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Den Umgang mit der eigenen Spiritualität lernen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Mr.B.Rasta, 25. April 2007.

  1. Moirra

    Moirra Aktives Mitglied

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    4. August 2005
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    ja das verzeihen ist so eine sache...

    Ich habe meine mutter verziehen, alles vom herzen Jesus weist das...aber.ich habe ir 7 mal verzien 77 mal 700 mal und das nimt kein ende, wenn ich kontakt mit ihr habe sie setzt immer noch ein drauf.

    Ich habe zu Jesus gesagt: Siehst du wievielmal habe ich verziehen, und die wird sich niemals enden..ich bin müde von verzeihen, bitte ich will nicht mehr, genug..ich habe in mein leben auch anderes zu tun als mich nonstop beschäftigen mit ihr zu verzeihen und kam habe ich verziehen kommt was neues

    Jesus sagte zu mir:

    Es war eine frau und die hatte eine tochter, ein mörder hat sie umgebracht, sie hat sich jahre lang gequält mit has gedanken gegen dem man was hat ihre tochterr umgebracht, und nach lange zeit hat jesus zu sich gerufen und gesagt: Warum muste das passieren, ich will nicht mehr in hass leben es zerfresst mich innerlich...Jessus sagte: du sollst ihm verzeihen, dann must du nicht mehr in hass leben. Sie hat eine bibel gekauft hat sie mit eine karte dem man ins gefägnis geschickt mit wörte: ich habe die verziehen, und schau das dir gott auch verzeiht..Das war es, sie hat verziehen, aber nicht angefangen kuchen für ihm backen und ihm wochentlich besuchen.

    Ich habe begriffen, ich habe verziehen, aber ich bin nicht verpflichtet weiter kontakt mit meine mutter zu haben, und ihr damit ermöglichen mich wieder in situation zu bringen wo ich immer wieder verzeihen muss.

    Das war es ich liebe sie aus der ferne. Aber ich werde keine kuchen backen und sie wochentlich besuchen.

    Fallst du leute hast, wem du nicht verzeihen kannst, weil dich dauern verletzen, ist besser die mit deine abwezenheit zu beschenken.
    Das ist besser für beide seiten.

    Na ja falls sich um komplizierte fälle handelt, kanst du mirr konkret in PN schreiben, wenn du nicht öffentlich willst, und wir versuchen gemeinsam das problem zu lössen.

    Glaub mir, wenn mann niemandem mehr kennt, wem man nicht verzeihen kann, ist das wahre erlösung.

    :liebe1: Miriam
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Mr.B.Rasta

    dieser Thread kitzelt mich schon seit Tagen. Nicht dass ich von besondern Fähigkeiten zu berichten hätte, aber ich möchte hier mal gern meinen eigenen Weg reflektieren...

    Die aktive spirituelle "Arbeit" hab ich erst anfang des Jahrtausends begonnen, obwohl natürlich ALLES vorher Vorbereitung dazu war. Aber nun kam eben die Wende in die Bewusstheit und ich fühlte, dass ich Meditation erlernen wollte und mich auf das einzulassen, was daraus erwächst.

    Der erste tiefgreifende Schritt war, dass ich ziemlich plötzlich alles sein ließ, was Ablenkung verschafft. Keine Stadtbummel mehr, keine sonstige gesellige Unternehmungslust, keine "Hobbys". Ich wünschte Raum für's Nichtstun und der öffnete sich automatisch durch das Weglassen von allem Unnötigen. Das Wichtigste wurde die Ruhe. Aber keine Ruhe die rumdösen lässt, sondern Ruhe in innerer und äußerer Betrachtung. Bin viel Spazieren gegangen (tue ich heute noch) und schaute mir genauer an, was mir entgegenkam. Wie die Blüte der Nachtkerze sich öffnet, wie Katzen sich bewegen oder auch ruhen, welche Konstellation entsteht, wenn Igel, Katze und ich einander begegnen und wahrnehmen... Und parallel kam die Innenschau, das Wahrnehmen von körperlichen Spannungen, das Beobachten von Empfindungen und Emotionen...

