Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Absolut!!!(y)

Auch wenn aus dem Kontext gerissen,
ein paar kurze Auszüge:

Europa mag nicht die Wiege der Menschheit sein, aber immerhin ist es die Wiege des Kapitalismus. Von ihm ging eine unvorstellbare Gewalt aus, die über 500 Jahre hinweg den größten Teil des gesamten Planeten unterworfen und unter das Joch einer Verwertungskultur gezwungen hat, die bis heute 80 Prozent des Reichtums und der Ressourcen der ganzen Welt auf 10 Prozent ihrer Bewohner lenkt. Diese 10 Prozent sind ebenfalls nicht gleich: Ein Prozent von ihnen – also ein Promille der Weltbevölkerung – kontrolliert wiederum 80 Prozent des Reichtums...........

Deutschland hat, sobald es konnte, an der Verteilung der Welt ein bisschen mitgemischt. Um 1900 waren zehn Prozent der Bevölkerung in den deutschen Kolonien in Afrika Sklaven. Zwischen 1904 und 1911 ermordeten die deutschen Kolonialherren dort etwa 75.000 Herero und 10.000 Nama. 1933 bis 1945 ermordeten deutsche Welteroberer zehn Millionen Menschen. Besonders gern – neben Juden – schikanierten, entrechteten und ermordeten sie Sinti und Roma, also Angehörige und Nachfahren jener wurzellosen, aus Asien eingewanderten Völker, die eine Assimilierung in die (ost)europäischen Fluchtländer verweigerten oder nicht schafften..........

Manchmal fährt ein Sturm über das Land. Die Gletscher schmelzen, das Wasser steigt, Frost oder Staub oder Regen verschlingen die Erde und die Saat und die Menschen. Die ein solches Unheil trifft, sind Menschen nicht "wie wir", sondern es sind wir Menschen selbst. Die Unglückseligen sind keine Analogien zu uns. Wir sind es selbst. So wie das Kind, das in Bangladesch in einer giftigen Brühe unsere T-Shirts färbt, unser eigenes Kind ist....................


Wir hören, solche Haltung sei lächerlich, da sie die Härte des Lebens und der Welt nicht verstehe. Personen, die sie verbreiten, werden als "Gutmenschen" beschimpft. Das meint: Rückgratlose Verantwortungsapostel ohne persönliches Opfer (schlimmstenfalls); demonstrative Opfer-Bringer ohne Ahnung von der Härte der Welt (im besten Fall). Beide Herabsetzungen sind gleich dumm. Die sie produzieren, gerieren sich als Verwalter der Rationalität, sind aber nur Propheten der Angst.......................


Wenn morgen nördlich von München ein gewaltiger Vulkan heraufstiege und das Land verwüstete, und sich 13 Millionen Bayern mit Plastiktüten ohne BMWs auf den Weg machten, um aus Chaos und Hunger und Todesgefahr zu fliehen: Was täten wir? Was würde die Kanzlerin sagen und was der Oberbürgermeister von Pegidaland anordnen? Was geschähe mit den Herren und Damen, die die Errichtung von "Hotspots" und Grenzzäunen zwischen Bayern und Baden-Württemberg fordern? Will sagen: Da hätten wir ein schönes Beispiel zum Thema "Kapazität" und "Maßgabe der Möglichkeiten". Jetzt müssen wir nur noch klären, warum das bei Bayern so ist und bei Syrern anders...........................


"An der Grenze angelangt" soll Deutschland sein. Wenn das so wäre: Armes Deutschland! Das Problem ist die Definition dessen, was wir als "Grenze" und "Belastbarkeit" ansehen. Die Grenze wird offenbar da gezogen, wo unser eigenes Alltagsleben tangiert ist. Also: Flüchtlinge so lange, bis ich mich einschränken muss. Was für eine erbärmliche Definition des "Möglichen", was für eine peinliche Vision!.......


Ich denke den vollständigen Artikel sollte sich jeder mal zu Gemüte führen, ist aber so einigen Postern sicherlich zu lang & unwichtig.
 
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Hoffentlich!


Das stößt mir auch immer wieder übel auf...


Das ist einfach nur Traumtänzerei. Die Flüchtlinge werden sich mit Zähnen und Klauen, mit Aufständen und Gewalttätigkeit dagegen wehren, woanders hingebracht zu werden als an die fetten, sozialen Futtertröge in D, A oder S. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese (gerechte) Verteilung zu gewährleisten: Gleiche Standards in allen Ländern auf niedrigem Niveau, was auch die Attraktivität Europas massiv senken würde.


