Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Zitat von sage:

Zusätzliches Problem sehe ich darin, daß hier Menschen mit schweren psychischen Störungen mitschreiben...die eh schon jeden Nächsten als Gefahr ansehen und sich jetzt natürlich noch mehr da reinsteigern.


vonVillimney
Mir fehlen grad so ein wenig die Worte.

Nicht nur, dass du als Hobby - Psychologin mal locker vom PC aus schwere psychische Störungen diagnostizierst, du unterstellst den Menschen hier, die klar sehen was vorgeht und die diese Dinge benennen, aber auch anderer Meinung sind als du, Unzurechnungsfähigkeit.

Hilfloser geht's nicht.

Witz der Woche Sage.smilysklatschende hände.webp
 
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Mir fehlen grad so ein wenig die Worte.

Nicht nur, dass du als Hobby - Psychologin mal locker vom PC aus schwere psychische Störungen diagnostizierst, du unterstellst den Menschen hier, die klar sehen was vorgeht und die diese Dinge benennen, aber auch anderer Meinung sind als du, Unzurechnungsfähigkeit.

Hilfloser geht's nicht.


Ich habe nicht Dich gemeint...sondern Leute, die hier selber darüber geschrieben haben, daß sie unter psychischen Störungen leiden...Angst vor der Außenwelt haben...


Sage
 
Wenns net so traurig wär, müßt man in diesem Thread vor Lachen platzen.
Hier schreiben jede Menge User_innen auf die ärgste Art über Menschen, prophezeien die schlimmsten Dinge ... dieselben User_innen, von denen seit Jahren Sachen zu lesen sind wie "Na, wenn dir das passiert, dann ist das nur dein Spiegel", "Die Negativität, die du da siehst, die ist nur in dir", etc.
Und dann die, die magisch/schamanisch "bewandert" sind, wie sie seit Jahren behaupten, und die wissen müßten, wie das so funzt mit der Magie und dem Rufen von Dingen u. Ereignissen.
Und die - die auch in den anderen Gruppen vorkommen - die so gerne "Alles ist eins" postulieren.

Ihr seids schon richtig authentisch ... sieht man jetzt täglich.
Das sind die bestechenden Argumentationen, wenn man Esotorik in den Kontext von Licht und Liebe setzt, wenn man sich in eine Helfereuphorie und in die Reihe der Welcome-Voyeuristen stellt und diese ganze rosarote Ideologie ins Realleben herrüber transportieren möchte.
All das hat für mich nichts mit einer esoterischen Haltung zu tun. Die kennzeichnet in erster Linie mal die Sorge für sich selbst und die kosequente Übernahme von Eigenverantwortung.
Dieses Helfersyndrom hat nämlich auch eine dunkle Seite. Ich glaube nicht an selbstlose Hilfsbereitschaft. Da steckt immer auch eine egoistische Motivation dahinter: Schuldgefühle, Berechnung, Sinnsuche, Macht, u.s.w.
 
Die Religion = der Islam in den afrikanischen Ländern und die vielen Menschenrechtsverletzungen im Namen dieser Religion haben so rein gar nichts mit dem "bösen" Westen zu tun. Und sie finden aktuell jede Minute in diesen Ländern statt. :( Und damit meine ich nicht den Boko Haram. Ganz "normale" islamisierte Länder sind da schon schlimm genug.

Ich sag mal so auf einer anderen Ebene hat der Westen schon damit zu tun. Wenn über jahrhunderte dafür gesorgt wurde Intellektuelle auszulöschen, Diktatoren zu fördern, tatsächlich auch Demokratien oder Demokratiebewegungen zu stürzen - Iran, Irak, etc. - für Sinnentleerung zu sorgen - dann radikalisieren sich Menschen. Das tun sie auch hier bei uns - die welche irgendwie anfangen einen Sinn zu suchen sind von radikalen Aspekten religöser Gruppierungen leicht zu indoktinieren. Übrigens die Hälfte derer, welche aus Deutschland zum IS gingen haben Abitur !
Ganz persönlich ist das der Punkt welcher mir am meisten Sorge macht, dass junge Menschen die sinnlosigkeit des Konsums fühlen anfangen - die Bildung nichts mehr entgegensetzt - und sie das tun was auch teil eines Entwicklungsprozesses ist, sich Religionen anschauen und sich dann radikalisieren lassen, egal ob Muslimisch oder christlich. ich durfte ein paar solcher deutscher Jugendlichen kennenlernen.
 
Das sind die bestechenden Argumentationen, wenn man Esotorik in den Kontext von Licht und Liebe setzt, wenn man sich in eine Helfereuphorie und in die Reihe der Welcome-Voyeuristen stellt und diese ganze rosarote Ideologie ins Realleben herrüber transportieren möchte.
All das hat für mich nichts mit einer esoterischen Haltung zu tun. Die kennzeichnet in erster Linie mal die Sorge für sich selbst und die kosequente Übernahme von Eigenverantwortung.
Dieses Helfersyndrom hat nämlich auch eine dunkle Seite. Ich glaube nicht an selbstlose Hilfsbereitschaft. Da steckt immer auch eine egoistische Motivation dahinter: Schuldgefühle, Berechnung, Sinnsuche, Macht, u.s.w.

