Die größte Illusion von allen

@WithoutName
Ja, verstehe was du sagen willst. :) Klar, es gibt Leute denen kann man es nicht recht machen, sie finden immer etwas zu meckern.

Ich meckere ja auch irgendwo, vielleicht nur nicht (mehr) so "laut" .
Denn mich hat das Missionieren anfangs auch genervt, und die Art wie man dabei einerseits übergangen und als unwissend hingestellt wird, wenn man es nicht teilt, aber andererseits die volle Aufmerksamkeit und Annahme, ja das zweifelsfreie Übernehmen seines Konzeptes eingefordert wird. Es fehlt da m.E. schon ein gewisses Gleichgewicht im Umgang, was man entweder akzeptiert kann/ will oder nicht. Beides irgendwo verständlich und ok.

Ansonsten ja, wenn es so ist wie du beschreibst, also egal was man macht, dann finde ich es auch nicht ok. ;-)
 
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Das sind zwei verschiedene Denkebenen. Aus einem Standpunkt bist du ein ewiges Wesen in einem kontinuierlichen Jetzt und aus einem anderen ein Mensch mit einem bestimmten Lebensalter. Die "Kunst" besteht jetzt darin komplex und abstrakt denken zu können und zu wissen wann man sich in der einen und wann in der andern Dekweise(=Standpunkt) befindet - dann ist beides zusammen kein Problem.
Wenn man es natürlich nicht schafft die Standpunkte und Denkebenen als solche zu sehen und gedanklich zu trennen muss man sich für eines davon entscheiden und das zweite ist dann "falsch". Das liegt aber eben nicht daran dass das eine richtig und das ander falsch ist sondern daran dass du es nicht schaffst beides alternierend zu denken (und wenn ich jetzt behaupten würde "grosse Denker können eben viele verschiedene Ebenen gleichzeitig denken ohne sich dabei selbst in die Quere zu kommen"?)

(y)
 
@WithoutName
Ja, verstehe was du sagen willst. :) Klar, es gibt Leute denen kann man es nicht recht machen, sie finden immer etwas zu meckern.

Ich meckere ja auch irgendwo, vielleicht nur nicht (mehr) so "laut" .
Denn mich hat das Missionieren anfangs auch genervt, und die Art wie man dabei einerseits übergangen und als unwissend hingestellt wird, wenn man es nicht teilt, aber andererseits die volle Aufmerksamkeit und Annahme, ja das zweifelsfreie Übernehmen seines Konzeptes eingefordert wird. Es fehlt da m.E. schon ein gewisses Gleichgewicht im Umgang, was man entweder akzeptiert kann/ will oder nicht. Beides irgendwo verständlich und ok.

Ansonsten ja, wenn es so ist wie du beschreibst, also egal was man macht, dann finde ich es auch nicht ok. ;-)

Ja, aber verstehe auch nicht, wovor die Leute Angst haben? Wer das hier Käse findet und wegen meiner auch die Art und Weise nicht mag, liest es einfach nicht und gut ist. Ich persönlich hab mich in dem Thread hier noch nicht einmal beleidigt oder herabgewürdigt gefühlt. Selbst wenn er mich direkt ansprechen und sagen würde, du bist eine Nullcheckerin, dann würde ich darüber schmunzeln und ihm seinen Glauben lassen.
Igmu zum Beispiel hält durch gute und sachliche Argumentation dagegen und ich finde den Austausch zwischen den Beiden sehr interessant. Aber dieses ernst gemeinte Gepöbel find ich albern und sagt mehr über diese User aus, als über den TE.
 
Ins "Nichts", Korrekt! Das ist allerdings ein Thema das einen
eigenen Fred rechtfertigen würde ...

Würde man eine "Ausdehnung" annehmen, in der sich ein "Urknall"
ausdehnen kann, dann würde das expandierende Universum diese
"Ausdehnung" durch die Expansion verkleinern ...


Kann ich nicht nachvollziehen.


