Die Theorie vom Hass

Heroin ist ein gutes Stichwort. Es war schlichtweg Medizin zu seiner Zeit und für seine Krankheit gedacht.
Ich bin sehr vorsichtig geworden mit solchen Urteilen, sowohl aus Beobachtung als auch aus eigenem Erleben. Alles, was eine Gesellschaft in ihrer vorhandenen Struktur erschüttert, wird zum Teufel und birgt den eigenen Schatten. Von Crowley bis zum Wetterfrosch als vermeintlicher Vergewaltiger und dem Flüchtlingsthema ist alles von sehr starken Emotionen getragen und nur schwer zu erkennen, wie die Dinge oder Menschen als solches sind. Hass oder Angst sind mächtige Verzerrer der Dinge/Menschen als solches.
Was da hilft?...
Jo genau.
Mag sein, mag sein und im Grunde bin ich bei dir. Da gibts wirklich ein paar Menschen (und auch Ereignisse mit Menschenmassen) die das taten......doch er hat keine Gesellschaft erschüttert, sondern nur ein paar Hansln. Edit: was ich damit sagen will, er gereicht an keinen H. oder Che oder Buddha, Christus, Mohamed, die 68iger oder Kriegstreiber und Flüchtlingsströme.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Werbung:
Ich halte den Instinkt für den Gegner eines Magier (oder anderen Zauberkundigen).
Wie kann eine Wahrnehmungsfunktion ein Gegner sein?
Jeder kann seinem Instinkt folgen und es entsteht daraus unüberlegter Streit.
Nö - wie meinst du ensteht dann Streit?

Ein Ziel eines Geistes könnte sein, den Instinkt seines Körpers abzufangen, nachzudenken und einen neuen Instinkt zu gebären.
Instinkt ist eine Wahrnehmungsfunktion auf einer unbewussten Ebene, deshalb wäre es die Aufgabe eines Magiers, in diesen unbewussten Bereich Licht zu bringen.
Der Instinkt ist nicht gut! So wie er ist.
Was genau ist daran nicht gut?
Der selbstgeschaffene, eingeübte (nach seinem Geist) Instinkt bedeutet "man selbst sein".
Der Instinkt gehört zu deinem Sein genauso wie deine Sinne und der Verstand oder die Intuition.

LGInti
 
...interessiert hier doch eh keinen :D
Das würd ich so jetzt nicht unterschreiben wollen...
smiley_emoticons_unknownauthor_biggrin.gif

(das Bild des Katalysators gefällt mir übrigens ausgesprochen gut)
 
Wie kann eine Wahrnehmungsfunktion ein Gegner sein?

Nö - wie meinst du ensteht dann Streit?


Instinkt ist eine Wahrnehmungsfunktion auf einer unbewussten Ebene, deshalb wäre es die Aufgabe eines Magiers, in diesen unbewussten Bereich Licht zu bringen.

Was genau ist daran nicht gut?

Der Instinkt gehört zu deinem Sein genauso wie deine Sinne und der Verstand oder die Intuition.

LGInti

Meiner Meinung nach ist der Weg eines ZAK (Magier, Schamane, Hexer, ...) immer der, sich nicht von noch höheren Wesen beeinflussen zu lassen, sondern möglichst bei seinem eigenen ICH zu sein - und daraus zu entscheiden, was man sagt, tut usw.

(Man muss zuerst nur entscheiden, ob man sich nicht vom Hass beeinflussen lassen will oder von der Liebe - alles andere ergibt sich dann daraus.) [Bzw. über was man die Kontrolle haben will: über den Hass, oder die Liebe? Ich denke, viele Männer wollen die Kontrolle über die Liebe haben...]

Danach muss man halt arbeiten - die Intuition könnte, auch so wie der Instinkt, eine Manipulation sein - von höheren Wesen. ALLES, was man wahrnimmt, könnte manipuliert sein.

Ein Zitat (welche Quelle ist mir derzeit unbekannt): Ein Mann nimmt wahr, wie seine Frau ihn mit einem anderen Mann betrügt. Er stellt sie zur Rede. Sie sagt, das sei nicht wahr. Und dann fragt sie ihn: Wem glaubst du mehr: deinen Augen, oder mir?

Die meisten Wahrnehmungssinne können trügen!!!
Es gibt sooooo viele höhere Wesen (wir Menschen sind gaaaanz gaaanz unten), die Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung nehmen können. Insoferne sehe ich in meiner Krankheit auch etwas positives - das Paranoide von früher ist einer weitergehenden sinnvollen Betrachtung gewichen.