Zu gut, um nur gelikt zu werden.

(y)
 
Ich lasse die rechtlichen und ethischen Bedenken gegen eine solche Grenze jetzt mal beiseite und frage dich ganz pragmatisch und realistisch, wie du dir die Durchsetzung dieser Grenze vorstellst. Willst du einen Zaun um Europa bauen, dessen Tore man schließt, wenn die Zahl x erreicht ist? Was machen die Flüchtlinge, die dann vor den Toren bleiben müssen? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben in Form der EU?
Ich meinte jetzt nichtmal konkrete Grenzen, obwohl ich inzwischen durchaus für eine gezielte und konsequente Prüfung an den innerdeutschen Grenzen bin.
Es ging mir um die grenzenlose Hilfsbereitschaft, die z.b. durch Proasyl immer noch eingefordert wird.
 
Afrika, wo ein Großteil Kleinbauern vertreten sind, schaffen es oft nicht einmal, ihre eigenen Familien zu ernähren.

Weil auch hier Bildung und Wissen fehlt oder verloren gegangen ist. Du vergisst die zig tausende welche versklavt wurden seit dem 16./17. jhd. ähnlich in Südamerika. Terra preta gab es mal an Wissen - wurde aber nur durch ausgrabungen gefunden !
 
Ich sag mal so auf einer anderen Ebene hat der Westen schon damit zu tun. Wenn über jahrhunderte dafür gesorgt wurde Intellektuelle auszulöschen, Diktatoren zu fördern, tatsächlich auch Demokratien oder Demokratiebewegungen zu stürzen - Iran, Irak, etc. - für Sinnentleerung zu sorgen - dann radikalisieren sich Menschen. Das tun sie auch hier bei uns - die welche irgendwie anfangen einen Sinn zu suchen sind von radikalen Aspekten religöser Gruppierungen leicht zu indoktinieren. Übrigens die Hälfte derer, welche aus Deutschland zum IS gingen haben Abitur !
Ganz persönlich ist das der Punkt welcher mir am meisten Sorge macht, dass junge Menschen die sinnlosigkeit des Konsums fühlen anfangen - die Bildung nichts mehr entgegensetzt - und sie das tun was auch teil eines Entwicklungsprozesses ist, sich Religionen anschauen und sich dann radikalisieren lassen, egal ob Muslimisch oder christlich. ich durfte ein paar solcher deutscher Jugendlichen kennenlernen.

Was ich miterlebe, ist eine Perspektivlosigkeit. Wohnungsknappheit, nicht wirklich frei leben können, a die kommerzielle Druck auf den jungen Menschen lastet, die Erkenntnis, dass ein Leben bei uns nicht in der wie gewohnt infantilisierten Weise weitergeht und sich jemand um sie kümmert. das gilt ebenso für die gebildeten jungen Menschen. Die Aussicht auf einen Job, der ihnen selbst als Akademiker, die immer schlechter bezahlt werden, kaum mehr einbringt als eine hübsche Wohnung und ein Auto und ein Jahresurlaub. Dazu grassierende Umweltverseuchung, immer mehr Menschen, immer mehr Probleme, die unlösbar erscheinen.

Das frustriert und manche dieser jungen Menschen sehen dann in einem "back to the roots" den Segen, also die Zuflucht zu totalitären Regimes, die Klarheit versprechen und die "Rache am Versorger, der nicht lebenslang das Fläschchen gibt".

Konsum ist nur eine Kompensation für ganz andere Bedürfnisse. Es besteht ein Intresse der Wirtschaft, möglichst lange Menschen in einer Infantilität zu halten, weil genau diese unrelektierten und unerwachsenen Menschen die beste Zielgruppe (die höchsten Gewinne und den höchsten Umsatz) garantieren.

LG
Any
 
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...und ironischer Weise würde es um viele,
So ging es mir als junge Frau (17) kurz nachdem ich auszog und auf Stütze lebte (ich wurde Halbwaise). Man ist ja sooo sozial den Bedürftigen gegenüber. Als ich dann als Einzige in der damaligen Clique (Dauerarbeitslose, Säufer und Idealisten ohne Einkommen) das erste Ausbildungsgeld bekam, wurde von denen natürlich erwartet ich müsse teilen. *lol*

Was meinst Du wie schnell ich mir das abgewöhnt habe, als ich sah, dass es bedeuten würde, ich müsse Zeit meines Lebens auf unterstem Niveau leben, weil der Rest ja versoffen und verfressen würde von meinem Geld. Ich bin damals eben in sog. falsche Kreise geraten.

Das sind so Erlebnisse, die durchaus die Augen öffnen. Hilfe zur Selbsthilfe, also z.B. bei der Jobsuche oder mal die eigene Bude aufräumen, das war natürlich unerwünscht. Die Nehmerqualitäten dafür umso ausgeprägter.

LG
Any
...und wegen solchen wie Deinen Freunden gibt's freie Lehrstellen .
 
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