Eben, und aus diesem Grund gehören alle islamischen Aktivitäten in EU an der Kandare gehalten, den der Islam ist m.M.n. nicht nur eine Religion, sondern auch Machtpolitik und zwar massiv. Daß diese seit über Jahrhunderten schwelenden Konflikte nach EU getragen werden, ist nicht akzeptabel und muß für den, der solche Konflikte hier anzettelt oder anheizt, schmerzhafte Konsequenzen haben. Hier ist viel Blut geflossen, bis die Religion auf ihren Platz verwiesen war, eine Neuauflage braucht hier niemand!


Eben! Versicherung! Man bezahlt Beiträge, um ggf. abgesichert zu sein (über den Sinn, das zwangsweise zu machen, kann man streiten). Was nichts heißt, daß mit diesen Summen Leistungen für Leute finanziert werden sollen, die nie einen Cent eingezahlt haben.


Ich kann das Wort "Verständnis" im Zusammenhang mit Flüchtlichen/Migranten/whatever nicht mehr hören. Für Gewalttätigkeit, sex. Übergriffe, Prügeleien wegen Lächerlichkeiten wie heruasgerissene Koranseiten und Diebstähle oder Raub gibt es kein Verständnis. Punkt. Traumatisiert zu sein ist kein Freibrief für Kriminalität und im Grenzfall gehören solche Leute in die Geschlossene.

Ich erinnere noch mal an @Luckysun s Beitrag dazu:

"Schön, dass du das einstellst {es ging um einen Link von @ping über Traumata}...
und diese ganzen Menschen leben alle jetzt untherapiert hier mitten unter uns... und lassen ihren Aggressionen freien Lauf... ist irgendwie schon widersinnig, ständig nur zu behaupten, es seien nur einzelne Flüchtlinge, die so aggressiv sind, dann aber selber hier einzustellen, das tausende von ihnen schwer traumatisiert sind von der erlebten Gewalt... und diese Behauptung, es seien nur wenige, die austicken und Gewalt ausüben, damit selber ad absurdum führst...

und das findest du auch noch gut, dass die alle hier hin kommen und noch immer mehr kommen und unterstellst denen, die das so nicht hier wollen und nicht gut finden, sie würden den Flüchtlingen das Butterbrot nicht gönnen?
Traumatisierte zu Tausenden...und Abertausenden, die teils schon 20 Jahre oder länger niemals einen Therapeuten gesehen haben... wo sich die PTBS schon so verfestigt hat, dass eine Therapie viele viele Jahre dauern würde... denn die, die jetzt zwischen 16 und 40 sind, schleppen diese Traumata ja schon ewig mit sich rum... und das MACHT sie nun mal zu einer potentiellen Gefahr... lies deinen eigenen link mal diesbezüglich... viele, besonders die aus den afrikanischen Ländern erleben Gewalt nicht erst seit einigen Jahren wie die Syrer, sondern schon ihr ganzes Leben lang...DAS meinte ich damit, wenn ich schrieb, die kennen es nicht anders... hat auch mit Rassismus nix zu tun, sondern mit Realitätssinn..."


aus Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn... | Seite 585 | Esoterik-Forum

LG
Grauer Wolf


Danke Wolf, ein super Beitrag und nicht anders ist es. Für mich persönlich gab Frau Merkel gestern ein schwaches Bild ab, und ja, dass bricht ihr das Genick. Für mich ist wichtig, dass der jenige der die Geschicke des Landes lenkt sich nicht von Gefühlen hinreißen lässt, sondern sein Gehirn benutzt, ansonsten ist er fehl am Platz.
 
GrauerWolf schrieb:
Ich kann das Wort "Verständnis" im Zusammenhang mit Flüchtlichen/Migranten/whatever nicht mehr hören.

Das ist aber nicht mein Problem, sondern deines. Ich habe zum Thema Flüchtlinge einen anderen Zugang als du, ich muss nicht ständig dagegen hetzen.

Süddeutsche Zeitung schrieb:
"Gewalt ist immer noch die Ausnahme"
Die Polizeigewerkschaft sagt, Gewalt und sexuelle Übergriffe in Asylheimen würden verharmlost. Aber ist das wirklich so? Hilfsorganisationen zeichnen ein differenziertes Bild.

http://www.sueddeutsche.de/panorama...-gewalt-ist-immer-noch-die-ausnahme-1.2682387
 
Schaue gerade Anne Will. Merkel hat NULL Plan und keine Ahnung was sie tun soll, sondern labbert nur wie stark sie damit beschäftigt ist, Tag und Nacht darüber NACHZUDENKEN. Und das über fast jede wichtige Frage, die ihr gestellt wird wie die Flüchtlingssituation geschupft werden soll, außer den Unwichtigen ihre persönliche Einstellung betreffend.

