Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Na ja, ich ja auch, ich bin so klug und lasse ackern und überwache nur. Und dafür bekomme ich sogar noch mehr Geld.
Also ähnlich wie KoL das mit der Kinderbetreuung sieht. :lachen:
Völlig in Ordnung weil du dazu stehst. Genau so wie ich keinen Hehl daraus mache, dass ich derzeit keinen Job habe.
Solchen Schmonzes über Kinderbetreuung schreibt doch nur jemand der null Ahnung hat. ;)
 
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typisch für mann und frau ist im grunde nur, dass sie einander wechselseitig bekämpfen.
historisch betrachtet, ist frau damit mehr im recht - denn sie ist die unterdrückte, und mann derjenige, der seine machtansprüche nicht aufgeben will.
ich persönlich sehe es anders - betrachte die entwicklung von den ersten bewusstwerdungsprozessen an.
dafür scheint das verstehen der evolutionären prozesse zu fehlen.
deshalb kann auch nicht begriffen werden, dass der prozess der ergänzung auf gleicher augenhöhe ein prozess ist, der einmal die eine seite stärker erscheinen lässt - und dann wieder die andere seite.
trotz dieser diskussion hier - die nur noch unterirdisch ist -
bin ich guten mutes, dass mann und frau eines tages nur noch menschen sein werden, die einander um ihre individuellen fähigkeiten ergänzen werden.

Falsch. Ausser ein paar speziellen Exemplaren bekämpft sich Mann und Frau nicht gegenseitig. Diesen Kampf haben erst die Emanzen eingeführt.

Und das arme unterdrückte Opfer spielen ... na ja, es mag ja sein, dass Du dich auch Grund deiner Geschichte so siehst ... nur, dann sollstet Du vielleicht mal nachschauen, was dein Anteil daran war, und wozu Du es heute brauchst, zu beschuldigen und abzuwerten.
 
Drei Monate Schulferien abziehen und 104 Tage für Wochenenden und weitere zehn Feiertage. Da sind die Kids dann ganz Zuhause. Wenn sie nicht noch zusätzlich krank sind und betreut werden müssen. ;)

Und da sitzt Du deinem Kind 100% der Zeit im Genick? Ist es nicht schon schockierend genug, wenn das Kind nicht in die Schule gehen darf ... :ROFLMAO:
Und wenn es krank ist, hast Du auch nichts anderes zu tun, als die ganze Zeit daneben zu stehen und zu warten was es wünschen könnte? Dir geht's gut! :ROFLMAO:

Ein Nachtwächter kann auch nebenbei lesen. Und trotzdem ist es bezahlte Arbeit. Genauso ist es mit der Aufsichtspflicht für Kinder. Das ist Bereitschaftsdienst, 24/7.

Aha. Nur macht es der Nachtwächter für jemand Fremden, während Du das für dein Kind machst. Und Du bist ja auch da, auch wenn Du etwas anderes machst als Kind hüten.

Wenn für dich Arbeit nur bedeutet in Bewegung zu sein, müsste man fast jedem Vollzeitarbeitenden die Hälfte seiner Arbeitszeit streichen, die er nämlich mit privaten Telefonaten, nebstbei im Internet surfen, mit dem Kollegen reden, sich einen Kaffee holen und Toilettengängen beschäftigt ist. Und sobald die Arbeit auch noch lustig ist und nciht als Belastung empfunden wird, zählt das natürlich auch nicht. He, wie wäre es, 40 Stunden die Woche arbeiten, nur für 10 bezahlt werden?
:lachen:

Na, Du musst eine Arbeitsmoral haben! Dann würde ich vorschlagen, stell dich mal 8 Stunden an ein Fließband, oder setz dich in eine Lok im Fernverkehr, oder auf einen LKW. Dann relativiert sich vielleicht dein Luxusdenken.
 
Es geht nicht um den Aufwand, sondern die Präsenzzeit. Auch die ist Arbeitszeit im Berufsleben, nciht nur, wenn man aufsteht und zum Kind geht und ihm den Mund abwischt. Und die umfasst in den ersten 12 Jahren tagtägliche Aufmerksamkeit. Jeden Tag, und nicht nur von Montag bis Freitag von acht Uhr bis fünf. Wo von den acht Stunden Arbeitszeit eh im Durchschnitt nur vier wirklich "geleistet" wird.

Ja Luxusweibchen. Du bist die Arme, die 24 Stunden Wache schieben muss, und der faule Mann vertrödelt nur seine Zeit im Büro. Gott, bist Du lustig! :ROFLMAO:

Das nennt sich alleinerziehend sein. Das sind Frauen meist nur, weil sie die falsche Partnerwahl getroffen haben ...

