Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Akzeptanz der Individualität in all seinen Facetten und das Entkoppeln der angeborenen Talente und Fähigkeiten/Wahl des Lebensmodells von Bewertungen in Form z.B. unterschiedlicher Bezahlung.

Dann soll der der nichts kann, nichts zur Gemeinschaft beiträgt, das gleiche bezahlt bekommen, wie jemand der sich die Haxen ausreisst um Leistung zu erbringen?
Weil das ja "indviduell" ist?

Das wäre wahre Gleichberechtigung; nicht auf Basis der erzwungenen Gleichmacherei, die dem ständigen Ver-Gleich und Bewertung noch Vorschub leistet.

Bewertungen sind ja nichts schlechtes, sie sind ja nur Feedback für die eigene Entwicklung. Und Bewertung impliziert natürlich auch den Vergleich mit Anderen.
 
Nähren tun beide. Fürsorge zeigen beide. Und so weiter und so fort.
Nein. Das Mutterprinzip ist das Nährende und das Vaterprinzip Versorgende (und das ist nicht nur aufs Futter beschränkt). Das Mutterprinzip ist das Tragende, das Vaterprinzip das Haltende (und auch das ist nicht nur aufs rumtragen und festhalten beschränkt). Wer den Unterschied nicht rallt, hat sich damit nur sehr oberflächlich beschäftigt. Und es ist nicht Dasselbe.

Und dabei ist es vollkommen egal, wer das wie in welcher Gesellschaft oder Kultur jetzt handhabt, das ändert nix am fixen Inhalt des jeweiligen Archetyps an sich.
Das "Wie" und das "typisch" sind dynamische Zuschreibungen, die sich immer wieder einmal verändern, je nach gesellschaftlichen Glaubensvorstellungen. Und da gibt es auch keine uralten Schriften, die die "Wahrheit verkünden", auch die Kabbala nicht, sondern es gibt uralte Schriften, die sich an diesen Zuschreibungen versucht haben, um ein System zu finden, dass den Menschen die Welt erklären soll.

Der eigentliche Sinn dahinter ist: Sicherheit im Chaos. Den Zufall und das Schicksal zu kontrollieren - zumindest in der Theorie.
Nein. Das ist viel zu kurz gedacht und zu oberflächlich. Es geht darum die Natur zu erfassen.
 
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7859889.html
Wenn die Steinzeit-Frauen jagten, sammelten, kochten und vielleicht auch noch die spirituelle Versorgung der Sippe übernahmen - wozu waren dann die Männer da? Die hätten damals die gleiche Bedeutung gehabt wie heute, meint Olga Soffer: "Sie sind wunderbar - dekorativ, intelligent, eine angenehme Gesellschaft beim Dinner."


:ROFLMAO:, also der Artikel ist mal absoluter Unsinn.

Es ist schon lange bekannt, dass die Frauen und Jüngeren bei den Steizeitjagden vermutlich als Treiber gedient haben, wenn auf schwierigeres Wild gegangen wurde.
Aber, und das Bild ist auch klar, sie waren nicht die Jäger.

Es ist auch klar, dass die Menschen nicht von Mammuts lebten, sondern primär von kleinerem Jadgwild, vom Hasen (ab der Entwicklung der Langstreckenwaffen) bis zum Reh.

Eine Frau die eine Lebensspanne von viellecht 35 Jahren hat. die in dieser Zeit 5-8-10 Kinder versorgen muss, die sich um das Herdfeuer, um das Essen und das Haltbarmachen, später mit wachsendem bäuerlichen Anteil auch noch um Aufbewahrungsmöglichkeiten kümmern musste, auch um die Kleidung, hatte gar nicht die Zeit, den körperlichen Aufbau zu betreiben, der für einen Jäger notwendig ist, noch den Umgang mit Waffen zu lernen.


Und warum das Risiko eingehen, bei der Jagd auf Mammuts und anderes Großwild verletzt zu werden?

Eben.


https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/27/jager-und-sammler-frauen-als-jagerinnen/
Die Jagd erlaubte den Männern also besser als das Suchen nach Nahrung sowohl ihre „guten Gene“ darstellen zu können und somit Qualitäten zu zeigen als auch genügend Nahrung herbeizuschaffen. Diese Lage machte Jagd für Männer zusätzlich attraktiv.