Wir hätten somit eine absurde Rechnung von Ausdehnung minus
einem Universum.
Nehmen wir aber kein Medium an, also dieses ominöse "Nichts",
dann gilt Unendlich minus Universum, und das geht recht gut.
Dadurch wird das "Nichts" durch die Ausdehnung nämlich
keineswegs kleiner ...


Nichts kann weder größer noch kleiner werden, weil ja nichts da ist.


Auch wenn wir diesem "Nichts" keine Attribute zuordnen können,
so können wir zumindest davon behaupten, das es einem wie auch
immer gearteten "Raum" eine beliebige "Ausdehnung" gestattet.

Ausgehend vom Urknall (was in Meikels Sprache einer primären
Manifestation eines Aufmerksamkeitsfocus entsprechen würde)
wäre das "Nichts" eine relative Möglichkeit, dieser Manifestation
ihren Spielraum zu gewähren.
Von einem "Medium" auszugehen in dem das "Sein" eine räumliche
Existenz hat, führt im Übrigen zu der Frage woher dieses Medium
stammen könnte ...
... es reduziert sich vielmehr auf die Frage was denn nun "Nichts"
sei. Genau das aber entzieht sich unserer Betrachtung, aufgrund
der Tatsache das es nicht beschrieben oder definiert werden kann
aus einer räumlichen oder zeitlichen Sicht heraus ...


Na ja, man kann alles Mögliche von "Nichts" behaupten, aber in dem Moment ist es eben nicht mehr nichts.
"Nichts" kann auch nichts gestatten und sich in Nichts ausdehnen geht nun mal leider auch nicht, weil Nichts eben definitionsgemäß nichts ist.


... in der Hoffnung jetzt nicht noch mehr verwirrt zu haben ;)


Keine Sorge, wenn ich weiß, dass ich etwas nicht nachvollziehen kann, verwirrt mich das nicht. ;)


nice day - Ischariot


Dankeschön, den hatte ich! :)
Dir noch einen schönen Abend! :)
 
Ich habe eben ein neues Video von Daniel Herbst entdeckt. Hier berichtet er darüber, dass wir reine Vergegenwärtigung (reines Gewahrsein) sind. (also noch mal, nicht die Aufmerksamkeit die sich richten und messen lässt, und die damit innerhalb des Raum-Zeit-Kontinuum be-stehen muss) sondern.......
Das sehende Auge dass sich selbst nicht sehen kann, weil es nondual ist, und es daher kein Zweites zu ihm gibt. So tritt es alles bezeugend und durchdringend dennoch niemals in die Welt der Erscheinungen, wie die gerichtete Aufmerksamkeit es zwischen zwei Objekten tut. Das ist rational oder logisch nicht nachvollziehbar, aber ja, ansonsten wäre es ja einfach, und tatsächlich ist es auch EIN-fach, oder so... :)
Das was jenseits aller Beschreibungen liegt, weil es einfach nicht als Objekte in Erscheinung tritt, ist eben imgrunde überhaupt nicht zu beschreiben, sondern kann man nur darauf hinweisen, so wie der Finger der zum Mond zeigt, aber nie der Mond selber ist. Aber hier mal die Erläuterungen von Daniel Herbst, für diejenigen die es interessiert:

 
Um sich untereinander ”bedienen“ zu können, ist es notwendig, die Kommunikationsmethode zu wechseln und ihren Wirkungskreis allen ”Beteiligten“ zugänglich zu machen.

