Die Helfereuphorie... und der Flüchtlingswahnsinn...

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Sosehr ich Gewalt und Krams auch verabscheue, gegen das, was TÄGLICH, auch in Nachbarländern passiert, sind irgendwelche angeblichen "Brandanschläge" (was auch immer dahinter steckt) ein Lacher, und nur Kleingeistige Menschen, die den perfiden Plan HINTER alledem nicht sehen (wollen) echauffieren sich darüber.

Dann kläre uns doch mal auf, was es mit diesen ""angeblichen Brandanschlägen"" auf sich hat. Vor allen Dingen erläutere doch mal was ein "Angeblicher"" Brandanschlag ist.
 
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Es gibt sehr viel Wohnraum, der nicht saniert werden müsste.
Aber die von den zuständigen Stellen geforderten Standards sind sehr hoch und daran scheitert es auch meistens. Dem Gesetzgeber ist es offenbar lieber, wenn die Flüchtlinge in Massenunterkünften "hausen" müssen.
Viele Vermieter wollen auch lieber Familien statt nur Männer aufnehmen, und auch das lässt sich nicht realisieren.
Da bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich meine, dass der Herr der Verwaltung auf meine Nachfrage bei der letzten Fraktionssitzung zum Thema so etwas andeutete, dass es für die Unterbringung in Massenunterkünften mehr Geld gibt, als für die in privatem Wohnraum...bin mir aber wie gesagt, grad nicht ganz sicher, daher unter Vorbehalt, diese Info, die evtl. eine Erklärung sein könnte...
 
Natürlich und es kommt auch darauf an von welcher Seite man "Etwas" betrachtet (politisch, religiös, geschichtlich, etymologisch, ethnologisch......).
Ja, und auf welchen Zeitraum. Damit meine ich, dass ich z.B. der Ansicht bin das viele islamische Staaten über sehr lange Zeit eigentlich kaum eine Chance hatten sich wirklich zu liberalisieren, demokratisieren, modernisieren, nach außen zu öffnen und toleranter zu werden. Denn sie waren und sind einfach seit langer Zeit unter Besatzung. Diktatoren wie Saddam oder Gaddafi wurden unterstützt, die Taliban wurden unterstützt, Bin Laden, Regime-Changes wurden herbeigeführt, Saudi Arabien wird nach wie vor hofiert usw.

Und das läuft einfach schon unglaublich lange - seitdem Öl bedeutend ist.

Wenn man sich im Vergleich mal die USA anschaut: Egal was man glaubt wer für 9/11 verantwortlich ist, so reichte genau dieser Anschlag damit die auch im Inland voll durchgedreht sind. Hätten die laufend Angst vor äußerer Bedrohung, wie etwa der Iran der ja ständig bedroht wird und bereits eingekreist ist, wären die USA eine totale Diktatur, ein totaler Überwachungsstaat, ein Folterstaat.... und im Grunde sind sie das alles ja schon.

Und wenn man nach Israel schaut, die ja auch laufend bedroht sind, dann kann man dort ja auch religiösen Fanatismus erkennen, und zwar bis in die höchsten Regierungsstellen hinein. Worauf ich damit hinaus will ist: Man kann die religiöse Entwicklung nicht von den äußeren Entwicklungen eines Landes trennen. Man könnte selbst Buddhisten zu fanatischen Buddha-Terroristen machen wenn man sie laufend bedroht, demütigt, Völkermord an ihnen begeht. Das mag übertrieben klingen, aber ich sehe das so... v.a. im Irak. Denn die wurden ja nicht nur in Grund und Boden gebombt um befreit zu werden, damit dann die USA dort foltern. Lange vorher wurden sie schon durch Wirtschaftssanktionen kaputt gemacht, so dass pures Elend herrschte. Selbst Medikamente wurden ihnen verweigert, als ob man aus Antibiotika Massenvernichtungswaffen herstellten könnte.

Und genau aus dem Wahnsinn ist der IS entstanden! Genau so ein Wahnsinn radikalisiert Menschen. Wäre das ein christliches Land gewesen dann würden sie eben aus der Bibel zitieren und sich dort holen was sie als philosophischen Überbau für ihren Kampf gegen Satan brauchen.