Merkels Hilflosigkeit zerrt auch an meinen Nerven. Ich habe das Gefühl, dass unsere Politiker wie paralysiert diese ganze Situation über sich ergehen lassen und nicht wissen, was als nächstes zu tun ist. Hilflos eben. Aber schön, dass Mutti Merkel zumindest damit beschäftigt ist, über die Gesamtsituation NACHZUDENKEN.:cautious::cool::confused:

Lg
Urajup
 
Zitat von Loop:
Warum sagst Du das, Du bist schon drei Jahre länger im Forum als Hatari und kannst selber noch richtig nicht zitieren. o_O

je, je, was doch so manche Menschen für Probleme haben ob ich ricjtig zitiere oder nicht. Was das Bunt ausmacht, damit es besser ins Auge sticht.

Bei Siriuskind habe ich gelesen Korinthenkacker.:(

Wikipedia
Als Korinthenkacker werden umgangssprachlich manchmal besonders pedantische beziehungsweise kleinliche Menschen bezeichnet. Die Korinthe ist die kleinste Rosinenart.

Der Korinthenkacker will die Dinge bis ins kleinste Detail beschreiben und regeln. Seine betont kleinlichen Darstellungen und Sichtweisen können dabei durchaus richtig sein, aber seine Pedanterie wirkt dabei oftmals rechthaberisch.:notworthy:
Das hast Du sehr gründlich recherchiert. Sehr sehr gründlich, um nicht zu sagen....äh..sagen wir doch lieber sehr gründlich(y)
Merkels Hilflosigkeit zerrt auch an meinen Nerven. Ich habe das Gefühl, dass unsere Politiker wie paralysiert diese ganze Situation über sich ergehen lassen und nicht wissen, was als nächstes zu tun ist. Hilflos eben. Aber schön, dass Mutti Merkel zumindest damit beschäftigt ist, über die Gesamtsituation NACHZUDENKEN.:cautious::cool::confused:

Lg
Urajup
Ok, was für legale Taten schlägst Du vor? Du gehörst doch zu den Realisten und nicht zu den Regenbogenreitern:thumbup:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das hast Du sehr gründlich recherchiert. Sehr sehr gründlich, um nicht zu sagen....äh..sagen wir doch lieber sehr gründlich(y)

Ok, was für legale Taten schlägst Du vor? Du gehörst doch zu den Realisten und nicht zu den Regenbogenreitern:thumbup:


Vielleicht erst mal ein paar Gesetzesänderungen...damit man dann so seine Wunschtaten legal ausführen darf....


Sage
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
"Schön, dass du das einstellst {es ging um einen Link von @ping über Traumata}...
und diese ganzen Menschen leben alle jetzt untherapiert hier mitten unter uns... und lassen ihren Aggressionen freien Lauf... ist irgendwie schon widersinnig, ständig nur zu behaupten, es seien nur einzelne Flüchtlinge, die so aggressiv sind, dann aber selber hier einzustellen, das tausende von ihnen schwer traumatisiert sind von der erlebten Gewalt... und diese Behauptung, es seien nur wenige, die austicken und Gewalt ausüben, damit selber ad absurdum führst...

und das findest du auch noch gut, dass die alle hier hin kommen und noch immer mehr kommen und unterstellst denen, die das so nicht hier wollen und nicht gut finden, sie würden den Flüchtlingen das Butterbrot nicht gönnen?
Traumatisierte zu Tausenden...und Abertausenden, die teils schon 20 Jahre oder länger niemals einen Therapeuten gesehen haben... wo sich die PTBS schon so verfestigt hat, dass eine Therapie viele viele Jahre dauern würde... denn die, die jetzt zwischen 16 und 40 sind, schleppen diese Traumata ja schon ewig mit sich rum... und das MACHT sie nun mal zu einer potentiellen Gefahr... lies deinen eigenen link mal diesbezüglich... viele, besonders die aus den afrikanischen Ländern erleben Gewalt nicht erst seit einigen Jahren wie die Syrer, sondern schon ihr ganzes Leben lang...DAS meinte ich damit, wenn ich schrieb, die kennen es nicht anders... hat auch mit Rassismus nix zu tun, sondern mit Realitätssinn..."