    Es folgte eine Zeit in der ich eine neue Art der Aktivität kennenlernte, indem ich einfach tat, was früher nicht ins Spektrum meiner praktischen Fähigkeiten passte. Ich reparierte unser Auto (Marderschaden) und wurde Klemptner im eigenen Haus, nähte eine 2x2-Meter-Decke aus frischer Schafwolle und so. Einfach durch beobachten und selbständiger Schlussfolgerung... das ging ganz leicht.

    Und dann begannen körperliche Auffälligkeiten in Folge meiner spirituellen Praxis. Starke Hitzeanwandlungen gefolgt von eisiger Kälte und Ganzkörperschmerzen... Die bequeme, rein entspannend wirkende Phase der Meditations- und Yogapraxis war erst mal vorbei, die Blockaden meldeten sich und wollten bearbeitet werden. Hab dann (das hat mir meine begleitende Meditationslehrerin beigebracht) einige Wochen lang fast täglich ein-bis drei Stunden in Tiefenentspannung verbracht und bin mit dem Bewusstsein in die chronisch verspannten Körperstellen gegangen. Habe die Ton- und Farbfrequenz gesucht, in der die jeweilige Stelle in Schwingung kam und habe sie durch meine Vorstellungskraft klingen lassen. Bis der Zeitpunkt kam, dass ein riesiger Schmerz raus wollte. Und als ich ihm schließlich erlaubte mich ganz zu erfassen, öffneten sich Vorleben, bzw. Situationen, die mir diese Spannungen eingebracht hatten. Das ging allerdings sehr tief. Hab das Päckchen die Woche drauf mit einem Rebirther ausgepackt und die Hauptangelegenheit, die da seit Jahrhunderten in mir schiefhing, wieder ins Gleichgewicht gebracht.

    Nun ging es mir für einige Zeit wieder besser, ich wurde wesentlich freier. Aber ich erlebte dann eine Zeit der Umorientierung und konnte nicht mehr sehen, wo mein Weg eigentlich entlang geht. (Die vorige Richtung war ja aufgelöst) Ich fühlte mich wie in einem dunklen Keller, wo ich mich an den Wänden entlangtaste oder in einem Labyrint, wo der Ausgang nicht sichtbar ist. Eine kritische Zeit, denn ich konnte überhaupt nicht erahnen, wo das alles hinführt. Konnte mich nicht "begründen" vor andren, denn ich ließ ja nur los, ohne noch eine Idee vom andren Ufer zu haben. Konnte für mich selbst nicht wissen, ob das für mich gut ist, was ich mir hier erlaube. Denn ich war weitgehend "unnütz" in dieser Zeit.

    Hab dann sehr viel gelesen und das war sehr wichtig für mich. Alles mögliche über alle möglichen Arten von spirituellen Wegen... Lebensberichte und Bücher über "Systeme". Das Vedanta hat mich zB damals tief beeindruckt... In all den Büchern fand ich mich wieder. Und mir war die Vielseitigkeit der Bücher wichtig, um nicht in eine ideologische Richtung gezogen werden zu können. Ich wollte mich ja in die Weite entwickeln...

    In der Zeit hat für mich die freie Improvisation in der Musik an Bedeutung gewonnen und ich beschäftigte mich regelmäßig damit. Und ich fing eine Ausbildung in Shiatsu und Energiearbeit an. Mein sonstiger Job war das private Unterrichten von Violinschülern. Ach ja, und ich nahm selbst wieder Violinunterricht, um noch nachzuholen, was ich früher in der Ausbildungszeit verpasst hatte. Da ging dann noch mal eine Menge voran und ich konzertierte auch.

