Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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und lange davor.....
:D

Eine "Diskussion" lohnt nicht. Die haben alle einen starren Geist.
Mit Männern dieser Art habe ich lange zusammen gearbeitet. Die werden wütend wenn man ihre Sichtweise in Frage stellt und vor allem wenn man es als Frau macht.

Für mich ein Zeichen der Schwäche, wenn jemand meint Recht zu haben nur weil er einen Penis hat.

Man kann von Glück sprechen, dass es Männer gibt die so etwas nicht nötig haben. Das sind die wirklich männlichen Männer.
 
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Das ist grundsätzlich richtig, es gibt kaum jemanden, der nicht irgendwas kann. Das Problem ist aber, dass eine Gesellschaft nur dann prosperiert, wenn jemand das kann, was die Gesellschaft auch braucht. In einer Gesellschaft müssen erst einmal alle lebensnotwendigen Rollen erfüllt sein. Und genau das regelt sich über die Wirtschaft: ich muss etwas anbieten, das jemand braucht, dann werde ich davin leben können. Ich kann noch so individuell sein, wenn ich nicht genügend Leute finde, die das was ich anbiete auch wollen, dann werde ich verhungen. Ein selbstregelndes System.
Ein auf einer kontrollierenden Instanz = Geld gebautes System. Ich gehe einen Schritt zurück und sehe mir an, was Geld macht und wer Geld macht und wozu diese kontrollierende Instanz überhaupt eingebaut wurde und ab wann das ausartete. Und die Vorgaben stammen von denjenigen, die am System profitieren.

Die Menschen erfüllen von selbst ihre Rolle und das freiwillig, wenn sie sich von klein auf ihren Fähigkeiten widmen können, ohne dabei auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner zurechtgestutzt zu werden, wie es in der Schule geschieht, mit dem ständigen Fokus darauf, was sie FALSCH machen.
Sieh dir mal die Kinder in einer Klasse genau an an. Du wirst unter Garantie jede Begabung darin finden, nichts wird zuviel oder zu wenig sein. Du wirst Kinder finden, die darin gut sind Kontakte zu knüpfen und zu vermitteln, du wirst Kinder finden, die technisch begabt sind und welche die sprachenbegabt sind, andere sind wieder kreativ oder handwerklich. Alle Fähigkeiten kommen in einem perfekten Gleichgewicht zur Welt und das wird in künstliche Strukturen hineingepresst und später mit einem permanenten Zwang versehen, leisten zu MÜSSEN, ob das nun meinen ureigensten Fähigkeiten entspricht oder nicht.
Wieso finden sich immer Leute, die sich freiwillig und ehrenamtlich dem Santitätsdienst anschließen, der Feuerwehr? Die Leute wollen doch gar nicht auf der faulen Haut liegen, sie wollen gemeinsam an einer Sache dran sein, die zur Verbesserung der Lebensumstände führt! Solange die Wirtschaft global agiert, mit seinem verdammenswerten Wachstumswahn, mit all seinen kranken Auswüchsen, solange besteht auch der Zwang. Und solange dieser besteht, werden sich Menschen verweigern.

Gibt man die Wirtschaft der Region zurück, wird sie sich von selbst auf das benötigte einpendeln, es werden selbstständige Kreisläufe zwischen den Regionen entstehen, was wo gebraucht wird und der Zwang, ständigen Überschuss erwirtschaften zu müssen, der dann letztendlich im Müll landet, ist vorbei. Das gibt uns die Möglichkeit, jene Regionen mit der Grundversorgung auszustatten, die geologisch mit der Selbstversorgung im Nachteil sind. Die Infrastrukturen dazu sind da. Niemand muss gezwungen werden. Streicht man den Leistungszwang raus und setzt auf freiwillige Mitarbeit, dann werden die Ergebnisse von vornherein besser sein, denn jeder macht lieber etwa freiwillig, was er gut kann, als lässt sich zu irgendwas zwingen. Und diese ganze Ramschwirtschaft, die nur und ausschließlich zu Müll führt, wäre auch vorbei.
Und nein, Bewerung ist nicht schädilich für den Selbstwert. Das kann jeder sehen, dessen Kind schon einmal mit einem 1er im Zeugnis heimgekommen ist.
Dieses Kind hat bereits durch sein Umfeld gelernt, dass es ein bestimmtes Verhalten/Leistung an den Tag legen muss, damit es den Erwachsenen gefällt. Ein Kind will geliebt werden, positive Bestärkung und Aufmerksamkeit erhalten und das nciht nur als Baby. Jeder Mensch will geliebt werden, so wie er ist. Ein Einser im Zeugnis bedeutet: wenn ich das und das tue, dann haben mich meine Eltern mehr lieb. Und das ist der Grundstein für spätere Autoritätshörigkeit und der Unterordnung in einem Zwangsleistungssystem. Von den Folgen in Beziehungen und Familienleben will ich gar nicht erst anfangen, aber eine lautet: Mann läuft davon, Frau sitzt alleine da. Hatten wir schon zigmal in diesem Faden.
Der Selbstwert wird durch schlechte Erziehung zerstört, die Nichterfüllung eines Solls bestraft, ohne ein gleichwertiges Lob bei Erfüllung entgegenzustellen. Oder anders gesagt: erfüllen ist selbstverständlich, der kleinste Fehler eine Tragik.
Nicht ganz, aber ja, das ist einer der Faktoren. Wird dann in diversen Ausbildungen schön weitergeführt.
 
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