Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Archetypisches Verhaltensmuster ... weil es um den Nachwuchs geht. Natürlich ist auch bis zu einem gewissen Grad eine emotionale Verbiundung da, aber eben nicht in der Enge wie das bei der Mutter der Fall ist.
Das ist kein Argument sich Pflichten zu entziehen, die nun mal anliegen. ;)
 
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Archetypisches Verhaltensmuster ... weil es um den Nachwuchs geht. Natürlich ist auch bis zu einem gewissen Grad eine emotionale Verbiundung da, aber eben nicht in der Enge wie das bei der Mutter der Fall ist.
es mag schon sein, dass der vater länger braucht um eine emotionale bindung zu seinem kind aufzubauen - schließlich hat er den nachwuchs nicht 9 monate in sich getragen.
moderne väter begleiten aber die schwangerschaft sehr intensiv, sind im optimalfall auch bei der geburt dabei und umsogen das neugeborene mit.
ich denke - wenn sich der 'rückstand' nicht auflöst, dann sind andere faktoren dafür verantwortlich als die biologischen.
 
Wenn ein Mann das nicht will, soll er keine Kinder zeugen oder wollen.

Richtig. Nur sind sich die wenigsten Männer dessen bewusst. Denn es ist ja gesellschatflicher Zwang da, ein Kind zu haben, sich damit zu schmücken, Teil des Freundeskreises (die alle so ziemlich zur gleichen Zeit Kinder haben) zu sein.

Das ist Blödsinn. Ich kenne genug Frauen (die Meisten eigentlich, inkl. mir) die sich sowohl in die Mutterrolle eingewöhnen mußten, wie auch erst eine Beziehung zum Kind aufbauen mußten. Am schwersten haben es da Frauen sogar, die so gar nicht der Muttertyp sind. Und Männern eine geringere Sensibilität zuzusprechen ist auch komisch. Die sind oft wesentlich empfindlicher als Frauen, nur zeigen sie´s auf eine andere Weise vllt.

Klar gibt es Frauen die gar nicht der Muttertyp sind, so wie es Männer gibt die besser mit Kindern können als manche Frau. Die sind aber nicht der Normalfall, sondern Ausreisser im statistischen Mittel.
Durchschnittlich wird der Mann aber in unserer Gesellschaftsform sensibler ... weil ihm die desensibilisierenden Ereignisse fehlen, die für Naturvölker normal sind.

Achso, plöde Muskelprotze ohne Hirn und Plan sind sie auch?

Wenn Du das gerne so sehen möchtest. Schon klar, Du darfst über Männer herziehen, aber wenn man mal die andere Seite beleuchtet, dann zieht man über sie her. Krause Logik ....
 
Nur sind sich die wenigsten Männer dessen bewusst. Denn es ist ja gesellschatflicher Zwang da, ein Kind zu haben, sich damit zu schmücken, Teil des Freundeskreises (die alle so ziemlich zur gleichen Zeit Kinder haben) zu sein.
Gesellschaftlicher Zwang? Du meinst sowas wie das Rollenbild, dass ein Mann Ernährer und Versorger sein soll und die Frau die mütterliche Hausfrau, der es genügt, es sich zwischen Windeln und Küche "bequem" zu machen?

Ja, das sind gesellschaftliche Rollenbilder, aber zum Glück veraltet.

Frauen befreien sich heute noch aus diesem Zwang, etwas leben zu sollen, was ihnen nicht gefällt.

Das sollten Männer dann endlich auch mal tun.
 
es mag schon sein, dass der vater länger braucht um eine emotionale bindung zu seinem kind aufzubauen - schließlich hat er den nachwuchs nicht 9 monate in sich getragen.
moderne väter begleiten aber die schwangerschaft sehr intensiv, sind im optimalfall auch bei der geburt dabei und umsogen das neugeborene mit.
ich denke - wenn sich der 'rückstand' nicht auflöst, dann sind andere faktoren dafür verantwortlich als die biologischen.

Es ist trotzdem eine andere Qualität, sowohl in der in der Bindung als auch im emotionalen Erleben des Mannes. Für die Frau ist das Kind immer - aus naheliegenden Gründen - ein Teil von sich selber. Für den Mann ist das Kind "sein Kind" - etwas, das eher mehr mit Stolz, mit Beschützen, teilweise auch mit Besitzen zu tun hat.

Der Rückstand ist für den Vater alleine deshalb nicht aufzuholen, weil in den meistens Fällen aus naturgegebenen Gründen die Mutter das 1. Karenzjahr machen muss. Und damit verliert der Mann 1 ganzes Jahr an Beziehung zu seinem Kind, vor allem wenn er es nach der Arbeit nurmehr schlafend antrifft und eigentlich nur Wochenendpapa ist. Und Babys vergessen innerhalb etwa 1 Woche ..., gerade da ist also der intensive Kontakt unbedingt notwendig um für das Baby überhaupt mehr zu sein als nur jemand Fremder.
 
Seit wann ordnet sich ein Haushalt dem Lustverhalten eines Mannes unter?

Manche Sachen gehen, manche Sachen gehen nicht.

