Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Für Deutschland ist 1 Mio. nicht viel, gerade mal etwas mehr als 1%. :rolleyes:

Dann komm mal nach NRW. Mein Bundesland hat 144 000 aufgenommen. In Hamburg allein sinds 30 000 und wir sprechen hier nur von den Registrierten...
Hier mit Prozenten zu kommen ist nullkommanull aussagekräftig, die Verteilung ist ausschlaggebend.
 
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Wenn du den Zusammenhang nicht siehst, kann ich nichts für.
Wenn du nur einen Satz schreibst und ich den zitiere, was soll dann aus dem Zusammenhang gerissen sein?
#15442


Das mit den Buddhisten war nur ein Beispiel.
Tausch Buddhisten gegen jede dir beliebige Religion aus, dann verstehst du vllt.
:rolleyes:
Ja, aus dem Gesprächszusammenhang.

Und damit machst du ne neue Baustelle auf um mich worauf genau festzunageln?

Nein, ich tausche die Buddhisten aus deinem Beispiel nicht gegen jede beliebige Religion und beliebig schon gar nicht.

Alles klar?:)
 
Dann komm mal nach NRW. Mein Bundesland hat 144 000 aufgenommen. In Hamburg allein sinds 30 000 und wir sprechen hier nur von den Registrierten...
Hier mit Prozenten zu kommen ist nullkommanull aussagekräftig, die Verteilung ist ausschlaggebend.



es ware wirklich traurig in deutschland, wenn hier keine türken, italiener und sonstige ausländer gäbe... ohne dönner, ohne pizza und andere köstlichkeiten... nicht möglich.

shimon
 
es ware wirklich traurig in deutschland, wenn hier keine türken, italiener und sonstige ausländer gäbe... ohne dönner, ohne pizza und andere köstlichkeiten... nicht möglich.

shimon
Ewiges typisches Totschlagargument, was noch nichtmal jemand hier bestreiten wird. Deine Aufzählung hat im übrigen nichts mit Flüchtlingen zu tun und ist schon garkein Argument unbegrenzt Flüchtlinge aufzunehmen.

Viel merkst du aber auch nicht oder?
 
Zuerst mal: Das "von Hund gebissen - Beispiel" (nicht "Hundevergleich") war nicht höhnisch gemeint. Es geht mir auch nicht darum nahezulegen dass Du medial manipuliert sein musst. Eine derartige Generalisierung wie Du sie beim Thema Moslems vornimmst finde ich aber sowieso extrem, egal was die Ursache sein mag.

Denn einerseits habe ich absolut keinen Zweifel dass es gibt was Du beschreibst und sicherlich auch auf viele Moslems zutrifft. Aber bei einem sind wir uns ja sicherlich einig, dass auch Moslems zuerst mal Menschen sind. Ich meine das nicht moralisierend, sondern ganz einfach nur mal als Einführung einer grundlegenden Basis die wohl von niemandem angezweifelt wird. Menschen neigen allesamt zum "Glauben", was ich allerdings absolut nicht nur auf Religionen bezogen meine, sondern sehr weit gefasst, eher als eine Art Weltbild - was Religionen aber natürlich einschließen kann.

Die Weltbilder unterscheiden sich. Manche sehr, manche nur unwesentlich. Zwei IS-Kämpfer werden z.B. zwar individuell unterschiedliche Weltbilder haben aber der islamistische Überbau ist so stark und wesentlich, dass die sonstigen Unterschiede sehr in den Hintergrund treten können bzw. mindestens aus unserer Perspektive irrelevant werden. Nur, sagst Du ja selbst auch:

"Zudem kommt noch, dass es den Islam an sich gar nicht gibt und das da jeder interpretiert, wie ihm grad lustig ist, (...)"

Insofern hat man es also bei Moslems letztlich doch mit einer ungeheuren Vielfalt zu tun die sich sogar total individualisieren wenn man es individuell untersuchen könnte. Da gibts keine zwei identischen Weltbilder, nicht mal zwei identische Auslegungen des Islam. Und egal was Du über sie zu wissen glaubst, es darf mindestens bezweifelt werden dass Du diese Vielfalt tatsächlich zu überblicken im Stande bist. Was Du kennst und weißt und zu wissen glaubst und glaubst.... das ist letztlich vielleicht gar nicht so anders als das was Du kritisierst. Denn Du ziehst sehr radikale Schlussfolgerungen, sprichst von "Abscheu gegenüber Moslems". Das ist ja Dir überlassen, aber die Tendenz daraus ist ja nun mal Ablehnung.