Nein, auch wenn der Partner eine falsche Wahl getroffen hat.
 
Ein auf einer kontrollierenden Instanz = Geld gebautes System. Ich gehe einen Schritt zurück und sehe mir an, was Geld macht und wer Geld macht und wozu diese kontrollierende Instanz überhaupt eingebaut wurde und ab wann das ausartete. Und die Vorgaben stammen von denjenigen, die am System profitieren.

Geld ist nur ein Tauschmittel, das den Wert einer Leistung repräsentiert. Tauschmittel in dieser Form hat es immer gegeben.

Die Menschen erfüllen von selbst ihre Rolle und das freiwillig, wenn sie sich von klein auf ihren Fähigkeiten widmen können, ohne dabei auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner zurechtgestutzt zu werden, wie es in der Schule geschieht, mit dem ständigen Fokus darauf, was sie FALSCH machen.

Das bezweifle ich. Wäre kein Druck da, würden Kinder gar nichts tun (was man ja in manchen genialen Erziehungsmethoden auch sieht). Das Kind hat kein Animo, in der Intesität und Geschwindigkeit zu lernen, wie das im Schulsystem notwendig ist, weil Spielen halt lustiger ist als etwas zu lernen, bei dem man als Kind nicht weiss, wozu man es braucht.

Sieh dir mal die Kinder in einer Klasse genau an an. Du wirst unter Garantie jede Begabung darin finden, nichts wird zuviel oder zu wenig sein. Du wirst Kinder finden, die darin gut sind Kontakte zu knüpfen und zu vermitteln, du wirst Kinder finden, die technisch begabt sind und welche die sprachenbegabt sind, andere sind wieder kreativ oder handwerklich. Alle Fähigkeiten kommen in einem perfekten Gleichgewicht zur Welt und das wird in künstliche Strukturen hineingepresst und später mit einem permanenten Zwang versehen, leisten zu MÜSSEN, ob das nun meinen ureigensten Fähigkeiten entspricht oder nicht.

Sie sind deshalb im Gleichgewicht, weil die Kinder die jeweiligen Eigenschaften über Prägung von ihren Eltern übernehmen. Würde man das System aber verändern, dann würde es instabil werden.

Millionen von Menschen haben mittlerweile das so ungefähr 150 Jahre bestehende Schulsystem passiert ... und es war eine Zeit des dauernden Aufschwunges. Alleine schon die Veränderungen der letzten 2-3 Jahrzehnte haben das Schulsystem destabilisiert und die Qualität der Absolventen und damit ihre Chancen im Leben und auf dem Markt gesenkt.

Wieso finden sich immer Leute, die sich freiwillig und ehrenamtlich dem Santitätsdienst anschließen, der Feuerwehr? Die Leute wollen doch gar nicht auf der faulen Haut liegen, sie wollen gemeinsam an einer Sache dran sein, die zur Verbesserung der Lebensumstände führt! Solange die Wirtschaft global agiert, mit seinem verdammenswerten Wachstumswahn, mit all seinen kranken Auswüchsen, solange besteht auch der Zwang. Und solange dieser besteht, werden sich Menschen verweigern.

Das sind aber mehr Themen die da dahinter sein. Natürlich auch soziale Aspekte, natürlich auch Interesse. Aber sehr wohl dann auch wirtschaftliche Interessen (Netzwerken, Berufsaussichten, ...).

Da würde eine Ablehnung der Globalisierung gar nichts ändern. Denn auch der Staat lokal muss schauen, dass die notwendige Exekutive da ist, die an den einzelnen Stellen benötigt wird. Kein Staat kann es sich leisten zuzulassen, dass manche - ggf. sogar systemerhaltende - Funktionen unbesetzt bleiben, weil niemand Lust drauf hat.

Gibt man die Wirtschaft der Region zurück, wird sie sich von selbst auf das benötigte einpendeln, es werden selbstständige Kreisläufe zwischen den Regionen entstehen, was wo gebraucht wird und der Zwang, ständigen Überschuss erwirtschaften zu müssen, der dann letztendlich im Müll landet, ist vorbei. Das gibt uns die Möglichkeit, jene Regionen mit der Grundversorgung auszustatten, die geologisch mit der Selbstversorgung im Nachteil sind. Die Infrastrukturen dazu sind da. Niemand muss gezwungen werden. Streicht man den Leistungszwang raus und setzt auf freiwillige Mitarbeit, dann werden die Ergebnisse von vornherein besser sein, denn jeder macht lieber etwa freiwillig, was er gut kann, als lässt sich zu irgendwas zwingen. Und diese ganze Ramschwirtschaft, die nur und ausschließlich zu Müll führt, wäre auch vorbei.