Und der sagt:

Die ganzen Dschihadisten, die ganzen Extremisten und die ganzen Radikalen, die radikaler sind als al-Kaida, sind ganz frei und ungehindert nach Syrien gegangen und zwar aus der ganzen Welt, auch aus Europa, da sind ein paar hundert Deutsche auch dabei, deutsche meistens mit orientalischem Hintergrund"
http://german.irib.ir/analysen/interviews/item/262576-interview-mit-dr-peter-scholl-latour
Ja, aber er spricht von Extremisten. Wenn die Zahl stimmt, von ein paar hundert, dann ist das immer noch sehr gegenüber Millionen die sie friedlich verhalten. Wir haben sicherlich weit mehr Extremisten die nach wie vor Hitler anbeten.

ja, mit vielen seiner Aussagen geh ich konform bis auf die eine, wo er meint, alles sei nur Schuld der Türkei. Ich mein, auch wenn Die nicht wenig im Nahen Osten mitmischen, so sehe ich das doch eher als ein Gesamtproblem dieser Region zw. den einzelnen Bevölkerungsgruppen und Das sind nicht grad wenige, die sich dort gegenseitig nicht ausstehen können, was wiederum zu MEINER Kritik führt, an denen die meinen: "der gierige Westen" sei daran schuld und deswegen seien dort so viele Kriege. Ich sehe das nicht so schwarz/weiß wie Viele das tun. Klar ist, das auch westliche Staaten dort ihre Interessen wahren wollen, aber aus meiner Sicht sind es doch die vielen Bevölkerungsgruppen dort, die sich nicht einigen können und auch nicht im Frieden miteinander leben können/wollen. Und da setzt auch meine Kritik am Islam massiv an: wenn sich da ein paar Idioten darum streiten, wer den wahreren Propheten hat, wieviele Imame sie in der Reihenfolge anerkennen (7-Schiiten u. 12-Schiiten, die Drusen nur 6) und wer denn nun den wahren "verborgenen" Imam besitzt. Das ist nicht nur ein Krieg um Resourcen und Interessen, das ist ganz klar auch ein interner Religionskrieg.
Man muss es nicht schwarz-weiß sehen, aber dieser Faktor darf einfach nicht unterschätzt werden. Denn da wurden Völker in willkürliche Grenzen gesteckt und einfach nie wirklich in Ruhe gelassen... siehe oben. Man kann nicht wissen wie die Geschichte ohne all das verlaufen wäre, aber man kann sicher sein dass all das nicht ohne Einfluss blieb. Und am Iran kann man einfach auch erkennen, dass Demokratie dort nicht gewollt war und aktiv von den USA bekämpft wurde (Operation Ajax). Nach dem 1. Golfkrieg wurde Saddam übrigens sofort dabei geholfen den aufkommenden Widerstand niederzuschlagen, denn man brauchte auch den ja noch usw.

Das gehört alles dazu... Und zu sagen "Klar ist, das auch westliche Staaten dort ihre Interessen wahren wollen (...)", dann ist das einfach viel zu milde formuliert, denn wir sprechen von Raubzügen und Unterdrückung und Ausbeutung und Massenmorden, Folter etc.


Noch was aus einem anderen Interview:

Und da wäre natürlich die Ukraine als europäisches Gegengewicht ein willkommener Partner gewesen. Und das fällt jetzt weg und da bleiben dann nur noch Russland und Weißrussland und das sind eben nur 140 Millionen Menschen und davon, das darf man nicht vergessen, sind etwa auch noch einmal 20 bis 25 Millionen Muslime, und die sind nicht alle harmlos. Als ich das letzte Mal in Kasan war, der führende Imam, das war früher ein braver Tatar, und jetzt war da plötzlich ein junger Mann, der in Medina, in Saudi-Arabien ausgebildet worden ist. Da herrschte gleich ein anderer Ton. Als ich damals bei den aufständischen Tschetschenen war, bin ich auf sehr umgängliche Leute getroffen in den Tarikaten, in den islamischen Bruderschaften. Aber dann kamen auf einmal die jungen Prediger, die in Saudi-Arabien ausgebildet worden waren, und plötzlich war da eine Schranke, und ich kam nicht mehr an sie heran.

http://de.sputniknews.com/meinungen...-Latour-Europa-hat-gar-keine-Auenpolitik.html

Ja, und wenn es um Saudi Arabien geht sprechen wir doch auch von einem Land, dass von den USA und auch von "uns" militärisch hochgerüstet und geschützt wird und wurde. Es wird u.a. auch dazu benutzt genau jene Islamistischen Kräfte zu stützen und zu finanzieren die man zu bekämpfen vorgibt. Das betrifft auch den IS. Das ist ein geostrategisches Schach-Spiel und unendlich hinterhältig.

