Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Bedenke bitte, dass AT ein Ausmaß und damit auch Ressourcen von lediglich 10% Deutschlands hat. Gesamtzahlmässig gehen die meisten Flüchtlinge natürlich nach DE weiter. Trotzdem nehmen wir in diesem Verhältnis 1:10 etwa genau so viele Flüchtlinge auf wie DE. Wir kommen der Verpflichtung, Flüchtlinge aufzunehmen, im Rahmen unserer Möglichkeiten durchaus nach. ;)
Ich hab mal gelesen, dass die gesamte Weltbevölkerung in Österreich Platz hätte, also 7,2 Milliarden Menschen. Also keine Ausflüchte hier...
(dass die da ziemlich dicht nebeneinander stehen würden, ist nebensächlich :D).
 
Ich hab mal gelesen, dass die gesamte Weltbevölkerung in Österreich Platz hätte, also 7,2 Milliarden Menschen. Also keine Ausflüchte hier...
(dass die da ziemlich dicht nebeneinander stehen würden, ist nebensächlich :D).

Ja super und @Lichtpriester heißt dann Flüchtlingspriester und gibt dann ne Messe an einem schönen @SunnyAfternoon :D:D:D
 
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Wie denn? Was sollte dabei die Prüfgröße sein? Was den Bezugsrahmen stellen? Wer definiert die Norm? Seinen Glauben rechtens leben kann genau das bedeuten, was du z.B. als Fanatismus bezeichnen würdest. Gemäßigte bzw. moderne "Interpretationen" einer Glaubensrichtungen aus Sicht der Religion wären dann bereits fehlgeleiteter Glaube.
Der Fehler, den Ungläubige dabei machen ist Religion als eine Art Hobby zu betrachten; das so nebenbei und privat geglaubt wird und sich ins öffentliche Leben nicht einmischen soll. Das genau ist recht gelebter Glaube aber nicht, denn er steht an erster Stelle und regelt alles andere.
Ich beziehe mich jetzt ausschließlich auf Religionen ud nicht auf Ideologien, das mal vorab, damit keine Missverständnisse, krude Vergleiche und Interpretationen erfolgen müssen.

Ich betrachte in erster Linie Religion als eine Lehre und Schulung des Inneren sowie der Erkenntnis, die daraus zu ziehen ist und als ein Handlen nach diesen erkannten Werten. Das setzt eine bewußte Auseinandersetzung des Induviduums mit "seiner/einer" Religion als dessen Anhänger voraus. Auch kritische Prüfung aller Aussagen eines zb Leitfadens wie einem Koran, einer Tora oder Bibel und etc.. Meine Kritik richtet sich gegen Menschen, die Anhänger einer Religion sind und Schriften der Religion, der sie anhängen, weder richtig auslegen können, noch sich tiefer damit befassen oder sie bequem wortwörtlich nehmen und zudem noch die Teile am meisten wortwörtlich nehmen, die ihnen grad in den Kram passen um z.b. zu polemisieren oder andere zu diskriminieren.

Wen ich dir nun ein paar Beispiele aufschreibe geht das eher daran vorbei, was ich meine, denn im Grunde gibt es für mich so eine Art Leitfaden, der sich durch alle Religionen hindurchzieht und Der von nicht Vielen Menschen wirklich angestrebt oder gelebt wird. Meist ist die Religion eines Individuums nur ein Aushängeschild aus einer kulturellen Prägung ohne wirklichen Inhalt oder eben anerzogen. Auch dann, wenn sich scheinbar an irwelche Werte gehalten wird. Dieser Leitfaden ist grob: Tugend, Wahrhaftigkeit, Herrschaft oder Besitz, gute Gesinnung, Demut oder Weisheit, Reife, Gesundheit und Langlebigkeit oder Unsterblichkeit oder Guter Gedanke, Beste Wahrhaftigkeit/Rechtschaffenheit, Herrschaft, Heiliger Gedanke, Heilige Demut/Frömmigkeit, Reife, Ganzheit, Unsterblichkeit, oder im Buddhismus dann der Ausstieg aus dem Rad des Lebens/der Materie, im Hinduismus das Aussteigen aus Samsara und aller Verhafungen. Dies kann aber nur durch eine WIRKliche Religiosität und durch das auseinandersetzen mit der eigenen Religion erreicht werden, sowie, wie ich schon weiter oben schrieb: ist Religion eine innere Schulung/Lehre der Erkenntnis. Und wer tut das schon von all Denen, die da rumlaufen und sich als Christen, Moslems oder Sonstwas bezeichnen.

Ja, eine WIRKlich gelebte Religion steht an erster Stelle und regelt Alles im Leben des dieser Religion anhängenden Individuums. Das Problem ist nur, dass es viele Religionen gibt und, wenn ein Individuum auch das öffentliche Leben von den Werten seiner Religion bestimmt haben möchte, dann korreliert es oftmals nicht mit den Werten der Anhängern anderer Religionen, Die ebenso vllt. die Werte ihrer Religion als das Öffentliche bestimmend möchten. Ebenso korreliert die oftmals sehr individuelle Auslegung jedes Einzelnen einer Religion nicht unbedingt mit individuellen Auslegungen Anderer derselben Religion. Somit ist es fast unmöglich, ohne jemandem unrecht zu tun, eine Religion das öffentliche Leben für Alle allgemein bestimmen zu lassen. Anhänger von Religionen schließen sich sowieso zusammen und wenn sie wollen können sie leben wonachimmer sie wollen solange sie keine anderen Menschen (auch Ihresgleichen) dadurch gefährden oder beeinträchtigen. Religion ist "Etwas Freiwilliges" und kein Gefängnis.

Dann sind Inhalte von Religionen oftmals eine Darstellung ihrer Zeit, also der Vergangenheit und absolut wortwörtlich nicht mehr aktuell auslegbar, "Inhalte und Thesen" einzelner Religionen sind nicht in Stein gemeiselt und wie sich dei Menschheit entwickelt müssen sich die Religionen entwickeln und als wortwörtlich missinterpretierte Lehren einer eigentlich richtigerweise vorwiegend inneren Schau/Lehre als Dogmen aufgeweicht werden. Zudem korrelieren viele Auslegungen nicht mit den Menschenrechten. Somit kann man Religion nur "privat" (auch wenn vllt. für sich selbst das eigene leben bestimmend) leben und niemals für die Öffentlichkeit als bestimmend fordern. Jeder der unter Gewaltandrohung, Diskriminierung und Herabsetzung Anderer und Gewaltanwendung jedwelcher Art fordert, dass Andere nach seinem Glauben und seinen Werten leben müssen ist ein Fanatiker. Und das beinnt schon im Kleinen, wenn der Christ, Moslem, Whatever meint, Anderen seine Werte überstülpen zu müssen.
 
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