Auch hier wieder Unsinn (zumindest das Zitat). Es geht bei der Aufteilung nicht um das "darstellen können", sondern darum, dass Jäger zu sein Aufwand bedeutet. Training von frühester Jugend, Waffenkunde und Waffenbau, Erlernen von Wildbeobachtung, Jagdtechniken, Hausbau ... mit einfachen Mitteln alles tagfüllende Aufgaben .... Und deshalb hat sich die Arbeitsteilung so entwickelt, wie sie heute ist.
 
:ROFLMAO:, also der Artikel ist mal absoluter Unsinn.

Es ist schon lange bekannt, dass die Frauen und Jüngeren bei den Steizeitjagden vermutlich als Treiber gedient haben, wenn auf schwierigeres Wild gegangen wurde.
Aber, und das Bild ist auch klar, sie waren nicht die Jäger.

Es ist auch klar, dass die Menschen nicht von Mammuts lebten, sondern primär von kleinerem Jadgwild, vom Hasen (ab der Entwicklung der Langstreckenwaffen) bis zum Reh.

Eine Frau die eine Lebensspanne von viellecht 35 Jahren hat. die in dieser Zeit 5-8-10 Kinder versorgen muss, die sich um das Herdfeuer, um das Essen und das Haltbarmachen, später mit wachsendem bäuerlichen Anteil auch noch um Aufbewahrungsmöglichkeiten kümmern musste, auch um die Kleidung, hatte gar nicht die Zeit, den körperlichen Aufbau zu betreiben, der für einen Jäger notwendig ist, noch den Umgang mit Waffen zu lernen.




Eben.




Auch hier wieder Unsinn (zumindest das Zitat). Es geht bei der Aufteilung nicht um das "darstellen können", sondern darum, dass Jäger zu sein Aufwand bedeutet. Training von frühester Jugend, Waffenkunde und Waffenbau, Erlernen von Wildbeobachtung, Jagdtechniken, Hausbau ... mit einfachen Mitteln alles tagfüllende Aufgaben .... Und deshalb hat sich die Arbeitsteilung so entwickelt, wie sie heute ist.


Meines Wissens wurden die Männer damals auch nicht älter.
 
Nichgt richtig. Bei Frauen zeigt sich Fürsorglichkeit als innere Fürsogrlichkeit bezogen auf Menschen. Sehr selten in normaler Form, dafür aber sehr oft in übersteigerter Form bis hin zur psychischen Gewalt - insbesondere den eigenen Kindern gegenüber (Stichwort: psychischer Missbrauch, Helfersyndrom).
Dagegen geht männliche Fürsorglichkeit nach Aussen (wirtschafltiche Versorgung, Schutz) bis hin zur Ignoranz. Also völlig konträre Ausprägungen von Fürsorglichkeit.
Jeder Archetyp hat seine helle und seine dunkle Seite. Dann kann man noch den verletzten Archetyp bedenken. Du sprichst es zwar hier an, ich habe aber den Eindruck, dass du das nicht wirklich geordnet hast.

Die dunkle Seite des Mutterarchatyps ist zb. Das Verschlingende, das Verführende, das Vergiftende, das Angst erregende, das Unentrinnbare, der Kinderschreck, die Nachtmare.....

Zudem ist der Mutterarchetyp das Nährende Prinzip, während der Vaterarchetyp das Versorgende Prinzip ist. Naturgegeben.

Und auch der Vaterarchetyp hat seine dunklen Seiten, sowie kann er sich verletzt zeigen. Dunkel wäre da zb. das Bedrohende und verletzt wäre das Haltlose.
 
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Die Männer waren sicher auch oft tagelang unterwegs bei der Jagd.

Natürlich ist unser Gehirn immer noch darauf evolutioniert
Der Mann ist Jäger
die Frau Sammlerin

mittlerweile sind Frauen Jäger geworden und haben den Männern das Jagen abgenommen.
Was bleibt dem Mann noch in unserer Gesellschaft?
 
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