Und Ablehnung wiederum kann sich wiederum vielfach äußern. Das kann sehr gemäßigt sein, im Sinne von "Soll jeder leben wie er will, aber mit so etwas will ich nichts zu tun haben" oder es kann sehr offensiv werden... Ich spreche hier nur von einem Prinzip, ohne nahelegen zu wollen ich würde Dich da irgendwo einordnen, denn ich will auf etwas anderes hinaus.

Der Punkt dabei ist: Du selbst kannst ebenfalls nur glauben, dass Deine Sicht der Dinge zutrifft. Was Du beschreibst ist der Ausschnitt eines Weltbildes von dem Du überzeugt bist und auch wenn Du das nicht Religion nennst, auch, wenn es nicht von einer Religion gelehrt wurde und selbst dann wenn Du es fast ausschließlich selbst zusammengebastelt hast, anstatt dass es Dir von irgendwem reingehämmert wurde, bleibt es ein Komplex aus Überzeugungen. Deren Resultat ist Ablehnung einer bestimmten Menschengruppe - Moslems. Und sicherlich bist Du nicht radikal oder gewalttätig, aber rein vom Prinzip her... ist das Resultat doch mit intoleranten Auslegungen von Religionen vergleichbar.

Und intolerante Auslegungen von Religionen finden sich dann wiederum nicht ausschließlich im Islam. Das Christentum wird von einigen bis vielen ebenfalls nicht gerade tolerant und Jesus-mäßig ausgelegt. Auch da gibts eine riesen Vielfalt. Gleichzeitig gibt es wiederum viele Christen die zwar ein Weltbild haben wie jeder eines hat, das vermutlich sogar christlich-kulturell geprägt ist, die man aber als Atheisten bezeichnen müsste oder zumindest nicht als gläubig im christlichen Sinne - ich bin z.B. so einer. Ich habe mein eigenes Weltbild und das ist ebenfalls ein gigantischer Komplex aus Überzeugungen, ich bin christlich getauft, aber ich bin nicht wirklich Christ oder gläubig.

Man hat es also erstens mal sowieso mit einer extremen Vielfalt zu tun. Man hat es gleichzeitig mit einem eigenen Glaubenssystem zu tun. Und inwiefern dieses Glaubenssystem der Vielfalt jemals gerecht werden kann, darf sehr stark bezweifelt werden. Und ich persönlich frage mich selbst, und zwar aus Eigeninteresse und weniger aus moralischen Idealen, wo mein eigenes Glaubenssystem zum Resultat der Ablehnung führt und warum. Und wenn diese Ablehnung Menschen betrifft oder Menschengruppen, dann finde ich letztlich immer eine Art Verengung und Simplifizierung. Dann ist es immer so dass assoziative Überzeugungen verdecken dass man es so oder so und egal was diejenigen glauben oder nicht glauben, mit Menschen zu tun hat. Und ich würde es als irrational empfinden, das Bewertungen wegen eigener Erfahrungen und auf der Basis einiger Bücher die ich gelesen habe, derart generalisierend sind das sie gar nicht wirklich stimmen können. Es ist einfach gar nicht möglich aus einem Mini-Fokus (und man kann nur einen kleinen Ausschnitt haben) korrekte Schlussfolgerungen auf das Ganze zu ziehen. Damit will ich nicht sagen, dass man es umgekehrt machen sollte und gleich mal sagen sollte "Alles Menschen, alle gut". Kein bisschen... nur denke ich, das eine gewisse innere Offenheit immer von Vorteil ist, auch für mich selbst.

Denn Ablehnung funktioniert ja übrigens auch subtil. Sie kann dazu führen dass man Erfahrungen erzeugt die ihr entsprechen. Ich bin davon sogar "spirituell" überzeugt, also im Sinne eines nicht physikalisch oder psychologisch erklärbaren Vorgangs der dazu führt das man letztlich erfährt wovon man überzeugt ist. Man muss allerdings nicht das glauben um sich mit etwas Analyse klar machen zu können, dass es auch ganz weltlich und logisch erklärbar ist, dass starke Überzeugungen dazu tendieren Erfahrungen zu "erzeugen" denen sie entsprechen, und zwar v.a. wenn sie in Ablehnung resultieren.

