Trixi Maus
Sehr aktives Mitglied
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Wenn "Es" ja nur alle möglichen Wahrscheinlichkeiten beinhaltet (die sogenannten "Zufälle"), dann "ist" von sich aus ja noch nichts, dann ist nur die Möglichkeit. Auch ein Zufall findet da nicht statt.Wie also kann Alles-Was-Ist sich weiterentwickeln, wenn ES schon alles impliziert, wohin es sich weiterentwickeln könnte ?
Es muß also ein Phänomen geben, das hinzu kommt: der Wahrnehmende. Der Wahrnehmende kann letztlich nur dann erleben, was ihm "zufällt", wenn er das Ereignis des eintretenden Zufalles auch bemerkt. Damit der Wahrnehmende es oder auch den Zufall oder Einfall bemerken kann, ist Zeit vonnöten, in dem ein Anfang und ein Ende ist. Denn ansonsten könnte der Wahrnehmende den einfallenden Zufall nicht von anderen Wahrnehmungen, anderen einfallenden Zufällen abgrenzen.
Der Wahrnehmende muß ausserdem, um die Bedeutung der Einfälle zu entschlüsseln, mehrere Dimensionen zur Verfügung haben, im besten Falle alle möglichen Dimenionen. Er muß die Erinnerungen an die gewesenen Einfälle vergleichen, um erst die Erkenntnis zu entwickeln, daß es "seine" Ein- und Zufälle gibt. Nur so kann er ja erkennen: "oh, das ist etwas neu" und kann eine Entwicklung bemerken.
jo, das fällt mir dazu ein. Es ist ein Lernthema, das Du hast, Du willst wissen, was wann wo warum lernt, nehme ich an.
lg