Sie könnten auch zu optimistisch sein... Es könnte aber auch sein, dass man in die Hölle kommt, wenn man Jesus nicht als Gott akzeptiert. Das klingt auch nach einem weitaus größeren Nachteil als Sonntags in die Kirche zu gehen.
Strohmann-Argument. Die Klimamodelle haben ein sehr starkes Fundament aus bekannten Naturgesetzen (Energie-Erhaltungssatz etc.) Wenn Du HIER Detailfehler und Unsicherheiten in der Art ausnutzt, dass der Klimawandel schwächer sein könnte als in den Modellen, musst Du auch die Möglichkeit in Deine Überlegungen mit einbeziehen, dass er auch schlimmer ausfallen kann - oder, dass die Modelle im Groben tatsächlich doch stimmen.
Punkt ist, die Prognosen sind nicht belegt, und selbst in jüngerer Zeit wurden Probleme darin gefunden. Die Klima-Apokalypse oder die Hölle als extrem großes Risiko zu definieren ist problematisch. (...l)
Die Prognosen haben ein sehr starkes Fundament aus bekannten Naturgesetzen- im Gegensatz zur religiösen Überzeugung der Hölle. DIESER Vergleich ist also schonmal ein Prototyp eines zhinkenden Strohmann-Arguments. Und z.B. aufgrund der Tatsache, dass mittleerweile die Vergangenheit gut modelliert wird, kann man aauch nicht sagen, dass die Modelle komplett unpüberprüft und unbelegt wären, wie Du hier so tust.
Aus meiner Sicht braucht man die Prognosen, damit das irgendwie gefährlich werden soll. Man schafft es doch noch nicht einmal Spezies zu nennen, die primär durch den Klimawandel akut bedroht sind (Nein, Eisbären sind es auch nicht, wurde ebenfalls hier von mir diskutiert, inklusive Links).
Eisbären sind es vielleicht NOCH nicht. Wenn es sich allerdings in einem Maß erwärmt, dass das arktische Meereis viel stärker schrumpft, ist das dortige Ökosystem massiv gefährdet - und damit auch die Eisbären. Und eine Spezies, bei denen die Auswirkungen schon heutzutage massiv sichtbar sind, sind Korallen. Und hier benutzt Du jetzt auch die Forderung, Tierarten zu nennen, die "primär durch Klimawandel akut bedroht" wären. Tja, dass auch andere Einflüsse existieren, ist unbestritten - die machen den Einfluss des Klimawandels aber nicht geringer. Und ob eine Spezies aktuell noch nicht akut bedroht ist, macht Szenarien, die aufzeigen, dass sie in Zukunft bedroht sein werden, nicht weniger folgerichtig.
Weil die gleiche Menge CO2 für einen geringeren Anstieg in Zukunft sorgt müsste man dann (was den Punkt betrifft) von einer geringeren Erwärmung in Zukunft ausgehen.
Kein Klimaforscher geht da von einem linearen ZUsammenhang aus in der Angabe, bei welchem Treibhausgasgehalt es wie warm wird. Das wird z.B. auch offensichtlich, wenn man z.B. betrachtet, dass der Schritt von 0 - also gar keine Treibhausgase - auf 280 PPM - dem vorindustriellen Niveau - nicht nur 1,5° bis 4,5° betragen, sondern ungefähr 30°. Denn völlig ohne Treibhauseffekt hätten wir hier ungefähr -15° Durchschnittstemperatur. DAS auszurechnen ist sogar relativ einfach und eine Stabndard-Übungsaufgabe im Physikstudium. D.h. die falsche Annahme, die Du hier implizit dem IPCC unterstellst, in deren Angabe unterstellst, wieviel wärmer es bei 560 PPM wäre, wird da NICHT gemacht.
Was ist, wenn Belzebub nach dem Tod vor dir steht?
Siehe oben. Die Klimamodelle sind weitaus stärker fundiert.
Ich hatte verlinkt, dass selbst zuletzt mindestens 2 Dinge falsch interpretiert wurden (Albedo und Vegetation).
Dazu Modelle die sich deutlich voneinander unterschieden, anstatt sich gegenseitig zu bestätigen.
Und das sind Details. Dein Widerspruch, auf dem Du gerne rumreitest, betrifft z.B. nur eine Region. KEIN Modell sagt z.B. vorraus, dass es global kälter werden wird o.ä.
Ich bin nicht selbst ein Klimaforscher. Modelle auf Fehler zu überprüfen ist schwierig. Und überhaupt, ich könnte meine Alternative dann genauso wenig wirklich testen. Was ich sehe ist, dass bei anderen damit verbundenen Themen Unfug betrieben wird. Das ist dann auch Extrapolation natürlich, aber rational zu tun. Ist es nicht problematisch derart weitgehende Entscheidungen zu treffen, weil ein Wissenschaftszweig (explizit Klimaprognosen) etwas für richtig hält, obwohl diese bisher noch nie gute langfristige Prognosen getroffen haben?
Ja, Du kannst die Modelle nicht wirklich überprüfen. Gut erkannt. Du tust aber so, als könntest Du es. Du tust hier so, als könntest Du die Aussagen dieses Wissenschaftszhweiges ad absurdum führen, indem Du auf Detailfehler und Unsicherheiten rumreitest etc. und so tust, als würde das bedeuten, dass sowieso alles nur falsch und nicht so schlimm sein kann. Du tust hier so, als könntest Du beurteilen, dass da Unfug getrieben wird - obwohl Du eben NICHT beurteilen kannst, wie gut oder schlecht die Modelle wirklich sind, und welche Tragweite die besagten Unsicherheiten und Detailfehler wirklich haben.