Hmm, eigentlich zeigt es sehr viel mehr auf. D.h. nämlich, dass sich einige Musliminnen mittlerweile von gewalttätigen Männern trennen. Und das ist fürwahr ein starkes Signal.
Und es zeigt, dass bei einigen deutschen Männern offensichtlich der Gedanke der Gewaltfreiheit und der Gleichberechtigung doch noch nicht so "kulturell tief verwurzelt" ist, wie hier gerne Glauben gemacht wird.
Was möglicherweise ja auch daran liegt, dass Gleichberechtigung auch in unseren Breiten ein sehr junges und noch sehr fragiles "Kulturgut" ist, dass auch immer wieder von zahlreichen Männleins und Frauchens in Frage gestellt wird. Wobei bei uns heute kaum noch religiös, sondern gerne biologisch "argumentiert" wird.
Die monotheistischen Götter sind samt und sonders Chauvinisten und "sprachen" praktisch nur mit Männern. Auch die christlichen Religionen sind nach wie vor über weite Strecken frauenfeindlich. Dass die christlichen Religionsgemeinschaften sich in Europa schwerer tun, ihre Vorstellungen auszuleben, liegt an der Säkularisierung, nicht etwa an der genuinen freundlichen Gesinnung.