    Parallel ging die Forumszeit hier los und der Ausstausch über die Wege und Perspektiven... Wir gründeten die Pyramidenmeditationen. Da hab ich viele intensive Erfahrungen gemacht, die mein Sensorium stark geschärft haben. Ich wurde unabhängiger von meiner Meditationsgruppe und freier in meiner eigenen Art des Umgangs mit Spiritualität. Aber im letzten Frühsommer kam ein Zeitpunkt, wo ich mich überforderte mit dem was ich im Forum angefangen hatte und was ich in meinem Leben zu bewältigen hatte.

    Das Thema Dualität machte sich riesig breit, wohin ich schaute und ich hatte nur noch Lust auf Einsiedelei, um meinen Frieden wieder zu finden. Ich stieg aus dem Forum aus (blubb-Thread) und ging ganz in mich. Als ich anfang September einen Ort für vorrübergehendes Einsiedeln gefunden hatte (ich lebe sonst mit Ehemann und zwei jugendlichen Kindern), bekam ich Krebsdiagnose. Ich ging dann nur eine Woche weg, aber immerhin. Diese Woche war bedeutsam für mich, sehr friedlich, sehr zentrierend und voller Eindrücke, die mir zeigten, wo ich mich gut fühle und was das ist, mit dem spirituellen Weg...

    Dann hab ich meine Schüler angerufen und ihnen gesagt, dass ich ein halbes Jahr wegen Krankheit pausiere. Ließ mich operieren und im Winter folgten die Bestrahlungen, die mir nahegelgt worden waren. Die Zeit nach der OP nutzte ich, um alles loszulassen, was früher für das Gefühl der Stärke in mir gesorgt hatte. Die Geige blieb schon seit anfang Sommer im Kasten. Ich verdiente nichts mehr, da keine Schüler, ich konnte als Familienmitglied nicht mehr viel leisten, da im Zustand der Schwäche. Und genau das war meine Medizin. Ich verlor endlich meinen Ehrgeiz, den Druck, irgendetwas anstreben zu müssen. Aus dem Wenigtun wurde Nichtstun. Heilsames Nichtstun. Ich beobachtete, was bleibt, wenn ich einfach nur bin. Und das war das Entscheidende. Ab da ging es dann wieder bergauf. Inzwischen fühle ich mich wieder gesund und seit zwei Wochen unterrichte ich meine Schüler wieder...

    Was Fähigkeiten betrifft... Ich wende das, was ich in der musikalischen freien Improvisation gelernt habe auf meine ganze Lebensweise an. Präsenz und offener Umgang mit dem was IST. Bin sensibler für Energiewahrnehmung, habe meist guten Kontakt zwischen mir und dem was ich erlebe :) , will heißen, es gibt keinen besonderen Unterschied mehr zwischen innen und außen und ich lebe in einem Zustand der Synchronizität. Mein Erleben ist mein Meister. Noch immer weiß ich nicht, was werden wird, aber ich lebe derzeit in einem Zustand des Friedens und habe gar kein Interesse mehr, mich außerhalb der Präsenz zu bewegen. Muss also auch meine Zukunft nicht wissen, denn sie entsteht ohne hin aus dem, was ich schöpfe. Mir ist klar, dass ich schicksalsmäßig die riesen Chance habe, mir die Ruhe zu erlauben, die ich brauche für diesen Lebensstil. Das ist eben JETZT dran bei mir und gut so.

    Thanks,
    :liebe1:
    K.S.
     
  3. Moirra

    Moirra Aktives Mitglied

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    Es shceint so das wenn die seele vorschriten machen will. must das ego weichen. Und dieses ist meistens, zuerst eine schmerzhafte erfahrung, so wie eine wanderung durch ein finsteres tall.

    Komische weise wenn sich seele "reinigt" kommen oft alte schmerzhafte errinerungen hoch. Also ich habe es erlebt, als wenn ich alles in einem schnelllauf wieder erneut erleben muste, damit ich es all für alle mall verabschieden kann.

    Und wenn der spuck einmal vorbei ist, lebt man endlich in HEUTE, und nicht mehr gestern oder morgen.