Mein Mann.... der ist im Kern auch sehr gemütlich (Aszendent Stier, die haben Sitzfleisch :ROFLMAO:). Und das Thema Lust hatten wir auch damals. Er musste auch erst lernen, wie Haushalt funktioniert und ich habe ihn dabei sehr unterstützt, indem ich gesagt habe: "Ja, es braucht viel Übung und Disziplin dazu. Ich musste das selbst lernen. Es gibt Einbahnstraßen und Kreisläufe. Und jetzt machst Du das alles mal alleine und sagst mir, wann ich den Müll runterbringen soll und ich nörgel dich dann an, und dann sagst Du mir, wie sich das anfühlt." Ich zog mich vornehm zurück und er kam kräftig ins Schlingern, was ganz normal ist, wenn man das nicht gelernt hat.

Einen Haushalt so effizient führen, dass man möglichst wenig Aufwand hat, ist toll. Aber dazu muss man nun mal Dinge sofort erledigen, nicht erst, wenn sich ein Staudamm an Müll aufgetürmt hat, oder Massen an Geschirr in der Küche stehen, bis Mann mal Lust hat was zu tun. Und wenn man es zu zweit schafft, sich gut zu organisieren und einen Schlag reinhauen kann, ist der Drops mit einer halben Stunde Arbeit am Tag pro Nase ganz bequem gelutscht (wenn man nur zu Zweit lebt, ohne Kinder). Und am Sonnabend nach dem Frühstück eine größere Aufgabe gemeinsam zu erledigen. Mit Musik und guter Laune. Auf den Sauberkeitsgrad haben wir uns geeinigt und einen für beide lebbaren Kompromiss gefunden. Er schaut so aus, dass zu jeder Zeit Besuch kommen kann. Und der Garten ist von mir nach Permakulturgrundsätzen nur wenig arbeitsintensiv angelegt.

Ja, na dann ist es eh ok. Machen andere Paare genauso. Und wenn sie es nicht machen, hat das mit ihr genauso zu tun wie mit ihm.

Und wenn einer von uns krank ist, macht der andere die Arbeit vom Partner selbstverständlich mit. Es wäre gemein, etwas liegenzulassen und zu warten, bis es sich aufstaut und der andere nacharbeiten muss. Im Job verhält man sich schließlich auch nicht so aszoial den Kollegen gegenüber und wenn, nennt man das zu Recht Mobbing. Überhaupt, den Haushalt wie Arbeit zu betrachten und zu organisieren, ist eine sehr gute Idee.

Das ist ja wohl selbstverständlich, dass man den Partner unterstützt, wenn er krank ist.

Ich finde, man sollte in der Schule wieder Hauswirtschaft als Fach einführen, verpflichtend für alle Kinder, Jungs und Mädchen.

Bei uns ist das in der Hauptschule seit über 10 Jahren der Fall. Ob im Gymnasium auch, weiss ich aktuell nicht, gehe aber mal davon aus, nachem das ja jetzt Einheitsbrei geworden ist.
 
Es ist trotzdem eine andere Qualität, sowohl in der in der Bindung als auch im emotionalen Erleben des Mannes. Für die Frau ist das Kind immer - aus naheliegenden Gründen - ein Teil von sich selber. Für den Mann ist das Kind "sein Kind" - etwas, das eher mehr mit Stolz, mit Beschützen, teilweise auch mit Besitzen zu tun hat.
dann hat mann eben nicht verinnerlicht, dass es genauso teil von ihm ist.
Der Rückstand ist für den Vater alleine deshalb nicht aufzuholen, weil in den meistens Fällen aus naturgegebenen Gründen die Mutter das 1. Karenzjahr machen muss. Und damit verliert der Mann 1 ganzes Jahr an Beziehung zu seinem Kind, vor allem wenn er es nach der Arbeit nurmehr schlafend antrifft und eigentlich nur Wochenendpapa ist. Und Babys vergessen innerhalb etwa 1 Woche ..., gerade da ist also der intensive Kontakt unbedingt notwendig um für das Baby überhaupt mehr zu sein als nur jemand Fremder.
es gibt selten kleinkinder, die von ca 17h abends bis 7h morgens durchschlafen.
 
Machen andere Paare genauso.
Die wo sich die Frau emanzipiert hat und den Mann entsprechend die Bedingung stellt: willst Du mit mir zusammen sein, dann teilen wir und alle Aufgaben.

Das ist ja wohl selbstverständlich, dass man den Partner unterstützt, wenn er krank ist.
Dann frage ich mich, wieso so viele Frauen stöhnen, dass der Mann währenddessen einfach nur das Allernötigste gemacht hat und sie Berge von Schmutzwäsche vorfindet, ein schmuddeliges Bad usw.
 
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Dann frage ich mich, wieso so viele Frauen stöhnen, dass der Mann währenddessen einfach nur das Allernötigste gemacht hat und sie Berge von Schmutzwäsche vorfindet, ein schmuddeliges Bad usw.

Weil es eben auch das gibt. Die europäische Gesellschaft ist num mal in Bezug auf Partnerschaft derzeit in einem Umbruch. Und das wird auch noch ein paar Generationen so bleiben.
 
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