Sicherlich kann ein Mensch sich nicht aus allen Wahrnehmungen zurückziehen. Aber es kann ein Ziel sein. Es ist mein Ziel - mich zunächst aus allem zurückzuziehen, um nachher festzustellen, was etwas anderes ist, und was ich bin - um mir eine Entscheidungsgrundlage zu geben. (Das dauert, glaube ich, aber Jahrtausende - aber kein Problem, wenn man an die Wiedergeburt glaubt.

Zum anderen:
Streit ist nicht gleich Streit. Wenn man ihn ernst und persönlich nimmt, ist er destruktiv. Wenn man ihn als Erleichterung von zu Perfektem nimmt, kann er lockernd wirken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach ist der Weg eines ZAK (Magier, Schamane, Hexer, ...) immer der, sich nicht von noch höheren Wesen beeinflussen zu lassen, sondern möglichst bei seinem eigenen ICH zu sein - und daraus zu entscheiden, was man sagt, tut usw.

Bleibt die frage, wer dieses ich denn ist.
Die stärke oder kunst liegt wohl eher darin, dieses ich nicht so ernst zu nehmen, was nicht austomatisch heisst, dass beeinflussung stattfindet. Es geht m.e. um ein gewisses mass an unabhängigkeit - von was auch immer. Damit stellt sich eine leichtigkeit ein, wo emotionen zwar vorhanden sind, einen aber nicht führen.

(Man muss zuerst nur entscheiden, ob man sich nicht vom Hass beeinflussen lassen will oder von der Liebe - alles andere ergibt sich dann daraus.) [Bzw. über was man die Kontrolle haben will: über den Hass, oder die Liebe? Ich denke, viele Männer wollen die Kontrolle über die Liebe haben...]

Die frage dieser 'entscheidung', wie du es nennst, stellt sich erst gar nicht, weil es eben nicht um kontrolle geht. Da ist es dann eher ein fliessen oder auch ein aus-dem-moment-heraus entscheiden. Solche entscheide sind ja meist goldrichtig.

Danach muss man halt arbeiten - die Intuition könnte, auch so wie der Instinkt, eine Manipulation sein - von höheren Wesen. ALLES, was man wahrnimmt, könnte manipuliert sein.

Das mit den höheren wesen sehe ich so nicht, auch nicht, dass mich diese manipulieren würden. Unsere wahrnehmung ist eh beschränkt, weshalb ich das mit der manipulation auch nicht sehe.

Es gibt sooooo viele höhere Wesen (wir Menschen sind gaaaanz gaaanz unten), die Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung nehmen können. Insoferne sehe ich in meiner Krankheit auch etwas positives - das Paranoide von früher ist einer weitergehenden sinnvollen Betrachtung gewichen.

Ich sehe da niemanden über mir, als auch kein höher oder tiefer. Einzig ev. eine fruchtbare symbiose.

Sicherlich kann ein Mensch sich nicht aus allen Wahrnehmungen zurückziehen. Aber es kann ein Ziel sein. Es ist mein Ziel - mich zunächst aus allem zurückzuziehen, um nachher festzustellen, was etwas anderes ist, und was ich bin - um mir eine Entscheidungsgrundlage zu geben. (Das dauert, glaube ich, aber Jahrtausende - aber kein Problem, wenn man an die Wiedergeburt glaubt.

Ich möchte mich beispielsweise aus gar nix zurückziehen, finde gerade das 'mitten im leben stehen', total spannend und auch herausfordernd. Was ich wahrnehme, überprüfe ich immer mal wieder, korrigiere, relativiere, im nachhinein.

Zum anderen:
Streit ist nicht gleich Streit. Wenn man ihn ernst und persönlich nimmt, ist er destruktiv. Wenn man ihn als Erleichterung von zu Perfektem nimmt, kann er lockernd wirken.

Wenn man einen streit weder persönlich noch ernst nimmt, ist es keiner. Streit ist nicht per se destruktiv. Was man daraus macht, liegt in der hand der streitenden. Du kannst also bsp. weise vorwürfe durchaus ernst nehmen und sie in einem zweiten schritt daraufhin überprüfen, ob sie in deinen augen berechtigt sind oder nicht. Daraus können durchaus fruchtbare diskussionen entstehen.
Dies gelingt aber besser, wenn man eben nicht so am 'ich' haftet oder die kontrolle (recht) behalten will.
 
