langanhaltenden Deflation, doch der Boom bei den Immobilien hat dann alle Probleme übertüncht".

Die derzeitige Rezession verlaufe schlimmer als die Weltwirtschaftskrise vor 80 Jahren.

"Nach allen zur Verfügung stehenden Daten sind wir schneller und tiefer in diese Rezession gestürzt als in die Große Depression vor 80 Jahren".

Als Ursache sieht Krugman den Herdentrieb:

"Was wir jetzt erleben ist eine rasante Spiralwirkung.
Vor wenigen Jahren hat jeder versucht, sich soviel Geld wie möglich zu leihen um alles Erdenkliche zu kaufen.
Alle Preise stiegen und jeder Kredit rechnete sich."

Jetzt sei es genau umgekehrt:

"Alle wollen sparen und verkaufen, weil jeder Angst hat, dass die Preise noch weiter fallen. Doch genau deshalb fallen die Einkommen und Preise ständig weiter. Wir werden alle noch ärmer und die Chancen für die Unternehmen, ihre Bilanzen zu sanieren, werden immer geringer."
Das Kernproblem sei, dass alle ihre Schulden gleichzeitig gemacht haben und dass jetzt alle ihre Kredite zur selben Zeit zurückzahlen.

[red]Den einzigen Ausweg aus der Krise sieht Krugman darin, die Nachfrage anzuregen - durch höhere Staatsausgaben[/red], mit denen verhindert werden könne, dass der Konsum weiter schrumpft.
Als ein solcher "Mega-Player" müssten sich die Staaten jetzt hoch verschulden. Krugman: "Ich kritisiere Obama vor allem deshalb, weil er nicht genügend Geld ausgibt."

Am effektivsten wäre nach Ansicht des Ökonomen der Ausbau der Infrastruktur, doch das dauere sehr lange. Ein Dollar, der von der Regierung investiert werde, würde eine Wertschöpfung von 1,50 $ nach sich ziehen.

Dass es durch die Geldflut zu einer Inflation kommen könnte, glaubt Krugman nicht - im Gegenteil:
"Ich sehe gegenwärtig in den USA weiterhin ein akutes Deflationsrisiko, und daran wird sich vorläufig nichts ändern."

So würde sich die Weltwirtschaft immer noch in demselben Teufelskreis bewegen:

Entlassung - rückläufiger Konsum - Überkapazität in der Industrie - weitere Entlassungen. Erst wenn die heutigen Lagerbestände abgebaut seien und die Industrie wieder die Bänder anwerfe, werde sich der Trend umkehren.

Härter noch als mit der Obama-Regierung geht Krugman mit Europa ins Gericht: "Europa und Deutschland liegen mit ihren Maßnahmen völlig daneben. Um mit den gegenwärtigen Problemen fertig zu werden, müssen alle Bremsklötze gelöst werden."

Dabei verweist er auf den Erfolg in China. "China hat ein kräftiges Konjunkturpaket verabschiedet, das bereits erste positive Wirkungen zeigt." Allerdings zeigt er sich "ein wenig irritiert", dass es so schnell funktioniert haben soll.

Für Osteuropa sieht Krugman jedoch schwarz. So sei die Krise dort schlimmer als die in Asien Anfang der 90er-Jahre.
"Es ist erschreckend zu sehen, dass hier exakt die gleichen Fehler gemacht werden. In diesen Ländern wird alles genauso zusammenbrechen, wie einst in Südostasien",
lautet seine düstere Prognose.

Die Krise in Osteuropa würde auch auf bislang stabile Länder übergreifen.
So sei Österreich mit seiner Anbindung an diese Märkte besonders gefährdet. Die Banken des Landes gehören mit 200 Mrd. € zu den größten Kreditgebern in Mittel- und Osteuropa.
Krugman:
[red]"Nach Island und Irland ist Österreich mein dritter Kandidat auf der Liste der Pleitegefährdeten Länder."
[/red]

Dieser Satz löste eine weltweite Spekulation um die Zahlungsfähigkeit des Alpenstaates aus. Notenbank-Chef Ewald Nowotny beruhigte daraufhin die Marktteilnehmer mit der Versicherung, dass die Bonität des Staates und der Banken außer Zweifel ständen.

Krugman hofft, dass vor allem die US-Regierung aus der jetzigen Krise lernt.
"Ich wünsche mir in den USA eine Art europäische Sozialdemokratie
mit einem besseren sozialen Netz."
"


http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-n....asp?cat=1&id=43104&source=homepage&doPrint=1


*
 
So würde sich die Weltwirtschaft immer noch in demselben Teufelskreis bewegen:

Entlassung - rückläufiger Konsum - Überkapazität in der Industrie - weitere Entlassungen. Erst wenn die heutigen Lagerbestände abgebaut seien und die Industrie wieder die Bänder anwerfe, werde sich der Trend umkehren.

Ich verstehe nicht ganz wie noch mehr Geld diesem Finanzsystem in der jetzigen Situation helfen könnte. Ein System das auf Konsum und dauerhaft ansteigende Expansion angewiesen ist, wird auf absehbare Zeit immer wieder kollabieren. Deshalb halt ich es für Unsinn Steuergelder zu enteignen, um den Tod eines maroden System maximal hinauszuzögern.

VG,
ever
 
Ich verstehe nicht ganz wie noch mehr Geld diesem Finanzsystem in der jetzigen Situation helfen könnte. Ein System das auf Konsum und dauerhaft ansteigende Expansion angewiesen ist, wird auf absehbare Zeit immer wieder kollabieren. Deshalb halt ich es für Unsinn Steuergelder zu enteignen, um den Tod eines maroden System maximal hinauszuzögern.

