Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Die Männer waren sicher auch oft tagelang unterwegs bei der Jagd.

Natürlich ist unser Gehirn immer noch darauf evolutioniert
Der Mann ist Jäger
die Frau Sammlerin

mittlerweile sind Frauen Jäger geworden und haben den Männern das Jagen abgenommen.
Was bleibt dem Mann noch in unserer Gesellschaft?
Das Esoforum.
 
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Es geht darum, nach Esowissen zu jagen. Wer ist nun klüger, die Frau sammelt Argumente, die der Mann erlegt hat.
 
Dann soll der der nichts kann, nichts zur Gemeinschaft beiträgt, das gleiche bezahlt bekommen, wie jemand der sich die Haxen ausreisst um Leistung zu erbringen?
Weil das ja "indviduell" ist?
Ja. Es gibt niemanden, der nichts kann. Wie kommst du auf die Idee, dass es sowas gibt? Die Unlust, nichts leisten zu wollen liegt am Zwang und an der permanenten Abwertung, die wir erfahren. Das beginnt doch schon in der Schule. Individualität zeigt sich in einer riesigen Bandbreite an Fähigkeiten, mit einer unermeßlichen großen Varianz an Ausdrücken.

Hast du schon mal mit Kindern gearbeitet? Keines ist wie das andere, jedes ist völlig einzigartig mit seinem ganz eigenen Paket an Begabungen und Fähigkeiten. In der Schule werden sie dann zur Gleichförmigkeit zurechtgestampft. Unlust ist vorprogrammiert. Wer mit seinen Begabungen durch den Rost der Schulfächer fällt, hat Pech, zu blöd, kann nix etc und muss dann halt den "Dodljob" machen. Und wer begabt ist, muss sich dann trotzdem wieder Vorgaben beugen, die bestimmen, wie eine Begabung "gut" ausgelebt wird=Geld und wann nicht=kein Geld. Findest du das etwa gut und ein Zustand, der aufrecht erhalten werden sollte?

Wenn jemand "nur" darin gut ist, mit Hingabe verschiedenste Erbsensorten zu ziehen, na, was glaubst du, wie diejenigen sich freuen, die keine Erbsen haben? Die können sich die Erbsen bei diesem Gärtner holen, ohne dass da ein Konzern oder eine Bank dazwischen geschaltet ist. Er bekommt dann zum Ausgleich Tomaten oder ein paar Fäustlinge oder sonstwas. Es wäre der Weg in die Autonomie; unabhängig von den ganzen Konzernen zu werden, es würde die Menschen langfristig ins Miteinander führen.

Die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen an Bedingungen zu knüpfen ist für mich ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Ich würde fürs erste folgende Lösung begrüßen: Grundeinkommen für alle, das die Grundbedürfnisse abdeckt. Wer mehr will, muss sich zusätzlich anstrengen. Und glaub mir, kein Mensch will dauerhaft nichts machen, das ist uns nicht gegeben. Wir können nur Rückschlüsse daraus ziehen, wie Menschen sich verhalten würden, anhand unseres eigenen Verhalten in der Freizeit. Das ist aber nicht dasselbe. Wenn man Wochenende und Urlaub versauft, bedeutet das nicht, dass das dann der Dauerzustand wird, wenn die Grundversorgung bedingungslos gegeben ist.

Wenn nun einer der Meinung ist, dass er nichts kann, sollte man sich fragen, wieso er das glaubt.

Bewertungen sind ja nichts schlechtes, sie sind ja nur Feedback für die eigene Entwicklung. Und Bewertung impliziert natürlich auch den Vergleich mit Anderen.
Bewertung im Sinne ständigen Vergleiches der uns in den Leistungszwang hineindrückt ist schädlich für den Selbstwert des Menschen und sonst gar nix. Das bringt nur denjenigen was, die wirklich fett am System profitieren.

Ich habe damit alles zu dieser Angelegenheit gesagt. Es streift zwar das Thema des Fadens am Rande, aber ich will das jetzt nicht ausufern lassen.
 
Mag ich so nicht unterschreiben. Hängt aber sehr von der jeweiligen Definition von Mut und Tapferkeit ab.
Na dann definiere mal die beiden Begriffe.

Es ist ganz logisch eigentlich. Eine Mutter muß mutig sein. Sie ist körperlich viel schwächer als der Mann (dafür aber ausdauernder) und muß sich mutig vor ihren Nachwuschs werfen, wenn dieser lebensbedrohend angegriffen wird. Das erfordert Mut. Ein Mann erträgt dafür tapfer seine Schmerzen, wenn er verwundet wird. Ein Mann ist von Haus aus risikofreudiger, aufgrund seiner Konstitution (und auch seiner Psyche) und braucht keinen Mut, wie eine Frau.
Genau das habe ich auch geschrieben? Also warum die Korrektur?
Eigentlich wollte ich dich nur ergänzen und nicht korrigieren.

