Jenseits des Verstandes (und wir sollten ihn öfter `mal verlieren) existiert alles, was noch sein wird und alles, was einmal war bereits in einem umfassenden Jetzt.
Aber scheinbar, selbst wenn wir später als höhere Seele herumschwirren, können wir nur ein Teil davon wahrnehmen.
z.B. ein Bewusstsein das als sehr einfache Lebensform inkarniert, wird wahrscheinlich als höhere Seele noch über kein ernomes Wissen verfügen. Sie hat wahrscheinlich auch nur das Wissen über Inkarnationen, die bislang mit einfachen Lebensformen zu tun haben.
Nun frage ich mich, wie es bei der Gleichzeitigkeit wirklich eine Zukunft geben kann - nicht aus der Sicht des Alles-was-ist, sondern aus unserer Sicht, die ist zwar mit dem Alles-was-ist verwoben, aber lassen wir das mal weg...

Wenn ich mir jetzt als höhere Seele / Vollseele ein Leben ausdenke und zuerst viel darüber nachdenke, bevor ich es dann in der Inkarnation erlebe, kann ich vielleicht für dieses Leben auch das Ende sehen und damit die Zukunft.
Dementsprechend ist es auch logisch, dass ich im Jenseits Zugriff auf diesen Bereich habe.
Aber für mein Leben als Vollseele ist die Zukunft doch weiterhin nicht vorhanden, denn zuerst muss ich mir ja andere Inkarnationen ausdenken.
Also gibt es für uns Im Jenseits scheinbar immer noch einen linearen Ablauf, trotz der "Gleichzeitigkeit", da wir zumindest einen Fokus setzen müssen, auf was wir uns konzentrieren wollen.
Oder wie seht ihr das?