    Dazu ein schönes zitat von Jesus:

    Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken sollt,
    noch um euren Körper, wie ihr euch kleiden sollt.
    Das Leben ist mehr als Nahrung und der Körper mehr als die Kleidung.
    Beobachtet die Raben, die weder Vorratskammer noch Scheune haben,
    und euer himmlischer Vater nährt sie.
    Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
    Aber wer von euch, die ihr euch sorgt,
    vermag seine Lebensdauer auch nur um eine Elle zu verlängern?
    Wenn ihr nun auch das Geringste nicht vermögt,
    warum sorgt ihr euch um das Übrige?
    Und was sorgt ihr euch um Bekleidung?
    Beobachtet die Blumen des Feldes, wie sie wachsen;
    sie mühen sich nicht und sie spinnen nicht.
    Aber ich sage euch, selbst Salomon in all seiner Herrlichkeit
    war nicht so bekleidet wie eine von diesen.
    Wenn aber Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht
    und morgen in den Ofen geworfen wird, in dieser Weise kleidet,
    wieviel mehr euch, Kleingläubige?
    Sorgt euch deshalb nicht, indem ihr sagt: 'Was sollen wir essen?'
    oder: 'Was sollen wir trinken?' oder: 'wie sollen wir uns bekleiden?'.
    Ängstigt euch nicht, denn nach all dem trachten die Völker der Welt;
    aber euer Vater weiss, dass ihr dessen bedürft.
    Doch trachtet nach dem Königreich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit
    und all dies wird euch hinzugefügt.
    Sorgt euch also nicht um den morgigen Tag,
    denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.
    Jeder Tag ist für sich selbst schlecht genug.


    Oder auch gut genug, oder ?

    Meine oma hat immer gesagt, das alles schlechtes kann für was gut sein.

    Und noch was , jede mensch hat besondere fähichkeiten, und musik das ist einfach klangen-magie.

    Man soll nicht mit gewalt versuchen fähichkeiten zu erlangen welcher er nicht hat, sondern aber die pflegen und entfalten was er hat.


    Alles liebe:liebe1:

    Miriam
     
  4. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Moirra, ich lese dich sehr gerne. Auch deine Abenteuergeschichten aus denen deine innere Freiheit leuchtet.

    Nochmal zu den Fähigkeiten... die Inder nennen das Siddhis. Natürlich stellen sie sich zunehmend ein. Aber es geht nicht um sie. Sie werden höchstens Werkzeuge...

    :liebe1:
    K.S.
     
  5. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

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    291
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    München
    Hallo Saraswati,

    vielen Dank für deinen Beitrag, ich weiß erst mal nichts anständiges was ich sagen soll weil jetzt hast du mit deinen Worten gerade was aus mir rausgeholt weil du meinen tiefsten Wunsch angesprochen hast.

    ICH WILL AUCH ENDLICH!!!!!!!!!!
    keinen dummen Ehrgeiz, andauernd denken ich müßte dies oder das erreichen, oder wie Miriam gesagt hat: Fähigkeiten erlangen die man nicht hat.
    Ich hab es satt dieses gehetzte, nervöse Tier zu sein, dem ich mich aber mit Leidenschaft hingebe.
    Einfach mal ruhig sein, still bleiben können, über Wochen.
    Mein ganzes Leben ist ein verzweifeln an mir selbst und ein denken ich müßte großes und besonderes erreichen.
    Ich kann so selten etwas aus wahrer Freude tun.
    Ich hab mich selbst in eine vom Gewissen her aussichtslose Lage gebracht und weiß nicht ob ess Segen oder Fluch ist.
    Ich bin nur geblieben weil ich mir geschworen habe mit dem weglaufen aufzuhören, doch diese Situation macht mich wahnsinnig, wie ein Tiger im Käfig, oder ich mach mich selbst wahnsinnig(wie immer).

    Mein Problem liegt nur in mir, es ist nicht meine äußere Situation und wenn ich mich ändere soll es angeblich verfliegen.