Und das sind halt so Entwicklungen die ich betrachte und die niemals großartig in den Medien verbreitet werden. Das sind aber auch Entwicklungen vor denen man sich fürchten kann und auch darf.
Saudi Arabien wird sowieso zu selten korrekt in den Medien dargestellt, aber das liegt eben auch daran weil es schwer zu erklären ist, warum dort ein Regime das im Grunde 1 zu 1 wie der IS ist, Partner des Westens ist. Wie soll man denn erklären das die laufend bewaffnet werden? Das geht zwar durch die Nachrichten, es geht auch kritisch durch die Nachrichten, aber die Politik muss darauf ja nicht mal antworten.



ich denke, dass täuscht ein wenig. Er denkt m.E.n. extremer als du meinst und ich weniger extrem als es für dich den Anschein hat.:D
Das mag sein... Aber ich sehe Dich eigentlich gar nicht als extrem, empfinde Generalisierung aber eh immer als extrem. Denn ich stimme Dir ja in vielem zu, bzw. ist nichts von dem was Du sagst m.A.n. falsch. Es ist nur so das ich glaube, und dafür gibts einfach sehr viele Belege, dass die allermeisten Muslime einfach nur in Frieden leben wollen.... jene die hier sind und jene die dort sind. Und das kann einfach leicht in den Hintergrund treten wenn man auf den islamischen Extremismus fokussiert.


Kommt immer darauf an, was man selbst schon als "extrem" ansieht. Für mich ist es schon extrem, wenn jemand aussagt, dass Frau, Schwester das zu tun hat, was der Mann sagt, usw....
Für mich persönlich auch. Ich weiß nur erstens das es auch andere gibt. Ich weiß, dass es dafür wiederum keine Religion braucht denn ich kenne einige deutsche Familien in denen das immer noch läuft. Und es ist kein Risiko für die Allgemeinheit... das sollte m.A.n. nicht mit Terrorismus usw. in einen Topf geworfen werden. Dazu kommt: Solche Dinge schleifen sich dann ab. Es gibt ja wirklich viele moderne muslimische Frauen in Deutschland... und falls deren Eltern nicht so modern sind haben sie es offenbar geschafft trotzdem irgendwie ihren Weg zu gehen. Das dauert vielleicht, aber denk mal 50 Jahre zurück wie es damals in Deutschland normal war. Das war hier ja gar nicht wirklich anders... wir konnten uns modernisieren weil wir eine lange Friedenszeit und Wohlstand erlebt haben. Das wäre sonst auch ganz anders. Frag Dich mal ob die Studentenbewegungen der 60er möglich gewesen wären wenn wir härter regiert worden wären... so wie etwa der Iran mit freundlicher Unterstützung der CIA.

Das Durchsetztenwollen von Scharia und Ähnlichem ist in meinem Paradigma schon sehr extrem und was darüber hinausgeht ist in meinem Paradigma: krank.
Und da gehe ich jede Wette ein dass das die meisten Moslems nicht wollen. Während des arabischen Frühlings hat sich doch gezeigt, dass gerade junge Moslems etwas ganz anderes wollen. Sie sind nur nicht stark genug um es in einer lebensfeindlichen Umwelt gleich mal mit allen aufzunehmen.

Und somit sehe ich den Großteil der Moslems als extrem auch wenn sie sich hier großteils ruhig verhalten. Und so ruhig verhalten tun sie sich auch gar nicht überall in Europa. Ich brauch mir nur die Ausschreitungen (Türken gegen Kurden, Moslems gegen Moslems, Moslems gegen Juden usw......) in F anschauen und weiß, dass ich das hier nicht haben will. Und das sind aber alles Moslems die schon längere Zeit dort leben und der Bericht ist von 2014:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/i...men.78a62a58-74b6-4cac-8734-c19839f8ec85.html