Unterm Strich bleibt Dich betreffend für mich also, dass Du ein Weltbild hast wie jeder. Bezogen auf Moslems und Islam ist es sehr eng und generalisierend und resultiert in Ablehnung aller Moslems. Und möglicherweise bis wahrscheinlich ist die Person, für die das am negativsten ist, Du selbst. Denn Millionen von Moslems wird egal sein was Du über sie glaubst und ob Deine Einschätzungen korrekt sind oder nicht. Aber psychologisch gesehen kommst Du natürlich dann immer wieder in Situationen in denen Du Dein Weltbild konkret fühlst und das ist ja eher nicht pure Freude... Im Grunde musst Du ja sogar einiges an Angst mit Dir herumschleppen, denn entsprechend Deinem Weltbild sind Moslems per se eine potentielle Gefahr.

Der Witz ist... das kann man auf die Menschheit insgesamt beziehen und generalisieren. Ich könnte ein Weltbild zusammenbauen das darauf hinausläuft, denn ich habe Erfahrungen mit Menschen gemacht und erkannt das die alle Weltbilder und tiefe Überzeugungen haben und wohl niemand frei von Dogmen ist, dass Menschen allesamt potentiell gefährlich sind. Würde man mir ein Kind anvertrauen damit ich das die ersten 10 Jahre seines Lebens auf dieser Basis erziehe... das würde echt antisozial sein und voller Angst vor Menschen allgemein inklusive einiges an Selbsthass da es selbst ein Mensch ist usw.

Worauf ich letztlich also hinaus will ist: Weltbilder die derart in Ablehnung resultieren schaden niemandem mehr als jener Person die sie mit sich herumträgt. Dabei ist dann erst mal egal ob die medial vermittelt wurden, wovon ich nach wie vor bei sehr vielen ausgehe auch wenn das auf Dich vielleicht nicht zutreffen mag. Will man so ein Weltbild und derartige Überzeugungen allerdings hinterfragen und einer Prüfung unterziehen, da man vielleicht erkannt hat, dass sie zu einer Angst führen die v.a. für einen selbst destruktiv ist, wird wiederum sehr bedeutend woher sie stammen. Und sehr viele glauben das nur zu wissen. Würden sie das wirklich analysieren, sich Zeit nehmen und alle Assoziationen aufschreiben die sie etwa zu Islam und Moslems haben und sich fragen, woher diese Assoziationen/Überzeugungen stammen... würden sich sehr viele wundern. Denn das allermeiste beruht dann eben doch nicht auf eigenen Erfahrungen sondern milde gesagt auf "Theorie". Das können Bücher sein oder Spiegel-Artikel, es können Fernsehbilder sein und Erzählungen anderer. Es kann letztlich alles sein was man irgendwann und von irgendwas oder irgendwem auf irgendeine Art wahrgenommen hat.
Condemn, das ist das Beste, was ich bisher in diesem Thread gelesen habe. Und ganz nebenbei ist mir ganz persönlich ein fundamentaler Augenöffner (bezüglich Selbsthass) daraus entgegengesprungen.

Danke
Kinnaree
 
Habe gerade zufällig einen Beitrag im ZDF, "ML" gesehen... ein junger Afghane kam im Sommer in DE an, voller Zuversicht für Ausbildung, Arbeitsplatz, Geldverdienen. Es ging ihm den Umständen entsprechend gut. Im September 2015 war er zur Anhörung beim Asylamt bestellt), Resultat: Nächste Anhörung September 2016. Nun hat er Angst, fühlt sich seiner Familie gegenüber schuldig(Geld für Flucht war geliehen), kann nicht arbeiten, nicht verdienen.

Schön wäre es, wenn Asylverfahren nicht soooooooooo lange dauern würden (von wegen "alles muss seine Ordnung haben"), sondern binnen Kürze erledigt würden.
 
Ewiges typisches Totschlagargument, was noch nichtmal jemand hier bestreiten wird. Deine Aufzählung hat im übrigen nichts mit Flüchtlingen zu tun und ist schon garkein Argument unbegrenzt Flüchtlinge aufzunehmen.

Viel merkst du aber auch nicht oder?

Vielleicht sollten wir den Flüchtlingen sagen, sie sollen wieder vor die Grenze und als normale Migranten reinkommen. Offenbar gibt es Menschen, die da Unterschiede machen. :rolleyes:

Und ob's unbegrenzt ist oder nicht, das weiss bestimmt eure Mami Merkel. :D
 
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