    Ich hab mir schon oft eine Krankheit gewünscht um hier rauszukommetn, hab gebetet krank zu werden usw.
    Hab eine Zeitlang gedacht ich bekomm Magenkrebs, weil das brennen im Bauch nicht aufgehört hat.
    <ich kenn den frieden von ein paar Momenten, manchmal fährt er durch mich durch, dann weiß ich noch das es ihn gibt.
    Ich bin wie ein kleines Kind das sagt: ICH WILL ABER NICHT!!! ICH WILL DIESES LEBEN NICHT!!!

    Ich treffe immer wieder unglaubliche Menschen, bei denen mir unheimlich wird weil ich weiß sie kommen nur als Spiegel um mir meinen abgespaltenen Teil zu zeigen.
    Jetzt hab ich zwei sehr intensive Monate hinter mir, in denen eine Veränderung in mir geschehen ist und plötzlich hat die "ganze Welt" anders auf mich reagiert, oder es hat sich halt alles verändert und jetzt, seit ein paar Tagen geht alles wieder den Bach runter.
    Ich verurteile wieder so viel und fühle nichts mehr.
    Ich will das nicht mehr, ich will das es aufhört, daß ich endlich aufhören kann damit. Es ist eine Sucht.
    Ich werde alles dafür tun, egal wen ich dafür verletzen muß, doch ich will nicht das es so geschieht. Es muß auch friedliche Lösungen geben
    Ich schaffe es nicht mir mein Recht für mein Selbstbestimmtes Leben zu nutzen.
    Wann ist es Egoismus, wann Bedürfnisse, ist es nicht das gleiche?
    Darf ich so Leben wie ich Bock hab, oder ist das eine Vorstellung von einem verwöhnten Weichei?
    Es gibt Menschen die haben wirklich heftiges erlebt(wie du Miriam), hab ich da überhaupt ein Recht Wünsche zu haben und unzufrieden wie ein bockiges Kind zu sein?
    Ich kann mich nicht verändern, ich kann nicht loslassen und irgendwann bekomm ich Krebs deswegen.
    Dann passieren wieder mystische Sachen, aber das findet alles wegen meinem eingesperrten Kopf statt.
    Manchmal, wenn ich mit den richtigen Leuten zusammen bin werde ich aufeinmal wunderschön und mach die anderen auch wunderschön.
    Denn wenn ich schön bin kann ich die Schönheit des kosmischen Wesens der Menschen sehen und eigentlich bin ich so voller Liebe die mich wahnsinnig macht, denn ich kann sie nicht rauslassen oder will sie meinen nächsten nicht geben, dann werde ich wütend und häßlich, doch nach außen kommt davon nur die Spitze vom Eisberg, mit dem Rest zerstör ich mich und fühle mich wie tot oder wie ein rasendes Tier im Käfig.
    Ich kann mich nur unglücklich machen, das ist meine Fähigkeit in der ich am besten bin.


    Ich glaube ich will fremdgesteuert sein, weil ich nicht begreife was es heißt die Verantwortung zu übernehmen.

    Ich träume von einer Freiheit die in meiner Phantasie lebt, aber sind es nur kindische Vorstellungen von einem immer "angenehmen" Leben.
    Peter Tosh hat gesagt:" Give up your foolish plans and become a man"

    MEine Gedanken vom Leben sind so:

    Tief hinein in den Saft des Lebens will ich gehen
    in der Dämmerung zwischen Licht und Dunkelheit stehen
    Stürme toben auf der Leinwand meines Geistes
    So verführerisch , das dunkle Gewand
    Als mit der Lust die Unschund schwand
    Glückseligkeit die Holde und der schiere Wahnsinn
    Der Eintritt in die unendlichkeit, der Konsens dahin
    Mein Seelenwalzer, bin Tänzer und getanzter
    Nehmt ihn mir noch nicht meinen Herzenspanzer
    Lasst mch noch ein wenig schlafen in der Dämmerung
    Das Licht so gleißend hell, Himmelsgesang
    Verloren in Spiralen die seltsame Türen sind
    Kräfte begehren auf die scheinbar mir bestimmt
    Immer Angst doch voller Neugier, die bislang siegte
    kommt jetzt dazu der Schritt nach vorn, der den Krieg kriegte
    Um zu sehen, schmecken und zu fühlen was bislang ich nur in träumen liebte
    Bin aus verwelkter Blüte, neues, nacktes Korn
    neuausgetrieben um von vorn zu lieben