... absolut richtig!

Es gibt reichlich Einheimische die wg den unterschiedlichsten Dingen traumatisiert usw. sind, soll der "Staat" sich erst mal um seine eigenen Leute kümmern ... genauso gilt das für andere Länder.
Ich sehe vor meiner Haustür JEDEN Tag Menschen die aus der Mülltonne ihr Essen zusammen suchen, Einheimische wohl gemerkt, für die ist die ganze Helfereuphorie eher ein Hohn. Dekadent, kann ich dazu nur sagen.

Es ist leichter für einen Flüchtling bei uns Sozialleistungen zu bekommen, als für einen deutschen Jugendlichen der zu Hause nicht bleiben kann, aus welchen Gründen auch immer, wenn er unter 27 ist.
Nur mal so am Rande bemerkt, muss man nur schauen wie es unseren eigenen jungen Menschen geht ... und den Alten, die ihre leben lang geschuftet haben und sich jetzt nicht mal nen Platz im Pflegeheim leisten können (die haben auch teilweise noch den 2. Weltkrieg erlebt, interessiert heute kein Schwein mehr - und es sind UNSERE Leute) usw ...
 
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Joey schrieb:
Ich persönlich finde den Lösungsansatz von Auffanglagern außerhalb der EU oder in der Türkei relativ brauchbar, sofern die Asylanträge und gegebenenfalls die Aufnahmen dann auch gerecht auf die Länder Europas aufgeteilt werden. Und den Wunsch, dass mehr Länder als D, A und S da aktiver werden, habe ich schon geäußert. Es fehlt mir da also nicht an Ideen oder Wünschen.


Ich bin – wie der Wolf – der Ansicht, dass diese Leute aus diesen Auffanglagern in der Türkei ausbrechen werden, um dennoch nach D zu kommen, weil sie sich hier einfach bessere wirtschaftlichere Bedingungen und eine größere Unterstützung durch den Staat versprechen und nicht erst warten, bis man sie – nachdem der Asylantrag geprüft wurde - in irgendein europäisches Land abschiebt. Dass siehst du doch schon daran, dass die meisten Flüchtlinge noch nicht einmal in Österreich bleiben, sondern unbedingt nach D weiterreisen wollen.


Richtig. Sie aber draußen haben oder halten zu wollen ohne sich weiter Gedsnken darüber zu machen, wie und wo sie ihr Anliegen vorbringen können, ist da keine akzeptable Alternative. Da könnten die Asylkritiker sich ja auch etwas kreativer zeigen, und sich weiterführende gedanken machen, wie sie den Leuten, die sie draußen halten wollen, trotzdem zu ihrem Recht verhelfen wollen.


Wie „Mutti Merkel“ gestern bei Anne Will zeigte, macht sie sich Gedanken. Nur Lösungen kann sie und auch andere Politiker uns nicht anbieten. Weder die Befürworter, noch die Asylkritiker haben kreative Lösungsvorschläge. Dass ist gut für die Flüchtlinge, die derweil immer weiter ins Land strömen, solange, bis das Chaos endgültig perfekt sein wird. Aber irgendwie auch ganz spannend, auf einen schwelenden Vulkan zu schauen, wissend, dass er bald ausbrechen wird.

Macht es Sinn, Logik und vernunftbetont, die Menschenrechte, das Grundgesetz, die Genfer Konventionen etc. (auch) missachten zu wollen? Ist es Sinn, Logik und vernunftbetont, sich auf dem "Nicht-nachbarland-Status" ausruhen zu wollen?

Es handelt sich aber größtenteils um Flüchtlinge, die bereits in den Ländern, in denen sie zuerst ankommen, in Sicherheit sind und nicht nach Deutschland fluten müssten, es aber tun, weil es ihnen zum großen Teil gar nicht um Sicherheit geht, sondern um wirtschaftliche Interessen zu wahren, die ihnen – zugegeben – von Frau Merkel vollmundig versprochen wurden. Machen wir uns nichts vor: Deutschland wird als "Wirt" missbraucht, allerdings fördert unsere Politriege diese Zustände, weil ihnen nichts an der Souveränität und Grenzsicherung unseres Staates liegt. Wer so agiert, wie unsere Politiker dies tun, hat nichts anderes verdient. Allerdings müssen alle Deutschen diese unhaltbaren Zustände mittragen, ob sie wollen oder nicht.



Urajup
 
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