und das sind kleine Gruppen, die sowas zustande bringen und jetzt nimm dir die Aussage von Peter Scholl-Latour, die ich da Oben fett rot untermalt habe. Und was ich sehr vermisse ist, dass sich der Rest der da lebenden Muslime (und aller Muslime, aber speziell die in Europa lebenden) davon öffentlich stark distanziert;).
Das Tragische ist doch, dass es nur 1% braucht um 99% in totale Unruhe zu versetzen. Es braucht einfach nicht viele um ein Blutbad anzurichten. Und das Risiko ist sicherlich da. Aber das Risiko ist sowieso da... momentan werden rechte bis rechtsextreme Bewegungen sehr stark, in der ganzen EU oder zumindest fast. Und was daraus in 20 Jahren wird, ist jetzt noch gar nicht abschätzbar. Da sind auch einige dabei die ideologisch in eine Richtung gehen die sicherlich nicht in einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft resultieren würde, falls sie Macht erlangen sollten.

Ebenso kritisiere ich auch die USA/Israel-Palästinenser-Politik und auch da geht mir eine starke Distanzierung der Juden ab. Ich sehe das aus meiner Warte, dass sich die Israelis/Juden ihren eigenen Holocaust unter aller Augen leisten (dürfen).:( Wohin dürfen denn die Palästinenser flüchten? Und so wie z.b. Peter Scholl-Latour meint: die Türken trügen die meiste Schuld an den Konflikten im Nahen Osten so bin ich der Ansicht, dass dieser Konflikt ebenso ausschlaggebend ist.
Ja... auch so ein Problem für das es wohl keine Lösung geben wird bevor es total eskaliert. Das trifft für fast alle Probleme zu die sich gerade hochschaukeln. Ich sehe auch die Flüchtlingsproblematik keineswegs mit der rosaroten Brille, eher im Gegenteil. Nur wenn ich mich frage wie man am besten damit umgehen sollte, dann kann es kaum hilfreich sein dem extreme Handlungen entgegenzusetzen. Optimistischer bin ich da wieder auf sehr lange Sicht... auf Zeiträume bezogen die wir eher nicht mehr erleben werden. Denn grundlegend sind verändernde Dynamiken normal und langfristig auch gut. Zumindest glaube ich das. Es ist einfach "nur" ein Ausagieren der Kräfte und was die Geschichte bisher ganz gut zeigt: Extremisten haben nie lange überlebt. Bewegungen wie der IS z.B. haben langfristig keine Chance. Die üben so viel Druck aus dass sie selbst von jenen irgendwann gestürzt würden die sie unterdrücken. Dasselbe wäre in Saudi Arabien m.A.n. schon lange passiert wenn sie nicht von den USA beschützt würden. Insofern macht mir eher Sorgen das unser System beständig und sehr schnell extremer wird.
 
Der Mittelteil in Deinem Beitrag, diese Andeutung, so von wegen treibende Kraft bei der Entscheidung und nicht so viel Geld, nur die ortsübliche Miete, als wenn die Zippe es deswegen tun wollte, im Gegenteil, sie wollte sogar auf Miete völlig verzichten um zu helfen, ihr ist es absolut nicht um Geld gegangen.

Auch wenn Du es wahrscheinlich nicht so gemeint hast, diese Andeutung ist trotzdem fies.
Fahr bitte keinen falschen Film. Mein Hinweis galt denen, die untervermieten wollen, egal was, und das es nicht zwingend ein frischer Flüchtling sein muss, wo es behördliche Auflagen zu erfüllen gilt.
Lg
Any
 
Da gehts nur um Container in D.
Es gibt genug Wohncontainer im Ausland. Aber die deutsche Bürokratie tut sich mal wieder selbst blamieren:
Aus dem Artikel:
Weil Kommunen auf neue Containerdörfer sonst sechs Monaten warten müssten, gebe es Überlegungen, sich Wohncontainer aus dem benachbarten Ausland zu besorgen. Darüber spreche sein Verband auch mit dem Bundesbauministerium, sagte Jösch. Container aus anderen Ländern entsprächen aber nicht vollständig den deutschen Standards. Deshalb sei eine Ausnahmegenehmigung der Behörden notwendig.
Warum sind Behörden oft so dämlich dämlich. ??
Das mit den Ausnahmegenehmigungen trifft auch auf andere Bereiche zu...z.B. auf die von mir erwähnten Überstunden für Beamte...
 
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