Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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dann hat mann eben nicht verinnerlicht, dass es genauso teil von ihm ist.

Das kann er nicht ... er kann es mit dem Verstand, nur das Erleben dazu, das die Frau hat, hat er nicht.

es gibt selten kleinkinder, die von ca 17h abends bis 7h morgens durchschlafen.

Wer kommt um 17 Uhr nach Hause? Gerade in Zeiten wie diesen, wo keine neuen Leute eingestellt werden, sondern der Stand mit Überstunden belastet wird? Da muss man schon Beamter oder Banker sein, um um 17 Uhr nach Hause zu kommen. Ich war im Schnitt immer so um 18:30-19 Uhr zu Hause ....
 
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Gesellschaftlicher Zwang? Du meinst sowas wie das Rollenbild, dass ein Mann Ernährer und Versorger sein soll und die Frau die mütterliche Hausfrau, der es genügt, es sich zwischen Windeln und Küche "bequem" zu machen?

Ja, das sind gesellschaftliche Rollenbilder, aber zum Glück veraltet.

Frauen befreien sich heute noch aus diesem Zwang, etwas leben zu sollen, was ihnen nicht gefällt.

Das sollten Männer dann endlich auch mal tun.

Nein, ich meine kein Rollenbild. Sondern den Gruppenzwang, auch das zu tun was die Anderen auch tun ... um in der Gruppe (Freundeskreis) anerkannt zu sein, die gleichen Themen zu haben, die gleichen Interessen.
 
Nein, ich meine kein Rollenbild. Sondern den Gruppenzwang, auch das zu tun was die Anderen auch tun ... um in der Gruppe (Freundeskreis) anerkannt zu sein, die gleichen Themen zu haben, die gleichen Interessen.
Man kann niemanden dazu zwingen eine Familie zu gründen.
 
Abartig nur für das Verständnis einer Frau. Weil sie eben einen anderen Bezug zu einem Kind hat.
mir tun kinder unendlich leid, die in die welt gesetzt werden, weil 'man/n' halt kinder haben muss um gesellschaftlich anerkannt zu sein.
eltern - und zwar beide - übernehmen eine VERANTWORTUNG für das neue leben, das sie gezeugt haben -
und diese verantwortung kann nicht abgegolten werden durch finanzielle zuwendung.
ein kind braucht LIEBE und geborgenheit - im idealfall von BEIDEN elternteilen.
die männer, die du beschreibst, übernehmen diese form der verantwortung nicht.
ich weigere mich diese form der verantwortungslosigkeit als biologische normalität anzuerkennen.
ich hab's so übrigens auch nicht erlebt.
mein mann war in punkto hausarbeit delegieren, und darüber hinaus jede menge zusätzliche arbeit und probleme schaffen, absoluter weltmeister -
aber seine kinder hat er geliebt.
 
mir tun kinder unendlich leid, die in die welt gesetzt werden, weil 'man/n' halt kinder haben muss um gesellschaftlich anerkannt zu sein.

Ja, aber das ist (bzw. war) das gesellschaftliche Bild - Heiraten, Kind, happy Family. Das Problem ist, dass die Emanzipation (auf Grund ihrer Grundlage als Wirtschaftsförderung) hier kein alternatives Bild geliefert hat, sondern nur das Bild ergänzt hat durch Karriere und Konsum ist auch für die Frau geil - weil's halt nur ums Geld verdienen für andere geht.

Und das passt jetzt alles halt nicht mehr zusammen. Und hier wieder ein integrales Bild zu bekommen dauert einfach mehrere Generationen.

eltern - und zwar beide - übernehmen eine VERANTWORTUNG für das neue leben, das sie gezeugt haben -
und diese verantwortung kann nicht abgegolten werden durch finanzielle zuwendung.

Ja, natürlich. Aber was soll ein Paar heute sagen? Keine Kinder haben, bis wir einen Status haben, der für alle wieder passt?Dazu ist der Trieb zur Arterhaltung einfach zu stark.

ein kind braucht LIEBE und geborgenheit - im idealfall von BEIDEN elternteilen.
die männer, die du beschreibst, übernehmen diese form der verantwortung nicht.
ich weigere mich diese form der verantwortungslosigkeit als biologische normalität anzuerkennen.
ich hab's so übrigens auch nicht erlebt.
mein mann war in punkto hausarbeit delegieren, und darüber hinaus jede menge zusätzliche arbeit und probleme schaffen, absoluter weltmeister -
aber seine kinder hat er geliebt.

Warum übernehmen diese Verantwortung die Männer die ich beschreibe nicht? Da fehlt mir grade ein bisschen der Zusammenhang. Sie haben eine andere emotionale Verbindung zum Kind. Aber das heisst ja nicht, dass sie sie nicht versorgen. Sie versorgen sie im Aussenverhältnis nach dem alten Rollenbild, d.h. zu schauen möglichst viel zu verdienen, Karriere zu machen um zu verdienen, zum Teil Überstunden zu machen nur um Kind und Frau zu ernähren.'
Tja, und jetzt haben wir eine Inbalance. Die Frauen müssen mit den Kindern heute mehr herumscheissen als das früher der Fall war (gesetzlich, aber auch durch gesellschaftliche Anforderungen und aus Bequemlichkeit), gleichzeitig sollen sie aber auch arbeiten gehen, sollen oder wollen aber auch alle Unterhaltungsverpflichtungen der Famile und der Gesellschaft gegenüber erfüllen ... und das produziert Stress. Für beide.

Und was ist die Ursache? Weil hier keine organische Entwicklung passiert ist, die langsam und verträglich abgegangen wäre, sondern weil eine Ideologie aufgepfropft wurde, die einfach Chaos mit sich gebracht hat ... und wo eben die Integration noch dauern wird, und keiner weiss, wie das Ergebnis sein wird.
 
Man kann niemanden dazu zwingen eine Familie zu gründen.

Ja, nur verlierst Du dann halt alle deine Freunde, weil sie dich nerven, weil sie gute 10 Jahre nur über Kinder reden. Weil sie natürgemäß "Elterninteressen" haben, und nicht die tollen Erlebnisse. Was es ohne Kind fad macht, und mit Kind Neid weckt, wenn Du von deinen tollen Urlauben rund um die Welt erzählst. Dann noch die netten Bemerkungen, was denn nicht stimmt, dass Du noch kein Kind hast (so unterschwellig "wer versagt denn von euch?"), neue Freundeskreise bei den Freunden durch Kindergarten, Schule, Spielen ....

Also fast kein Gruppendruck.
 
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