Aber abgesehen davon haben mir so einige Schlüsse, die du da ziehst, nicht gefallen.
Nein, sondern sie gehen wegen ihrer biologischen Dispositionen jagen oder nicht jagen. Der Mann geht wegen seiner Stärke (Testosteron), seines Mutes (verringerte Adrenalinproduktion), seiner Orientierungsfähigkeit etc. jagen.
Die Frau bleibt im näheren Umkreis weil sie eine schlechtere Fernorientierung hat, weil sie sich um kleine Kinder kümmern muss, weil sie anfälliger für Ängste ist.
Aber das hat nichts mit Wertungen zu tun ... sie ergänzen sich einfach in ihren Tätigkeiten zum Wohl des Clans, der Familie. Gleichberechtigung bedeutet nicht, zwanghaft das Gleiche tun zu wollen.
Zb. das mit der Orientierung. Frauen orientieren sich ebensogut wie Männer nur nach anderen Kriterien.

Und der Schluß, dass sie das nicht können, ist ebenso falsch, wie der Schluß, dass sie das deswegen nicht könnten, weil sie sich um ihre Kinder kümmern müßten und Angst hätten.
Ein zu geringer Östrogenspiegel macht aber aus einer Frau noch keinen Mann. Es geht nur ums Testosteron. Und eine Frau wird nie den Testosteronspiegel erreichen, den ein Mann erreicht ... weil sie diese Mengen gar nicht produzieren kann, da Testosteron vorwiegend in den Hoden produziert wird. Bei Frauen nur in geringerer Menge in den Eierstöcken und den Nebennierenrinden.
Das habe ich auch nicht behauptet, ganz im Gegenteil. Ich schrieb schon mal irwo, dass Frau nie zum Kern der Männerdomäne vordringen kann.....usw.

Natürlich meine ich auch nicht, dass Frau denselben Testesteronspiegel wie ein Mann erreicht. Es ging mir vielmehr darum: im Verhältnis zu anderen Frauen. Ich habe zb. einen ziemlich niedrigen Östrogenspiegel und dafür mehr Testesteron als andere Frauen. Das hat physionomisch zb. die Auswirkung, dass ich mich nie mit Osteoporose rumschlagen muß. Zudem habe ich so einge andere eher männliche Attribute, aber immer im Verhältnis und Vergleich zu anderen Frauen. Mit Männern äußert sich das auch auf Dauer eher großteils problematisch. Aber auf einer anderen Ebene.
 
gibt es dafür eine statistik?

Du brauchst nur die Gehaltsentwiclung von Leuten anschauen, die länger im Unternehmen sind. Da ziehen die Männer den Frauen meistens davon.

nach meiner erfahrung haben sehr viele männer ein aufgeblähtes ego, weil sie von müttern wie kleine prinzen behandelt wurden -
und das liegt (oder lag) daran, dass söhne als wertvoller angesehen wurden.
und wieso war das so?

weil ein aufgeblähtes männliches ego, das gesellschaftlich bestimmend war und zum teil noch ist, das so kommuniziert hat.
dieses aufgeblähte männliche ego findet sich übrigens sehr häufig auch bei den jungen aus den magreb staaten.

Dank ist an die Kirche zu richten, die die Frau entwertet hat. Und die Frau hat das willig übernommen. Also scheint schin was dran zu sein. Die Frau hatte im alten Rom weitaus mehr Rechte, als sie 1000 Jahre später hatte.
 
Boah, die Kate Bush halte ich stimmlich überhaupt net aus, obwohl sie eine tolle Künstlerin ist...

Finde ich nicht. Für mich ist das eine Variante von Spielchen spielen. Und das mag ich nicht. Ich bin ich und aus. Wenn man jemanden durch Imitation/List/Spiel/Strategie dazu bringen muss/will, mehr aus dem Nähkästchen zu plaudern, dann ist das doch wieder nur eine versteckte Art des Dominierens und für mich respektlos und übergriffig.

Und wenn es zum Geld verdienen gehört, eben jene Panzerung sich erstens zulegen zu müssen bzw diese dann aufzubrechen zu lassen, wenn es jemandem in den Kram passt, oder eben die Position des strategischen Gegenüber einzunehmen dann stimmt was am System nicht. Der Panzer hat ja eine Schutzfunktion. Ist man offen, dann braucht man sich nicht zu schützen, weil einen nichts mehr treffen kann, zumindest nicht persönlich. Man braucht den Panzer nicht mehr. Übrigens bei Künstler, wie du dir denken kannst, ein ganz großes Thema.

Ich will da einfach noch einen Schritt weiter zurück gehen. Wieso sind die Menschen denn überhaupt so gepanzert oder voreingenommen, dass man sie mit Körpersprachenspielchen/Wahl der Kleidung/Auftreten quasi überlisten muss, damit sie mir überhaupt zuhören oder mich zur Kenntnis nehmen? Das hat nichts mit Authentizität zu tun, das ist nur Schein, eine Maske, die man sich überzieht. Und die einen von sich selbst entfremdet, wenn man sich zu sehr damit identifiziert.

Mag sein, dass Anpassen, so wie du es verstehst, die bisher gängigste Strategie war, um "weiterzukommen". Ich finde, es ist an der Zeit wirklich weiterzugehen und andere in ihrem Sein zu akzeptieren. Und ich finde, das ist auch das Einzige, was uns bleibt, wenn wir uns als Menschheit nicht in Bälde ins Nirvana strategieren/spielen/dominieren wollen.
(y)
 
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