    Diese Kraft fühl ich manchmal in mir, keine Ahnung ob das Illussion oder Wunsch oder was auch immer ist

    Ich bin nicht zu halten, du kannst mich nicht fassen
    es legt mir fern dich zu lieben oder zu hassen
    Ich ziehe und fliege und bin überall
    vom höchsten Gipfel ins dunkelste Tal
    Ich bin heiß und ich bin schnell
    streife eiskalt dein dich schützendes Fell
    Halte mich nicht
    Denn ich bin der Wind und ich bin die Freiheit
    Ein göttlicher Stoß, stelle dich und sei bereit

    Ich treibe euch Blätter, ihr Kinder des Wind
    laßt euch fallen, spürt meine Kraft, blind
    Hab tausend Gesichter, nenn mich Schizophren
    doch hast mein einzig wahres jedesmal gesehn
    Umarme mich nicht mit verlorenem Leid
    Ich bin hier und zugleich unendlich weit
    Halte mich nicht,
    Denn ich bin der Wind und ich bin die Kraft
    bin der Atem der Nacht gehüllt in Leidenschaft

    Stelle dich nicht gegen mich, öffne dein Herz
    ich trege ihn davon, den Kummer und den Schmerz
    Ich stürme in Dir und zerreiße dein ICH
    weine nicht es wäre schwach und vergeblich
    Laß dich fallen und ich trage dich fort
    Denn du bist taub und ich bringe das Wort
    Halte mich nicht, denn ich bin der Wind und ich bin hier
    bin sanft wie ein Engel und wild wie ein TIER

    fÜR WAS SCHREIBE ICH DAS? Um zu zeigen was in mir vor sich geht und das ich nach außen fast immer das Gegenteil bin.
    Ich komm nicht raus aus meinem Gefängnis und was ist spiritueller als sich zu leben?
    Meine Gefühle leben nicht, denn täglich grüßt das Murmeltier
    Ich fühle mich als ob ich mein ganzes Leben noch nie am Leben teilgenommen hab, nur versucht habe Erwartungen gerecht zu werden, denen von anderen und die die ich mir im ÜberIch herangezüchtet hab.

    Du hast geschrieben Miriam dass Jesus gesagt hat: "Um nie einem Menschen wehzutun muß man schlauer sein als eine Schlange"
    Ich schaff das nicht und lebe nur für Wünsche anderer, weil ich vor meinen Wünschen Angst habe oder den glauben an mich verloren habe und jedes mal wenn ich meinem Spirit gefolgt bin, bin ich im Chaos gelandet.

    Das was ich für meine Spiritualität halte, das was Leben will in mir, ist für mich mit nichts in meinem Leben vereinbar und handle wie mit Absicht gegen meine Wünsche und bestrafe mich dafür so zu sein wie ich bin.
    Ich mache immer die selben Fehler, immer und immer wieder und drehe mich im Kreis.
    Danke fürs zuhören, bis nachher
    Mr.B.Rasta
     
  6. Moirra

    Moirra Aktives Mitglied

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    Liebe Saraswati:liebe1:

    danke für deine wörte

    es ist egal was zu nahmen wir fähigkeiten geben, es ist auch egal wie wir gott nennen.
    Ich habe meine fähichkeiten von gott bekommen, weil er mir vertraut, was für ein geschenk, gottes vertrauen.

    Eines tages wo ich drauf gekommen bin das er mir mehr vertraut als ich mir selbst, habe ich geheult wie ein kleines kind.

    Ich wir auf gar kein fall übermütig sein, aber er hat mich mit kräfte und macht beschenkt, das es kaum jemand andere auszuhalten werde, dieses nicht für eigenes vorteil zu benutzen.