Meiner Meinung nach ist der Weg eines ZAK (Magier, Schamane, Hexer, ...) immer der, sich nicht von noch höheren Wesen beeinflussen zu lassen, sondern möglichst bei seinem eigenen ICH zu sein - und daraus zu entscheiden, was man sagt, tut usw.
Wir Menschen sind eingebettet in ein umfassenderes Sein, so wie wir Einfluss auf die Natur nehmen, einfach schon dadurch, dass wir unsere Umgebung nutzen (ursprünglich Wasser Nahrung etc. heute dagegen in einem viel umfassenderen Masse bis zur Zerstörung) veränden wir sie. Dadurch, dass wir in einem größeren Zusammenhang (geistige Welten) leben können wir auch dort Einfluss nehmen, aber natürlich nehmen auch diese anderen Welten Einfluss auf uns. Der erste Schrit hier überhaupt sinnvoll mitzuentscheiden ist Bewusstwerdung über das was ist, und das was ich will und über das was sinnvoll in einem größeren Zusammenhang ist.

(Man muss zuerst nur entscheiden, ob man sich nicht vom Hass beeinflussen lassen will oder von der Liebe - alles andere ergibt sich dann daraus.) [Bzw. über was man die Kontrolle haben will: über den Hass, oder die Liebe? Ich denke, viele Männer wollen die Kontrolle über die Liebe haben...]
Naja meist im unbewussten Bereich agierend.

Aber ich sehe die Ausgangspunkte schon ein wenig anders. Hass und Liebe ist für mich nicht auf Augenhöhe oder gar ähnlich, oder die Opposition des jeweils anderen.

Hass ist einfach nur eine schräge Reaktion auf unerfüllte Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen. Ausgangspunkt für diesen Hass ist immer das eigene EGO und ganz bestimmte Wertvorstellungen und starre Weltbilder.

Liebe hingegen kann natürlich auch seinen Ursprung im EGO nehmen, geht aber bei etwas Selbstbeobachtung dann meist in eine übergeordnete Ebene über.

Danach muss man halt arbeiten - die Intuition könnte, auch so wie der Instinkt, eine Manipulation sein - von höheren Wesen. ALLES, was man wahrnimmt, könnte manipuliert sein.
Alles was dir nicht bewusst ist, kann alles mögliche sein. Alles Unbewusste ist von dir aber nur sehr schwer beeinflussbar.

Ein Zitat (welche Quelle ist mir derzeit unbekannt): Ein Mann nimmt wahr, wie seine Frau ihn mit einem anderen Mann betrügt. Er stellt sie zur Rede. Sie sagt, das sei nicht wahr. Und dann fragt sie ihn: Wem glaubst du mehr: deinen Augen, oder mir?
Wenn der Mann sie in flagranti erwischt, was will die Frau da noch leugnen?
Es ist ganz anders als es aussieht?
:D
Die meisten Wahrnehmungssinne können trügen!!!
Das sollte man sich mal ganz genau anschauen. z.b. kann man sehr viel 2-dimensionales so malen dass es dreidimensional erscheint. Aber dass dies nur eine Erscheinung ist, kann man daran erkennen, wenn man die 3. Dimension mit einbezieht.

Welchen Wahrnehmungen willst du denn vertrauen, wenn die 5 Sinne schon mal wegfallen? Welche Wahrnehmungen sind wahrhaftiger? Und auch ganz klar als wahrhaftig zu erkennen, ohne einen Zweifel?

Sicherlich kann ein Mensch sich nicht aus allen Wahrnehmungen zurückziehen. Aber es kann ein Ziel sein.
Ich wüsste nicht was daran sinnvoll sein könnte.

Der einzige Grund könnte sein, dass du Nichts wissen willst.

LGInti
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man einen streit weder persönlich noch ernst nimmt, ist es keiner. Streit ist nicht per se destruktiv. Was man daraus macht, liegt in der hand der streitenden.
:)

Das wichtige an deiner Aussage für mich habe ich fett gemacht.

Wann ist ein Streit ein Streit? Kann einer allein streiten?

Nein ein einzelner kann nicht streiten - zum Streiten gehören immer mindestens zwei. D.h. zwei Menschen haben sich für Streit entschieden, oder zumindest sich nicht dagegen entschieden und lassen es passieren.

LGInti
 
:)

Das wichtige an deiner Aussage für mich habe ich fett gemacht.

Wann ist ein Streit ein Streit? Kann einer allein streiten?

Nein ein einzelner kann nicht streiten - zum Streiten gehören immer mindestens zwei. D.h. zwei Menschen haben sich für Streit entschieden, oder zumindest sich nicht dagegen entschieden und lassen es passieren.

LGInti
Naja, das Anliegen ist gelegentlich einseitig und aus diesem heraus können Dinge gesehen werden, die zum eigenen Anliegen mehr passen, als zu dem des Gegenübers. Dem kann man dann noch unterstellen, das er ganz besonders ausgekocht ist und sein wahres Ich verbirgt:nudelwalk

Das gibt's in einem normalen Bereich bis hin zum Krankhaften.
 
Werbung:
Zurück
Oben