Bin ich völlig bei dir, mit einer Rückführung auf lokale Strukturen und kleine Strukturen rennst Du bei mir offene Türen ein. Nur: das wird nicht passieren, denn die Leute lieben den Billigschrott, sie wollen sich den Anschein des Reichtums geben, wollen alle durch das Marketing geweckten Bedürfnisse erfüllen. Und das geht ohne Billigmüll nicht. Daher wird letztendlich niemand drauf einsteigen.

Nicht ganz, aber ja, das ist einer der Faktoren. Wird dann in diversen Ausbildungen schön weitergeführt.

Ja, aber das liegt doch daran, wie wir selber unsere Kinder behandeln. Wie wir die Leute schulen, die unsere Kinder behandeln. Das ist kein systemisches sondern nur ein bildungstechnisches Problem.
 
Natürlich brauchen Kinder nicht rund um die Uhr Betreuung, wenn sie mal dem Babyalter entwachsen sind.
Ich war neben 3 Kindern Unternehmerin, GF, Buchhalterin, Sekretärin, Putzfrau , Haus mit Garten war da auch noch. Das geht schon alles, v.a. war ich (und teilweise auch mein Mann) fast immer für die Kinder erreichbar...sozusagen in ständigem Bereitschaftsdienst. :D
Das ist allerdings nicht die Regel, das ist mir klar.
Aber ich war schon 7 Tage die Woche mehr als ausgelastet.

Ja, eh, bei dem was Du nebenbei noch gemacht hast ... toll! Aber ein wenig aufwendigerm klar abgegrenzter Halbtagsjob hätte dich sicher weitgehend entlastet? Und Hausfrau zu sein noch mehr ... dann wäre sämtlicher Stress weg gewesen, und die Zeiten die vorher in andere Tätigkeiten gelaufen sind dann halt Freizeit.
Dass der Bereitschaftsdienst da ist, na klar. Dass man auch mit den Kindern was macht, auch klar. Aber das ist nichts, was an privaten Aktivitäten hindert, ganz im Gegenteil, es macht den Kindern ja auch Spaß, wenn man sich Zeit für sie nimmt, und man kann auch an die Kinder unheimlich viel weitergeben.
 
wozu Du es heute brauchst, zu beschuldigen und abzuwerten.
schau lieber du nach wozu du es brauchst die arbeit einer hausfrau und mutter abzuwerten.
das ist nämlich genau der punkt.
arbeit, die nicht bezahlt wird, ist in den augen vieler menschen (männer und frauen) nichts wert. so manche frau würde vielleicht ganz gerne 'nur' hausfrau und mutter sein, wenn ihre leistung entsprechend anerkannt wäre.
 
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Ja, eh, bei dem was Du nebenbei noch gemacht hast ... toll! Aber ein wenig aufwendigerm klar abgegrenzter Halbtagsjob hätte dich sicher weitgehend entlastet? Und Hausfrau zu sein noch mehr ... dann wäre sämtlicher Stress weg gewesen, und die Zeiten die vorher in andere Tätigkeiten gelaufen sind dann halt Freizeit.
Dass der Bereitschaftsdienst da ist, na klar. Dass man auch mit den Kindern was macht, auch klar. Aber das ist nichts, was an privaten Aktivitäten hindert, ganz im Gegenteil, es macht den Kindern ja auch Spaß, wenn man sich Zeit für sie nimmt, und man kann auch an die Kinder unheimlich viel weitergeben.
Sorry - aber genau so ein Spruch wirkt ja auch oftmals kontraproduktiv.... hättest du keinen Job angenommen, wäre da gar kein Stress .... kannst du dir nicht vorstellen, dass das in den Ohren der Frau klingen könnte wie dass ihr Job daheim irgendwie so gar nicht wild ist? Dass es nichtmal ein richtiger Job ist?

Und zum anderen.... warum soll Frau denn über Jahre daheim bleiben und wichtige andere Dinge vernachlässigen? Ich liebe meinen Beruf beispielsweise, er gehört zu mir dazu, um mich auszudrücken.... er vereint innere Bedürfnisse von mir, sowie es mir ermöglicht, dass mein Geld sich wie mein Geld anfühlt....
Warum nicht einfach teilen? Ich kenne Familien, da teilen sich der Mann und die Frau gleichberechtigt Kindererziehung, Haushalt und Arbeit.... da geht eben keiner mehr Vollzeit arbeiten sondern beide 70 Prozent.
 
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