    Aber ich weis, ich habe meine gabe um anderem zu helfen, und das tue ich, unnermüdlich, Und gott sei dank, habe ich versuchung bekämpft, mit diese gabe viel geld zu machen. Mitt gottes hilfe bin ich von diese versuchung frei.

    Und ich weis jetzt, das alle die schrekliche sachen was ich erleben müste, waren nur vorbereitung auf meine aufgabe, weil die mir in endefekt nicht so viel geschadet haben, aber mich sehr stark gemacht haben.

    Daher bin ich jetzt gott dankbar für alles schlechtes was ich erfahren dürfte.

    Ich habe niemals gedacht das ich dieses satz sagen werde ha ha:weihna1

    Alles liebe:liebe1:

    Miriam
     
  7. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Was für ein starker Text!
    So eine Kraft!
    Klingt sehr nach Kundalini.
    Ich lass das mal auf mich wirken
    und schreib später was dazu.

    Du bist ja irgendwie der geborene Rapper
    wenn diese Texte wirklich von dir sind.
    So ein Rhythmus, so eine Intensität
    in Inhalt und Ausdruck.
    DANKE!


    Mehr später...

    :liebe1:
     
  8. Moirra

    Moirra Aktives Mitglied

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    Ja irgentwie kling das nach "götliche" rap. Was für ein talent. Was für worte! Vieleicht ein neuer Eminem ?

    Wie were es hiemit: Ihr seid doch beide musikalisch, oder ?

    Eine kleine "götliche" band zu grunden, ihr beide ? hi hi:banane:

    Miriam
     
  9. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin nicht Rapper
    meine Musik ist ganz anders...
    aber beides ist was
     
  10. Moirra

    Moirra Aktives Mitglied

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    Lieber Rasta:

    Man machts sich selber zum geheztes tier, ind dem man sich unmenge aufgaben vorschreibt, die zu erfülen sind, damit man sich als "erfolgreich" bezeichnen kann.

    Und warum ? Nun das alles ist nur ein schrei nach LIEBE. man denkt sich wenn man schöner, besser, erfolgreicher wird oder man vieles bessitzt, das man mehr GELIEBT wird, und damit endlich glücklich.

    Das ist die sache, was uns menschen in verschiedene TATEN und oft auch UNTATEN treibt. Hunger nach LIEBE.
    Manche denken sich das wenn viel macht bessitzen, mehr geliebt werden.
    Manche denken sich wenn schöner werden, werden mehr geliebt.
    Manche denken wenn reicher werden die mehr geliebt.
    Manche denken sich das wenn gefürchtet werden, werden sie mehr geliebt.
    Manche denken sich wenn bewundert werden werden mehr geliebt.

    Aber die warheit ist:

    Am meistens wird der geliebt was am meistens liebt.

    Nun, viele leute wissen nicht was es heist am meistens lieben.

    Darum sagen oft viele, ich mach doch alles für dich, ich gebe dir alles, ich mach alles was du willst und warum bist du denn nicht glücklich? Oder noch schlimer: Du bist so was von undankbar. (sagen auch viele eltern zu kinder)

    Am meistens lieben heist nicht jemandem alles gutheissen, erlauben.
    Am meistens lieben heist nicht jemandem alles zu geben was er wünscht.
    Am meistens lieben heist nicht jemandem auf alles ja zu sagen.

    Am meistens lieben heist es jemandem beizubringen sich zu lieben, sich als reinste liebe zu erkennen. Und der wer sich liebt, und sich als reinste liebe erkennt, kann danach nicht anderes machen als auch andere lieben..und damit ist er endlich glücklich. Ohne wenn und aber.

    Ja es ist möglich dauernd glüklich zu sein ! Es ist keine utopie.

    Nur der weg dort hin ist für viele leute nicht einfach, weil sie sich dauern selber in weg stehen.

    In dem die sagen:

    Ich wäre glücklich, wenn mich diese person lieben werde.
    Ich wäre glücklich wenn ich mehr geld hätte.
    ich wäre glücklich wenn mich leute bewundern werden.

