Nachdem die Erderwärmung nicht mehr zu leugnen ist, verlegt sich die Industrie darauf, die Energiewende schlechtzumachen. So hat Exxon bereits 31 Millionen Dollar ausgegeben, um die Klimawissenschaft zu diskreditieren.
In der Vergangenheit haben Klimaskeptiker in den USA und hierzulande die Erderwärmung lediglich angezweifelt. Doch ihre Thesen werden immer weniger geglaubt. Also versuchen die Leugner, mit finanzkräftiger Unterstützung von Kohle- und Erdöl-Industrie die Klimapolitik und die Energiewende in Verruf zu bringen.
Ein Beispiel dafür ist Exxon Mobile. Der US-amerikanische Ölkonzern steht unter Verdacht, Falschangaben zum Klimawandel gemacht und so seine Anleger getäuscht zu haben. Der New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman hat Finanzdaten, E-Mails und weitere Dokumente von Exxon angefordert. Denn eine eigene Forschungsabteilung versorgte die Chefetage jahrzehntelang mit Informationen. Demnach wusste Exxon spätestens seit Ende der 1970er von den unumkehrbaren Auswirkungen des Klimawandels.