Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Hier muss ich ergänzen, dass es keine Garantie gibt, dass es funktioniert. Denn die Kinder testen. Und das haben sie auch bei meinem Mann gemacht und die ersten male, wo er sie ins Bett brachte waren laut und wild und für ihn sicher hart. Respekt muss sich scheinbar erstmal erarbeitet werden. Nur weil man Elternteil ist, bedeutet es nicht, dass man automatisch diesem Menschen folgt.
Und darum ist der Tipp, soll er schauen wie Frau es macht - wohl eher doch daneben. Nein, er soll seine Methode entwickeln. Muss selbst den Punkt erreichen, sich durch zu setzen. Und ja, sowas ist Arbeit. Und oft ganz schön anstrengend, aber auch sehr schön. Die kann einem auch niemand abnehmen oder zeigen wie es geht (ist auch stets im Wandel).
Wir hatten einst den Punkt, dass die Kinder ihren Vater regelrecht abgelehnt haben. Sie wollten nichts erzählen, wenn er dabei war. Sie wollten bestimmte Dinge nicht machen, wenn er im gleichen Raum war. Von ihm nichts vorgelesen bekommen usw. Ist das nicht traurig? Wenn sie sich mir gegenüber so verhalten hätten, hätte es mir das Herz gebrochen. Dennoch musste es fast bis zur Scheidung kommen, bis er anfing, ein paar Dinge zu ändern.


LoL - man sollte des Thread jetzt dann schließen. Dir zuliebe.

Weil je länger er dauert, desto absurder werden deine Beiträge. Du hast dich da schon ganz schön in was reingeritten.

:o
Zippe
 
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Ja, aber Du musst davon ausgehen, dass ein Mann das gar nicht will.

Aha, eine Frau muss also davon ausgehen, dass Männer stinenfaul und dazu noch Lügner sind, wenn sie ihnen sagen: "Ja mein Herzblatt, natürlich ziehe ich mit dir gemeinsam unsere Kinder auf und teile mir alle Aufgaben mit dir."

Sind Faulheit und Lügen dann das fehlende Beinchen des Fleißigkeits- und Aufrichtigkeitsgen beim Y-Chromosom? :ROFLMAO:
 
hab' lange überlegt - wüsste aber nicht, wie ich das machen sollte.
liegt vielleicht daran, dass mir machtausübung so gar nicht liegt.

nach meiner erfahrung erweist sich die qualität einer beziehung in krisensituationen - tja, und dann ist es oft schon zu spät.

fähigkeit und bereitschaft die bedürfnisse des anderen - natürlich auch die eigenen - auch ohne ausgesprochene einforderungen - zu erkennen und wechselseitig für einander da zu sein, würde ich nicht am geschlecht festmachen, sondern sind eine frage der menschlichen reife und empathiefähigkeit.
die lernfähigkeit und lernwilligkeit sind auch sehr wesentliche faktoren - auch nicht geschlechtsspezifisch.
nach meinen eheerfahrungen müsste ich mich zwar bei jenen einreihen, die einseitig schuld zuweisen - kann es aber nicht, denn ich war halt auch nicht reif genug um die anzeichen frühzeitig zu erkennen.
außerdem kenne ich genug frauen, die ebenfalls egozentrisch handeln.
die angeführten beispiele aus dem haushalt kratzen zu sehr nur an der oberfläche, um den kern des problems auszumachen.

Ich habe da zb. eine Arbeitskollegin, die stellt sich absichtlich manchmal ein bisschen blöd und spielt das "Blondinchen", um zu sehen, wie Klienten darauf reagieren.

Da gibts dann jene, die sie trotzdem ganz normal behandeln und jene, die sich aufgrund des vermeintlichen Dummchendaseins Dinge herausnehmen, die ihnen nicht zustehen.

Wenn es richtig derb wird, kann diese Kollegin jedoch mit Geschützen auffahren, da rudern die Herren der Schöpfung ganz schnell zurück und hinterlassen einen völlig verwirrten und eingeschüchterten Eindruck - ein herrlicher Anblick.

Es zeigt sich hier aber ganz klar, daß sich da jemand schon darüber bewusst ist, was in Ordnung ist und was nicht...aber - und das ist eben der feine Unterschied - nicht jeder verhält sich wie ein Arschloch, bloß weil es möglich ist und man ja mit jemandem machen kann, was man will.
 
... aber die meisten Männer haben eben nicht so die emotionale Verbindung, und es trifft sie nicht so sehr ... die Frau ist ja für die Versorgung da - und das ist für die meisten Männer das Wichtigste - dass es den Kindern gut geht.
Wieso will er, dass es Menschen gut geht, zu denen er keine emotionale Verbindung hat?
 
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Wieso will er, dass es Menschen gut geht, zu denen er keine emotionale Verbindung hat?

Archetypisches Verhaltensmuster ... weil es um den Nachwuchs geht. Natürlich ist auch bis zu einem gewissen Grad eine emotionale Verbiundung da, aber eben nicht in der Enge wie das bei der Mutter der Fall ist.
 
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