Das ist zum Beispiel bei Zivilisationen der Fall, die einen erweiterten Aufmerksamkeitsfokus benutzen, den man beschreiben könnte als kein ”Ich“-Bewusstsein sondern als ein ”Wir“-Bewusstsein. So bietet z.B. die Kommunikationsmethode ”Telepathie“ in seiner höchsten Ausprägungsform eine derartige Qualität. Das bedeutet: Wenn ein bestimmtes Lebewesen einer solchen Zivilisation etwas bemerkt oder etwas gestaltet, nennen wir es Lebewesen-A, dann bekommen es augenblicklich alle Mitglieder einer solchen Zivilisation mit, weil sich Lebewesen-A nicht als Individuum empfindet, sondern als Gesamtheit seiner Zivilisation. Das hat enorme Vorteile wie z.B., neues Wissen ist sofort und für jedermann verfügbar, niemand kann dem anderen etwas vormachen, es gibt keinen Erfolg für Lügen mehr, weil alle anderen eine solche Situation sofort und vollumfänglich mitbekommen, und noch vieles mehr. Eine solche Zivilisation blockiert sich in ihren Ideen und Vorstellungen bei der Umsetzung und Gestaltung ihres Zusammenseins nicht länger selbst, so wie wir es derzeit tun. Dadurch ergeben sich erhebliche Vorteile, um das Wissen in Technologien umzusetzen.


Hier ist es bereits die Kugel, die das ”Räumliche“ ausmacht. Die Idee, sie müsste sich zusätzlich in einen leeren Raum ausdehnen, kommt von unserem eingeschränkten Verständnis von Raum und Zeit.
Weshalb ich statt Gewahrsein ...Wahr-sein sage denn das ergibt eine andere Schwingung ...

Wahre Aufmerksamkeit ist eine Qualität , als Gewahre Aufmerksamkeit die gibt's gar nicht.
 
Der Begriff GeWAHRsein ist ja auch drin. :-)

P.s.: Ich glaube, ich sollte mal öfter meine Beiträge Korrektur lesen, mir ist im Nachhinein aufgefallen, dass ich teils unglücklich formuliere oder Buchstaben anhefte die gar nicht dahin gehören. :ROFLMAO:
 
Wobei ich gerne noch einen Nachtrag zu dem vorhin dargelegten
"Nichts" machen möchte: Aus Quantenphilosophischer Sicht
müssen bereits im Nichts alle Möglichkeiten enthalten sein.
Wie man das Kind nun nennt mag je nach Betrachtung
sehr differieren ...
Ich sehe das Nichts , als Konzentration und Auflösung von Allem gleichermaßen ..
ein Paradox und auch eine Schwelle zu einer andren Qualität.
 
Anmerkungen über das sogenannte ”Gewahrsein“:

Setzt man voraus, dass Gewahrsein ein konkretes Vorhandensein ist, es sich also nicht um ein Nichtvorhandensein handelt, dann gilt:

Wenn Gewahrsein ein Nichtvorhandensein ist, dann sind alle Überlegungen dazu irrelevant. Das heißt, es kann sich nur um ein Vorhandensein handeln. Doch das bedeutet:

Ein Gewahrsein gibt es nur dann, wenn es jemand bezeugt. Denn ohne das Bezeugen eines vorhandenen Gewahrseins gibt es für niemanden ein Gewahrsein. Bezeugen jedoch wird ausschließlich mit Aufmerksamkeit ermöglicht. Daraus folgt: Ohne Aufmerksamkeit könnte weder eine Aussage über ein vorhandenes Gewahrsein noch über ein nicht vorhandenes Gewahrsein gemacht werden.

Die Richtigkeit dieser Schlußfolgerung lässt sich ebenfalls mit einer einfachen Plausibilitäts-Frage verifizieren:

Würde ich keine Aufmerksamkeit anwenden, in welcher Form auch immer, was wüsste ich dann über ein Gewahrsein? Antwort: Gar nichts! Absolut nichts!
 
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Würde ich keine Aufmerksamkeit anwenden, in welcher Form auch immer, was wüsste ich dann über ein Gewahrsein? Antwort: Gar nichts! Absolut nichts!

Ja, aus deiner Perspektive mag das so sein.
Aber da wendet keiner etwas an, das ist doch die (unverständliche) Crux. ;-)

Kannst du akzeptieren, dass es für andere anders ist? Schaue dir einfach das Video von Daniel Herbst an, wenn du magst. Ansonten eben nicht. Ich finde es völlig ok, wenn du bei deiner Perspektive bleibst und andere es eben anders sehen. ;-) So leicht kann man sich einigen.
 
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