    Ja ja ist das etwa nicht: Ich wäre doch glücklich wenn ich nur glücklicher werde ? ha ha ha

    Ich werde wieder ein paar geschichten aufschreiben müßen, damit klar ist was ich damit meine.

    Und wenn das nur einem hilft, dann war es nicht um sonst.

    Also ich habe mal zu gott gesagt: Ich werde nie mehr in diesem leben glücklich sein, wozu soll ich noch leben ?

    Und ich habe auch wie kleines kind geschrien: Ich will aber nicht, ich will dieses leben nicht mehr.

    Und er sagte zu mir: Wenn du dich da nicht mal irren tust...

    Und heutzutage bin ich so glücklich das ich von morgen bis abend singen und tanzen könnte..

    Trotztem habe ich noch "bedürfnise", zum beispiel dieses glück zu teilen, anderen helfen auch glücklich zu sein.


    Eine "aussichtlosse" lage gibt es nicht, wenn man dem gott vertraut, weil für gott exiestiert nichts aussichtlosses.
    hab auch mal eine weile gebraucht, bis ich das begriffen hab.

    Wenn man dem gott nicht vertraut ist aussichtlosse lage ein fluch, wenn man ihm vertraut ist diese lage ein segen.

    Also ich habe schon immer mit gott gestritten, und wenn man mich dabei beobachten könnte, was ich so alles angestellt habe, dann ist MISTER BEAN
    mit vergleich mit mir überhaupt nich lustig...ha ha

    na ja da gibt es wieder eine unglaubliche geschichte, wo mein sttreit mit gott eskaliert hat..(also besser zu sagen, ich BIN esklaliert, der gott war da eher ruhig und gellassen, und net einmal böse auf mich) das war was, ich sage es euch..der hat schon was mit mir mitgemacht..wenn ich das aufschreibe wird mir das keiner mehr glauben :confused:

    Eine LÖSUNG in dem du jemandem verletzen must (auch wen du dich selber verletzen must) ist keine LÖSUNG sonder aber neurotische menschliche vorstellung von einer LÖSUNG.

    Nein, bedürfnisse sind nicht immer egoismus. Das groste EGO-ismus ist wenn man so schwer davon überzeugt ist das man seine wahre bedürfnise kennt, das man in einem EGO-unglückismus ertrinkt.

    von der trinität körper-ego-seele ist der einziger klüge was deine wahre bedürfnise kennt die SEELE- mit götliche funke in der mitte

    Und so lange du dein EGO herrschen läst, wird es dir einreden du brauchst dies und das damitt du glücklich sein kannst, und das ohne ende..
    du befriedigst ein bedürfniss, und das ego denkt sich 10 neue aus..du befriedigst 10 bedürfnise..und das ego denkt sich 100 neue aus...

    Ziemlich aussichtlosse lage, gell ?

    Läst du aber deine SEELE herrschen (die mischt sich zwar selten ein wenn ego herscht, aber wartet drauf dazu aufgefordet zu werden), must das ego wiechen, von diese götliche funke

    ja das ANGENEHME leben..um so mehr man "braucht" um so weniger angenehmer ist das leben...weil man ist niemals frei wenn man ständig was braucht um zu frei sein...weil um so mehr man braucht um so mehr muss man seine freiheit einschrenken..weil man die ganze zeit und energie um zu dinge nachzujagen braucht welcher man angeblich braucht um frei zu sein...

    ist das eine freiheit ? also bitte !!! :lachen: :lachen: :lachen:

    Die kraft was du manchmal in dir fühlst, das ist deine Seele.

    Und die wartet nur drauf, endlich voll wahrgennomen werden, um dir zu zeigen das reich gottes in dir ist.

    Da mus ich mir wiedereinmal Jesus gönnen:

    sondern das Königreich ist in eurem Inneren, und es ist ausserhalb von euch,
    ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht

    Alles liebe:liebe1:

    Miriam
     
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