VG,
ever

Die, die sich schon Jahrzehnte an genau diesem unausgeglichenem System bereichern, finden das aber nicht....:D
 
Heiliges Kanonenrohr,
diese KRISE ist nur für diejenigen eine Krise, die den ganzen Tag lang jammern. Und Ihr macht auch noch mit? Positives Denken ist angesagt, immer überall und zu jeder Zeit.
Das Glas ist immer halb voll und nie halb leer.

Liebe,Frieden und Harmonie allen Lebewesen im Universum!




Ach du dickes Ei. *hand-an-die-stirn-klatsch*

Mich würde interessieren, ob und wieviele der ganzen Beiträge du eigentlich durchgelesen hast??? Und NICHT oberflächlich!
Und ob du davon überhaupt irgendwas verstanden hast.

Positives Denken kannst du getrost in die Tonne treten. :D
Komm damit mal den Leuten, die schon ihre Häuser, Job und Arbeit, ihr gespartes Geld und Kapital verloren haben!!!!!!!

Wer so argumentiert wie du, hat "positives Denken" noch nicht kapiert.
Der "Glas halb voll Spruch" ist was für Erstklässler.
Oft nur unwissendes Nachgebabbel von irgend welchen schlauen Sprüchen.

Und mit Liebe, Frieden, Harmonie kannst du auch nichts "weg zaubern".
 
Werbung:
[...]

"Was wir jetzt erleben ist eine rasante Spiralwirkung.
Vor wenigen Jahren hat jeder versucht, sich soviel Geld wie möglich zu leihen um alles Erdenkliche zu kaufen.
Alle Preise stiegen und jeder Kredit rechnete sich."

Jetzt sei es genau umgekehrt:

"Alle wollen sparen und verkaufen, weil jeder Angst hat, dass die Preise noch weiter fallen. Doch genau deshalb fallen die Einkommen und Preise ständig weiter. [...]

So ein Gschichterldrucker. "Jeder hat Angst, dass die Preise weiter fallen." Woher will der wissen was ich hab? Er ist doch völlig abgehoben, denn kaum jemand in Europa verhält sich so, wie er das beschreibt. Niemand den ich kenne wartet derzeit auf fallende Preise. In welcher Welt lebt der denn?

Die Lebensmittelpreise steigen ja kontinuierlich an ... nur jetzt nicht mehr so stark, aber sie steigen. Und Erdöl genießt sowieso eine Sonderstellung und ist unter anderem auch deswegen so billig geworden, weil sich das Spekulatengesindel zurückgezogen hat, auch wenn uns die Politik damals immer wieder beteuert hat, dass die kaum eine Rolle spielen. Doch die haben den Preis ordentlich in die Höhe getrieben ... womöglich sogar um mehr als 20 %. Natürlich haben wir mittlerweile eine geringere Nachfrage, aber auch die Fördermengen sind ordentlich zurückgefahren worden. Die Spekulaten sind derzeit nicht im Öl und deswegen ist der Preis da wo er gerade ist. Die Politik hat es verabsäumt denen einen Riegel vorzuschieben ... und da waren wahrscheinlich sowieso wieder großteils die Banken drinn, denen wir das Geld jetzt wieder hineinstecken sollen. Schon pervers.

Der Krugman widerspricht sich ja selbst. Einerseits scheint er für eine hohe Staatsverschuldung zu sein ... aber dann zieht er womöglich über dieselben Staaten her, weil sie eine hohe Staatsverschuldung haben und die Gefahr eines Bankrotts ansteigt. Wahrscheinlich liebt er nur die Publicity ... aber mit Fachkompetenz ist er meines Erachtens noch nicht herausgestochen.

Für Osteuropa sieht Krugman jedoch schwarz. So sei die Krise dort schlimmer als die in Asien Anfang der 90er-Jahre.
"Es ist erschreckend zu sehen, dass hier exakt die gleichen Fehler gemacht werden. In diesen Ländern wird alles genauso zusammenbrechen, wie einst in Südostasien",
lautet seine düstere Prognose.

Die Krise in Osteuropa würde auch auf bislang stabile Länder übergreifen.
So sei Österreich mit seiner Anbindung an diese Märkte besonders gefährdet. Die Banken des Landes gehören mit 200 Mrd. € zu den größten Kreditgebern in Mittel- und Osteuropa.
Krugman:
[red]"Nach Island und Irland ist Österreich mein dritter Kandidat auf der Liste der Pleitegefährdeten Länder."
[/red]

Dieser Satz löste eine weltweite Spekulation um die Zahlungsfähigkeit des Alpenstaates aus. Notenbank-Chef Ewald Nowotny beruhigte daraufhin die Marktteilnehmer mit der Versicherung, dass die Bonität des Staates und der Banken außer Zweifel ständen.

Nur hat sich der IWF peinlicherweise erheblich verrechnet, und der Krugman hat angeblich auch diese Zahlen verwendet. Wenn er da draufgekommen wäre und gesagt hätte: Ja die Zahlen sind zwar zu hoch bemessen, aber das Risiko ist immer noch beträchtlich!" .. dann wäre er für mich der Mann der Stunde gewesen ... Aber wenn er das jetzt im Nachhinein sagte (um besser da zu stehen), dann zeigte das nur seine Inkompetenz. Mal sehen, wie er sich dazu äußert.

lg
Topper
 
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